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„um sich ganz jenem idealen Aufgabenkreis hinzugeben" – Erlanger Krankenpflege zwischen konfessioneller Bindung und professionellem Anspruch

Medizinhistorische Stippvisite - 200 Jahre Universitätsklinikum Erlangen

In den Erlanger Kliniken arbeiteten seit den 1880er Jahre überwiegend Diakonissen aus den Mutterhäusern Augsburg und Neuendettelsau. Die Schwestern waren in der Pflege den ärztlichen Kliniksdirektoren weisungsgebunden, unterstanden aber in allen anderen Dingen den Satzungen des jeweiligen Mutterhauses. Die Mutterhausleitung traf daher auch die Personalauswahl und bestimmte Art und Dauer des Einsatzes in den Kliniken. Die nicht immer konfliktfreie, aber letztlich erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Mutterhäusern und Kliniken endete 1937mit der Ablösung der konfessionellen Schwestern durch politisch zuverlässige NS-Schwestern. Der Vortrag veranschaulicht die vielfältigen Facetten dieser langjährigen Beziehung zwischen den Mutterhäusern und Klinikleitungen und geht der Beteiligung der NS-Pflegenden an den NS-Zwangssterilisationen nach.

Referentin

Dr. phil. Susanne Ude-Koeller

weitere Informationen zum Jubiliäumsprogramm

Jubiliäumshomepage des Universitätsklinikums Erlangen 

Datum

Datum: 21.03.2016
Uhrzeit: 18.15 - 19.45 Uhr

Raum

Rudolf-Wöhrl-Hörsaal

Adresse

Östliche Stadtmauerstr. 11
91054 Erlangen

Hinweis zum Veranstaltungsort: Treppenlift und barrierefreies WC vorhanden. Telefon für Treppenlift: 09131 85-34858

Zielgruppe

  • Patienten/Öffentlichkeit

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Pressesprecher

Johannes Eissing

Telefon: 09131 85-36102          
E-Mail: presseatuk-erlangen.de

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