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Palliativmedizin, Uni-Klinikum

Lebensqualität am Lebensende

Bürgervorlesung am 10.07.2017 beleuchtet Möglichkeiten der Medizin am Lebensende – wenn das Leiden unerträglich wird

Jeden Abschied von einem Patienten machen die Mitarbeiter der Palliativmedizinischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Christoph Ostgathe) des Universitätsklinikums Erlangen mit einer brennenden Kerze sichtbar – und zeigen so: Sterben gehört zum Leben und ist zu bedeutsam, um unsichtbar zu bleiben. "Wenn Heilung nicht mehr möglich ist, müssen wir schwerstkranken Menschen ein Lebensende in Würde ermöglichen", sagt Prof. Dr. Christoph Ostgathe. "Viele Menschen haben Angst vor unerträglichem Leiden in der letzten Lebensphase. Oft wird dann die sogenannte Sterbehilfe als Ausweg genannt." Wie die moderne Palliativmedizin heute auch in schwersten Fällen noch Hilfe anbieten kann, darüber referiert Prof. Ostgathe in seiner Bürgervorlesung am Montag, 10.07.2017.
Foto: Uni-Klinikum Erlangen

Ziel der Palliativmedizin ist es, die Beschwerden unheilbar Kranker und Sterbender bis zuletzt so gering wie möglich zu halten. Körperliche Leiden werden bestmöglich gelindert, die Psyche und das soziale Umfeld gestärkt. Auch Angehörige sind Teil dieses Prozesses. Am Uni-Klinikum Erlangen begleitet ein multiprofessionelles Team aus Pflegekräften, Ärzten, Psychologen, Seelsorgern, Sozialarbeitern und Physiotherapeuten die Palliativpatienten bis zu ihrem Lebensende.

Bei einigen wenigen Patienten wird die Krankheit zur unerträglichen Belastung - sie empfinden etwa starke Luftnot, Schmerzen und Angst. Die üblichen Maßnahmen reichen dann nicht mehr aus. Hier sind Palliativmediziner in den vergangenen Jahren dazu übergegangen, eine palliative Sedierung im Sinne einer leidenslindernden, medikamentösen Bewusstseinsausschaltung durchzuführen. Über die klinischen und ethischen Herausforderungen eines solchen Ansatzes informiert Prof. Ostgathe in seiner öffentlichen Bürgervorlesung am Montag, 10.07.2017, um 18.15 Uhr im Rudolf-Wöhrl-Hörsaal, Östliche Stadtmauerstraße 11, in Erlangen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen:

Andrea Scotti
Telefon: 09131 85-34064
E-Mail: andrea.scottiatuk-erlangen.de

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