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Kinderklinik, Uni-Klinikum

In Dankbarkeit kaum aufzuwiegen

Der Radiosender Star FM sammelt die Rekordspendensumme von 128.402 Euro für die Versorgung von unheilbar kranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Mit einem großartigen Charity-Marathon hat der Radiosender STAR FM Franken vor Weihnachten zum Spenden für "Tigerauge2 Initiative Kinderhospiz Nordbayern e. V. aufgerufen. Das Ergebnis von überwältigenden 128.402 Euro möchte der Verein für die weitere Verbesserung der ambulanten und stationären Versorgung von unheilbar kranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auch in der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Erlangen einsetzen. Vereinsvorsitzende Dr. Dorothea Hobeck betonte: "Palliativmedizin und Kinderhospizarbeit sind nicht nur damit getan, einen Raum schön herzurichten. Man muss personell gut aufgestellt sein, Ideen vorantreiben und umsetzen und dabei ganz eng mit den Patienten zusammenarbeiten. Ohne Spenden ist das kaum möglich." Der Direktor der Kinderklinik, Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Rascher, und die Mitglieder des Kinderpalliativteams der Kinderklinik danken allen Spendern und freuen sich sehr über die Bereitschaft, ihre Arbeit zu unterstützen. Dr. Chara Gravou-Apostolatou, Leiterin des Kinderpalliativteams, sagte bei der Spendenübergabe: „Wir sind überwältigt und unendlich dankbar, da wir nun dringend benötigte Geräte anschaffen und uns strukturell noch besser aufstellen können, um schwerstkranke Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern auf ihrem Weg zu begleiten.“
Das rockt (v. r.): Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Rascher (Direktor der Kinderklinik), Dr. Dorothea Hobeck (Vorsitzende "Tigerauge"), Prof. Dr. Markus Metzler (Leiter Kinderonkologie), Dr. Chara Gravou-Apostolatou (Leiterin Kinderpalliativteam) und Thomas Vogler ("Tigerauge"). Foto: Uni-Klinikum Erlangen

"Tigerauge" Initiative Kinderhospiz Nordbayern e. V. stellt dem Kinderpalliativteam um Dr. Chara Gravou-Apostolatou Geld für verschiedene Zwecke zur Verfügung: Zum einen können mobile Sekretsauger und Geräte zur Bestimmung der Blutsalze und Blutgase vor Ort gekauft werden, zum anderen wird das Geld auch für die Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Pflegekräften sowie für die strukturelle Aufstellung des Kinderpalliativteams eingesetzt. "Wir analysieren zusammen mit Patienten und ihren Angehörigen sehr genau, was Familien mit schwerstkranken Kindern brauchen", sagte Prof. Rascher. Eltern wollen ihre Kinder nicht von einer Einrichtung (Kinderklinik) in die nächste (Kinderhospiz) bringen, sondern sie am liebsten zu Hause mit Unterstützung der Klinik betreuen. "Was Familien brauchen, ist Unterstützung - sowohl ambulant als auch stationär. Deshalb sind die Strukturen, die die Kinderklinik des Uni-Klinikums Erlangen in den vergangenen Jahren im palliativmedizinischen Bereich geschaffen hat, sehr umfassend und - ich möchte auch sagen - einmalig in unserer Region", so Wolfgang Rascher weiter. Dr. Gravou-Apostolatou erklärte: "Es ist sehr wichtig, den hohen Standard in unserem Haus nicht als selbstverständlich anzusehen, und noch wichtiger ist es, immer weiter zu machen und die Versorgung stetig auszubauen."

Fokus Schmerztherapie

Ist ein Kind unheilbar krank, ist das ein schweres Schicksal für die gesamte Familie. "Das Leid entsteht auch durch die Schmerzen, die Kinder aufgrund ihrer Erkrankung oft haben", berichtete Prof. Dr. Markus Metzler, Leiter der Erlanger Kinderonkologie. "Eng verknüpft mit der Palliativmedizin ist deshalb die Schmerztherapie." Dabei geht es nicht nur darum, Schmerzmedikamente zu verschreiben, sondern ganzheitliche Konzepte gegen akute und chronische Leiden zu entwickeln. "Um unseren Patienten eine durchdachte, nah am Menschen ausgerichtete und umfassende Palliativmedizin anbieten zu können, sind wir auf Spenden angewiesen. Wir sind sehr dankbar, dass uns der Förderverein ,Tigerauge' immer wieder unterstützt", so Prof. Metzler.

"Tigerauge" Initiative Kinderhospiz Nordbayern e. V. sagt Danke an alle Franken

Neben der großen Summe aus der Charity-Aktion von STAR FM kamen infolge eines Artikels über "Tigerauge" in den Erlanger Nachrichten noch weitere 85.600 Euro hinzu. Der Förderverein "Tigerauge" unterstützt die Kinderklinik des Uni-Klinikums Erlangen nun seit zehn Jahren regelmäßig. Die Krankenkassen zahlen nur die ärztliche und pflegerische Versorgung. "Tigerauge" e. V. sammelt deshalb Spenden, um die notwendige Zusatzversorgung zu gewährleisten. Der Verein fördert die ambulante und stationäre palliative Versorgung und die Kinderhospizarbeit mit dem Ziel, dass Eltern und Angehörige - unterstützt von Spezialisten - so viel Zeit wie möglich mit ihren schwerstkranken Kindern zu Hause verbringen können. Denn: Das wünschen sich betroffene Familien am meisten.

Weitere Informationen:

Dr. Chara Gravou-Apostolatou
Telefon: 09131 85-35982
E-Mail: kinderpalliativteamatuk-erlangen.de

"Tigerauge" Initiative Kinderhospiz Nordbayern e. V.

Dr. Dorothea Hobeck
Telefon: 09131 602121
E-Mail: dr.dorothea-hobeckatt-online.de

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