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Neurologie, Uni-Klinikum

Ausgezeichnete Multiple-Sklerose-Forschung

Prof. Linker erhielt für seine Arbeit den Heinrich Pette-Preis

Welche Rolle spielt die Ernährung für die Entwicklung einer Multiplen Sklerose? Um diese Frage dreht sich die Forschung von Prof. Dr. Ralf Linker, stellvertretender Direktor der Neurologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums Erlangen. Für seine Untersuchungen zur Bedeutung von Faktoren wie fett- und salzreicher Ernährung bei der Entstehung chronisch-entzündlicher Erkrankungen des zentralen Nervensystems erhielt der Erlanger Mediziner jetzt (22.09.2016) den renommierten Heinrich Pette-Preis der Deutschen Gesellschaft für Neurologie e. V. (DGN).
Auf der Jahreskonferenz der Deutschen Gesellschaft für Neurologie e. V. (DGN) erhielt Prof. Dr. Ralf Linker (Mitte) den Heinrich Pette-Preis. Die ersten Gratulanten waren Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab (l.), Direktor der Neurologie des Uni-Klinikums Erlangen und diesjähriger Kongreßpräsident, und Prof. Dr. Ralf Gold, Präsident der DGN. Foto: DGN

Die Multiple Sklerose betrifft vor allem junge Erwachsene - Frauen häufiger als Männer - und äußert sich zu Beginn zumeist durch schubförmig auftretende neurologische Symptome wie Lähmungen, Gefühls-, Seh-, oder Blasenstörungen. Bis heute ist die Krankheit nicht heilbar, auch wenn sich die Therapiemöglichkeiten in den letzten Jahren spürbar verbessert haben. Zum Verständnis, wie und warum "MS" entsteht, haben neue Studien einen wichtigen Schritt beigetragen. So auch die Forschungsarbeiten von Prof. Linker, für die er jetzt, anlässlich des diesjährigen Deutschen Neurologenkongresses, den Heinrich Pette-Preis der DGN erhielt. "Die genaue Untersuchung, wie Ernährungsfaktoren zur Erkrankungsentstehung bei der Multiplen Sklerose beitragen, kann zur Entdeckung neuer Behandlungsmöglichkeiten führen", erklärt der Neurologe des Uni-Klinikums Erlangen. "Mit innovativen Therapien wie der Propionsäure als zugelassenes Nahrungsergänzungsmittel stehen wir aktuell bereits an der Schwelle zu klinischen Studien - auch bei mehreren weiteren Autoimmunerkrankungen."

Der Heinrich Pette-Preis der DGN wird seit 1969 jährlich an einen deutschsprachigen Neurologen für herausragende wissenschaftliche Arbeiten in den Bereichen der Pathogenese, der Diagnostik, der Therapie oder der pathologischen Anatomie der Krankheiten des Nervensystem verliehen. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Ralf Linker
Telefon: 09131 85-32187
E-Mail: ralf.linkeratuk-erlangen.de

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