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Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin

Sprechstunde für Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin

Risiko-, Gestose-, Diabetessprechstunde für Schwangere, Schwerpunkt spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin

Spezialsprechstunde

Zeiten
Dienstag nach Vereinbarung

Universitäts-Perinatalzentrum Franken
Universitätsstraße 21/23

Raum
Gebäude D, EG, Zimmer 00.222

Kontakt für Terminvergabe
Terminvergabe nur nach Absprache

Telefon: 09131 85-34915

Erreichbarkeit: Montag bis Freitag 8.30 - 11.00 Uhr

Hinweis

 

Sicherheit für Mutter und Kind bei möglichst geringem Einfluss auf den natürlichen Verlauf in einem individuell gestaltbaren, familienfreundlichen Ambiente: Diese Rahmenbedingungen wünschen sich werdende Eltern für ihre Schwangerschaft und die Geburt ihres Kindes.

Ärztinnen und Ärzte sowie die Hebammen, Hebammenschülerinnen und Krankenschwestern des Universitäts-Perinatalzentrums Franken in der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen fühlen sich diesen Wünschen verpflichtet.

Das Universitäts-Perinatalzentrum Franken bietet darüber hinaus kompetente und ganzheitliche Hilfe bei allen vor- und nachgeburtlichen Problemen, die in der Geburtshilfe auftreten können. Dafür bürgt ein rund um die Uhr zur Verfügung stehendes Netzwerk von Expertinnen und Experten aus den verschiedensten medizinischen Fachgebieten. Hinzu kommt unsere Erfahrung aus der Betreuung von jährlich über 2.500 Geburten.

Risikoschwangerschaften:

Schwangere mit organischen Erkrankungen (Niere, Leber, Herz, Lunge) und Zustand nach Transplantationen ebenso wie Patientinnen mit neurologischen (multiple Sklerose, Epilepsie) und infektiösen Erkrankungen (Hepatitis, HIV) bedürfen einer interdisziplinären Betreuung. Das zunehmende Wissen der letzten Jahren über Schwangerschaften bei Autoimmunerkrankungen (z.B. Lupus erythomatodes, Antiphospholipid-Antikörper-Syndrom), Thrombophilie (Zustand nach Thrombose/Lungenembolie, Faktor-V-Leiden-Mutation) und erhöhter Blutungsneigung (z.B. v.Willebrand-Jürgens-Syndrom) haben zu zahlreichen neuen Therapieansätzen geführt, die die Chance auf den erfolgreichen Ausgang einer Schwangerschaft deutlich erhöht haben. Für eine gemeinsame Betreuung stehen Ansprechpartner aller Fachdisziplinen zur Verfügung.

Gestose-Schwangerschaften (Präeklampsie):

Schwangere, deren vorherige Schwangerschaften mit einer Gestose (Hypertonie in der Schwangerschaft, Präeklampsie oder HELLP-Syndrom) kompliziert waren, haben ein erhöhtes Risiko, erneut Symptome dieser Erkrankungen zu entwickeln. Eine engmaschige Betreuung und weiterführende Untersuchungen (z. B. Doppler-Ultraschall) können dazu beitragen, die Erkrankung frühzeitig zu entdecken.

Diabetes-Schwangerschaften (Diabetes mellitus, Gestationsdiabetes):

Die Betreuung schwangerer Diabetikerinnen nimmt eine besondere Stellung im Rahmen Schwangerschafts-Vorsorge ein. In der Diabetessprechstunde wird interdisziplinär mit dem Diabetesteam oder dem betreuenden niedergelassenen Kollegen die optimale Stoffwechseleinstellung gefunden und die Schwangerschaft gemeinsam mit der Frauenärztin bzw. dem Frauenarzt engmaschig betreut.

Zur Vorstellung in der Sprechstunde sollten alle relevanten Unterlagen und ältere Mutterpässe, soweit vorhanden, mitgebracht werden.