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Psychiatrie, Forschungsstiftung Medizin, Uni-Klinikum

Traumatisierungen und posttraumatische Belastungsstörungen

Bürgervorlesung am 16. April 2018 widmet sich einem Thema, das jeden betreffen kann

Wie das Echo eines Knalls hallen auch die Folgen eines traumatisches Erlebnisses im Menschen nach - manchmal nur Tage und Wochen, mitunter aber sogar mehrere Jahre. Ein psychisches Krankheitsbild, das sich aus einer Traumatisierung entwickeln kann, ist die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). In seiner Bürgervorlesung am Montag, 16. April 2018, spricht Prof. Dr. Johannes Kornhuber, Direktor der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen, über die Auslöser, Symptome und möglichen Therapien bei Traumatisierungen und bei der PTBS. Der Eintritt ist frei.

Die Bankangestellte, die einen Überfall miterleben musste, der Sanitäter, dem die Bilder eines dramatischen Einsatzes nicht aus dem Kopf gehen oder die Hinterbliebenen einer Naturkatastrophe: Sie alle haben ein traumatisches Erlebnis hinter sich, das ihnen auch Monate später noch ganz nahe sein kann. "Nicht zwingend muss sich aus dieser psychischen Erschütterung auch eine Folgeerkrankung entwickeln", erklärt Prof. Kornhuber. "Manchmal schafft der Körper es, die Ereignisse von allein zu verarbeiten. Wenn die Erinnerungen aber immer wieder hervorgerufen werden, etwa durch bestimmte Sinneseindrücke oder Situationen, könnte eine PTBS vorliegen." Der Direktor der Erlanger Psychiatrie betont: "Bei Traumafolgestörungen wird die Zeit die erlittenen Wunden meist nicht heilen können. Zur Überwindung sollten sich die Betroffenen professionelle Hilfe suchen."

Einladung zur Bürgervorlesung

Welche Ereignisse eine Traumatisierung hervorrufen können, wie die Symptome einer PTBS aussehen und wo Betroffene Hilfe bekommen, darüber spricht Johannes Kornhuber in seiner Bürgervorlesung am Montag, 16. April 2018. Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr im Rudolf-Wöhrl-Hörsaal, Östliche Stadtmauerstraße 11, in Erlangen. Im Anschluss sind die Zuhörer herzlich eingeladen, Fragen zu stellen.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Johannes Kornhuber
Telfon: 09131 85-34166
E-Mail: direktion-psychatuk-erlangen.de

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