Wir geben Halt, Sicherheit und Struktur

Die Pflege auf den psychiatrischen Stationen richtet sich primär an Menschen, die an affektiven Störungen, Psychosen, Suchterkrankungen sowie Zwangs-, Gedächtnis- und Essstörungen leiden. Die Pflegefachkräfte unterstützen dabei die Patienten in deren Genesungs- beziehungsweise Anpassungsprozess. Denn oft begleitet eine psychische Erkrankung den betroffenen Menschen ein Leben lang. Hierbei nehmen sie eine patientenorientierte Haltung ein und fördern – unter Berücksichtigung von Konzepten wie Empowerment und Adherence – die Eigenständigkeit und Selbstbestimmung der Patienten, geben bei Bedarf Halt, Sicherheit und Struktur.

Im Pflegeprozess der Psychiatrie und der psychiatrischen Behandlung insgesamt ist die Beziehungsgestaltung von enormer Bedeutung. Denn psychische Erkrankungen gehen einerseits häufig mit Beziehungsstörungen einher, zum anderen bildet die Herstellung einer konstruktiven und tragfähigen Beziehung erst den zwischenmenschlichen Rahmen, der eine erfolgreiche Problembearbeitung ermöglicht. Die pflegerisch-therapeutische Beziehung wird somit selbst zur problemlösenden Handlung.

Stationsübersicht

  • Kinderpsychiatrie: Hochschulambulanz 
  • Kinderpsychiatrie: Station 01 
  • Kinderpsychiatrie: Station 11 
  • Kinderpsychiatrie: Tagesklinik 
  • Psychiatrie: Hochschulambulanz 
  • Psychiatrie: Station 12 
  • Psychiatrie: Station 14 
  • Psychiatrie: Station 21 
  • Psychiatrie: Station 31 
  • Psychiatrie: Tagesklinik 
  • Psychosomatik: Hochschulambulanz 
  • Psychosomatik: Station 22 
  • Psychosomatik: Tagesklinik 

Die Stationen PS-14, PS-21 und PS-31 (Allgemeinstationen) sowie die PS-12 (beschützende Station) bieten insgesamt Platz für die Versorgung von mehr als 90 Patienten im stationären Bereich. Hierzu ergänzt die PS-HSA (Hochschulambulanz) und die PS-TAG (Tagesklinik) der Psychiatrie mit ihren verschiedenen Sprechstunden die pflegerische Versorgung der Patienten im ambulanten Bereich.

Schwerpunkte des Fachbereichs

Auf den Stationen der psychiatrischen Klinik werden Patientinnen und Patienten mit verschiedensten psychiatrischen Krankheitsbildern versorgt.

Die Behandlungsschwerpunkte sind:

  • Depressionen
  • Schizophrenien
  • Suchterkrankungen
  • Gedächtnisstörungen
  • Angststörungen
  • Schlafstörungen

Die Station SO-22 (Allgemeinstation) bietet Platz für die Versorgung von mehr als 20 Patienten im stationären Bereich. Hierzu ergänzt die SO-HSA (Hochschulambulanz) und die SO-TAG (Tagesklinik) der Psychosomatik, mit ihren verschiedenen Sprechstunden, die pflegerische Versorgung der Patienten im ambulanten und teilstationären Bereich.

Schwerpunkte des Fachbereichs

Auf den Stationen der Psychosomatischen und Psychotherapeutischen Abteilung werden Patientinnen und Patienten mit verschiedensten psychosomatischen Krankheitsbildern versorgt.

Die Behandlungsschwerpunkte sind:

  • Essstörungen
  • posttraumatische Belastungsstörungen
  • Somatoforme Störungen
  • impulsive Verhaltensweisen
  • Zwangsstörungen
  • arbeitsplatzbezogene Störungen

Die Stationen JP-S01 und die JP-S11 bieten insgesamt Platz für die stationäre Versorgung von mehr als 30 Patienten im stationären Bereich. Hierzu ergänzt die JP-HSA (Hochschulambulanz) und die JP-TAG (Tagesklinik) mit ihren verschiedenen Sprechstunden die pflegerische Versorgung der Patienten im ambulanten und teilstationären Bereich.

Schwerpunkte des Fachbereichs

Auf den Stationen der Kinderpsychiatrie werden Patientinnen und Patienten mit verschiedensten psychiatrischen und psychosomatischen Krankheitsbildern im Kindes- und Jugendalter versorgt.

Die Behandlungsschwerpunkte sind:

  • Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen
  • Angststörungen
  • Belastungs- und Anpassungsstörungen
  • depressive Störungen
  • emotionale Störungen im Kindesalter
  • Essstörungen
  • Ticstörungen
  • Zwangsstörungen

"In der psychiatrischen Tagesklinik behandeln wir Menschen mit z. B. Depressionen, Persönlichkeitsstörungen und Schizophrenien. Wir unterstützen die Patienten wo es geht, bringen viel Verständnis für sie auf und holen auch ihre Angehörigen ins Boot. Da die Patienten über mehrere Wochen täglich bei uns sind, lernen wir sie und ihre Bedürfnisse gut kennen. Mit Gruppentherapien und Einzelgesprächen bereiten wir sie wieder auf den Alltag vor und helfen ihnen, mit der Erkrankung und deren Symptomen umzugehen."