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Radiologie, Uni-Klinikum

MRT am Haken

Neues Gerät mit innovativer Scanner-Technologie ermöglicht personalisierte Untersuchung

Ein MRT fliegt ein: Wer heute (19.04.2017) Morgen am Maximiliansplatz gen Himmel blickte, staunte nicht schlecht - hing da doch ein Magnetresonanztomograf am Haken! Mithilfe eines Autokrans wurde das neue Gerät in die Räume des Radiologischen Instituts (Direktor: Prof. Dr. Michael Uder) des Universitätsklinikums Erlangen gehievt. Insgesamt 7,5 t Gewicht bringt "Magnetom Vida" von Siemens Healthineers auf die Waage. Für den Transport des MRTs ins erste Untergeschoss des Internistischen Zentrums war neben Kraft auch viel Fingerspitzengefühl gefragt: Am Ende ging es darum, den Koloss Zentimeter für Zentimeter an seinen Bestimmungsort zu schieben. "Im Moment wird das Gerät noch fertig installiert", erklärt Prof. Dr. Rolf Janka, leitender Oberarzt der Radiologie. "In den kommenden zwei Wochen lernt unser Team die neue Technik kennen und wird intensiv geschult, bevor wir den ersten Patienten damit untersuchen."
Ein Autokran hievte die Einzelteile des insgesamt 7,5 t schweren "Magnetom Vida" aus dem Lkw, über einen Lichthof und hinein in die Räume der Radiologie. Foto: Uni-Klinikum Erlangen

Die Patienten des Uni-Klinikums Erlangen profitieren dank der Neuanschaffung von einer ganzen Reihe von Vorteilen. Zum einen wurde Magnetom Vida als erster Scanner mit der innovativen BioMatrix ausgestattet: einer Technologie, die individuell die anatomischen und physiologischen Charakteristika der Patienten berücksichtigt. Zum anderen ist die Bildgebung so präzise, dass die Anzahl der Wiederholungsaufnahmen reduziert werden kann. "Egal, ob Routinescan oder anspruchsvolle Untersuchung, der Radiologe erhält schnell qualitativ hochwertige Ergebnisse", sagt Daniel Breuer, Leiter Magnetresonanztomografie Deutschland von Siemens Healthineers, und Prof. Janka ergänzt: "Für unsere Patienten bedeutet das, dass sie nicht mehr so lange 'in der Röhre' liegen müssen. Außerdem entfällt erfreulicherweise das lästige Luftanhalten, weil spezielle Sensoren während der Untersuchung automatisch den Atemverlauf messen und aus den Bildern herausrechnen."

Bei Magnetom Vida handelt es sich um einen vollkommen neu entwickelten 3-Tesla-Magnetresonanztomografen von Siemens Healthineers. Das Exemplar, das heute ans Uni-Klinikum Erlangen geliefert wurde, ist das erste derartige Gerät in Nordbayern, eines der ersten in ganz Deutschland und sogar eines der ersten weltweit. Die Radiologie wird das Gerät in enger Zusammenarbeit mit Siemens Healthineers auch für wissenschaftliche Forschungsarbeiten einsetzen.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Rolf Janka
Telefon: 09131 85-35000
E-Mail: rolf.jankaatuk-erlangen.de

Das Aprilwetter zeigte sich kurz von seiner schönsten Seite: Während der Magnetresonanztomograf über das Uni-Klinikum Erlangen "flog", schien die Sonne. Foto: Uni-Klinikum Erlangen
Kraft und Fingerspitzengefühl: Der Koloss musste vorsichtig an seinen Bestimmungsort manövriert werden. Foto: Uni-Klinikum Erlangen
Durch eine Öffnung in der Fensterfront im 1. UG des Internistischen Zentrums zogen und schoben die Fachleute den Magnetresonanztomografen ins Innere des Gebäudes. Foto: Uni-Klinikum Erlangen
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