05.07.14: Katastrophenschutzübung

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Den Ernstfall trainieren: Volle Notfallaufnahmen bei der Katastrophenschutzübung "Edelweiß" am 05.07.2014

Uni-Klinikum Erlangen

Ein unglaubliches Szenario: Auf der Bergkirchweih stürzt ein Fahrgeschäft in sich zusammen, in unmittelbarer Nachbarschaft ereignet sich ein Chemieunfall und dann explodiert dort auch noch eine Gasflasche. Eine Katastrophe - die geübt werden will. Am Samstag, 5. Juli 2014, stellten sich Mitarbeiter des Uni-Klinikums Erlangen, des Waldkrankenhauses St. Marien, der Feuerwehr Erlangen, des Arbeiter-Samariter-Bunds, des Bayerischen Roten Kreuzes samt Wasserwacht, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, des Technischen Hilfswerks, der Polizei und der Stadt Erlangen genau dieser Herausforderung: Sie trainierten den absoluten Ernstfall im Erlanger Stadtgebiet im Rahmen der groß angelegten Katastrophenschutzübung "Edelweiß".

Vier Stunden lang waren rund 800 Einsatzkräfte gefordert, versorgten die rund 80 Laiendarsteller - denen teils beeindruckende Wunden geschminkt worden waren und die vorher fleißig ihre Rollen gelernt hatten -, räumten die Unfallorte ... "In unseren Notfallaufnahmen beteiligten sich rund 100 Mitarbeiter mit großem Engagement an der Übung", erläutert Dr. Harald Strauss, Oberarzt der Anästhesiologischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Schüttler) und Koordinator der Katastrophenschutzübung am Uni-Klinikum Erlangen. "Alles hat gut und zügig geklappt. An wenigen Stellen besteht noch Optimierungspotenzial, das wir nun glücklicherweise im Rahmen des Trainings erkannt haben. Natürlich werden die im Rahmen der detaillierten Auswertung festgestellten Schwächen schnellstmöglich behoben und Verbesserungen umgesetzt. Im Fall eines echten Ernstfalls sind wir dann noch besser gewappnet."

Fotos: Uni-Klinikum Erlangen und Stefan Brunner