Modernste Medizin - mit Sicherheit

2 | D ie Bamberger Gesundheitsmesse „Franken aktiv & vital“ begrüßt Gesundheitsbewusste, Genie- ßer, Freizeitsportler, Wellnessliebhaber und an- dere Interessierte von jung bis alt in der Bamberger Brose Arena. In diesem Jahr richtet sich das Programm beson- ders an Kinder und junge Familien: Wie wachsen Kinder gesund auf? Und wie wichtig sind dabei Ernährung, Schu- le, Freizeit und Sport? Aber auch für Erwachsene gibt es wieder viel Neues zu entdecken. Das Uni-Klinikum Erlan- gen ist erneut größter Partner der Gesundheitsmesse, und viele Erlanger Ärzte und Pflegefachkräfte beteiligen sich mit Infoständen, Vorträgen und Präsentationen. Im Fokus: die Gesundheit von Herz, Leber und Nieren. Experten der Medizinischen Klinik 4 – Nephrologie und Hypertensiologie des Uni-Klinikums Erlangen erklären, was die Nieren gesund hält und warum sie so eng mit dem Blutdruck zusammenhängen. Ein Highlight ist die Demonstration der Pulswellenanalyse, mit der Ärzte Bluthochdruck und verkalkte Gefäße früh erkennen. Außerdem können Besucher durch das Modell einer rie- sigen Niere gehen und sich über Erkrankungen wie Nie- rensteine, Zysten und Harnwegsinfektionen informieren. Am Stand des Erlanger Leberzentrums erfahren Inter- essierte, wie die Leber funktioniert und was bei hohen Leberwerten oder gar einer Fettleber hilft. Die Erlanger Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie bie- tet einen Hörtest an und stellt modernste Hörgeräte vor. Zudem gibt es Informationen zu gesundem Schlaf und zu den neuesten Therapien gegen Gräser- oder Staubal- lergien. Zeit für die kleinsten Besucher nehmen sich vor allem die Ärzte der Kinderchirurgischen Abteilung des Uni-Klinikums Erlangen: An deren Stand dürfen Nach- wuchschirurgen das Laparoskopieren üben – natürlich mit echter Händedesinfektion vorab. Wer kann die Gummibärchen aus dem Bauch der Puppe herausope- rieren? Für die Eltern und Großeltern gibt es Hinweise zur Ersten Hilfe bei Kinderunfällen und Tipps, die Kin- dern mit chronischen Bauchschmerzen helfen. Zudem warten am Samstag und am Sonntag viele verschiedene Vorträge auf die Besucher (s. Kasten). Und auch die Re- daktion von „Gesundheit Bamberg“ ist vor Ort und ver- teilt kostenlose Magazine und gesunde Snacks. Franziska Männel G lutenfreies Brot, laktosefreier Joghurt, Pflan- zenmilch und Co. – „Frei-von“-Produkte boomen. Doch wer profitiert tatsächlich von ihnen? Wie viele Menschen haben wirklich Un- verträglichkeiten und wie viele empfinden es nur so? Die Frühjahrsausgabe des kostenlosen Magazins „Gesundheit Bamberg“, das an zahlreichen Stellen in der Stadt Bamberg und in ihrer Umgebung ausliegt, informiert diesmal über Nahrungsmittelunverträg- lichkeiten, erklärt die Unterschiede zwischen Auto­ immunerkrankungen, Intoleranzen und Allergien und zeigt Diagnose- und Therapiewege auf. Immer mehr Menschen hören nach dem Essen in sich hinein, bemerken vielleicht ein Magengrum- meln, Bauchkrämpfe oder Unregelmäßigkeiten in der Verdauung und führen all das auf bestimmte Lebensmittel zurück. Manche Betroffene machen das Klebereiweiß Gluten für ihr Unwohlsein verant- wortlich, kaufen schließlich glutenfreies Brot und meinen, sich damit etwas Gutes zu tun. Dabei sind Backwaren ohne Gluten häufig sogar kalorienreicher, haben weniger Eiweiß und mehr Fett und sind für die meisten nicht gesünder als herkömmliche Produkte, wie die Experten des Hector-Centers für Ernährung, Bewegung und Sport des Uni-Klinikums Erlangen in „Gesundheit Bamberg“ erklären. Zöliakiepatienten hilft der strikte Glutenverzicht tatsächlich, wobei das „Chamäleon“ unter den Unverträglichkeiten noch viele andere Facetten hat als nur Magen-Darm-Be- schwerden, wie die Geschichte zweier Brüder zeigt. Auch aktuelle Behandlungsempfehlungen und Stu- dien zu Histaminintoleranz und Reizdarm finden die Leser in der aktuellen Ausgabe. Generell raten die Erlanger Experten von abrupten Ernährungsum- stellungen in Eigenregie ab, denn das Mikrobiom des Darms braucht Zeit, sich an neue Essgewohnheiten anzupassen. Singen als Medizin und neue Krebstherapie Über den Tellerrand blicken können die Leser von „Gesundheit Bamberg“ schließlich beim Thema (Heil-)Fasten: Das Magazin stellt eine Möglichkeit vor, die über die Ernährung hinausgeht, und regt vor allem Familien mit Kindern zum Medienfasten an. Weiterhin im Heft: wie Medikamente richtig einge- nommen und entsorgt werden, welche anspruchsvol- len Gesichtsoperationen die Plastischen Chirurgen des Uni-Klinikums Erlangen durchführen und warum die CAR-T-Zell-Therapie eine vielversprechende Waf- fe gegen Krebs ist. Zudem geht die Frühjahrsausgabe den Fragen nach, warum Männer singen – nämlich im Chor „Männersache“ in Bamberg –, und warum es so wichtig ist, die Geschwister unheilbar kranker Kinder gut zu betreuen. Für diese Angehörigen ist das Kinderpalliativteam des Uni-Klinikums Erlangen mit seinem Projekt „KofferRaum“ in ganz Nordbayern unterwegs. Außerdem stellt der Bamberger Gedächt- nistrainer Helmut Lange hilfreiche Merktricks für den Alltag vor und erklärt, wie das eigene Badezimmer beim Erinnern hilft. Franziska Männel Komisches Bauchgefühl? Die Frühjahrsausgabe des Magazins „Gesundheit Bamberg“, herausgegeben vom Universitätsklinikum Erlangen, informiert über Nahrungsmittelunverträglichkeiten, erklärt, warum Gluten nicht immer der Übeltäter ist und räumt mit Irrtümern aus dem Internet auf. „Gesundheit Bamberg“ liegt im Raum Bamberg kosten- los aus, unter anderem in Arzt- praxen, Kliniken, Rehazentren, Apotheken, Verwaltungen und im Einzelhandel. Das Magazin ist auch online unter www.gesundheit-bamberg. com zu finden und kann per E-Mail an gesundheit-bamberg@ uk-erlangen.de abonniert werden. Weitere Informationen: Uni-Klinikum Erlangen, Redaktion „Gesundheit Bamberg“ – Telefon: 09131 85-46670 – E-Mail: gesundheit-bamberg@uk-erlangen.de Kleine Nachwuchschirurgen können am Messestand des Uni-Klinikums Erlangen einer Puppe Gummibärchen aus dem Bauch operieren. Foto: Franziska Männel/Uni-Klinikum Erlangen Die Messe „Franken aktiv & vital“ hat am Freitag, 6. März, von 14.00 bis 22.00 Uhr und am Samstag und Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen zum Programm des Uni-Klinikums Erlangen sowie zu allen Behandlungsangeboten und Sprechstunden finden sich unter www.uk-erlangen.de. Vorträge aus dem Uni-Klinikum Erlangen Samstag, 7. März 2020 12.00 Uhr: Masern, neues Coronavirus und Co. – Infektionsschutz durch Impfungen und Hygie- nemaßnahmen (Prof. Dr. Christian Bogdan) 13.00 Uhr: Der gesunde Pausensnack (Eva Deinlein) 16.00 Uhr: Das Kreuz mit dem Kreuz – wenn’s im Rücken zwickt und zwackt (Prof. Dr. Mario Perl) Sonntag, 8. März 2020 12.00 Uhr : Gesunde Leber trotz Bier und Schäu- ferla? Wie die Leber fit bleibt und Erkrankungen erkannt werden (PD Dr. Dr. Andreas Kremer) 13.30 Uhr: Wenn der Bauch ständig wehtut – chronische Bauchschmerzen bei Kindern (Dr. Manuel Besendörfer) 15.00 Uhr: Gutes Hören in jedem Alter (Prof. Dr. Dr. Ulrich Hoppe) 15.30 Uhr: Organe spenden – Leben schenken (PD Dr. Kerstin Benz) 16.00 Uhr: Die Niere und der Blutdruck – über die Wechselwirkung zwischen Nierengesundheit und dem richtigen Blutdruck (Prof. Dr. Roland Schmieder) GESUNDHEITSSERIE – UNSER SCHWERPUNKTTHEMA IM FEBRUAR/MÄRZ Gesundheit made in Erlangen Die 16. Bamberger Gesundheitsmesse „Franken aktiv & vital“ lädt vom 6. bis 8. März 2020 in die Brose Arena ein. Wieder mit einem umfangreichen Programm dabei: das Uni-Klinikum Erlangen. Titel der Frühjahrsausgabe 2020 von „Gesundheit Bamberg“

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