Notaufnahme

" alt="" />

Mehr Raum für Notfallmedizin

Angesichts steigender Patientenzahlen vergrößerte und modernisierte die KlinikMedBau GmbH die internistische Notaufnahme des Universitätsklinikums Erlangen im Sommer 2015. Bis zu 12.000 Notfälle versorgen die Ärzte und Pflegekräfte hier mittlerweile jährlich – vom lebensbedrohlichen Herzinfarkt bis zu unklaren Bauchschmerzen. Dank der erweiterten Kapazitäten kann das Team mehreren Patienten gleichzeitig helfen und Notfälle besser klassifizieren.

Die Notfall-Manager: PD Dr. Rüdiger Görtz und das Team der internistischen Notaufnahme haben jetzt mehr Platz für eine schnelle und sichere Notfallversorgung: zusätzliche Behandlungsräume, Isolationszimmer für infektiöse Patienten, neue Lagerflächen, mehr Helligkeit und Transparenz. Foto: Uni-Klinikum Erlangen

2,5 Promille im Blut eines 25-Jährigen. Eine Rentnerin, die Atemnot und Brustschmerzen quälen. Eine junge Frau mit blutigem Husten. Gallensteine, starke Übelkeit und Bauchkrämpfe, plötzliches hohes Fieber: In all diesen Fällen ist die internistische Notaufnahme (oberärztlicher Leiter: PD Dr. Rüdiger Görtz) des Uni-Klinikums Erlangen die erste Anlaufstelle - neben Hausärzten und Notfallpraxen. Fast 12.000 internistische Notfälle landeten allein 2015 am Uni-Klinikum Erlangen. Vor zehn Jahren waren es noch halb so viele.

Um mehr Patienten parallel versorgen zu können, hat die uniklinikumseigene KlinikMedBau GmbH die Notaufnahme unter dem Erlanger Maximiliansplatz im Sommer 2015 umgebaut und erweitert. Innerhalb von nur acht Wochen war das 1,6 Millionen Euro teure Bauprojekt abgeschlossen. Größer, moderner und leistungsfähiger ist die internistische Notaufnahme jetzt: 13 monitorüberwachte Betten, davon drei Isolationsplätze mit Sicherheitsschleusen, wovon zwei von außen begehbar sind, zudem zwei Triage-Einheiten zur Ersteinschätzung. Alles auf insgesamt 305 Quadratmetern. Das heißt: 30 Prozent mehr Platz als vorher.

Von den eingelieferten Notfällen dürfen 45 Prozent nach der Untersuchung mit einer Therapieempfehlung nach Hause; 55 Prozent werden von einer der fünf internistischen Kliniken des Uni-Klinikums stationär aufgenommen - die meisten von der Medizinischen Klinik 1 - Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath), gefolgt von der Medizinischen Klinik 2 - Kardiologie und Angiologie (Direktor: Prof. Dr. Stephan Achenbach). Alle übrigen Patienten verteilen sich auf die Medizinische Klinik 3 - Rheumatologie und Immunologie (Direktor: Prof. Dr. med. univ. Georg Schett), die Medizinische Klinik 4 - Nephrologie und Hypertensiologie (Direktor: Prof. Dr. Kai- Uwe Eckardt) und die Medizinische Klinik 5 - Hämatologie und Internistische Onkologie (Direktor: Prof. Dr. Andreas Mackensen). In den Medizinischen Kliniken 3 bis 5 werden unter anderem Gelenk- und Autoimmunerkrankungen, Nieren- und Bluthochdruckleiden sowie Tumoren behandelt.

 
 
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
 
 
 
Bitte tragen Sie Ihren Namen und gültige E-Mail-Adresse(n) ein!
X zum Schließen

Zusammenfassung