Ernährung und Sport bei Krebs e.V.

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Ziele

Der Verein „Ernährung und Sport bei Krebs e.V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Situation von an Krebs erkrankten Menschen in der Region Erlangen zu verbessern. Dies soll erreicht werden durch:

  • Entwicklung und Umsetzung regionaler sport- und bewegungstherapeutischer Programme
  • Förderung der wissenschaftlichen Forschung zur Verbesserung der Ernährungs- und Sporttherapie bei Krebserkrankungen

Von zentraler Bedeutung ist neben dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn die Beratung und Begleitung krebskranker Menschen, wie Prof. Dr. Zopf betont: „Allein die Forschung reicht nicht aus, um Menschen, die an einem Tumor erkrankt sind, zu helfen. Vielmehr ist es notwendig, das erlangte Wissen für die Patienten zugänglich zu machen und durch fachmännische Begleitung anzuwenden.“

Verbindung von Ernährung und Sport

Die Behandlung von Menschen mit oder nach einer Krebserkrankung bedarf einer interdisziplinären Zusammenarbeit, um das volle Potenzial therapeutischer, präventiver und rehabilitativer Maßnahmen auszuschöpfen. Hier bietet sowohl die Ernährungsmedizin  als auch die Sportwissenschaft große Möglichkeiten.

Um ernährungsmedizinische und sportwissenschaftliche Aspekte zu verbinden und für die Patienten nutzbar zu machen, haben sich die Internistin und Ernährungsmedizinerin Frau Prof. Dr. Yurdagül Zopf, der Ernährungswissenschaftler Dr. Hans Joachim Herrmann1) (beide Medizinische Klinik 1 der Universitätsklinik Erlangen) und Prof. Dr. Matthias W. Beckmann, Direktor des Universitäts-Krebszentrums Erlangen und Direktor der Frauenklinik der Universitätsklinik Erlangen, mit dem Institut für Medizinische Physik zu einer Kooperation in Form des gemeinnützigen Vereins „Ernährung und Sport bei Krebs e.V.“  zusammen geschlossen. Von sportwissenschaftlicher Seite erhält der Verein wissenschaftliche Unterstützung durch Herrn Prof. Dr. Wolfgang Kemmler und Dr. Simon von Stengel (beide Institut für Medizinische Physik der Universität Erlangen).

1) Projektstelle, gefördert durch die H.W. & J. Hector Stiftung zu Weinheim

Wissenschaftlicher und medizinischer Hintergrund

Krebs ist häufig eine schicksalhafte Erkrankung. Durch eine gesunde Lebensweise kann jedoch jeder Einzelne selbst dazu beitragen, das Erkrankungsrisiko für viele Krebsarten zu vermindern. Dazu zählen insbesondere:

  • Eine gesunde Ernährung
  • Die Vermeidung von Übergewicht
  • Ausreichend Bewegung

Eine gesunde Lebensweise ist nicht nur für die Prävention wichtig, sie hilft auch vielen Menschen, die bereits an Krebs erkrankt sind.

Körperliche Aktivität führt bei zahlreichen Tumorerkrankungen zu positiven Effekten, wie zum Beispiel:

  • Milderung der Nebenwirkungen der Therapie wie Übelkeit, Erschöpfung, Schlafstörungen, Schmerz
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit, des Selbstbewusstseins, der Lebensqualität und des Wohlbefindens

Damit kann sportliche Betätigung günstige Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf und die Genesung haben. Neben der onkologischen Therapie sollte daher für jeden Patienten die Möglichkeit einer Sporttherapie in Betracht gezogen werden.

Bei einer Krebserkrankung stellt eine bedarfsgerechte Ernährung in vielen Fällen eine Herausforderung dar: Häufig können krebskranke Menschen nicht mehr wie gewohnt essen und trinken. Durch einen zunehmenden Geschmacksverlust und einen tumorbedingten Eiweißabbau kommt es zu einem erheblichen Muskelverlust. Der Krebskranke verspürt zunächst eine Müdigkeit, im Verlauf eine zunehmende körperliche Schwäche und am Ende droht ein Verlust der Immunfunktion des Körpers. Gewichtsverlust und Muskelabbau haben unabhängig vom Anfangsgewicht des Patienten   negative Auswirkungen auf die Prognose und die Therapieverträglichkeit. 25% aller Tumorerkrankten sterben an einer körperlichen Auszehrung. Hier hilft eine frühzeitige und individuelle Kombinationstherapie aus Ernährungsberatung, Ernährungstherapie und Sportprogrammen.

Das Universitätsklinikum Erlangen stellt mit diesem Angebot einer kombinierten Therapie aus Ernährung und Sport ein Alleinstellungsmerkmal in ganz Deutschland dar.

Kontakt

Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf
yurdaguel.zopfatuk-erlangen.de

 
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IBAN: DE17 76350000 0060060152
BIC: BYLADEM1ERH
Verwendungszweck: „Spende“.

Der Verein „Ernährung und Sport bei Krebs e.V.“ ist gemeinnützig. Bei Spenden über 200 Euro schicken wir Ihnen bei Angabe Ihrer vollständigen Adresse eine Zuwendungsbescheinigung.

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