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Historisches

Johann Ferdinand Heyfelder

Die Erlanger Medizingeschichte beginnt im Jahr 1778 mit dem "Institutum clinicum" einer Ambulanz, die der Medizinprofessor Friedrich Wendt (1738-1818) in seiner Privatwohnung eingerichtet hatte. 1815 folgte das "Clinicum chirurgicum" mit acht Betten im ehemaligen markgräflichen Bauhof an der Wasserturmstraße. Nach zwanzigjähriger Planungs- und Bauzeit wurde 1824 das offizielle Universitätskrankenhaus in Betrieb genommen. Es verfügte über Abteilungen für Innere Medizin und Chirurgie mit insgesamt 25 Betten. Die Leitung hatte Adolph Christian Henke (1775-1843) inne.

 
Titelbild der Zeitschrift Quick mit dem ersten Retortenbaby

Ausgehend von diesen bescheidenen Anfängen nahmen immer wieder wichtige medizinische Entwicklungen in Erlangen ihren Ausgang oder wurden hier maßgeblich beeinflusst. Als Beleg hierfür sollen zwei Beispiele genügen:

Der Erlanger Chirurg Johann Ferdinand Heyfelder (1798-1869 - Foto rechts oben) war einer der Pioniere bei Entwicklung der klinischen Äthernarkose und zählt damit zu den Wegbereitern der modernen Anästhesie.

Am 16. April 1982 um 14.49 Uhr kam in der Frauenklinik des Klinikums das erste deutsche Retortenbaby (Bild links unten) per Kaiserschnitt zur Welt.