Fachbereiche

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91054 Erlangen
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Controlling

Modernes Pflegemanagement benötigt ein effektives und systematisches Controlling, um die gestellten Aufgaben zielorientier erfüllen zu können. Bausteine unseres Controllings umfassen die klassischen Personal- und Kostenstatistiken sowie verschiedene Leistungsstatistiken die das klinische Geschehen abbilden. Wichtige Anforderungen an die erforderlichen Statistiken sind:

  • Konsistente Datensätze,
  • Korrekte Zuordnung auf der zeitlichen und organisatorischen Ebene,
  • Kontinuierliche und automatische Bereitstellung.

Zur erfolgreichen Umsetzung dieser Anforderungen ist eine kontinuierliche und vertrauensvolle berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit grundlegende Voraussetzung. Aufgrund des Umfangs und der zunehmenden Bedeutung des Themas hat die Pflegedirektion bereits im Jahr 2002 eine entsprechende Stabsstelle eingerichtet.

Aktuelle Projekte befassen sich mit:

  • der automatisierten Datenbereitstellung im Datawarehouse für die Leitungskräfte,
  • dem Aufbau eines sogenannten Managementcockpits,
  • der Datenableitung über das pflegerische Leistungsgeschehen aus dem Klinischen Arbeitsplatzsystem (KAS),
  • der Verdichtung in relevanten Kennzahlen.

EDV

Innovationen in den zentralen Diagnostik- und Therapieeinheiten sind seit vielen Jahren durch den Einsatz moderner Computertechnik geprägt. Auch die Arbeits- und Ablauforganisation der klinischen Prozesse erfolgt zunehmend auf elektronischem Weg.

Die Potentiale, die sich für den Pflegedienst aus der Digitalisierung ergeben, werden vom Pflegemanagement strategisch genutzt. In konkreten Projekten wird eine Themenbezogene und konkrete Einbindung zur Prozessverbesserung vorgesehen. Hierzu zählen:

  • die moderne Personaleinsatzplanung,
  • das Intranet als Kommunikations- und Informationsmedium,
  • das Gerätemanagement.

Qualitätsmanagement

Ob Qualitätsmanagement (QM), Qualitätsentwicklung oder Qualitätsstandards, immer geht es um die Sicherung der Qualität pflegerischen Handelns im direkten Patientenkontakt. Diese Sorge für und um den Menschen steht für uns im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit. Sie ist der zentrale Bezugspunkt, an dem wir unsere Entscheidungen und Konzepte messen müssen.

Konkret leistet der Pflegedienst folgenden Beitrag zur Qualität in der Patientenversorgung:

  • Mit unseren Vorgaben zur Pflegeplanung erhält jeder Patient die notwendige Aufmerksamkeit und die pflegerischen Leistungen, die er im Rahmen seiner Genesung benötigt. Wir überprüfen unsere Prozesse regelmäßig. Je nach Notwendigkeit führen wir gezielte Veränderungen oder Anpassungen durch.
  • In den Gremien zum Qualitätsmanagement arbeiten wir auf den verschiedenen Ebene innerhalb des Klinikums aktiv und konstruktiv mit, hierzu zählen:

    • QM-Lenkungsausschuss des Klinikums
    • QM-Lenkungskreis der Kliniken
    • Projekte zum Qualitätsmanagement

  • Innerhalb des Pflegedienstes haben wir eigene Strukturen, die der Anpassung und Steuerung der Leistungsqualität dienen:

    • Begehungen der Kliniken
    • Durchführung verschiedener Audits
    • Spezifische Projektarbeit im Pflegedienst
    • STOP (Steuerung und Organisation Pflege/Interner Arbeitskreis zur Vorbereitung und Abstimmung pflegerelevanter Qualitätsthemen)

Praxisanleitung

Neben fachtheoretischen Inhalten in den Berufsfachschulen ist die Praxisanleitung ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung im Berufsfeld Pflege. Die Praxisanleiter, auch Mentoren genannt, übernehmen zusätzlich die Einarbeitung bereits ausgebildeter Mitarbeiter, die zum einen ihren Beruf am Uni-Klinikum Erlangen neu aufnehmen oder den Bereich wechseln. In enger Kooperation mit den Berufsfachschulen erarbeiten sie einen Ausbildungsplan und legen Lernziele für die Pflegeschüler fest. Zudem organisieren sie die Praxisanleitung der Pflegeschüler sowie neuer Mitarbeiter am entsprechenden Einsatzort und helfen beim Erwerb von Handlungskompetenzen. Die Lernenden werden dazu angeleitet, das berufliche Aufgabenumfeld eigenständig zu erfassen.

Elektronische Pflegedokumentation

Mit der Einführung der elektronischen Pflegedokumentation setzt die Pflegedirektion ein Schlüsselprojekt um, das folgende Ziele verfolgt:

  • klinikumsweite Standardisierung der Pflegedokumentation,
  • Vereinheitlichung der pflegerischen Sprache,
  • automatische Ableitung berichtspflichtiger Daten,
  • Reduktion des Dokumentationsaufwandes.

Aufgrund der herausragenden Bedeutung dieses Projektes wurde im Jahr 2012 eine Projektgruppe gegründet, die folgende Meilensteine in einem Projektplan festgelegt und größtenteils bereits umgesetzt hat:

  • inhaltliche Erstellung des Dokumentationskonzeptes,
  • Einbindung von LEP®WAUU,
  • Pilotierung und Erprobung der Funktionalität,
  • Erstellung und Umsetzung eines Rolloutplan für das gesamte Klinikum,
  • Finanzierung und Beschaffung der erforderlichen Hardwarekomponenten.

Hygiene

Von der Arbeitskleidung über die Stationen und Funktionsbereiche, in die Operationssäle bis zur Aufbereitung von Medizinprodukten - Hygiene spielt in allen Bereichen des Krankenhausbetriebs eine entscheidende Rolle. Am Universitätsklinikum Erlangen eingesetzte Hygienefachkräfte achten auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und der klinikumsinternen Hygieneregeln. In den einzelnen Kliniken stehen die Hygienefachkräfte als interdisziplinäre Ansprechpartner zur Verfügung und beraten bei Themen der Patientenversorgung, Baumaßnahmen und anderen Aspekten der Klinikhygiene.

Klinischer Sozialdienst

Soziale Betreuung und Beratung als Bestandteil eines modernen Versorgungs- und Entlassmanagements

Die soziale Beratung bildet neben der medizinischen und pflegerischen Betreuung eine wichtige Säule der Krankenversorgung. In diesem Rahmen nimmt der Sozialdienst am Klinikum Aufgaben der sozialrechtlichen Beratung und psychosozialen Betreuung der Patienten wahr.

Aufgabenschwerpunkte des klinischen Sozialdienstes liegen in der Anbahnung von medizinischer Rehabilitation, sowie der Vermittlung in ambulante und stationäre Nachsorge.

Rehabilitation umfasst ein weites fachliches Spektrum. Im Vordergrund unserer Arbeit stehen jedoch die verschiedenen Formen der Anschlussrehabilitation (AHB), die Geriatrische (GRB) und die Onkologische Rehabilitation.

In der stationären Nachversorgung liegt das Hauptaugenmerk auf den Bereichen Kurzzeit- und Dauerpflege. Während im ambulanten Bereich, nach einem Krankenhausaufenthalt, vor allem die Themen Häusliche Krankenpflege, Haushaltshilfe, Essen auf Rädern und Hausnotruf für die Patienten eine große Rolle spielen.

Patienten sehen sich krankheitsbedingt oftmals komplexen Problemlagen ausgesetzt, denen Sie sich ohne entsprechende Unterstützung nicht gewachsen sehen. Neben einer entsprechenden Beratung bietet der Klinische Sozialdienst hier während des stationären Aufenthaltes Entlastung an. So geben wir bei Bedarf Hilfestellung bei der Beantragung von sozialen Leistungen, z.B. aus den Bereichen: Pflegeversicherung, Sozialhilfe und Schwerbehindertenrecht.

Aufgrund des speziellen, oftmals über Jahre bestehenden Bedarfs, bieten wir für Patienten des Onkologischen Zentrums auch während der ambulanten und teilstationären Phase ihrer Behandlung die Möglichkeit der sozialdienstlichen Beratung.

Die Soziale Arbeit im Krankenhaus bietet Orientierungshilfe bei krankheitsbedingt veränderter sozialer und wirtschaftlicher Lebenssituation. Sie zeigt dem Patienten und seinen Bezugspersonen bedarfsgerechte Versorgungsmöglichkeiten auf und unterstützt den Prozess des Mobilisierens von Ressourcen. Alle Maßnahmen der Beratung und Vermittlung berücksichtigen das Wunsch- und Wahlrecht des Patienten und unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht.

 
Kontakt Pflegedirektion

Reiner Schrüfer
Pflegedirektor
Telefon: 09131 85-36761
Fax: 09131 85-36763
E-Mail: pflegedirektionatuk-erlangen.de

Krankenhausstraße 12
91054 Erlangen

 
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