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Chirurgie, Leberzentrum, Uni-Klinikum

Behandlung von Tumoren der Leber

Bürgervorlesung am 7. Januar 2019 informiert über chirurgische Behandlungsmöglichkeiten bei Leberkrebs

Wenn Ärzte über die Leber sprechen, schwärmen sie oft über die außergewöhnliche Regenerationsfähigkeit dieses Hauptentgiftungsorgans. Diese Eigenschaft, sich sogar nach großen Resektionen wieder erholen zu können, ist eine wichtige Voraussetzung für moderne OP-Verfahren bei Lebertumoren. Denn liegen große Tumoren oder viele Metastasen vor, kann nur die Entfernung bestimmter Organanteile noch Hoffnung bringen. Welche Behandlungsmöglichkeiten die Chirurgie heute bei Lebertumoren bietet, darüber spricht Prof. Dr. Robert Grützmann, Direktor der Chirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen, im Rahmen seiner Bürgervorlesung am Montag, 7. Januar 2019.

"Zwischen Leber und Milz passt immer noch ein Pils" - "Nein, bitte nicht", mahnen Mediziner. Denn übermäßiger Alkoholkonsum gehört - zusammen mit Fettleibigkeit und chronischen Virusinfektionen wie Hepatitis B oder C - zu den häufigsten Ursachen für die Entwicklung von Leberkrebs. Eine besonders aggressive Form ist das hepatozelluläre Karzinom - eine der gefährlichsten Krebsarten überhaupt. Doch die moderne Medizin hält dagegen. Mit neuesten chirurgischen Techniken und innovativen Therapiekonzepten entwickelten Ärzte die Behandlungsmöglichkeiten gegen Lebertumoren und Metastasen immer weiter. "Welches chirurgische Verfahren wir einsetzen, unterscheidet sich von Patient zu Patient", erklärt Prof. Grützmann. "Die Behandlung orientiert sich beispielsweise an Größe und Anzahl der Tumoren sowie daran, wie nah sie an wichtigen Blutgefäßen liegen. Bei manchen Patienten können wir schonend minimalinvasiv operieren und dabei sehr gute Ergebnisse erzielen. Bei weiter fortgeschrittenen Erkrankungen wird es notwendig, größere Teile der Leber zu entfernen. Dank ihrer Regenerationsfähigkeit ist das in den meisten Fällen gut tolerierbar."

Auch heute noch gehören chirurgische Eingriffe an der Leber zu den anspruchsvollsten Verfahren. "Am besten aufgehoben sind Patienten daher bei erfahrenen Ärzten in interdisziplinären Kompetenzzentren", erklärt Prof. Grützmann und verweist auf das Leberzentrum (Sprecher: Prof. Dr. Stephan Kersting) und das Tumorzentrum (Vorstandsvorsitzender: Prof. Dr. Matthias W. Beckmann) des Uni-Klinikums Erlangen.

Einladung zur Bürgervorlesung

Wie kann die Leber von Tumoren und Metastasen betroffen sein? In welchen Fällen sollte operiert werden und wann bieten sich andere Therapien an? Welche Prognosen können Patienten heute erwarten? Antworten gibt Prof. Grützmann in seiner Bürgervorlesung am Montag, 7. Januar 2019. Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr im Rudolf-Wöhrl-Hörsaal, Östliche Stadtmauerstraße 11 in Erlangen. Der Eintritt ist frei und die Zuhörer sind im Anschluss herzlich eingeladen, Fragen zu stellen.

Gesamtprogramm Vorlesungsreihe

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Robert Grützmann
Telefon: 09131 85-33201
E-Mail: chir-direktionatuk-erlangen.de

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