Der Patientenhilfsdienst des ASB steht Patienten in der HNO-Klinik mit Rat und Tat zur Seite.
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01.12.2009
HNO-Klinik
Auskunft und Unterstützung für Patienten bei der ambulanten Aufnahme – ASB-Patientenhilfsdienst seit Oktober in der HNO-Klinik – ASB bereits über 20 Jahre im Dienst für das Uni-Klinikum – „Graue Haare schaffen Vertrauen beim Besucher“
ERLANGEN – Eine Operation oder ambulante Untersuchung im Krankenhaus ist für viele Menschen nicht nur krankheitsbedingt mit einem unbehaglichen Gefühl verbunden. Vielen Patienten fällt es schwer, sich im fremden Gebäude zurechtzufinden. Das Ausfüllen von Formularen bereitet Schwierigkeiten. Gerade ältere Menschen sind häufig mit der ungewohnten Situation überfordert. All jene finden ab sofort beim Patientenhilfsdienst des Arbeiter-Samariter-Bundes Erlangen-Höchstadt e.V. (ASB) Unterstützung: Seit Oktober sind ASB-Mitarbeiter in der HNO-Klinik des Erlanger Universitätsklinikums tätig. Dort helfen sie den Patienten bei allen Belangen der ambulanten Aufnahme.
Freundliche Auskunft an Patienten
Der ASB-Patientenhilfsdienst besteht aus über 30 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie beantworten Fragen rund um den Klinikaufenthalt, helfen dem Patienten beim Ausfüllen von Formularen und begleiten ihn z. B. auch zum Untersuchungsraum. „Uns liegt sehr am Herzen, dass unsere Mitarbeiter dem Patienten bei Fragen und Problemen kompetent zur Seite stehen und sich dafür Zeit für ihn nehmen können“, betont Jürgen Seiermann, Geschäftsführer des ASB-Regionalverbandes Erlangen-Höchstadt.
Rita Bach ist eine der ASB-Mitarbeiterinnen und seit Anfang dabei. Seit nunmehr 24 Jahren gibt sie Patienten und ihren Angehörigen in ihrer Freizeit Auskunft. „Viele Patienten sind froh, dass Sie nicht lange nach Hilfe suchen müssen und wir schlichtweg zur rechten Zeit am rechten Ort sind“, erzählt Rita Bach. Diese Beschäftigung macht ihr immer noch viel Spaß, nicht zuletzt weil die Reaktionen auf den ASB-Service durchweg positiv sind. Es sei schön, wenn man so herzlich empfangen würde, hört die Rentnerin nicht selten.
Der Hilfsdienst ist also ein echter Mehrwert für die Patienten. „Beim Besuch in der Klinik wird man schon an der Servicetheke mit einem freundlichen Lächeln begrüßt. Durch die Unterstützung bei den Formalitäten wird außerdem ein großer Stressfaktor herausgenommen“, sind sich die Patienten einig.
Seit fast 25 Jahren im Dienst für das Uni-Klinikum
Den Patientenhilfsdienst gibt es nun schon seit 1985. Angefangen in der Chirurgischen Klinik kamen im Laufe der Jahre Stützpunkte in der Inneren Medizin, der Kopfklinik und der Frauenklinik hinzu. Der ASB-Service hat sich zum echten Erfolgsmodell entwickelt: In der HNO-Klinik ist bereits der fünfte Standort im Gesamtklinikum, an dem dieser Dienst für Patienten angeboten wird.
Deshalb ist der ASB auch ständig auf der Suche nach neuen Kollegen, die das Team des Patientenhilfsdienstes verstärken. „Natürlich sind uns junge Menschen immer willkommen. Die Erfahrung hat uns jedoch gezeigt, dass ältere Mitarbeiter bei den Patienten besser ankommen“, sagt Rita Bach und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Graue Haare schaffen eben einfach Vertrauen bei den Patienten“.
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Hals-Nasen-Ohren-Klinik
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