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 Archiv 2007  

Stechert-Stahlrohrmöbel spendet 5.000 Euro für Herzchirurgie-Forschung

05.11.2007
Herzchirurgie

„Ich muss in meinen Betrieb ja auch immer investieren, um sicher zu stellen, dass ich mit modernsten Maschinen und Produktionsabläufen der Konkurrenz einen Schritt voraus bin“, sagte Franz Stegner, Geschäftsführer der Firma Stechert-Stahlrohrmöbel aus Wilhermsdorf. Nach einer schwierigen Bypassoperation in der Herzchirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen (Direktor: Prof. Dr. Michael Weyand) hat er sich entschlossen, PD Dr. Stephan Ensminger, der einer seiner behandelnden Ärzte war und gleichzeitig verantwortlich für die Forschungsprojekte der Klinik ist, 5000.- Euro für seine Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Herztransplantation zu spenden.

„Wir sind Herrn Stegner für diese Spende natürlich sehr dankbar, da sie uns ermöglicht, zusätzliche wichtige Experimente durchzuführen, “ sagte Dr. Ensminger. Professor Weyand ergänzte: „Eine solide experimentelle und auch klinische Forschungstätigkeit, wie sie an der Universität Erlangen-Nürnberg möglich ist, ist heutzutage von enormer Wichtigkeit, um den Patienten dauerhaft Therapien auf modernstem Niveau anbieten zu können.“

Schon seit längerer Zeit beschäftigt sich Dr. Ensminger mit der Untersuchung und Charakterisierung von immunologischen Reaktionen, die zur Entwicklung von Arteriosklerose nach Transplantationen führen. Die Verhärtung von Arterien ist heutzutage eine der Hauptkomplikationen nach einer Herz- oder Nierentransplantation. Auf diesem Gebiet ist Dr. Ensminger ein national und international bekannter Spezialist, der für seine Arbeiten bereits mit mehreren Wissenschaftspreisen ausgezeichnet wurde.

„Die kleinste Anstrengung hätte mein Ende bedeuten können“

Hintergrund der Spende: Im August 2006 musste sich Franz Stegner einer dringenden Bypassoperation unterziehen. „Nach der Herzkatheteruntersuchung sagten die Ärzte zu mir, dass ich so schnell wie möglich operiert werden muss, da mein Leben an einem seidenen Faden hänge“, erinnert sich Stegner. „Viel Zeit zum Überlegen blieb mir damals nicht. Die kleinste Anstrengung hätte für mich das Ende bedeuten können.“ Da Franz Stegner im familieneigenen Unternehmen immer noch sehr aktiv mitwirkt und dringend gebraucht wird, war es für ihn das Wichtigste, nach der Operation so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu kommen: „Die Ärzte in der Herzchirurgischen Klinik haben wunderbare Arbeit geleistet. Ihr Engagement ging weit über die stationäre Behandlung hinaus und hat mich schwer beeindruckt. Ich bin ihnen sehr dankbar - sie haben mein Leben gerettet. Außerdem fühle ich mich seit der Operation wieder richtig wohl und leistungsfähig.“

Franz Stegner in Mitten seiner behandelnden Ärzte

Franz Stegner in Mitten seiner behandelnden Ärzte: Prof. Dr. Michael Weyand (Direktor der Herzchirurgischen Klinik, rechts), und PD Dr. Stephan Ensminger (verantwortlicher Oberarzt für die experimentelle Forschung).

 

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Weitere Infos für Journalisten:
PD Dr. Stephan Ensminger
Telefon: 09131 85-33985
E-Mail: stephan.ensminger@herz.imed.uni-erlangen.de