30.10.2007
Plastisch- und Handchirurgische Klinik
Dr. Dr. Elias Polykandriotis erhielt jetzt für seine Arbeit “THE VENOUS GRAFT AS AN EFFECTOR OF ANGIOGENESIS IN A FIBRIN MATRIX” gemeinsam mit den Autoren Dr. Elias Polykandriotis, Dr. Andreas Arkudas, Dr. Alois Lametschwandtner, Dr. Ulrich Kneser und Klinikdirektor Prof. Dr. Raymund E. Horch aus der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen auf dem “VIII. Panhellenic Congress on Plastic and Reconstructive Surger” in Chalkidiki (Griechenland) den 1. Vortragspreis der “Hellenic Society of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery (HESPRAS)“.
In der Arbeit aus dem Gebiet des Tissue Engineering in der Regenerativen Medizin konnten die Autoren zeigen, dass es bei der Züchtung von Ersatzgewebe durch den Einsatz von arteriovenösen Gefäßtransplantaten zu einer vermehrten Aussprossung von neuen Blutgefäßen aus dem venösen Anteil des Transplantates in entsprechenden Matrizes kommt. „Damit könnten eines Tages grundsätzlich durchblutete Ersatzgewebe oder Ersatzorgane hergestellt werden, die dann nach der Kultivierung im Labor auch Erfolg versprechend beim Menschen durch Transplantation eingesetzt werden können“, so Prof. Horch.
Die Forschergruppe der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik wurde bereits mehrfach für ihre Leistungen zur Weiterentwicklung des Tissue Engineering in Richtung patientennaher Anwendungsmöglichkeiten national und international mit höchsten Wissenschaftspreisen ausgezeichnet. Prof. Horch sieht in der internationalen Preisverleihung für die Forschungsarbeit den Beleg für die Leistungsfähigkeit der Chirurgischen Forschung in Erlangen. „Die außergewöhnlich guten interdisziplinären Vernetzungen innerhalb der Chirurgie, die auch über eine exzellente Abteilung für Molekulare und Experimentelle Chirurgie verfügt, sowie die vorhandenen Forschungsmöglichkeiten mit anderen Instituten am Medizinstandort Erlangen bieten offensichtlich einen hervorragenden Nährboden für das Entstehen von Wissenschaftlichen Spitzenleistungen“, sagte Prof. Horch.
Weitere Informationen:
Prof. Dr. Raymund Horch
Telefon: 09131 85-33277
E-Mail: raymund.horch@chir.imed.uni-erlangen.de