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18.12.2007
Plastisch- und Handchirurgische Klinik
Mit dem diesjährigen Innovations- und Wissenschaftspreis der “Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Mikrochirurgie (DAM)” wurde jetzt in Zürich Dr. Justus Beier für die Arbeit: "Ein neuartiges Modell zur Generierung axial vaskularisierten Gewebes - die arteriovenöse Gefäßschleife im Schaf" aus der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen (Direktor: Prof. Dr. Raymund Horch) auf der 29. Jahrestagung der DAM ausgezeichnet.
Die Forschergruppe um Prof. Horch hat mit diesem innovativen Ansatz erstmals im Großtiermodell zeigen können, dass die Schaffung durchbluteter Ersatzgewebe auch in größerem Maßstab möglich ist. Für die grundlegenden Arbeiten war das Team um Prof. Horch und Dr. Ulrich Kneser bereits mehrfach aufgrund ihrer Leistungen zur Weiterentwicklung des als Tissue Engineering bekannten jungen und vielversprechenden Forschungsgebietes in Richtung einer patientennahen Anwendung des Gewebeersatzes aus dem Labor national und international mit höchsten Wissenschaftspreisen ausgezeichnet worden. „Durch die ausgezeichneten experimentellen Möglichkeiten an unserer Universität war es jetzt möglich, nach Erprobung des von uns gewählten Ansatzes im Kleintiermodell nun auch die Etablierung dieser Technik am Großtier nachzuweisen. Damit rückt eine denkbare erste erfolgversprechende Anwendung am kranken Menschen durch Transplantation von durchblutetem Ersatzgewebe in absehbare Nähe“, erklärte Prof. Horch.
Weitere Informationen:
Prof. Dr. Raymund Horch
Telefon: 09131 85-33277
E-Mail: raymund.horch@chir.imed.uni-erlangen.de

