Universitätsklinikum Erlangen

Umbau verkürzt Wartezeiten und schafft ruhige Atmosphäre

17.02.2010
HNO-Klinik

Umbau im Anmeldebereich der HNO-Klinik bedeutend für Aufnahmemanagement – Neue Aufnahmekabinen speziell für Hörgeschädigte – Weitere Umbaumaßnahmen bis März 2010

Die ambulante Patientenaufnahme in der Erlanger HNO-Klinik erfolgt durch die schallgedämmten Aufnahmekabinen ab sofort in ruhiger Atmosphäre.

Die ambulante Patientenaufnahme in der Erlanger HNO-Klinik erfolgt durch die schallgedämmten Aufnahmekabinen ab sofort in ruhiger Atmosphäre.
Bildnachweis: Universitätsklinikum Erlangen

ERLANGEN – Neue Maßstäbe im Aufnahmemanagement hat die HNO-Klinik des Universitätsklinikums Erlangen jetzt mit dem Umbau ihrer Ambulanz gesetzt. „Die Patienten profitieren künftig von kürzeren Wartezeiten und weniger Durchgangsverkehr im Anmeldebereich“, sagt Frank Pröschold, Klinikdezernent an der Erlanger HNO-Klinik. Die Klinik MedBau GmbH des Universitätsklinikums sanierte die Räumlichkeiten der ambulanten Aufnahme bei laufendem Betrieb und richtete sie auf das stetig wachsende Patientenaufkommen in der Klinik aus. Mittlerweile werden etwa 150 Patienten täglich ambulant versorgt.

Verbesserung des Aufnahmemanagements

Früher erfolgte die Anmeldung und Terminvergabe aller Patienten in einem Großraumbüro. Unruhe und ein gewisser Lärmpegel ließen sich nicht vermeiden. Gerade ältere und hörgeschädigte Menschen hatten häufig Schwierigkeiten, ein Gespräch zu führen.

Mit dem Umbau wurden die Räumlichkeiten der Patientenaufnahme umstrukturiert. Die Anmeldung erfolgt künftig in einer von zwei Aufnahmekabinen. Diese sind schallschutzgedämmt und speziell ausgerichtet auf die Bedürfnisse hörgeschädigter Menschen. „Unsere Patienten können sich jetzt in ruhiger Atmosphäre anmelden. Für Menschen mit Hörproblemen, die ja häufig zu uns kommen, ist das eine große Entlastung“, so Monika Sladek, Leiterin der Patientenaufnahme. Auch sie selbst begrüßt den Umbau, da der Geräuschpegel an ihrem Arbeitsplatz seither viel niedriger geworden ist.

Umbau für eine zentrale Terminvergabe

Um den Patientendurchlauf weiter zu optimieren, erfolgt in Kürze die ambulante Terminvergabe zentral und in anderen Räumlichkeiten. Eine Mitarbeiterin wird sich dann einzig um die ambulante Terminvergabe kümmern. Der Umbau hat bereits begonnen und wird im März fertiggestellt.

Die Hals-Nasen-Ohren Klinik – Kopf- und Halschirurgie ist eine Klinik des Universitätsklinikums Erlangen (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg). Die Klinik unter Direktion von Prof. Dr. med. Heinrich Iro gehört zu den größten HNO-Kliniken Deutschlands. Im Jahr 2009 wurden 4.941 Patienten stationär behandelt, hinzu kamen 22.442 ambulante Fälle.

Die Klinik verfügt über 80 Planbetten in soeben modernisierter, komfortabler Ausstattung, 6 Operationssäle, eine eigene 5-Betten-Intensivstation und eine neue Poliklinik.

Die HNO-Klinik bietet das gesamte diagnostische, konservativ therapeutische und operative Spektrum der HNO-Heilkunde und der Kopf-Hals-Chirurgie an. Schwerpunkte sind: Schädelbasis-Chirurgie, implantierbare Hörgeräte, Mittelohr-Operationen, plastische und ästhetische Operationen, Nasennebenhöhlen-Chirurgie, Tumortherapie.

Die Klinik verfügt außerdem über besondere Expertise bei der Behandlung von Tinnitus und Schwindel. Sie unterhält zudem ein Speicheldrüsenzentrum und ein Schlaflabor.

Ansprechpartner für die Redaktionen:

Hals-Nasen-Ohren-Klinik
Frank Pröschold
Klinikdezernent
Waldstr. 1
91052 Erlangen
Tel. +49 (0) 9131 85-33148
E-Mail: frank.proeschold@uk-erlangen.de

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