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Transplantationszentrum, Medizin 4, Uni-Klinikum

"Radtour-pro-Organspende 2013" herzlich empfangen

Uni-Klinikum Erlangen Etappenziel am 11.07.2013

Gestartet sind die knapp 20 Radler des Vereins "TransDia e. V." am vergangenen Sonntag (07.07.13) am Tegernsee - jetzt machten die Organtransplantations- und Dialysepatienten auf ihrer rund 500 km langen Radtour quer durch Bayern halt auf der Piazetta des Universitätsklinikums Erlangen. Nach der Begrüßung durch den Sprecher des Transplantationszentrums Erlangen-Nürnberg und Direktor der Medizinischen Klinik 4 - Nephrologie und Hypertensiologie des Uni-Klinikums Erlangen, Prof. Dr. Kai-Uwe Eckardt, warben die Hobbysportler bei einem Luftballonstart für die Organspende.
Pünktlich um 15.25 Uhr trafen die knapp 20 Radler des Vereins "TransDia e. V." ein. Foto: Uni-Klinikum Erlangen

"Angesichts der in Deutschland drastisch zurückgegangenen Organspenden schwinden die Chancen für viele Wartelistenpatienten in dramatischer Weise, noch rechtzeitig ein lebensrettendes Spenderorgan zu erhalten. An jedem Tag sterben im Durchschnitt in Deutschland daher mehr als drei Patienten auf der Warteliste", sagte Tour-Organisator Peter Kreilkamp. Ein weiteres Anliegen der Radtour-Initiatoren ist es, auch den Beschäftigten in den Kankenhäusern, die sich um Organspenden bemühen, Danke zu sagen und ihnen den Erfolg ihrer Arbeit "vor Augen zu führen". "Ohne deren Engagement würde letztlich keine Organspende realisiert werden können", so Kreilkamp. Nicht zuletzt wollen sich die Betroffenen indirekt auch bei den Angehörigen ihrer Organspender bedanken und ihnen vermitteln, dass ihre Entscheidung "fürs Leben" richtig war."Auf der Warteliste des Transplantationszentrums Erlangen-Nürnberg stehen aktuell rund 650 schwer kranke Menschen, die auf ein lebensrettendes Spenderorgan wie Herz, Leber oder Niere warten", sagte Prof. Dr. Kai-Uwe Eckardt. In Deutschland habe sich die sowieso schon niedrige Bereitschaft zur Organspende in den vergangenen Monaten noch weiter verschlechtert: Allein in Bayern sank die Zahl der Organspender im ersten Quartal dieses Jahres um etwa 20 %. "Damit sind wir im europäischen Vergleich das Schlusslicht", so Prof. Eckardt. Er appellierte an die Bevölkerung, sich mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen. "Die Wahrscheinlichkeit, selbst einmal auf eine lebensrettende Transplantation angewiesen zu sein, ist viel höher als die Wahrscheinlichkeit, selbst als Organspender infrage zu kommen", so Prof. Eckardt. Er dankte den Teilnehmern der Radtour für ihr Engagement "pro Organspende": "Sie zeigen durch ihr persönliches Beispiel, dass Organspende Leben rettet." Morgen (12.07.13) endet die Radtour in Würzburg."Angesichts der in Deutschland drastisch zurückgegangenen Organspenden schwinden die Chancen für viele Wartelistenpatienten in dramatischer Weise, noch rechtzeitig ein lebensrettendes Spenderorgan zu erhalten. An jedem Tag sterben im Durchschnitt in Deutschland daher mehr als drei Patienten auf der Warteliste", sagte Tour-Organisator Peter Kreilkamp. Ein weiteres Anliegen der Radtour-Initiatoren ist es, auch den Beschäftigten in den Kankenhäusern, die sich um Organspenden bemühen, Danke zu sagen und ihnen den Erfolg ihrer Arbeit "vor Augen zu führen". "Ohne deren Engagement würde letztlich keine Organspende realisiert werden können", so Kreilkamp. Nicht zuletzt wollen sich die Betroffenen indirekt auch bei den Angehörigen ihrer Organspender bedanken und ihnen vermitteln, dass ihre Entscheidung "fürs Leben" richtig war.

"Auf der Warteliste des Transplantationszentrums Erlangen-Nürnberg stehen aktuell rund 650 schwer kranke Menschen, die auf ein lebensrettendes Spenderorgan wie Herz, Leber oder Niere warten", sagte Prof. Dr. Kai-Uwe Eckardt. In Deutschland habe sich die sowieso schon niedrige Bereitschaft zur Organspende in den vergangenen Monaten noch weiter verschlechtert: Allein in Bayern sank die Zahl der Organspender im ersten Quartal dieses Jahres um etwa 20 %. "Damit sind wir im europäischen Vergleich das Schlusslicht", so Prof. Eckardt. Er appellierte an die Bevölkerung, sich mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen. "Die Wahrscheinlichkeit, selbst einmal auf eine lebensrettende Transplantation angewiesen zu sein, ist viel höher als die Wahrscheinlichkeit, selbst als Organspender infrage zu kommen", so Prof. Eckardt. Er dankte den Teilnehmern der Radtour für ihr Engagement "pro Organspende": "Sie zeigen durch ihr persönliches Beispiel, dass Organspende Leben rettet." Morgen (12.07.13) endet die Radtour in Würzburg.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Kai-Uwe Eckardt
Telefon: 09131 85-39002
E-Mail: sabine.neubaueratuk-erlangen.de

Peter Kreilkamp (Verein TransDia e. V.)
Telefon: 0171 2879925

"Wir wollen positive Signale zum Thema Organspende senden", so Tour-Organisator Peter Kreilkamp. In diesem Sinne brachte die Gruppe Luftballons mit Organspendeausweisen auf den Weg. Foto: Uni-Klinikum Erlangen
Der Dank der Organtransplantations- und Dialysepatienten gilt auch den Mitarbeitern im Uni-Klinikum. Stellvertretend für alle nahmen Dr. Katharina Heller, Ärztliche Betreuung des Transplantationszentrums und Prof. Dr. Kai-Uwe Eckardt, Sprecher des Transplantationszentrums, das Andenken entgegen. Foto: Uni-Klinikum Erlangen
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