Informationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Uni-Klinikums Erlangen

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Aktuelle Informationen für Mitarbeiter in der COVID19-Krise

Das Uni-Klinikum Erlangen braucht in den nächsten Wochen jeden Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz, um die Funktionsfähigkeit des Uni-Klinikums gewährleisten zu können.
Jeder – egal in welchem Beruf – ist für die Funktionsfähigkeit des Uni-Klinikums wichtig – insbesondere in der Pflege, der Ärzteschaft aber auch in der Verwaltung, den technischen, handwerklichen Berufen und allen Hilfsberufen. Wir stehen vor neuen Aufgaben, auf die wir uns in der kommenden Woche in Ruhe vorbereiten müssen. Dafür brauchen wir jetzt Ihre zuverlässige Unterstützung. Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf dieser Seite und im Mitarbeiterportal über aktuelle Regelungen.

Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Iro, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Erlangen

+++ Neuregelung bei Kindernotbetreuung +++ (22.03.2020)

Der Katastrophenstab der Bayerischen Staatsregierung hat am Samstag (21.03.20) beschlossen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Bereich der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig sind, ab Montag, den 23. März 2020, auch dann eine Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Schulen in Anspruch nehmen können, wenn nur ein Elternteil in diesen Bereichen tätig ist. Voraussetzung ist dabei auch weiterhin, dass der Elternteil aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist. Der Begriff der „Gesundheitsversorgung“ wird dabei weit ausgelegt und umfasst letztlich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Uni-Klinikums.

Für eine bessere Planbarkeit sollten sich Eltern, die nun am Montag erstmals eine Notbetreuung benötigen, möglichst frühzeitig mit ihrer Einrichtung oder Schule in Verbindung setzen. Die entsprechenden Erklärungen und Elterninformationen werden umgehend angepasst.

Formular für die Kinderbetreuung im Ausnahmefall (Notbetreuung)

Bitte machen Sie den Anspruch geltend. Sollte die Einrichtung die Notbetreuung im regulären Zeitrahmen verweigern, wenden Sie sich bitte an elke.kruegeratuk-erlangen.de (Stichwort im Betreff: „Kinderbetreuung“). Bitte geben Sie dann den Namen der Einrichtung, Anschrift und das konkrete Problem an sowie Ihre Telefonnummer für Rückfragen. Bitte nennen Sie auch die Person (Vornamen Nachnamen), die konkret einen Betreuungsanspruch abgelehnt hat.

Grundsätzlich gilt:

Kinder, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen, dürfen keine Krankheitssymptome aufweisen, nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen oder gestanden haben und sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar unter www.rki.de). Für Kinder ab der 7. Jahrgangsstufe gibt es keine Notbetreuung. Für weitere Details hat die Staatsregierung eine Allgemeinverfügung erlassen (siehe unten). Die Stadt richtet den dringenden Appell an die Eltern, die Anweisungen zu beachten und Kinder auch nicht zu den Großeltern zu bringen, da diese zur besonders gefährdeten Gruppe gehören.

Wir bitten um Verständnis, dass es auch Sicht der Krankenhaushygiene nicht erlaubt ist, Kinder zur Arbeit mitzubringen.

Ebenso sind Freistellungen nur im Einzelfall in Absprache mit den Vorgesetzen (Überstundenabbau/Urlaub) möglich.

Die Kindertagesstätten des Uni-Klinikums (Palmsanlage, Kuschelecke und Kleiner Stern) haben für die bislang dort betreuten Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Uni-Klinikums wie üblich geöffnet und bieten für diese Kinder eine Notbetreuung an. Neue Kinder können dort nicht aufgenommen werden.

Hilfreiche Links:

Weitere Informationen für Eltern vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales 
Weitere Informationen des Bayerischen Gesundheitsministeriums zum Coronavirus 

Zur Arbeit trotz Ausgangssperre

Jeder, der am Uni-Klinikum beschäftigt ist, arbeitet für die Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und damit in einer „kritischen Infrastruktur“. Dies gilt für alle Berufsgruppen, egal ob Arzt, Pflegekraft, Mitarbeiter im Technischen Dienst oder in der Verwaltung. Deshalb dürfen und sollen Sie auch nach der Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 20. März 2020 („Ausgangssperre“) auch weiterhin zur Arbeit kommen, sofern Sie symptomfrei sind. Dazu ist kein Passierschein o. Ä. nötig – eine Legitimation erfolgt ggf. mit Ihrem Mitarbeiterausweis.

Parkmöglichkeiten, wenn der öffentliche Nahverkehr eingeschränkt ist

Das Parkhaus „Uni-Kliniken“ in der Palmsanlage ist für Mitarbeiter ohne Parkausweis bis auf Weiteres kostenlos geöffnet, um ihnen die Anreise zu ihrem Arbeitsplatz zu erleichtern, sofern der öffentliche Nahverkehr eingeschränkt ist. Sollten die dortigen Plätze irgendwann nicht mehr ausreichen, werden sich die Verantwortlichen das Uni-Klinikums um weitere Parkplätze für Mitarbeiter bemühen.

Antworten auf viele Fragen

Welche Gefahr vom Coronavirus ausgeht, wie sich Mitarbeiter schützen können, warum nicht jeder ins Home Office gehen kann und warum Freitestungen nicht immer Sinn machen –  auf diese und viele andere Fragen von FAU-Präsident Prof. Dr. Joachim Hornegger gibt Prof. Dr. Christian Bogdan, Direktor des Mikrobiologischen Instituts des Uni-Klinikums Erlangen und Leiter der Krankenhaushygiene, in einem „FAU-Gespräch“ Auskunft.

Zum Videointerview

Home Office

Mitarbeitern, die bislang nur tageweise im Home Office arbeiten durften, wird ab sofort bis auf Widerruf die generell Genehmigung erteilt, im Einvernehmen mit dem Vorgesetzen ausschließlich von zuhause zu arbeiten.

Weitere Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus:

Merkblatt zum Umgang mit dem Coronavirus (Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege)  
Infos zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen des Coronavirus 

 

Schulungsfilm An- und Ablegen von PSA bei COVID-19