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HNO-Klinik, Uni-Klinikum

Schwerhörigkeit im Fokus

Bürgervorlesung am 17.07.2017 informiert über Ursachen und Behandlungen

Hören bedeutet viel mehr, als nur Geräusche wahrnehmen zu können. Das Gehör hilft dem Menschen, seine Umwelt zu erkennen, ist essenziell für die Sprachentwicklung im Kindesalter und ist die Grundlage für die Kommunikation mit den Mitmenschen. Wer an einer Schwerhörigkeit leidet, fühlt sich zunächst eingeschränkt. Doch nicht nur die Erkrankung an sich ist heutzutage gut erforscht. Auch sind die Therapiemöglichkeiten vielfältig und für die meisten Schwerhörenden geeignet. Welche Ursachen eine Schwerhörigkeit haben kann und welche Behandlungen zur Verfügung stehen, darüber sprechen Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich Iro, Direktor der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Universitätsklinikums Erlangen, und Prof. Dr. Dr. Ulrich Hoppe, Leiter des Cochlear-Implant-Centrums der HNO-Klinik, im Rahmen ihrer Bürgervorlesung am Montag, 17. 07.2017.

Wenn das Gehör schlechter wird - zunächst vielleicht nur für einige hohe Töne, später sogar mit einem kompletten Hörverlust, dann kann das unterschiedliche Auslöser haben. "Meist tritt eine Schwerhörigkeit im Alter auf", erklärt Prof. Iro. "Möglich sind aber auch Erkrankungen, die Einfluss auf das Ohr nehmen, starke Lärmbelastungen durch den Beruf oder auch angeborene Defekte." Weltweit gelten rund 300 Millionen Menschen als schwerhörig. In Deutschland ist jeder Fünfte, bei den Über-65-Jährigen sogar jeder Dritte betroffen. In der Regel lässt sich der Zustand aber beheben. "Mittlerweile gibt es zahlreiche Möglichkeiten, vielen unterschiedlichen Patienten - vom Kleinkind bis zum Senior - zu helfen. Zur Verfügung stehen etwa Medikamente, elektronische Hilfen wie Hörgeräte und Implantate oder auch Operationen", sagt der Direktor der Erlanger HNO-Klinik und betont: "Wichtig für den Therapieerfolg ist die Früherkennung. Betroffene sollten also nicht warten, bis sich ihre Symptome verschlechtern, sondern rechtzeitig einen Arzt aufsuchen."

Einladung zur Bürgervorlesung

Wann von einer Schwerhörigkeit gesprochen wird, welche Ursachen diese haben kann und was Betroffene tun können, darüber sprechen Prof. Iro und Prof. Hoppe in ihrer Bürgervorlesung am Montag, 17.07.2017. Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr im Rudolf-Wöhrl-Hörsaal, Östliche Stadtmauerstraße 11, in Erlangen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Dr. Ulrich Hoppe
Telefon: 09131 85-32987
E-Mail: hnoatuk-erlangen.de

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