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Palliativmedizin

Palliativmedizinische Abteilung aus Erlangen mit 4 Vorträgen und 11 Posterbeiträgen beim DGP Kongress vertreten.

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin hat vom 07. bis 10 September 2016 zum 11. Kongress nach Leipzig eingeladen.
Dr. Tobias Steigleder

Im Vordergrund  stand die Verbesserung der Betreuung von Patienten und Angehörigen mit einer frühzeitigen Integration palliativmedizinischer Ansätze. Im berufs- und disziplinübergreifenden Miteinander den Mut aufzubringen gemeinsame Ziele  für die Verbesserung der Betreuung von Patienten  und Angehörigen anzugehen und die Kompetenz durch die Vermittlung aktuellen Wissens zu fördern – das war mit den Schlagworten des diesjährigen Kongresses „Miteinander, Mut und Kompetenz“ das Anliegen der Veranstalter.

Die Erlanger Beiträge der Palliativmedizinischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen  weckten auch dieses Jahr  in Leipzig bei über 1500 Kongressbesuchern wieder großes Interesse.
Erlangen war mit elf Posterbeiträgen und vier Vorträgen vertreten.

Dank der Bereitschaft vieler Angehöriger von Patienten am Lebensende, die mit multiresistenten Keimen kolonisiert oder infiziert sind,  konnte Frau Dr. Maria Heckel über Erfahrungen im Umgang  dieser Situation berichten und eine Handlungsempfehlung vorstellen, die auf weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen basiert. Gefördert wurde das Projekt „MRSA in der Versorgung am Lebensende“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Dr. Franziska Herbst gab Einblick in die Gestaltung hospizlich-palliativer Versorgungsnetzwerke in Bayern. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat dieses Projekt gefördert. Dr. Tobias Steigleder stellte eine Untersuchung zu Lehrformaten in der studentischen Lehre im Fach Palliativmedizin vor (Effekte fallbasierten Lernens). Darüber hinaus wurden die von der Koordinationsstelle Palliativmedizin erarbeiteten Best Practice Empfehlung zur Integration der Palliativmedizin in den von der Deutschen Krebshilfe geförderten Comprehensive Cancer Center von Julia Berendt bekanntgegeben.

Der Leiter der Palliativmedizinischen Abteilung, Professor Christoph Ostgathe war im wissenschaftlichen Komitee und Beirat  des Kongresses vertreten und hielt  neben einigen Vorsitzen auch den Vortrag zum Thema „Nationales Hospiz- und Palliativregister“. Außerdem war er Vorsitzender im  Expertengremium zum Thema „Palliative Sedierung“.

Frau Dr. Stephanie Stiel, Leiterin der Forschungsabteilung war ebenfalls im wissenschaftlichen Beirat vertreten und war Vorsitzende im wissenschaftlichen Programm zum Thema „Qualität – Herausforderung & Chance: Palliativmedizin und Arzneimittelstudien“.

Die Posterbeiträge wurden außerdem vom Oberarzt der palliativmedizinischen Abteilung Dr. Carsten Klein und  von Anja Danzl, Doktorandin begleitet.

Julia Berendt
Dr. Maria Heckel
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