Infektiologie

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1 aus 24: Gewinn für Infektionspatienten

Die jahrelange engagierte Kooperation der Beteiligten und ein überdurchschnittliches Versorgungsangebot zahlen sich aus: Erneut konnte das Zentrum für Infektiologie der Medizin 1 und der Medizin 3 am Universitätsklinikum Erlangen den strengen Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) entsprechen. Erlangen ist damit eines von nur zwei zertifizierten Zentren für Patienten mit Infektionserkrankungen in Nordbayern.

Infektionen im Blick. Im Zentrum für Infektiologie am Uni-Klinikum Erlangen ist die Behandlung eines überdurchschnittlich breiten Spektrums von Infektionskrankheiten möglich: von der Grippe über die HIV-Erkrankung bis hin zu Beschwerden von immunsuppressiv behandelten Patienten und Reiserückkehrern. Foto: Uni-Klinikum Erlangen

23 anspruchsvolle Kriterien, intensive Prüfungen, ein Tag Klinik-Begehung durch zwei externe Auditoren – am Ende, im Juli 2015, stand die erfolgreiche zweite DGI-Rezertifizierung des Erlanger Zentrums für Infektiologie fest. PD Dr. Richard Strauß, stellvertretender Direktor der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath), und Prof. Dr. Thomas Harrer, Inhaber der Schwerpunktprofessur Infektiologie und Immundefizienz an der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie (Direktor: Prof. Dr. med. univ. Georg Schett), freuen sich, damit weiterhin eines von nur 24 entsprechenden Qualitätszentren in Deutschland zu leiten.

Der Zentrumsaufbau in der Hugenottenstadt wurde erst durch das Engagement seiner beiden Leiter und durch die kollegiale Unterstützung innerhalb des Uni-Klinikums Erlangen möglich. Denn Infektiologen haben es häufig noch schwer, zeitgemäße Versorgungsstrukturen zu etablieren: "In Deutschland ist 'Infektiologe' kein eigener Facharzt und 'Infektiologie' zumeist auch kein eigenständiger klinischer Bereich. Vielmehr qualifizieren sich interessierte Ärzte im Sinne einer Zusatzausbildung in weiterbildungsberechtigten Einrichtungen nach den Regularien der Landesärztekammern oder der DGI. Diese Qualifikation zum Infektiologen dauert dann ein beziehungsweise drei Jahre", erklärt PD Strauß. "Vor allem die zunehmende Resistenzentwicklung bei Antibiotika sowie öffentlichkeitswirksame Infektionen wie die Schweinegrippe, SARS oder Ebola haben dafür gesorgt, dass die Bedeutung der Infektiologie und damit der Stellenwert ausgebildeter Infektiologen in Deutschland stärker wahrgenommen werden."

Für das Uni-Klinikum Erlangen und seine Patienten ist die DGI-Zertifizierung nicht nur ein Beleg für die hohe Versorgungsqualität. Darüber hinaus ist sie Ausdruck der anhaltend guten und engen Kooperation zwischen den Beteiligten aus der Medizin 1 und der Medizin 3 sowie den Mitarbeitern weiterer Einrichtungen wie dem Mikrobiologischen Institut – Klinische Mikrobiologie, Immunologe und Hygiene (Direktor: Prof. Dr. Christian Bogdan), dem Virologischen Institut – Klinische und Molekulare Virologie (Direktor: Prof. Dr. Klaus Überla) und der Apotheke (Chefapotheker: Prof. Dr. Frank Dörje).

 
 
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