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Kinderchirurgie, Uni-Klinikum

Auf Abenteuerausflug im Uni-Klinikum Erlangen

Kinder des Erna-Zink-Kindergartens besuchten die Kinderchirurgie

"Ach du Schreck! Da ist ja eine Tüte Gummibärchen im Bauch!", sagt Assistenzarzt Sigurd Seitz erschrocken. Vermutlich war die Simulationspuppe etwas zu gierig und hat die Packung mit der süßen Leckerei samt Plastiktütchen verschluckt. Zum Glück sind 24 kleine Helfer sofort zur Stelle und versuchen, durch einen minimalinvasiven Eingriff das Leben der Simulationspuppe zu retten. Die "Bauchoperation" war nur eine von vielen Aktionen, die die zweieinhalb bis sechs Jahre alten Mädchen und Jungen erleben konnten. Sie alle gehen in den Erna-Zink-Kindergarten und waren zu Besuch in der Kinderchirurgischen Abteilung (Kommissarischer Leiter: Prof. Dr. Robert Grützmann) des Universitätsklinikums Erlangen.
Mit ruhiger Hand gelingt es, das Gummibärchen aus dem Bauch der Simulationspuppe zu holen. Foto: Luise Laufer/Uni-Klinikum Erlangen

Bereits zum dritten Mal besuchte eine Kindergartengruppe die Kinderchirurgie. "Wir zeigen den Kindern spielerisch, was alles in einem Krankenhaus passiert - zum Beispiel, wie ein Krankenwagen von innen aussieht oder dass es nicht wehtut, wenn man einen Gips bekommt", erklärt der leitende Kinderchirurg Dr. Manuel Besendörfer, der die Kinder gemeinsam mit drei Assistenzärzten, einem angehenden Mediziner im praktischen Jahr und einer Gesundheits- und Krankenpflegerin durch den Tag begleitete. "Idealerweise können wir ihnen dadurch mögliche Ängste nehmen und sie wissen im Ernstfall - der hoffentlich nie eintritt - was auf sie zukommt."

Gummibärchen, Gips und medizinisches Gerät

Nachdem alle Gummibärchen und die Simulationspuppe gerettet waren, ging es zur nächsten Station: Wer wollte, konnte sich den Arm eingipsen lassen - was alle Kinder mit Begeisterung und Stolz auch taten. Außerdem durften die Mädchen und Jungen an einem Ultraschallgerät üben, innere Organe wie Leber und Nieren zu finden. Ein echter Rettungswagen stand auf dem Maximiliansplatz auch noch zur Besichtigung bereit. Die Sanitäter und Rettungsassistenten erklärten, wo Mama sitzt, wenn ein Kind mit dem Rettungswagen transportiert werden muss, zeigten, mit welchem Knöpfchen das Blaulicht angeht und schauten dabei in aufmerksame Kinderaugen. Nach einer Stärkung mit Brezn und Getränken ging es abschließend in den Schockraum, wo Dr. Besendörfer vorführte, wie Schwerverletzte versorgt werden.

Weitere Informationen:

Dr. Manuel Besendörfer
Telefon: 09131 85-33296
E-Mail: manuel.besendoerferatuk-erlangen.de

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