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Medizin 5, Onkologie, Forschungsstiftung Medizin, Uni-Klinikum

Privatspende unterstützt Erlanger Krebsforschung

20.000 Euro an die Forschungsstiftung Medizin: Peter Griebel fördert damit die Entwicklung neuer Krebstherapien

Noch immer stellen Krebserkrankungen eine der größten Herausforderungen für die moderne Medizin dar. Einen vielversprechenden Ansatz liefern die Immuntherapien – in ihrer Entwicklung hat es in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gegeben. Dass zukünftige Generationen von der heutigen Forschung profitieren, das wünscht sich Peter Griebel. Der Igensdorfer spendete aus diesem Grund 20.000 Euro an die Forschungsstiftung Medizin am Universitätsklinikum Erlangen. Diese wird die Privatspende noch einmal aufstocken, sodass insgesamt 30.000 Euro in die Krebsforschung der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie (Direktor: Prof. Dr. Andreas Mackensen) fließen.
Prof. Dr. Andreas Mackensen (l., Direktor/Medizin 5) begrüßte Jutta und Peter Griebel im Uni-Klinikum Erlangen und dankte ihnen für ihre Spende. Die Forschungsstiftung Medizin, vertreten durch ihren Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Werner G. Daniel (r.) stockte die Summe auf insgesamt 30.000 Euro auf. Foto: Uni-Klinikum Erlangen

Krebszellen sind deshalb so tückisch, weil sie sich durch komplexe Mechanismen dem Immunsystem entziehen und dieses gleichzeitig unterdrücken können. Mit der Identifizierung dieser Mechanismen haben Mediziner und Naturwissenschaftler neue immuntherapeutische Ansätze entwickelt, die die Immunzellen des Patienten wieder in die Lage versetzen, Krebszellen effektiv zu attackieren und zu vernichten. Vielversprechend ist etwa die CAR-T-Zell-Therapie. Diese beruht auf der Idee, das körpereigene Immunsystem und seine Immunzellen (T-Zellen) gegen den Krebs aufzurüsten. "Bei dieser Therapie isolieren wir die T-Zellen des Patienten und versehen sie mittels gentechnischer Methoden mit sogenannten chimären Antigenrezeptoren, kurz CAR", erklärte Prof. Mackensen. "Mithilfe dieser Rezeptoren können die T-Zellen den Tumor besser erkennen und gezielt abtöten." Das Problem: Die CAR-T-Zell-Therapie ist sehr aufwendig. Für jeden Patienten muss sie individuell angepasst werden, und die Mediziner benötigen Herstellungsräume, die strengsten Anforderungen genügen. "Am Uni-Klinikum Erlangen verfügen wir bereits über die geforderten GMP-Labors sowie über viel Erfahrung mit zellbasierten Therapien", sagte Andreas Mackensen. "Um die Behandlung Patienten zugänglich zu machen, bedarf es aber einer Anschubfinanzierung."

Einen großen Teil zu dieser trägt jetzt Peter Griebel bei. Dem ehemaligen Ingenieur liegt die medizinische Forschung am Herzen. "Zum einen möchte ich auch andere motivieren, im Rahmen ihrer Möglichkeiten für den medizinischen Fortschritt zu spenden. Zum anderen ist es wichtig, jungen Menschen zu zeigen, dass eine Forschungskarriere Zukunft hat", sagte Peter Griebel bei der Spendenübergabe und erläuterte: "Ich freue mich, Prof. Mackensen, seine Mitarbeiter und ihre Arbeit zu unterstützen, damit die Heilungschancen für zukünftige Generationen besser stehen." Prof. Dr. Werner G. Daniel, Vorstandsvorsitzender der Forschungsstiftung Medizin, begrüßte die großzügige Spende und betonte: "Der hohe Standard medizinischer Forschung kann nur beibehalten werden, wenn die staatlichen Mittel durch Privatspenden ergänzt werden. Umso mehr freuen wir uns, Peter Griebels Spende mit 10.000 Euro aufzustocken."

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Andreas Mackensen
Telefon: 09131 85-35954
E-Mail: med5-direktionatuk-erlangen.de

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