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            <title>Universitätsklinikum Erlangen Newsfeed</title>
            <link>https://www.uk-erlangen.de/</link>
            <description>Aktuelles und Neuigkeiten vom Universitätsklinikum Erlangen.</description>
            <language>en-gb</language>
            
                <copyright>Universitätsklinikum Erlangen</copyright>
            
            
            <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 11:23:43 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 03 Apr 2026 11:23:43 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <guid isPermaLink="false">news-5281</guid>
                        <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 13:27:20 +0200</pubDate>
                        <title>Zwischen Stall und Lichterketten</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/zwischen-stall-und-lichterketten/</link>
                        <description>Gustl, Jinx, Jupiter und die 28 anderen Alpakas vom Hof Sun-Alpacas aus Niedermirsberg bei Ebermannstadt sind unglaublich flauschige und herzensgute Tiere. Herzensgut ist auch Gisela Herbst, die den Hof seit vielen Jahren führt und in jedem Jahr eine besondere Aktion veranstaltet, um Spenden für soziale Einrichtungen in der Region zu sammeln. So auch in der Adventszeit 2025, in der sie eine Hofweihnacht organisierte. Das Geld, das dabei zusammenkam – insgesamt 3.060 Euro –, spendete die Hofbetreiberin jetzt an das Kinderpalliativzentrum des Uniklinikums Erlangen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Alpakahof, viele helfende Hände und eine klare Vision: Gutes tun. So kam eine Spende in Höhe von 3.060 Euro für Familien zusammen, die vom Team des Kinderpalliativzentrums um Sprecherin Dr. Chara Gravou-Apostolatou betreut werden. Den Grundstein dafür legte die Hofweihnacht 2025, für die zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer auf dem Alpakahof Stände aufbauten und mit dem Verkauf von selbst gemachten Mützen, Socken und anderen Waren aus Alpakawolle Geld sammelten. Auch der Vertrieb von Weihnachtsbäumen trug zum Erlös bei. Eine weitere besondere Aktion zog ebenfalls viele Leute an: An einem geschmückten Baum hingen Gutscheine, die Produkte rund um die weiche Fellspende der Alpakas versprachen. Wer einen Gutschein erwarb, konnte ihn später einlösen – und viele spendeten dabei oft gleich noch einmal. Einen wesentlichen Anteil an der Spendensumme steuerte auch ein lokaler Unternehmer bei: Michael Wiemann, Inhaber der Firma W³ Haustechnik, gab allein 1.000 Euro. Sein Beitrag zeigt, wie sehr sich auch die regionale Wirtschaft in solche Initiativen einbringt.</p>
<p>Hofbesitzerin Gisela Herbst kennt die Kraft solcher Aktionen. Sie führt den Hof mit 31 Tieren und engagiert sich seit vielen Jahren für soziale Projekte. In der Vergangenheit unterstützte sie bereits einen integrativen Kindergarten und ein Tierheim. Diesmal entschied sie sich bewusst für das Kinderpalliativzentrum, weil die Arbeit dort höchste Anerkennung verdiene und die betreuten Familien Unterstützung in besonders schweren Zeiten bräuchten.</p>
<h3><span>Hilfe, die ankommt</span></h3>
<p>Das Team des Kinderpalliativzentrums begleitet schwerstkranke Kinder und ihre Angehörigen. Spenden, wie die von Gisela Herbst, helfen, diese Arbeit weiterzuführen und auszubauen.</p>
<h3><span>Weitere Informationen:</span></h3>
<p>Dr. Chara Gravou-Apostolatou<br><a href="tel:091318533118" class="link link-phone">09131 85-33118</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8afypy,epytms+ynmqrmjyrmqYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">chara.gravou-apostolatos(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                                <category>Kinderpalliativzentrum</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 08:40:46 +0200</pubDate>
                        <title>Fröhliche Osteraktion am Uniklinikum Erlangen </title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/froehliche-osteraktion-am-uniklinikum-erlangen/</link>
                        <description>Kurz vor den Osterfeiertagen sorgte eine besondere Überraschung für strahlende Gesichter in der Neuropädiatrie des Uniklinikums Erlangen: Ein pinkfarbener Osterhase stattete den jungen Patientinnen und Patienten der Station 3C einen Besuch ab. Dank liebevoll verpackter Geschenke wie kuschelweicher Plüschtiere, bunter Ostereier und süßer Überraschungen verwandelte sich der Klinikalltag in eine fröhliche Osterwelt. Die Aktion ließ nicht nur die Augen der kranken Kinder leuchten, sondern zauberte auch deren Eltern und dem Stationspersonal ein Lächeln ins Gesicht. Seit Jahren besucht Michele Ficucella, Senior Branch Manager der Firma Sixt am Standort Erlangen-Tennenlohe, das Uniklinikum Erlangen und bringt die Osterüberraschungen der Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung persönlich auf die Stationen. Verlässliche Unterstützung erhält die Stiftung dabei von der Simba-Dickie-Group GmbH aus Fürth, die auch dieses Mal wieder zahlreiche Plüschtiere spendete.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ziel der Aktion war es, den Kindern und Jugendlichen während ihres Klinikaufenthalts ein Stück Normalität und Freude zu schenken. „Gerade an Feiertagen ist es wichtig, positive Momente zu schaffen“, betonte Prof. Dr. Regina Trollmann, Leiterin der Neuropädiatrie des Uniklinikums Erlangen. „Deshalb freuen wir uns sehr über Angebote wie diese, die etwas Spaß außer der Reihe in unseren Klinikalltag bringen.“&nbsp;</p>
<p>Die Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung engagiert sich weltweit für benachteiligte Kinder und setzt sich in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Fürsorge sowie Nothilfe für nachhaltige Verbesserungen ein. „Solche Augenblicke lassen uns spüren, wie mit kleinen Gesten große Wirkung erzielt werden kann“, freute sich Michele Ficucella. Auch Gisela Sieber, Seniorchefin der Simba-Dickie-Group GmbH, kam persönlich vorbei, um an dem Osterbesuch teilzunehmen.</p>
<h3><span>Weitere Informationen:&nbsp;</span></h3>
<p>Prof. Dr. Regina Trollmann<br>09131 85-33753<br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8pcegly,rpmjjkyllYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">regina.trollmann(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 13:36:44 +0200</pubDate>
                        <title>Familienpsychiatrie im Fokus</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/familienpsychiatrie-im-fokus/</link>
                        <description>Prof. Dr. Sarah Kittel-Schneider ist seit 1. April 2026 Direktorin der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen. Sie löst damit Prof. Dr. Johannes Kornhuber ab, der die Erlanger Psychiatrie seit Juli 2000 leitete. Bis zu ihrem Wechsel nach Erlangen war Sarah Kittel-Schneider Lehrstuhlinhaberin für Psychiatrie am University College Cork in Irland.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Schwerpunkt der neuen Klinikdirektorin sind entwicklungspsychiatrische und affektive Erkrankungen über die gesamte Lebensspanne hinweg. Dabei konzentriert sie sich verstärkt auf ADHS und bipolare Störungen, auf den Übergang vom Jugend- zum Erwachsenenalter sowie psychische Erkrankungen bei Eltern rund um die Geburt ihres Kindes. Prof. Kittel-Schneider bringt langjährige klinische Erfahrungen im ambulanten, teilstationären und stationären Bereich mit und es ist ihr ein großes Anliegen, innovative, interdisziplinäre Versorgungsmodelle zu etablieren.</p>
<h3>Mit Zellmodellen und Biomarkern zur Präzisionspsychiatrie</h3>
<p>„Es gibt erste Hinweise darauf, dass junge Menschen mit ADHS ein deutlich höheres Risiko dafür haben, später auch affektive und sogar neurodegenerative Erkrankungen zu entwickeln. Daher sind es übergeordnete Ziele meiner Arbeit, diese Zusammenhänge weiter zu erforschen und daraus Präventionsmöglichkeiten abzuleiten“, erklärt Prof. Kittel-Schneider. In ihrer Forschung konzentriert sie sich deshalb vor allem auf humane Zellmodelle psychischer Erkrankungen. Hierbei hat ihre bisherige Arbeitsgruppe unter anderem aus induzierten pluripotenten Stammzellen humane Nervenzellen generiert und erste funktionelle Ergebnisse im Bereich ADHS erzielt. Diese deuten zum einen auf Störungen im Energiestoffwechsel hin, zum anderen auf Veränderungen im glutamatergen Stoffwechsel und in der zellulären Erregbarkeit im Vergleich zu Zellen von gesunden, neurotypischen Personen. Zudem eignen sich besagte Zellmodelle dazu, die Wirkung von und das Ansprechen auf etablierte, aber auch neuartige Medikamente zu untersuchen. Hier stehen in der aktuellen Forschung ebenfalls Substanzen im Fokus, die eine Rolle in der Mikrobiom-Darm-Hirn-Achse spielen, etwa kurzkettige Fettsäuren.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt sind multimodale Biomarker, dank derer psychische Erkrankungen künftig besser vorhergesagt, diagnostiziert und behandelt werden könnten. Im Rahmen dieses wissenschaftlichen Schwerpunkts ist Sarah Kittel-Schneider Mitglied in verschiedenen internationalen Konsortien, die u. a. Risikogene für eine bipolare Erkrankung und für ADHS untersuchen. „Ich sehe die Zukunft in der Kombination aus fluiden Biomarkern, Bildgebungsdaten und Machine Learning. Damit wird es uns immer besser gelingen, psychische Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Damit ebnen wir den Weg für eine personalisierte Psychiatrie und Psychotherapie und können die Prognose der Betroffenen verbessern. Außerdem geht es darum, Biomarker zu identifizieren, die uns vorhersagen lassen, ob jemand auf eine bestimmte Therapie ansprechen wird oder nicht“, sagt sie.</p>
<h3>Eltern, Eltern-Kind-Beziehungen und junge Erwachsene im Blick</h3>
<p>Großes Augenmerk legt Prof. Kittel-Schneider zudem auf peripartale&nbsp;psychische Erkrankungen – also&nbsp;Beschwerden, die bei Eltern rund um die Geburt ihres Kindes auftreten.&nbsp;Während der Schwangerschaft bzw. danach entwickeln bis zu 15 Prozent der Mütter und 5 bis 10 Prozent der Väter eine postpartale Depression. Wird diese nicht erkannt und behandelt, können Störungen im Umgang mit dem Kind, Bindungsstörungen oder sogar Vernachlässigung und Missbrauch entstehen.&nbsp;„Mein Ziel ist es deshalb, biologische und psychosoziale Risikofaktoren für solche Erkrankungen und auch die negativen Folgen für die Kinder besser verstehen und abfangen zu können“, erklärt die Fachärztin, die die europäischen Leitlinien für die postnatale Depression mitentwickelt hat und außerdem an einer deutschen S3-Leitlinie für peripartale psychische Störungen mitarbeitet. „Es ist zum Beispiel sehr sinnvoll, sich im Rahmen von U-Untersuchungen nicht nur das Kind anzusehen, sondern auch die Eltern hinsichtlich ihrer psychosozialen Belastungen zu befragen, so wie wir es im Innovationsfondsprojekt UplusE unter Leitung von Dr. Susanne Simen aus Nürnberg aktuell durchführen. Hierfür ist es entscheidend, dass Pädiatrie, Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychiatrie sowie Jugendhilfe und Beratungsstellen noch stärker als bisher zusammenarbeiten.“ Am Uniklinikum Erlangen möchte Sarah Kittel-Schneider u. a. psychotherapeutische Interventionen entwickeln, die die Eltern-Kind-Bindung und -Interaktion verbessern und verhindern, dass psychische Erkrankungen über Generationen hinweg weitergegeben werden. Dabei will die Klinikdirektorin insbesondere jungen Erwachsenen individuelle systemische Therapieansätze anbieten, wenn sie psychisch erkrankt sind. „Bei zukünftigen Forschungsprojekten möchte ich auch Betroffenenverbände und Menschen mit eigenen Erfahrungen noch stärker einbeziehen“, kündigt sie an. Insgesamt betont sie: „Ich übernehme von meinem Vorgänger eine sehr gut funktionierende Klinik, die ich in diesem Sinne weiterführen möchte. Der Fokus auf die Familienpsychiatrie wird wohl die größte Neuausrichtung sein.“</p>
<h3>Beruflicher Werdegang von Sarah Kittel-Schneider</h3>
<p>Sarah Kittel-Schneider studierte Humanmedizin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, wo sie 2014 ihre fachärztliche Prüfung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie ablegte. Im Jahr 2018 habilitierte sie zu Mehrebenen-Biomarkern bei der bipolaren Störung und bei Erwachsenen-ADHS. Sarah Kittel-Schneider war ab 2014 als leitende Oberärztin und ab 2017 als stellvertretende Direktorin der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Universitätsklinikums Frankfurt tätig. Von 2019 bis 2023 arbeitete sie als W2-Professorin für Entwicklungspsychiatrie und stellvertretende Direktorin an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Universitätsklinikums Würzburg. Dort hatte sie zudem seit 2020 die ärztliche Leitung der Physiotherapie und der Kreativtherapien inne. Bis zu ihrem Wechsel nach Erlangen war die gebürtige Hamburgerin mit unterfränkischen Wurzeln Lehrstuhlinhaberin für Psychiatrie am University College Cork in Irland, Consultant im Mental Health Service South Lee Cork und Principal Investigator am APC Microbiome.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Prof. Dr. Sarah Kittel-Schneider<br><a href="tel:091318534166" class="link link-phone">09131 85-34166</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8qypyf,igrrcj+qaflcgbcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">sarah.kittel-schneider(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Psychiatrie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 09:31:40 +0200</pubDate>
                        <title>Wie wird die hausärztliche Versorgung klimaresilient?</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/wie-wird-die-hausaerztliche-versorgung-klimaresilient/</link>
                        <description>Der Klimawandel ist für das Wohlergehen der Menschen und damit auch im ärztlichen Praxisalltag eine Herausforderung: Extremwetterereignisse, Hitzewellen, Luftbelastung und Allergene wirken sich negativ auf die Gesundheit vieler Patientinnen und Patienten aus. Besonders betroffen sind vulnerable Gruppen wie Ältere und chronisch Kranke. Ärztinnen und Ärzte müssen die medizinische Versorgung zunehmend an den Klimawandel anpassen. Im Rahmen des Projekts AdaptNet wurde deshalb zusammen mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten des Nürnberger Gesundheitsnetzes Qualität und Effizienz eG eine Klima-Toolbox entwickelt. Dieser praxisnahe „Werkzeugkoffer“ wird nun bei einer Online-Veranstaltung am Mittwoch, 15. April 2026, von 15.00 bis 16.00 Uhr offiziell vorgestellt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3><span>Einladung zur Abschlussveranstaltung</span></h3>
<p>Zur AdaptNet-Abschlussveranstaltung eingeladen sind Haus- und spezialisierte Fachärztinnen und -ärzte aus ganz Deutschland, Praxismanagerinnen und -manager sowie Medizinische Fachangestellte, die ihre Praxis fit für die gesundheitlichen Herausforderungen des Klimawandels machen wollen, sowie interessierte Pressevertreterinnen und -vertreter. Es werden Projektergebnisse, Erfahrungen aus der Praxis sowie Umsetzungsmöglichkeiten vorgestellt und diskutiert.</p>
<p>Eine Anmeldung ist bis einschließlich 13. April 2026 möglich unter: <a href="http://www.uker.de/am-adapt" target="_blank" class="link link-external" rel="noreferrer">www.uker.de/am-adapt</a> (Teilnahmelink nach Anmeldung).</p>
<h3><span>Die AdaptNet-Klima-Toolbox</span></h3>
<p>Die Klima-Toolbox bietet konkrete, leicht umsetzbare Werkzeuge, um ärztliche Praxen auf klimabedingte Gesundheitsrisiken vorzubereiten – von interaktiven Risikokarten zur regionalen Analyse klimabedingter Gesundheitsrisiken über Checklisten für Extremwetterlagen und „Infozepte“ für Patientinnen und Patienten bis hin zu einem Algorithmus zur Medikamentenanpassung bei Hitze. Der begleitende Leitfaden „Wege zur klimaresilienten Praxis“ unterstützt Haus- und spezialisierte Fachärztinnen und -ärzte dabei, die Toolbox Schritt für Schritt in den Praxisalltag zu integrieren.<strong>&nbsp;</strong>Alle Materialien sind kostenfrei online verfügbar: <a href="http://www.gesundheitsnetznuernberg.de/adaptnet-klima-toolbox" target="_blank" class="link link-external" rel="noreferrer">www.gesundheitsnetznuernberg.de/adaptnet-klima-toolbox</a></p>
<h3><span>Über AdaptNet</span></h3>
<p>AdaptNet steht für „Adaptation und Vernetzung der haus- und fachärztlichen Versorgung im Hinblick auf die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels“. Das Projektteam unter Leitung von Prof. Dr. Elke Hertig von der Universität Augsburg arbeitet gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus Nürnberg, Erlangen und Heidelberg sowie mit der AOK Bayern daran, praxistaugliche Lösungen für eine klimaresiliente Gesundheitsversorgung zu entwickeln. Das Projekt wurde vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses mit 1,2 Millionen Euro gefördert.</p>
<h3><span>Weitere Informationen:</span></h3>
<p>Dr. Susann Hueber<br><a href="tel:091318545762" class="link link-phone">09131 85-45762</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8qsqyll,fsczcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">susann.hueber(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Allgemeinmedizin</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
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                        <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 12:51:06 +0200</pubDate>
                        <title>Empfehlungen der FinanzKommission Gesundheit</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/empfehlungen-der-finanzkommission-gesundheit/</link>
                        <description>Anlässlich der von der FinanzKommission Gesundheit vorgelegten Empfehlungen betonen die Universitätsklinika die Notwendigkeit, Effizienz, Qualität und Innovationsfähigkeit im deutschen Gesundheitssystem zu sichern. Es ist wichtig, kurz-, mittel- und langfristige Perspektiven sorgfältig abzuwägen, um gezielt Maßnahmen zu ergreifen, die bedarfsnotwendige Kliniken sichern und gleichzeitig zukünftige Schwerpunkte strategisch setzen. Bei der Auswahl und Umsetzung der Empfehlungen wird Mut erforderlich sein, Prioritäten klar zu definieren und tragfähige Strukturen für eine zukünftig stabile Versorgung – auch in Krisen – zu gewährleisten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Kostendruck auf das deutsche Gesundheitssystem ist unübersehbar und stellt alle Akteurinnen und Akteure vor die Herausforderung, Effizienz zu steigern, ohne die Qualität und Leistungsfähigkeit der Versorgung aus den Augen zu verlieren. Aus Sicht der Universitätsklinika gilt es, kurzfristige Einsparungen mit langfristigen Strategien zu verbinden, um die Stabilität der Kliniken zu sichern, die auch künftig eine verlässliche Versorgung gewährleisten sollen. Die pauschalen Sparvorschläge für den Krankenhaussektor stellen Universitätsklinika vor besondere Herausforderungen: Sie sind Garant eines einzigartigen Versorgungsangebots, Treiber von Innovationen und zentral für die Ausbildung und Qualifikation des medizinischen Nachwuchses und vieler anderer Gesundheitsberufe. Gleichzeitig nehmen sie eine koordinierende Rolle in der Versorgung ein – so wie es das Krankenhausreformanpassungsgesetz nochmals betont und wie es für eine krisenfeste und resiliente Versorgung dringend erforderlich ist.</p>
<p>„Die dramatisch wachsende Finanzierungslücke unterstreicht den Reformdruck – darf aber nicht zu pauschalen Kürzungen führen. Bei der gesetzlichen Umsetzung der Vorschläge ist entscheidend, Prioritäten zu setzen und Strukturen zu stärken, die für die zukünftige Versorgung besonders relevant sind. Wir müssen bereit sein, bei veränderten Anforderungen oder Rahmenbedingungen Anpassungen vorzunehmen, um insbesondere hochrelevante Versorgungstrukturen handlungsfähig zu halten“, so Prof. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands (VUD).</p>
<p>Die FinanzKommission stellt in ihrem Bericht zutreffend fest, dass die Universitätsklinika systematisch unterfinanziert sind – eine Bewertung, zu der auch der Sachverständigenrat Gesundheit in der Vergangenheit gekommen ist und für die bislang nachweislich keine nachhaltigen Lösungen gefunden wurden. Bei der gesetzgeberischen Umsetzung der Vorschläge muss die langfristige Perspektive bedacht werden. Strukturwandel und krisenresiliente Versorgung lassen keine weitere wirtschaftliche Schwächung der Universitätsklinika zu. Eine gezielte Ausrichtung von Maßnahmen ist entscheidend für die strategische Zukunftssicherung der Gesundheitsversorgung. An strukturellen Veränderungen führt kein Weg vorbei. Nur wenn alle Akteurinnen und Akteure im Gesundheitssystem ihre Rolle anerkennen, sinnvoll aufeinander abstimmen und koordinieren, können wir eine qualitativ hochwertige und effiziente Gesundheitsversorgung in Deutschland sichern.</p>
<p>Die jetzt ins Auge gefassten Einsparmaßnahmen zur kurzfristigen Stabilisierung sind lediglich Symptombekämpfung. Mittel- und langfristig geht es darum, die strukturellen Ursachen der bestehenden Probleme zu beheben. Von diesen sind auch die Universitätsklinika betroffen, die eine zentrale Rolle für die Zukunftsfähigkeit der Gesundheitsversorgung spielen und die in Krisensituationen wie Pandemien oder im Bündnisfall gefordert sein werden. Deshalb ist es wichtig, dass es neben dem Sparpaket eine Perspektive für die kommenden Jahre gibt. Insbesondere für die Kliniken, die im Reformprozess gestärkt werden sollen, müssen konkrete und verlässliche Aussichten auf verlässliche Strukturen und wirtschaftliche Stabilität geschaffen werden. Hierzu gehört eine nachhaltige wirtschaftliche Sicherung durch eine sachgerechte Refinanzierung von Kostensteigerungen – sowohl infolge tariflicher Entwicklungen als auch bei den Sachkosten, die derzeit unter anderem aufgrund der geopolitischen Lage drohen.</p>
<p>Dass auch das Pflegebudget mit der Selbstkostendeckung ins Visier genommen wird, ist nachvollziehbar. Der politisch gewollte Stellenaufbau in der Pflege ist erfolgt. Jetzt gilt es, Effizienz und Qualifikationsmix so auszubalancieren, dass eine dauerhaft für alle Beteiligten tragfähige Lösung entsteht. Anstelle der vorgeschlagenen kurzfristigen Rückführung der Pflegekosten ins DRG-System käme auch eine Fortschreibung auf dem bisherigen Niveau des jeweiligen Krankenhauses infrage, um der bisherigen Ausgabendynamik entgegenzuwirken.</p>
<p>„Wir brauchen eine Pflegefinanzierung, die sowohl Versorgungsqualität garantiert als auch Innovationen fördert. Reformen dürfen nicht zu starren Vorgaben oder neuen Bürokratiefallen führen, sondern müssen die jeweils besonderen Anforderungen der Kliniken berücksichtigen“, so Jens Bussmann, Generalsekretär des VUD. „Die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Neuausrichtung des Umgangs mit neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden erscheinen vielversprechend. Universitätsklinika eignen sich als Innovationszentren, da sie für Qualität, Patientensicherheit und wissenschaftlicher Validität stehen. Das aktuell laufende Modellvorhaben zur Genomsequenzierung ist ein Paradebeispiel hierfür.“</p>
<p><i>Quelle: Verband der Universitätsklinika Deutschlands e. V. vom 31.03.2026</i></p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Barbara Ogrinz<br><a href="tel:030394051725" class="link link-phone">030 3940517-25</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8mepglxYslgijglgiy,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">ogrinz(at)uniklinika.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 09:02:35 +0200</pubDate>
                        <title>Mit Magie und ganz viel Herz für Kinder </title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/mit-magie-und-ganz-viel-herz-fuer-kinder/</link>
                        <description>In der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen ist er ein guter Bekannter: Mehrmals im Jahr verwandelt Sebastian Lehmeier die dortige Turnhalle dank des Fördervereins Herzpflaster e. V. in eine Zauberbühne und verblüfft sein staunendes Publikum mit gekonnten Seil-, Tuch- und Balltricks. Beeindruckend ist vor allem, wie einfühlsam der Zauberer mit den oft schwer kranken Kindern interagiert. Immer wieder präsentiert er seine Kunststücke vermeintlich unbeholfen und gibt sich ratlos, damit die jungen Patientinnen und Patienten über ihn lachen können. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Berührungsängste bittet Sebastian Lehmeier auch einen Jungen samt seines Infusionsständers auf die kleine Zauberbühne und „repariert“ den verbundenen Arm erstmal mit einem überdimensionalen Schraubenschlüssel. Jetzt kann der Zauberstab geschwungen werden, und der kleine Zauberlehrling erlebt staunend, wie aus seiner Hand kleine weiche Bälle verschwinden oder sich gar verdoppeln. Und schon wieder geht etwas schief: Jetzt trauen sich alle im Turnsaal laut zu kichern, weil der Zauberer mit seiner Mini-Waschmaschine nicht zurechtkommt. Obwohl ihm Kinder mit unsichtbarem Waschmittel helfen, will das Zaubertuch einfach nicht weiß werden. Stattdessen spuckt die Waschmaschine Seifenblasen oder sogar kleine künstliche Flammen aus. Die eigenwillige Waschmaschine hat Sebastian Lehmeier diesmal als Überraschung dabei. Da er dank der Finanzierung durch Herzpflaster e. V. seine Zaubershow heuer noch dreimal in der Erlanger Kinderklinik zeigen wird, ist sein Programm nie völlig gleich. Denn: zahlreiche Kinder und Jugendliche sowie ihre begleitenden Eltern verbringen hier viele Wochen oder gar Monate. Der Förderverein Herzpflaster e. V. schenkt deshalb bewusst Augenblicke der Freude, um gerade längere Klinikaufenthalte möglichst kurzweilig zu gestalten.&nbsp;&nbsp;</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Marion Müller<br><a href="tel:091318541207" class="link link-phone">09131 85-41207</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8kypgml,kscjjcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">marion.mueller(at)uk-erlangen.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 12:33:02 +0200</pubDate>
                        <title>5 Jahre – über 5.000 Herzkissen</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/5-jahre-ueber-5000-herzkissen/</link>
                        <description>„Alles Gute, viel Kraft, Hoffnung und Zuversicht wünschen Ihnen Gabi und Heike“ – diese kleine Grußbotschaft, versehen mit Herzchen und Smileys, hängt an jedem einzelnen Kissen, das Gabriele Reuschl und Heike Kizer genäht haben. Seit mittlerweile fünf Jahren unterstützen die beiden Frauen die Brustkrebspatientinnen der Frauenklinik des Uniklinikums Erlangen mit handgenähten Herzkissen. Jetzt brachten sie erneut sieben große Säcke voller bunter Unikate vorbei – neben 300 Herzkissen befanden sich darin auch jeweils 300 kleine Port- und Gurtkissen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Herzkissen unterstützt die betroffene Frau körperlich und emotional. Dank seiner Form und der zwei langen Schenkel kann das nützliche Utensil optimal unter den Arm geklemmt werden. So lindert es die Schmerzen nach einer Operation und entlastet beim Ausruhen und Schlafen. „Die bunten, fröhlichen Farben sollen außerdem Mut und Lebensfreude zurückbringen. Wir lieben es, die Stoffe für die Kissen auszusuchen“, sagte Heike Kizer. Zusammen mit ihrer Freundin Gabi hat sie seit 2022 ehrenamtlich über 5.000 Kissen für die Erlanger Frauenklinik produziert.&nbsp;</p>
<p>Auch Gurt- und Portkissen bringen die beiden Hobbynäherinnen regelmäßig mit. Sie dienen als Polster unter Sicherheits- oder Tragegurten sowie als Schutz des empfindlichen Bereichs um einen dauerhaften Venenzugang herum. „Unsere Kolleginnen und Kollegen im neuen Interdisziplinären Tumortherapiecentrum im UImenweg haben die kleinen Port- und Gurtkissen auch schon für die dortigen Krebspatientinnen und -patienten angefordert. Die hilfreichen Kissen sind jetzt also auch außerhalb der Frauenklinik im Einsatz. Es ist toll, dass Sie uns mit Ihrer ehrenamtlichen Arbeit so regelmäßig unterstützen“, sagte Ärztin Dr. Sophie Eckstein, die die Spende gemeinsam mit Physiotherapeut Mario Witter entgegennahm. Die Säcke voller Kissen werden in der Frauenklinik im Bereich der Krankengymnastik gelagert. „Lange behalten werden wir sie allerdings nicht – bei den vielen Patientinnen, die wir ständig damit versorgen“, erklärte Mario Witter.</p>
<h3><span>Weitere Informationen:</span></h3>
<p>Dr. Sophie Eckstein<br><a href="tel:091318533553" class="link link-phone">09131 85-33553</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8qmnfgc,caiqrcglYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">sophie.eckstein(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Frauenklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 09:13:38 +0200</pubDate>
                        <title>Informationen zu Parkinson, Multiple Sklerose und Myasthenie</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/informationen-zu-parkinson-multiple-sklerose-und-myasthenie/</link>
                        <description>Neurologische Erkrankungen wie die Parkinson Erkrankung, Multiple Sklerose oder die Autoimmunkrankheit Myasthenia gravis (Myasthenie) stellen Betroffene und ihre Angehörigen vor große Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnet der rasante medizinische Fortschritt vielfältige Therapiemöglichkeiten und neue Perspektiven. Beim Patiententag des Deutschen Zentrums Immuntherapie (DZI) des Uniklinikums Erlangen am Samstag, 11. April 2026, von 10.00 bis 14.00 Uhr, informieren Expertinnen und Experten der Neurologischen Klinik und der Molekular-Neurologischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen in parallelen Vortragsveranstaltungen umfassend über diese drei chronischen Erkrankungen des Nervensystems. Die Veranstaltung findet in den Hörsälen Medizin im Ulmenweg 18 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um vorherige Anmeldung unter Tel. 09131 85-44944 oder per E-Mail an dzi-leitung@uk-erlangen.de wird gebeten. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Jahren hat sich gerade in der Neurologie enorm viel getan. Neue diagnostische Verfahren ermöglichen es, Erkrankungen früher und präziser zu erkennen. Gleichzeitig haben sich die therapeutischen Möglichkeiten deutlich erweitert – von individualisierten medikamentösen Therapien über innovative immunologische Ansätze bis zu modernen nicht-medikamentösen und interdisziplinären Behandlungskonzepten. Diese Entwicklungen geben Betroffenen neue Hoffnung auf eine bessere Lebensqualität und mehr Selbstbestimmung im Alltag.</p>
<h3>Information und Austausch</h3>
<p>Wissen, Offenheit und Vernetzung sind wichtige Bausteine im Umgang mit chronischen neurologischen Erkrankungen: Hierfür bietet der DZI-Patiententag verständliche Informationen aus erster Hand sowie Raum für individuelle Fragen und für den Austausch mit Expertinnen und Experten. Betroffene können auch miteinander ins Gespräch kommen und eigene Erfahrungen teilen.&nbsp;</p>
<h3>Vortragsprogramm und Anmeldung</h3>
<p>Auf der Website&nbsp;<a href="https://www.dzi.uk-erlangen.de/" target="_blank" class="link link-external">https://www.dzi.uk-erlangen.de/</a> können sich Interessierte ebenfalls für die kostenfreie Veranstaltung anmelden und sich über das detaillierte Vortragsprogramm informieren.&nbsp;</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>DZI-Geschäftsstelle<br><a href="tel:091318544944" class="link link-phone">09131 85-44944</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8bxg+jcgrsleYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">dzi-leitung(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Deutsches Zentrum Immuntherapie</category>
                            
                                <category>Molekulare Neurologie</category>
                            
                                <category>Neurologie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 12:06:46 +0100</pubDate>
                        <title>Viertklässler aus Baiersdorf spenden für die Kinderonkologie</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/viertklaessler-aus-baiersdorf-spenden-fuer-die-kinderonkologie/</link>
                        <description>Mit viel Einsatzbereitschaft setzten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4c der Grundschule Baiersdorf ein nachhaltiges Projekt um, dessen Erlös jetzt den krebskranken Patientinnen und Patienten der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen zugutekommt. „Immer wieder bleiben in der Schule Brotdosen liegen, die nicht mehr abgeholt werden. Statt sie wegzuwerfen, überlegten wir uns eine sinnvolle Verwendung dafür“, erklärte Julia Linhardt, Klassenlehrerin der 4c, den Auslöser für das Projekt. Die zurückgelassenen Brotdosen wurden gesammelt und sorgfältig gereinigt. Beim Sommerfest und auf dem Weihnachtsmarkt der Schule gaben die Grundschülerinnen und -schüler die Behälter dann gegen einen kleinen Beitrag weiter. Durch diesen Einsatz der Kinder und dank einer großen Spendenbereitschaft kamen beachtliche 120 Euro zusammen, für die Prof. Dr. Markus Metzler, Leiter der Kinderonkologie, der Schulklasse ein sehr herzliches Dankeschön ausrichten ließ.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Für die Kinder war es eine wertvolle Erfahrung, zu sehen, wie dank einer einfachen Idee und gemeinschaftlichem Einsatz viel Gutes bewirkt werden kann“, sagte die Klassenlehrerin, die auch die Umweltbeauftragte der Grundschule ist. Die Geldspende für die Erlanger Kinderonkologie nahm Jeannine Rauch-Kilic in der Grundschule Baiersdorf entgegen. „Der Besuch einer Mitarbeiterin des Uniklinikums Erlangen und die Spendenübergabe waren für die Kinder ein besonderes Erlebnis“, betonte Julia Linhardt. „Sie bekamen viele Einblicke in die Arbeit der Kinderonkologie, konnten eigene Fragen stellen und erfuhren, wie ihre Spende den krebskranken Kindern und Jugendlichen nützen wird.“ Jeannine Rauch-Kilic bedankte sich bei der Klasse und der Lehrerin für die Spende und den tollen Einsatz: „Es war sehr berührend, zu sehen, wie stolz die Schülerinnen und Schüler darauf waren, dass sie mit ihrer Aktion einen Beitrag leisten konnten, um anderen Kindern zu helfen.“</p>
<h3><span>Weitere Informationen:</span></h3>
<p>Prof. Dr. Markus Metzler<br><a href="tel:091318533731" class="link link-phone">09131 85-33731</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8kypisq,kcrxjcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">markus.metzler(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 08:38:14 +0100</pubDate>
                        <title>Siemens Healthineers spendet 1.300 Euro an die Kinderklinik</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/siemens-healthineers-spendet-1300-euro-an-die-kinderklinik/</link>
                        <description>Steffen Polster, Process Architect bei Siemens Healthineers, und sein Kollege Holger Schmidt, Head of Quality bei Siemens Healthineers, sind in der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen längst keine Unbekannten mehr. Nun kamen die beiden zum wiederholten Mal vorbei, um ein gut gefülltes „Spendenschweinchen“ mit 1.300 Euro an Klinikdirektor Prof. Dr. Joachim Wölfle zu überreichen. Das Geld war bei internen Weihnachts- und Neujahrsfeiern zum Jahreswechsel 2025/2026 zugunsten der Erlanger Kinderklinik gesammelt worden und soll nun den jungen Patientinnen und Patienten zugutekommen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung“, betonte Prof. Wölfle, „und werden uns gut überlegen, wie wir die Spende bestmöglich einsetzen. Sie könnte zum Beispiel in die sogenannte Dialyse-Freizeit fließen, dank der auch unsere nierenkranken Patientinnen und Patienten einmal in einem Hotel Urlaub vom Alltag machen können“, erklärte er.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Prof. Dr. Joachim Wölfle<br><a href="tel:091318533112" class="link link-phone">09131 85-33112</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8ig+bgpcirgmlYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">ki-direktion(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 12:18:32 +0100</pubDate>
                        <title>Siemens Healthineers fördert Forschung am Uniklinikum Erlangen mit 250.000 Euro</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/siemens-healthineers-foerdert-forschung-am-uniklinikum-erlangen-mit-250000-euro/</link>
                        <description>Siemens Healthineers wird über die nächsten fünf Jahre mit der neuen Namensstiftung „Foundation for Sustainable Healthcare“ die Forschung am Uniklinikum Erlangen mit einer Zuwendung von 250.000 Euro unterstützen. Unter dem Dach der bestehenden Forschungsstiftung Medizin am Universitätsklinikum Erlangen sollen so medizinisch-wissenschaftliche Projekte mit einem Bezug zum Themenkomplex „Nachhaltigkeit in der Medizin“ gefördert werden. Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute am Uniklinikum Erlangen unterzeichnet. Dank des Matching-Funds-Programms des Uniklinikums Erlangen und der Mitfinanzierung der Forschungsstiftung Medizin kann die Summe auf insgesamt 350.000 Euro aufgestockt werden. Alle wissenschaftlich tätigen Personen am Uniklinikum Erlangen können sich im Rahmen jährlicher Ausschreibungen für eine Förderung in Höhe von jeweils 70.000 Euro bewerben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung von Siemens Healthineers und bedanken uns für das Bekenntnis zur medizinischen Forschung und zum Wissenschaftsstandort Erlangen. Die Forschungsstiftung Medizin am Universitätsklinikum Erlangen wurde gegründet, um exzellente medizinische Forschung langfristig zu sichern und gesellschaftlich relevante Projekte zu fördern. Mit dieser finanziellen Zuwendung können wir unsere Ziele stärken und unsere Ausschreibungen um das Themengebiet Nachhaltigkeit in der Medizin erweitern“, sagt Prof. Dr. Stephan Achenbach, Vorsitzender des Vorstands der Forschungsstiftung Medizin.&nbsp;</p>
<p>„Als Unternehmen sehen wir in diesem Förderprogramm einen wichtigen Impuls, um Innovationen schneller in die Versorgung zu bringen. Wir wollen innovative Projekte unterstützen, die das Potenzial haben, komplexe Krankheitsverläufe besser zu verstehen, individuelle Risikoprofile zu erstellen und präzise Interventionen frühzeitig einzuleiten. Gemeinsam können wir so die Gesundheitsversorgung insgesamt resilienter und nachhaltiger gestalten“, sagt Julia Andes, bei Siemens Healthineers Senior Vice President Strategy &amp; Customer Engagement, Europe, Middle East &amp; Africa. „Durch ihr langfristig angelegtes strategisches Engagement im Rahmen des Förderprogramms dokumentiert die Stiftung ,Foundation for Sustainable Healthcare‛ sowohl ihre inhaltliche Ausrichtung als auch ihre ausgeprägte Verbundenheit mit der Region“, ergänzt Andes.</p>
<p>Im ersten Jahr ist eine Ausschreibung zum Thema „Digitale Lösungen zur Prävention und Früherkennung bei Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ geplant. Beide Krankheitsbilder zählen zu den größten medizinischen Herausforderungen und sie erfordern innovative Ansätze, die Risiken früher sichtbar machen, personalisierte Vorsorge und falls notwendig eine möglichst frühe Behandlung ermöglichen – um damit Behandlungschancen signifikant zu verbessern und gleichzeitig das Gesundheitssystem zu entlasten und nachhaltiger zu machen. Digitale Technologien leisten hierzu einen entscheidenden Beitrag: Sie ermöglichen präzisere Diagnostik, unterstützen personalisierte Präventionsstrategien und helfen, komplexe Krankheitsverläufe früher und besser zu verstehen.&nbsp;</p>
<h3><span>Weitere Informationen:</span></h3>
<p>Franziska Männel<br>09131 85-46670<br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8npcqqcYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2">presse(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Forschungsstiftung Medizin</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 11:10:51 +0100</pubDate>
                        <title>Osterzauber auf leisen Pfoten</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/osterzauber-auf-leisen-pfoten/</link>
                        <description>Erst Pfoten desinfizieren, dann Präsente verteilen: Fünf Osterhasen hoppelten kürzlich durch die Gänge der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen. Die plüschigen Überraschungsgäste verteilten Süßigkeiten und kleine Geschenke sowohl an die jungen Patientinnen und Patienten als auch an deren Eltern – und sorgten überall für strahlende Gesichter. In den Kostümen steckten eine Mitarbeiterin und vier Mitarbeiter der SPIE Efficient Facilities GmbH. „Das ist eine hasenstarke Aktion!“, sagte Marion Müller, leitende Erzieherin der Kinderklinik. „Diese Osterhasenvisite gibt es mittlerweile seit über 20 Jahren. Zu jedem Osterfest kommt verlässlich ein Team der Firma SPIE. Dafür sind wir sehr dankbar.“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auch nach all den Jahren gibt es noch keine Ermüdungserscheinungen: „Wir haben eine lange Warteliste, weil jedes Mal zu viele Kolleginnen und Kollegen mitmachen und in die Kostüme schlüpfen wollen“, erläuterte Julia Pape, die „Osterhasenmanagerin“ bei SPIE Efficient Facilities. Dabei ist der Besuch in der Kinderklinik durchaus schweißtreibend: Unter der Hasenschminke und in den kuscheligen Anzügen wird den engagierten Frauen und Männern rasch warm. „Aber jedes lachende Kind ist es wert“, betonte Holger Kutz, der schon mehrmals dabei war. „Wenn möglich, besuchen wir die Patientinnen und Patienten in ihren Zimmern. Oder wir ‚verstecken‘ eine Kleinigkeit vor der Zimmertür“, erläuterte der SPIE-Niederlassungsleiter. Die Freude, wenn die Schokoladeneier, Gummibärchen, Bücher und Stifte gefunden werden, sei jedes Mal groß und weithin hörbar, ergänzte Marion Müller.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Marion Müller<br><a href="tel:091318541207" class="link link-phone">09131 85-41207</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8kypgml,kscjjcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">marion.mueller(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 08:36:00 +0100</pubDate>
                        <title>Am Ende zählt das Leben</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/am-ende-zaehlt-das-leben/</link>
                        <description>Die Palliativmedizinische Abteilung des Uniklinikums Erlangen feiert ihr 15-jähriges Bestehen – und lädt zum Jubiläumssymposium ein. Nach einem Markt der Möglichkeiten, auf dem sich verschiedene Einrichtungen der Hospiz- und Palliativversorgung präsentieren sind Kurzvorträge zu verschiedenen Themen geplant. Es wird von der Palliativversorgung im Netzwerk der onkologischen Spitzenzentren berichtet, auf die Bedeutung des sozialen Umfelds eingegangen, Grundlagenforschung vorgestellt und es werden Chancen und Risiken von Chatbots als Kommunikationstrainer aufgezeigt. Abschließend reflektiert das Team der Palliativmedizinischen Abteilung die vergangenen Jahre und gibt Ein- und Ausblicke auf Lehre und Forschung. „Wir wollen mit dem Programm allen Interessierten eine Einsicht auf die palliativmedizinische Forschung der letzten 15 Jahre am Standort ermöglichen“, erläutert Prof. Dr. Christoph Ostgathe, Leiter der Palliativmedizin. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Jubiläumssymposium findet am Dienstag, 31. März 2026, von 16.30 bis 19.30 Uhr in den Hörsälen Medizin, Ulmenweg 18, in Erlangen statt. Alle Interessierten sind zum Symposium herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Fachpublikum sind Fortbildungspunkte bei der Bayerischen Landesärztekammer beantragt.&nbsp;</p>
<h3>Weitere Informationen:&nbsp;</h3>
<p>Prof. Dr. Christoph Ostgathe<br><a href="tel:091318534064" class="link link-phone">09131 85-34064</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8nyjjgyrgtkcbgxglYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">palliativmedizin(at)uk-erlangen.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Palliativmedizin</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 10:36:05 +0100</pubDate>
                        <title>Nanomedizin: Zukunft zum Greifen nah</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/nanomedizin-zukunft-zum-greifen-nah/</link>
                        <description>„Medizin der Zukunft“ lautet das Motto des Wissenschaftsjahres 2026. An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und dem Uniklinikum Erlangen forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler längst daran. In der Sektion für Experimentelle Onkologie und Nanomedizin (SEON) an der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie arbeiten verschiedene Fachrichtungen zusammen, um gemeinsam die Anwendung von magnetischen Nanopartikeln voranzubringen. Diese können mit Medikamenten beladen und mittels Magnetfeld dorthin gesteuert werden, wo sie gebraucht werden, zum Beispiel in einen Tumor. Die magnetischen Nanoteilchen lassen sich aber auch bei der Bekämpfung von Infektionen einsetzen, in der medizinischen Bildgebung oder jenseits davon beispielsweise in der Verfahrenstechnik. Die revolutionäre Technologie scheint aus einem Science-Fiction-Film entsprungen, und ist an der FAU mittlerweile so weit gediehen, dass die klinische Anwendung nur noch eine Frage der Zeit ist – oder vielmehr des Geldes. Denn um die Nanopartikel in klinischen Studien für den breiten Einsatz zu testen und das Interesse der Industrie zu wecken, ist die Errichtung eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums notwendig.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Besuch bei SEON</h3>
<p>Das gelbe, einstöckige Haus, in dem die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizin, der Chemie, der Quanten- und Nanotechnologie sowie Biologie und Pharmazie zusammenarbeiten, liegt an der Erlanger Glückstraße im Schatten des würdevollen alten Gebäudes der Geschichte der Medizin. Prof. Dr. Christoph Alexiou, Inhaber der Else Kröner-Fresenius-Stiftungsprofessur, Initiator und treibende Kraft hinter SEON, forscht hier mit seinen Kolleginnen und Kollegen seit 2009. „Als wir in das Gebäude eingezogen sind, war es wegen seines Alters stark renovierungsbedürftig“, erzählt er.</p>
<p>Angefangen hatte das interdisziplinäre Team mit seiner Forschung jedoch im Keller der HNO-Klinik des Uniklinikums Erlangen, ohne Tageslicht. „Dass wir anfangs in der HNO-Klinik untergebracht waren, hatte auch etwas Gutes“, sagt Christoph Alexiou. „Denn so kamen wir häufiger mit Menschen in Kontakt, die an Krankheiten litten, denen wir mit unserer Forschung zukünftig helfen können. Das hat uns immer wieder verdeutlicht: ‚Wir machen das für die Menschen‘, nicht für Forschungspublikationen und Auszeichnungen.“ Der Umzug in das Gebäude in der Glückstraße war ein wichtiger Schritt für SEON, denn im Keller der HNO-Klinik wurde der Platz knapp. Tonnenschweres Forschungsgerät wie ein Roboterarm zur präzisen Führung von Magnetfeldern, eine hochauflösende 3D-Röntgenanlage zur Darstellung von Blutgefäßen und andere Laborgeräte sind hier untergebracht, doch mittlerweile ist auch hier jeder Quadratmeter genutzt. Ein Blick in die Labore zeigt: Die Mitarbeitenden arbeiten unter beengten Verhältnissen, größere Geräte zur Weiterentwicklung oder Herstellung von Nanopartikeln in großen Mengen wie sie für eine klinische Studie notwendig wären, finden hier keinen Platz mehr.</p>
<h3>Kleine Helfer mit großer Wirkung</h3>
<p>Die wichtigste Rolle bei SEON spielen die SPIONs. Doch was ist das? „SPIONs sind Nanopartikel aus Eisen umgeben von einer Hülle aus Zitronensäure oder Polymeren. Je nach Anwendungsgebiet, unterscheidet sich deren Aufbau“, erklärt der stellvertretende Leiter von SEON, PD Dr. Rainer Tietze, der für die Entwicklung der Nanopartikel verantwortlich ist. „Diese Nanoteilchen lassen sich magnetisieren und beispielsweise beim Magnetic Drug Targeting für eine Chemotherapie mit einem Therapeutikum beladen und per Magnetfeldsteuerung gezielt in den Tumor einbringen. Das steigert die Effizienz von Chemotherapien um ein Vielfaches und senkt gleichzeitig deren unangenehme Nebenwirkungen.“ Die Nanopartikel-Technologie lässt sich in anderen Feldern ebenfalls anwenden: bei der Bekämpfung von Infektionen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, in der MRT-Bildgebung und bei Krebsdiagnostik mittels Quantensensorik. Hierbei koppeln sich SPIONs an die Krebszellen und verändern so deren Magnetfeld, was mittels Quantensensoren messbar ist. So lassen sich sogar einzelne Krebszellen präzise von gesunden Zellen unterscheiden. Das kann beispielsweise bei Tumorentfernungen den operierenden Ärzteinnen und Ärzten einzuschätzen helfen, ob auch alle Krebszellen entfernt wurden. Aber auch jenseits der Medizin könnte die SPION-Technologie zum Beispiel für die Industrie überall dort interessant sein, wo Moleküle oder sehr kleine Partikel mit Abmessungen in Bereich von Mikro- bis Nanometern als Informationsträger verwendet werden.</p>
<h3>Weltweit einzigartig: ein Zentrum für Nano- und Quantenmedizin</h3>
<p>Was die Arbeit von SEON jedoch herausragen lässt, ist das dahinterliegende translationale Konzept. Denn das Team erforscht nicht nur die Methode an sich, sondern zielt direkt auf die klinische Anwendung. „SEON ist weltweit einmalig“, erklärt Prof. Dr. Dr. Stefan Lyer, Professur für KI-gesteuerte Nanomaterialien und ebenfalls stellvertretender Leiter von SEON. „Unsere Entwicklungs- und Anwendungsziele sind eng miteinander verknüpft. Außerdem sind wir an der FAU in der Lage, alle einzelnen Arbeitsschritte unter einem Dach vereinen zu können.“ Diese Schritte umfassen die Nanopartikel-Herstellung, die Untersuchung potenzieller Gefahren und biologischer Auswirkungen der Nanopartikel auf Zellen, die Bildgebung und Quantensensorik sowie die pharmazeutische Herstellung der SPIONs in Kooperation mit Industriepartnern.</p>
<p>Für den letzten Schritt braucht es jedoch mehr. Denn um neue Therapieformen anwenden zu dürfen, sind aufwendige klinische Studie notwendig. „Mit diesen Studien läuten wir die finale Forschungsphase ein. Dazu brauchen wir ein eigenes Entwicklungszentrum“, erklärt Prof. Alexiou. Er und sein SEON-Team haben schon konkret geplant, wie ein solches Zentrum aufgebaut sein müsste. Denn in ihm wären neben Laboren zur Herstellung und Qualitätssicherung der Nanopartikel in den erforderlichen Mengen auch Test- und Forschungseinrichtungen für Bildgebung und medizinische Quantensensorik untergebracht. Um die Möglichkeiten der von SEON entwickelten Technologie außerdem auch wirtschaftlich zu nutzen, ist Raum für einen Start-up-Hub vorgesehen. Dass es dieses Potenzial gibt, zeigt das erste Start-up QuantumCell Diagnostics, das aus der interdisziplinären Forschung am Lehrstuhl für Angewandte Quantentechnologie der FAU hervorgegangen ist. „Mit dem geplanten Deutschen Zentrum für Nano- und Quantenmedizin würde ein Ort geschaffen, der die physikalische Präzision der Quantentechnologien mit der biomedizinischen Innovationskraft der Nanomedizin vereint. Das wäre nicht nur in Deutschland ein Alleinstellungsmerkmal, sondern weltweit“, sagt Prof. Dr. Roland Nagy, Inhaber des Lehrstuhls für Angewandte Quantentechnologie.</p>
<p>Dass an der FAU eine revolutionäre Technologie erforscht und entwickelt wird, zeigen zudem die Besuche und Vorträge der Nobelpreisträger in Physik, Prof. Dr. Gerd Binnig im Jahr 2015, und Chemie, Prof. Dr. Moungi Bawendi 2024, bei SEON. Prof. Alexiou ist sich sicher: „Mit dem Deutschen Zentrum für Nano- und Quantenmedizin können wir Grundlagenforschung in die klinische Anwendung bringen, technologische Führung weiter ausbauen und Arbeitsplätze in der Region schaffen.“ Es fehlt einzig noch die Finanzierung.</p>
<p><i>Quelle: uni | mediendienst | aktuell Nr. 33/2026</i></p>
<h3>Weitere Informationen:&nbsp;</h3>
<p>Prof. Dr. Christoph Alexiou<br><a href="tel:091318533142" class="link link-phone">09131 85-33142</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8afpgqrmnf,yjcvgmsYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">christoph.alexiou(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>HNO-Klinik</category>
                            
                                <category>Medizinische Fakultät</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 08:27:26 +0100</pubDate>
                        <title>Wärme statt OP</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/waerme-statt-op/</link>
                        <description>Gutartige Schilddrüsenknoten sind in Franken aufgrund eines historischen Jodmangels besonders häufig. Doch auch außerhalb der Region sind sie weit verbreitet: In Deutschland ist fast jeder vierte Erwachsene betroffen; bei den Über-60-Jährigen sind es sogar rund 75 Prozent. Meist bleiben die Gewebeveränderungen des hormonbildenden Organs symptomlos und erfordern lediglich regelmäßige Kontrolltermine in der hausärztlichen Praxis. Treten jedoch Schluckbeschwerden und ein starkes Druckgefühl im Hals auf oder wird der Schilddrüsenknoten aus ästhetischen Gründen als störend empfunden, kann ein operativer Eingriff sinnvoll sein. Für diese Fälle bietet die Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen ab sofort eine neue Behandlungsmethode an: die Thermoablation. Bei diesem minimalinvasiven Verfahren wird das Knotengewebe durch eine gezielte Wärmebehandlung nachhaltig zerstört. „Die Thermoablation erfolgt unter örtlicher Betäubung, schont das umliegende Gewebe und erhält so die normale Schilddrüsenfunktion. Außerdem bleiben keine sichtbaren Narben zurück“, ordnet PD Dr. Matti Sievert, geschäftsführender Oberarzt der HNO-Klinik, die Methode ein. „Sie ergänzt unser bisheriges Behandlungsportfolio als schonende Alternative zum herkömmlichen chirurgischen Vorgehen. Oft lässt sich dadurch ein operativer Eingriff sogar vollständig vermeiden.“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Thermoablation eignet sich insbesondere für Patientinnen und Patienten mit gutartigen, hormonell inaktiven Schilddrüsenknoten, die Beschwerden verursachen. Vereinzelt lassen sich auch sogenannte heiße Knoten damit behandeln, also Gewebeareale, die unabhängig vom Körperbedarf übermäßig Hormone produzieren. Der Eingriff dauert in der Regel 15 bis 45 Minuten, erfolgt in örtlicher Betäubung und unter Ultraschallkontrolle. Über eine Hautpunktion am Hals bringt der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde Ärztin eine feine Sonde in den Knoten ein und verödet ihn durch Hitze. Der Körper baut das behandelte Gewebe anschließend schrittweise ab, sodass sich der Schilddrüsenknoten verkleinert. Je nach Ausgangsbefund ist bereits nach einmaliger Behandlung innerhalb von wenigen Monaten eine deutliche Volumenreduktion des Knotens um 70 bis 90 Prozent sowie eine spürbare Verbesserung der Symptome zu erwarten.&nbsp;</p>
<h3>Umfassende Beratung</h3>
<p>Voraussetzung ist eine sorgfältige Diagnostik mit Ultraschall, gegebenenfalls ergänzt durch Feinnadelpunktion und nuklearmedizinische Abklärung. Ob eine Behandlung mittels Thermoablation im Einzelfall sinnvoll ist, kann in der wöchentlichen Sprechstunde der HNO-Klinik für Schilddrüsenerkrankungen abgeklärt werden. Diese findet donnerstags zwischen 9.00 und 15.30 Uhr in der Hochschulambulanz, Waldstraße 1 in Erlangen, statt. Termine können telefonisch unter 09131 85-33339 vereinbart werden.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>PD Dr. Matti Sievert<br><a href="tel:091318533156" class="link link-phone">09131 85-33156</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8kyrrg,qgctcprYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">matti.sievert(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>HNO-Klinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-5257</guid>
                        <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 11:24:41 +0100</pubDate>
                        <title>Frühlingserwachen beim Bli-Bla-Blütentanz</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/fruehlingserwachen-beim-bli-bla-bluetentanz/</link>
                        <description>Überhaupt kein Blabla, sondern einen Bli-Bla-Blütentanz brachte das Purzeltraumtheater jetzt in der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen auf die Bühne. Dabei durften die jungen Patientinnen und Patienten und ihre Eltern den Schwestern Blumi und Blümi Gänseblümchen dabei zusehen, wie sie – als zwei kleine Knospen – die aufregende Welt der Pflanzen entdeckten und dabei um die Wette wuchsen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die zwei Schauspielerinnen des mobilen Kindertheaters boten das lustige Stück im Turnsaal der Kinderklinik dar und animierten alle Anwesenden zum Mitmachen.&nbsp;Im Wettstreit ums Wachsen lernten die beiden jungen Pflänzchen die Biene Sumsi, die stets hungrige und witzige Schnecke Snigel, den Regen und die Sonne kennen. Wer wächst am schnellsten? Wer blüht am Ende am schönsten? Für die Kinder und ihre Eltern hieß es, Blumi und Blümi Gänseblümchen bei ihrem Bli-Bla-Blütentanz tatkräftig zu unterstützen und dabei auch selbst mitzusingen und mitzuschunkeln.</p>
<p>„Das Purzeltraumtheater war schon öfter bei uns, und die beiden machen das einfach immer so toll, dass es jedes Mal wieder eine große Freude für uns alle ist“, sagte Iris Hoseus, Erzieherin in der Kinderklinik. Die Vorstellung wurde erneut durch den Toy Run – Träume für kranke Kinder Erlangen e. V. ermöglicht.&nbsp;</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Marion Müller<br><a href="tel:091318541207" class="link link-phone">09131 85-41207</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8kypgml,kscjjcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">marion.mueller(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 09:17:12 +0100</pubDate>
                        <title>Bierprobe für den guten Zweck</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/bierprobe-fuer-den-guten-zweck/</link>
                        <description>Die jährliche Bierprobe ist seit 30 Jahren ein fester Termin in der Gemeinde Hetzles: An jedem 5. Januar werden Biere blind verkostet und es wird versucht, sie richtig zuzuordnen. Überschüssige Kästen und Flaschen werden daraufhin für den guten Zweck versteigert. 2026 geht der Erlös an das Kinderpalliativzentrum des Uniklinikums Erlangen. Die Summe in Höhe von 2.500 Euro, die dieses Jahr zusammenkam, übergab der Veranstalter Benedikt Mehl nun an Dr. Chara Gravou-Apostolatou, Sprecherin des Kinderpalliativzentrums. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Gravou-Apostolatou freute sich sehr über die Spende und sagte: „Wir danken allen Mitbietenden, Spenderinnen und Spendern sehr herzlich. Der Erlös unterstützt uns bei unserer Arbeit, Familien in besonders belastenden Lebensphasen zur Seite zu stehen.“ Benedikt Mehl berichtete bei der Übergabe: „In diesem Jahr haben wir mit 65 Teilnehmenden einen neuen Rekord aufgestellt. Ein schöner Abend, an dem gemeinsam für den guten Zweck gesammelt wurde.“ Die jährliche Bierprobe fand diesmal in den Räumlichkeiten des SV Hetzles e. V. statt. Der Gewinner konnte neun von zwölf Bieren richtig bestimmen.&nbsp;</p>
<h3>Weitere Informationen:&nbsp;</h3>
<p>Dr. Chara Gravou-Apostolatou<br><a href="tel:091318533118" class="link link-phone">09131 85-33118</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8afypy,epytms+ynmqrmjyrmsYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">chara.gravou-apostolatou(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                                <category>Kinderpalliativzentrum</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 10:30:14 +0100</pubDate>
                        <title>„Dein Tag, dein Weg!“</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/dein-tag-dein-weg/</link>
                        <description>Berufe entdecken – Klischeevorstellungen überwinden: Das Uniklinikum Erlangen beteiligt sich auch dieses Jahr wieder mit drei spannenden Angeboten am Girls’ und Boys’Day. Am Donnerstag, 23. April 2026, sind Schülerinnen und Schüler bundesweit dazu eingeladen, Berufsfelder jenseits klassischer Rollenbilder kennenzulernen. Ziel der Veranstaltung ist es, jungen Menschen eine offene, praxisnahe und vorurteilsfreie Berufsorientierung zu ermöglichen. Am Uniklinikum Erlangen können 52 Jugendliche die Ausbildungsberufe Fachinformatikerin, Pflegefachmann oder Medizinischer Technologe für Radiologie (MTR) kennenlernen. Während des Aktionstages gewähren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Uniklinikums Erlangen nicht nur Einblicke in ihren abwechslungsreichen Berufsalltag, sondern laden die Schülerinnen und Schüler bei praktischen Übungen auch dazu ein, selbst Hand anzulegen und ihr Vorwissen sowie ihre Geschicklichkeit zu testen. Anmeldungen sind noch bis 20. April 2026 möglich, solange es freie Plätze gibt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Girls’Day: Einblick in die Welt der Fachinformatik</h2>
<p>Beim Girls’Day erkunden die Teilnehmerinnen (ab 14 Jahren) die IT-Landschaft eines modernen Universitätsklinikums. Auszubildende des Medizinischen Zentrums für Informations- und Kommunikationstechnik zeigen, wie vielfältig und verantwortungsvoll ihr Arbeitsalltag ist. Ein besonderes Highlight ist der Besuch des Serverraums, in dem die Schülerinnen erleben, wie digitale Infrastruktur im Klinikbetrieb funktioniert.</p>
<p><strong>Anmeldung Girls’Day:</strong></p>
<p><a href="https://www.girls-day.de/.oO/Show/uniklinikum-erlangen/hinter-den-kulissen-der-it-abteilung-eines-uniklinikums.1" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.girls-day.de/.oO/Show/uniklinikum-erlangen/hinter-den-kulissen-der-it-abteilung-eines-uniklinikums.1</a></p>
<h2>Boys’Day: Pflege und Radiologie hautnah erleben</h2>
<p>Die Jungen (ab 13 Jahren) erhalten beim Boys’Day einen realistischen Einblick in den Pflegeberuf. In einer modernen Simulationsumgebung üben sie das Anlegen von Verbänden, die Versorgung von Wunden und erleben typische Abläufe im Stationsalltag. In der Diagnostischen Radiologie lernen die Teilnehmer außerdem die Arbeit der Medizinischen Technologinnen und Technologen für Radiologie (MTR) kennen. Sie erfahren, wie Computertomografie, Magnetresonanztomografie und Röntgen funktionieren – und dürfen selbst verschiedene Gegenstände mit bildgebenden Verfahren untersuchen.</p>
<p><strong>Anmeldung Boys’Day – Pflegefachmann:</strong></p>
<p><a href="https://www.boys-day.de/.oO/Show/uniklinikum-erlangen/ein-tag-als-pflegefachmann-im-uniklinikum.1" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.boys-day.de/.oO/Show/uniklinikum-erlangen/ein-tag-als-pflegefachmann-im-uniklinikum.1</a></p>
<p><strong>Anmeldung Boys’Day – MTR:</strong></p>
<p><a href="https://www.boys-day.de/.oO/Show/uniklinikum-erlangen/wir-sorgen-fuer-durchblick-medizinische-technologen-fuer-radiologie-mtr" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.boys-day.de/.oO/Show/uniklinikum-erlangen/wir-sorgen-fuer-durchblick-medizinische-technologen-fuer-radiologie-mtr</a></p>
<h3>Einladung für Medienvertreterinnen und -vertreter</h3>
<p>Vertreterinnen und Vertreter der Medien können nach Absprache am Programm des Girls’Day und des Boys’Day teilnehmen; Foto- und Filmaufnahmen sind ebenfalls möglich. Anmeldung via E-Mail über&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="kygjrm8npcqqcYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2">presse(at)uk-erlangen.de</a></p>
<h3>Weitere Informationen:&nbsp;</h3>
<p>Annika D’Agata<br><a href="tel:091318546679">09131 85-46679</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8yllgiy,byeyryYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2">annika.dagata(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 12:15:17 +0100</pubDate>
                        <title>Erlanger Expertise bei Entzündungen</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/erlanger-expertise-bei-entzuendungen/</link>
                        <description>Von Asthma und Allergien über Rheuma und Psoriasis bis hin zu Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und Multipler Sklerose: Die Bandbreite immunvermittelter chronisch-entzündlicher Erkrankungen ist enorm. Rund zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind Schätzungen zufolge von einer solchen Erkrankung betroffen. In den meisten Fällen muss mehr als ein Organsystem behandelt werden, was Diagnostik und Therapie komplex macht. Deshalb initiierte Prof. Dr. Michael Sticherling, in seiner Funktion als stellvertretender Direktor der Hautklinik des Uniklinikums Erlangen, Anfang 2016 das interdisziplinäre Entzündungsboard. Seitdem treffen sich dort einmal wöchentlich Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachbereiche des Uniklinikums Erlangen, um Patientenfälle gemeinsam zu besprechen und den individuell besten Therapieplan zu erstellen. Mehr als 2.000 Patientinnen und Patienten haben in den vergangenen zehn Jahren von der gebündelten Expertise profitiert. Am 23. März 2026 wird das Entzündungsboard zum 500. Mal zusammenkommen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Chronisch-entzündliche Erkrankungen werden anhand ihrer primären Organmanifestation klassifiziert und spezialisierten Fachbereichen zugeordnet“, erläutert Prof. Sticherling. „Aber am Beispiel der Schuppenflechte sehen wir, dass die Therapie im Idealfall immer interdisziplinär erfolgen sollte. So wird die Psoriasis als Systemerkrankung nicht nur in der Dermatologie mit Cremes und Lichttherapie behandelt, sondern es kommen auch Ansätze aus der Rheumatologie und der Ernährungsmedizin zum Tragen.“</p>
<p>Inzwischen ist das interdisziplinäre Entzündungsboard organisatorisch am Deutschen Zentrum Immuntherapie des Uniklinikums Erlangen angesiedelt, wo die erforderlichen fachübergreifenden Strukturen in idealer Weise vorhanden sind: Dermatologie, Rheumatologie und Gastroenterologie befinden sich hier in unmittelbarer räumlicher Nähe und können weitere Fachdisziplinen des Uniklinikums Erlangen bei Bedarf rasch hinzuziehen.</p>
<h3><span>Wöchentliche Treffen der Expertinnen und Experten</span></h3>
<p>Das zertifizierte Entzündungsboard ergänzt die Sprechstunden des Uniklinikums Erlangen. Unter Leitung der Hautklinik treffen sich immer montags Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Kliniken. Zur Kernbesetzung zählen die Hautklinik, die Medizinische Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie, die Medizinische Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie sowie inzwischen auch die Neurologische Klinik, die Kinder- und Jugendklinik sowie die Medizinische Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie. Bei Bedarf kommen weitere Fachbereiche hinzu. Im Rahmen des Boards werden komplexe Krankheitsfälle standardisiert und protokolliert vorgestellt und diskutiert. Dabei legen die Expertinnen und Experten sowohl die Diagnostik, die Therapieeinleitung und -fortsetzung fest als auch das allgemein empfohlene weitere Vorgehen.</p>
<h3><span>Überweisung möglich</span></h3>
<p>Neben Patientinnen und Patienten des Uniklinikums Erlangen ist auch eine Anmeldung von Fällen aus anderen Kliniken und von niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen möglich und explizit gewünscht. Folgende Kriterien sollten die externen Patientenfälle erfüllen, die im Entzündungsboard besprochen werden: eine interdisziplinäre Fragestellung, einen schweren, komplexen Verlauf und/oder eine komplexe Therapie. Es können sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche für die interdisziplinäre Fachbesprechung angemeldet werden.</p>
<h3><span>Deutschlandweite Vernetzung und Zertifizierung</span></h3>
<p>Um die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit komplexen chronisch-entzündlichen Erkrankungen flächendeckend zu verbessern, haben acht Entzündungszentren aus ganz Deutschland – darunter das Uniklinikum Erlangen – mit Unterstützung des Gesundheitsunternehmens Johnson &amp; Johnson die Inflammation Center Initiative gegründet. Inzwischen gibt es zwölf deutsche universitäre Zentren mit interdisziplinären Entzündungsboards. Zur Qualitätssicherung in der Entzündungsmedizin sollen die Entzündungszentren nun über die Fachgesellschaften zertifiziert werden. Zudem gibt es Bemühungen, über einen Antrag beim Gemeinsamen Bundesausschuss zu erreichen, dass diese interdisziplinäre Versorgung der Patientinnen und Patienten auch in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen wird.</p>
<h3><span>Weitere Informationen:</span></h3>
<p>Prof. Dr. Wiebke Sondermann<br><a href="tel:091318533851" class="link link-phone">09131 85-33851</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8ugczic,qmlbcpkyllYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">wiebke.sondermann(at)uk-erlangen.de</a></p>
<p>Dr. Lukas Sollfrank<br><a href="tel:091318533851" class="link link-phone">09131 85-35000</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8jsiyq,qmjjdpyliYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">lukas.sollfrank(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Deutsches Zentrum Immuntherapie</category>
                            
                                <category>Hautklinik</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                                <category>Medizin 1</category>
                            
                                <category>Medizin 3</category>
                            
                                <category>Medizin 4</category>
                            
                                <category>Neurologie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 10:56:54 +0100</pubDate>
                        <title>Azubis leiten eine Station</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/azubis-leiten-eine-station/</link>
                        <description>Die Übernahme von Verantwortung gehört ebenso zum Alltag von Pflegefachpersonen wie die Fähigkeit, schnell richtige Entscheidungen zu treffen. Auszubildende müssen diese Kompetenzen erst erwerben – und der beste Prüfstand ist die Praxis. Deshalb erhalten die Abschlussklassen der generalistischen Pflegeausbildung am Uniklinikum Erlangen im Praxisprojekt „Azubis leiten eine Station“ die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Kompetenzen in der Patientenversorgung eigenständig einzusetzen und zu überprüfen. Nun übernahm erneut eine Klasse die Station B3-1 des Chirurgischen Zentrums des Uniklinikums Erlangen. Die 18 angehenden Pflegefachpersonen versorgten drei Wochen lang Patientinnen und Patienten vor und nach chirurgischen Eingriffen und organisierten zunehmend selbstständig alle Abläufe und Termine rund um die Patientenversorgung. „Wir lassen die Kolleginnen und Kollegen dabei natürlich nicht allein“, betont Verena Neubauer, Leiterin der Stabsstelle Ausbildungsmanagement und Personalentwicklung der Pflegedirektion, die das Projekt vier Mal im Jahr am Uniklinikum organisiert. „Es sind immer Praxisanleitungen und erfahrene Pflegefachpersonen vor Ort, die unsere Azubis begleiten, Fragen beantworten und kontinuierlich Feedback geben.“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Mit diesem Projekt bekommen die Auszubildenden die Möglichkeit, komplett eigenständig zu arbeiten, das ist wirklich wichtig für ihre Entwicklung“, erklärt Michael Lichtenwald, pflegerische Leitung der Station B3-1 des Chirurgischen Zentrums des Uniklinikums Erlangen. Nach einer einwöchigen Einarbeitung in die Abläufe der Station unterstützt das reguläre Pflegepersonal in der zweiten Woche aus dem Hintergrund und die Auszubildenden arbeiten in der letzten Woche selbstständig. Um die Realität dabei gut abzubilden, hat die Klasse vorher eine eigene Stationsleitung gewählt, die sich in dieser Zeit um die Managementaufgaben kümmert. „Das Besondere an dem Projekt ist, dass jede und jeder von uns Auszubildenden innerhalb der Station jeweils für einen eigenen Bereich mit mehreren Patientinnen und Patienten verantwortlich ist“, berichtet die angehende Pflegefachperson Ina Dreßler und ergänzt: „Wir haben dabei von Anfang an das Vertrauen der erfahrenen Kolleginnen und Kollegen in uns gespürt.“ Für ihre Kollegin Sina Wilhelm war es der erste Einsatz in der Chirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen: „Ich finde es hier sehr interessant, besonders dass wir Patientinnen und Patienten nach schweren Operationen in ihrem Heilungsprozess unterstützen. Täglich spüren wir die Dankbarkeit auf der Station. Eine Klassenkameradin hat zum Beispiel von einer Patientin bei deren Entlassung ein kleines Geschenk bekommen, das sind wirklich schöne Momente.“</p>
<p>Das Projekt wurde vor über zehn Jahren in der Kinderkrankenpflegeausbildung eingeführt. Seit 2023 ist es fester Teil der Ausbildung zur Pflegefachperson am Uniklinikum Erlangen. „Uns ist wichtig, dass alle Klassen eines Jahrgangs diese Praxiserfahrung bekommen“, sagt Verena Neubauer. „Und auch die Patientinnen und Patienten profitieren von dem Projekt: „Da im Zeitraum des Projekts eine ganze Klasse Auszubildender und Pflegefachpersonal auf der Station sind, stehen den Patientinnen und Patienten in allen drei Schichten einfach mehr Personen zur Verfügung, die dann auch mehr Zeit für sie haben als sonst. Zum Beispiel für ausführliche Beratungsgespräche oder eine schrittweise Anleitung zur Mobilisation.“</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Verena Neubauer<br><a href="tel:091318536761" class="link link-phone">09131 85-36761</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8ndjcecbgpcirgmlYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">pflegedirektion(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Chirurgie</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-5251</guid>
                        <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 09:27:22 +0100</pubDate>
                        <title>Klassenprojekt unterstützt erkrankte Kinder</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/klassenprojekt-unterstuetzt-erkrankte-kinder/</link>
                        <description>Soziales Engagement und gemeinsam etwas Gutes tun – das war der Klasse 9b der Staatlichen Realschule Herzogenaurach ein großes Anliegen. Im Rahmen ihrer Projektwoche organisierten die Schülerinnen und Schüler einen Kuchenverkauf und sammelten in den Orten Großenseebach und Buch Spenden. Zusätzlich zur Geldspende holten die engagierten Jugendlichen bei der Erlanger Filiale der VR TeilhaberBank Metropolregion Nürnberg eG sowie der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach Sachspenden ein. Stellvertretend für die Klasse übergaben Sophia Erhardt, Leo Sponsel, Hanna Geier und David Himsel gemeinsam mit Projektleiterin Ebru Saki 800 Euro sowie eine große Kiste voller Stiften, Büchern, Kuscheltieren und Stickerbögen an Prof. Dr. Markus Metzler, Leiter der Kinderonkologie der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Metzler freute sich sehr über erneute Unterstützung aus der Herzogenauracher Realschule: „Soziales Engagement wird an Eurer Schule wirklich großgeschrieben, das ist bemerkenswert“, sagte er zu den Schülerinnen und Schülern. „Ich finde es toll, dass Ihr so tatkräftig ein eigenes Projekt umgesetzt und dabei auch noch an andere gedacht habt.“ Bei der Übergabe suchte sich der fünfjährige Patient Matteo gemeinsam mit den Jugendlichen direkt eines der gerade gespendeten Kuscheltiere aus. Später beantwortete Prof. Metzler den Schülerinnen und Schülern außerdem noch Fragen zu verschiedenen onkologischen Erkrankungen und zu den vielfältigen Berufen im Krankenhaus.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Prof. Dr. Markus Metzler<br><a href="tel:091318534759" class="link link-phone">09131 85-34759</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8kypisq,kcrxjcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">markus.metzler(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 08:10:20 +0100</pubDate>
                        <title>Das Ziel: den Verlauf der Parkinson-Krankheit verlangsamen</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/das-ziel-den-verlauf-der-parkinson-krankheit-verlangsamen/</link>
                        <description>Für Parkinson-Betroffene konkretisiert sich die Hoffnung, dass ein Medikament nicht nur Symptome lindert, sondern in den Krankheitsverlauf eingreifen und dadurch das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen könnte. Denn während bisher zugelassene Therapien vor allem Beschwerden wie Muskelsteifheit oder Zittern symptomatisch behandeln, setzt das Studienmedikament Prasinezumab direkt an der Ursache an. Um die Wirksamkeit des monoklonalen Antikörpers im Frühstadium der Parkinson-Krankheit zu überprüfen, suchen Forschende der Molekular-Neurologischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen nun Betroffene zwischen 50 und 85 Jahren, deren Diagnose mindestens drei Monate und maximal drei Jahre zurückliegt und die bereits Levodopa zur Linderung ihrer Symptome einnehmen. Die Molekulare Neurologie ist damit das erste deutsche Prüfzentrum für die klinische Phase-III-Studie „PARAISO“ des Arzneimittelherstellers Roche Pharma AG. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer eingehenden Voruntersuchung erhalten Studienteilnehmende das Studienpräparat (Prasinezumab oder Placebo) über einen Zeitraum von&nbsp;mindestens zwei Jahren einmal im Monat per Tropfinfusion. Begleitend dazu finden Nachbeobachtungstermine statt, bei denen geprüft wird, wie Teilnehmende auf das Medikament ansprechen. Behandlung und Nachkontrollen finden in der Bewegungsambulanz am Uniklinikum Erlangen statt.&nbsp;</p>
<p>„Prasinezumab könnte einen Wendepunkt in der Behandlung der Parkinson-Krankheit darstellen“, ordnet Prof. Dr. Jürgen Winkler, Leiter der Molekularen Neurologie des Uniklinikums Erlangen, ein. „Umso mehr unterstreicht die PARAISO-Studie die Bedeutung des Standorts Erlangen für die Immuntherapie von neurodegenerativen Erkrankungen.“</p>
<p>Als Phase-III-Studie soll PARAISO Wirksamkeit und Verträglichkeit von Prasinezumab an weltweit rund 900 Patientinnen und Patienten untersuchen. Sie folgt im Zulassungsprozess auf Phase I und II, in deren Rahmen Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit bereits an einem kleineren Probandenkreis untersucht wurden. Ziel der Phase-III-Studie ist es, abschließende Daten zu sammeln, bevor die Zulassung des Medikaments beantragt werden kann.&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen finden Interessierte unter <a href="http://www.uker.de/mn-paraiso" target="_blank" class="link link-external" rel="noreferrer">www.uker.de/mn-paraiso</a>. Außerdem ist das Studienteam telefonisch unter 09131 85-39324 oder per E-Mail an <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8zcucesleqqrmcpsleclYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">bewegungsstoerungen(at)uk-erlangen.de</a> zu erreichen.&nbsp;</p>
<h3>Weitere Informationen:&nbsp;</h3>
<p>PD Dr. Martin Regensburger<br><a href="tel:091318539324" class="link link-phone">09131 85-39324</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8kyprgl,pceclqzspecpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">martin.regensburger(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Deutsches Zentrum Immuntherapie</category>
                            
                                <category>Molekulare Neurologie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 09:58:26 +0100</pubDate>
                        <title>Begleitung auf dem Weg ins Leben</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/begleitung-auf-dem-weg-ins-leben/</link>
                        <description>Um Kinder, die viel zu früh das Licht der Welt erblicken, kümmert sich am Uniklinikum Erlangen ein interdisziplinäres sowie interprofessionelles Team. „Wir versorgen Frühgeborene auf höchstem Niveau und immer nach dem aktuellsten Stand der Wissenschaft“, sagt Prof. Dr. Heiko Reutter, Leiter der Fachabteilung für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin in der Kinder- und Jugendklinik. „Aber zum Wohl unserer kleinen Patientinnen und Patienten blicken wir auch über den Tellerrand der Schulmedizin hinaus.“ Im Rahmen einer deutschlandweit einzigartigen Studie untersucht ein Team der Fachabteilung nun, wie Osteopathie Frühgeborene auf ihrem Weg ins Leben unterstützen kann. „Das ist ein tolles Projekt, dem ich viel Erfolg wünsche“, sagte Dominik Beck, Geschäftsführer der Der Beck GmbH, als er jetzt im Namen der Alexander Beck Kinderfonds Stiftung einen Förderscheck in Höhe von 20.000 Euro überreichte.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„In einer ersten Studie haben wir herausgefunden, dass Frühgeborene schneller eigenständig trinken können, wenn sie zusätzlich osteopathisch behandelt werden. Die Ergebnisse waren signifikant“, berichtet Christiane Topf, Osteopathin in Forchheim, die im Rahmen ihrer Masterarbeit die Studie in der Erlanger Neonatologie durchführte. „Diesem Ansatz möchten wir gerne weiter nachgehen“, ergänzt Prof. Reutter. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung durch die Alexander Beck Kinderfonds Stiftung, die uns jetzt die Fortsetzung unserer Studie für ein weiteres Jahr ermöglicht. Um Therapien in unserem Gesundheitssystem etablieren zu können, bedarf es zu Recht randomisierter Studien, die hinreichend Evidenz für die Wirksamkeit dieser neuen Behandlungsmethoden generieren.“</p>
<p>Frühgeborene können, abhängig vom Zeitpunkt ihrer Geburt, meist weder eigenständig atmen noch Nahrung oder Flüssigkeit aufnehmen. Die Kinder werden von speziell ausgebildeten Pflegefachpersonen, Ärztinnen und Ärzten versorgt. Später kommen Expertinnen und Experten u. a. aus der Physiotherapie und der Stillberatung hinzu. Die Osteopathie ist eine komplementärmedizinische Behandlungsmethode, bei der Blockaden und Gewebespannungen in allen Körpersystemen ertastet und durch sanfte geschulte Handgriffe wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. „Dank der Förderung durch die Alexander Beck Kinderfonds Stiftung haben wir nun die Möglichkeit, im Sinne einer Anschubfinanzierung, hier weitere Evidenz zu gewinnen“, sagt Prof. Reutter.</p>
<h3>Alexander Beck Kinderfonds Stiftung</h3>
<p>Die Alexander Beck Kinderfonds Stiftung ist für die Jüngsten in der Region da. Sie unterstützt sowohl soziale Einrichtungen als auch befristete und geprüfte Projekte. Dadurch ist es möglich, gezielt sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen – vor Ort in der Europäischen Metropolregion Nürnberg – zu helfen.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Prof. Dr. Heiko Reutter<br><a href="tel:091318541360" class="link link-phone">09131 85-41360</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8fcgim,pcsrrcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">heiko.reutter(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 09:43:29 +0100</pubDate>
                        <title>Staatsminister Markus Blume zu Gast im neuen ITC </title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/staatsminister-markus-blume-zu-gast-im-neuen-itc/</link>
                        <description>Bei einer Pressekonferenz im neuen Interdisziplinären Tumortherapiecentrum (ITC) am Uniklinikum Erlangen startete das Bayerische Zentrum für Krebsforschung (BZKF) nun seine ersten eigens geförderten klinischen Studien. Anschließend besichtigte der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, die neu eröffneten Räumlichkeiten im Internistischen Zentrum am Ulmenweg.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dass die BZKF-Pressekonferenz in den neuen Räumlichkeiten des ITC am Uniklinikum Erlangen stattfand, unterstreicht die enge Verzahnung von Spitzenforschung und moderner Patientenversorgung. Das ITC ist seit dem 26. Januar 2026 in Betrieb und versorgt täglich rund 120 Krebspatientinnen und -patienten mit komplexen, lebensnotwendigen Behandlungen wie Chemo-, Immun- und Antikörpertherapien sowie mit Blut- und Plasmaprodukten.</p>
<p>Prof. Dr. Matthias W. Beckmann, Direktor der Frauenklinik und Direktor des Comprehensive Cancer Center Erlangen-EMN des Uniklinikums Erlangen, führte Staatsminister Blume und weitere Gäste durch die neue Ambulanz. Beim Rundgang erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die moderne Infrastruktur und die großzügig gestalteten Behandlungsbereiche.</p>
<p>„Mit dem neuen Interdisziplinären Tumortherapiecentrum schaffen wir optimale Bedingungen, um innovative Therapien schnell und sicher in die klinische Anwendung zu bringen“, betonte Prof. Beckmann. „Die unmittelbare Nähe von Forschung, Studienzentrum und ambulanter Versorgung ist ein entscheidender Vorteil für unsere Patientinnen und Patienten.“</p>
<p>Das ITC vereint verschiedene onkologische Fachdisziplinen unter einem Dach. Patientinnen und Patienten profitieren von der engen Zusammenarbeit eines interdisziplinären Teams aus Ärztinnen und Ärzten, Pflegefachpersonen, Study Nurses, Psychoonkologinnen und -onkologen sowie weiteren spezialisierten Berufsgruppen. Ziel ist es, die Behandlungsqualität weiter zu steigern und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in die Versorgung zu integrieren.</p>
<p>Mit dem Start der ersten BZKF-Studien und der Inbetriebnahme des ITC setzt das Uniklinikum Erlangen ein starkes Zeichen für die Zukunft der Krebsmedizin in Bayern: Forschung und Versorgung greifen hier nahtlos ineinander – zum Wohl der Patientinnen und Patienten.</p>
<p>Im Rahmen der Veranstaltung überreichte Blume symbolische Förderschecks in Höhe von insgesamt 5,2 Millionen Euro für zwei wegweisende Studienprojekte. Die Studie „ERASE-AML“ wird mit 3 Millionen Euro gefördert und federführend am LMU Klinikum durchgeführt. Ziel ist es, eine innovative Zelltherapie bei akuter myeloischer Leukämie zu erforschen.<strong>&nbsp;</strong>Weitere 2,2 Millionen Euro gehen an das TUM Klinikum sowie das Universitätsklinikum Augsburg für die Studie „PRIME“, die neue Ansätze in der Prostatakrebsfrüherkennung verfolgt. „Diese Studien markieren einen wichtigen Meilenstein für das BZKF“, so Prof. Dr. Andreas Mackensen, Direktor der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie und Direktor des BZKF. „Patientinnen und Patienten in ganz Bayern können an frühen klinischen Studien mit innovativen Ansätzen teilnehmen – ohne weite Wege auf sich nehmen zu müssen.“</p>
<h3><span>Weitere Informationen:&nbsp;</span></h3>
<p>Prof. Dr. Matthias W. Beckmann<br><a href="tel:091318540220" class="link link-phone">09131 85-47403</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8aaa+bgpcirgmlYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">ccc-direktion(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>CCC Erlangen-EMN</category>
                            
                                <category>Frauenklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 13:30:55 +0100</pubDate>
                        <title>Sleepmaxxing: Wie sinnvoll ist der Social-Media-Trend?</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/sleepmaxxing-wie-sinnvoll-ist-der-social-media-trend/</link>
                        <description>Mouth Taping, Sleepy-Girl-Mocktail, Melatonin-Spray: Unter dem Hashtag Sleepmaxxing kursieren in den sozialen Medien, vor allem auf TikTok, zahlreiche Methoden für einen besseren Schlaf. Doch was ist dran an dem Trend – und können die viralen Tipps den Schlaf tatsächlich verbessern? Anlässlich des Welt-Schlaf-Tages am 13. März 2026 ordnet Dr. Judith Abel, Somnologin der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen, die Ratschläge ein und erklärt, worauf es bei gesundem Schlaf wirklich ankommt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h4><i><span>Frau Dr. Abel, ganz grundsätzlich: Was versteht man in der Schlafmedizin eigentlich unter einem guten Schlaf? &nbsp;</span></i></h4>
<p>Die Schlafqualität setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen: Zum einen ist die Schlaflänge entscheidend. Für viele Menschen sind sieben bis acht Stunden optimal; das ist jedoch oft sehr individuell. Zum anderen spielt die Effizienz eine Rolle: Wer häufig wach wird, schläft weniger erholsam. Zudem sollten sich Tief- und Leichtschlafphasen zyklisch abwechseln.<strong>&nbsp;</strong>&nbsp;</p>
<h4><i><span>Der Social-Media-Trend Sleepmaxxing zielt darauf ab, das Beste aus dem Schlaf herauszuholen. Wie ordnen Sie das ein?</span></i></h4>
<p>Grundsätzlich ist es positiv, dass das Thema Schlaf mehr Aufmerksamkeit bekommt. Allerdings kann der Versuch, den eigenen Schlaf ständig zu optimieren, auch Druck erzeugen. Es gibt sogar eine Bezeichnung dafür: Orthosomnie. Betroffene sind dabei krankhaft auf ihre Schlafqualität fixiert – und genau das führt dann wiederum zu Schlafproblemen.&nbsp;</p>
<h4><i><span>Ein häufiger Tipp auf Social Media ist das „Mouth Taping“, also das nächtliche Zukleben des Mundes mit einem Pflaster, um die Nasenatmung zu fördern. Was halten Sie davon?&nbsp;</span></i></h4>
<p>Nasenatmung kann die Schlafqualität tatsächlich fördern, denn die Nase filtert, befeuchtet und erwärmt die Luft. Allerdings gibt es keine überzeugenden wissenschaftlichen Belege zugunsten von Mouth Taping. Für Menschen mit bisher unerkannten Atemaussetzern im Schlaf kann dieser Trend sogar gefährlich werden.&nbsp;</p>
<h4><i><span>Können bestimmte Lebensmittel den Schlaf verbessern, etwa Sauerkirschsaft mit Magnesium – auch als „Sleepy-Girl-Mocktail“ bekannt?&nbsp;</span></i></h4>
<p>Sauerkirschsaft enthält zwar Melatonin, also ein Hormon, das den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflusst, jedoch ist die enthaltene Menge im Saft sehr gering. Studien zeigen nur sehr kleine Effekte. Magnesium wiederum ist an der Melatoninproduktion beteiligt. Die Forschung ist hier noch überschaubar, deutet aber darauf hin, dass eine ausreichende Magnesiumzufuhr insbesondere bei Menschen mit Mangelerscheinungen oder bei Älteren das Einschlafen erleichtern kann.</p>
<h4><i><span>Es gibt auch Melatonin-Sprays oder -Gummibärchen. Bringen die was?&nbsp;</span></i></h4>
<p>Bei frei verkäuflichen Produkten ist das Problem, dass Dosierung und Qualität stark variieren können. Melatonin kann kurzfristig sinnvoll sein, zum Beispiel bei Jetlag. Eine langfristige Behandlung empfehle ich aber nicht.&nbsp;</p>
<h4><i><span>Ein anderer Trend ist der „5 AM Club“ – also der Rat, möglichst früh aufzustehen. Ist das wirklich gesünder?</span></i></h4>
<p>Nein, denn die optimale Aufstehzeit ist individuell. Wir unterscheiden zwischen zwei Chronotypen: den „Lerchen“ und den „Eulen“. Während Erstere morgens besonders leistungsfähig sind, werden Letztere erst abends aktiv – schlafen dafür aber länger. Wichtiger als eine sehr frühe ist eine regelmäßige Aufstehzeit – auch am Wochenende.&nbsp;</p>
<h4><i><span>Viele Menschen nutzen Fitnessuhren, die auch den Schlaf analysieren. Wie zuverlässig sind diese Daten?&nbsp;</span></i></h4>
<p>Die Schlafdauer können moderne Geräte meist relativ zuverlässig messen. Die Angaben zu den einzelnen Schlafphasen sind hingegen oft noch ungenau. Wenn der Verdacht auf eine Schlafstörung vorliegt, ist eine Untersuchung im Schlaflabor nach wie vor der zuverlässigste Weg.&nbsp;</p>
<h4><i><span>Welche evidenzbasierten Tipps für besseren Schlaf gibt es?</span></i></h4>
<p>Für guten Schlaf gibt es einige wissenschaftlich gut belegte Empfehlungen. Das Schlafzimmer sollte ruhig, dunkel und eher kühl sein – ideal sind 16 bis 18 Grad. Ebenso sollte man darauf achten, abends keine schweren Mahlzeiten mehr zu sich zu nehmen, und sechs bis acht Stunden vor dem Schlafengehen koffeinhaltige Getränke vermeiden. Auch Alkohol ist kein gutes Einschlafmittel. Abendrituale wie Lesen oder Entspannungsübungen sowie feste Aufsteh- und Schlafenszeiten können helfen. Wer nachts dennoch einmal länger als 15 bis 20 Minuten wach liegt, sollte kurz aufstehen und etwas Ruhiges tun. So vermeidet man, dass das Bett mit Wachliegen oder Stress verknüpft wird.&nbsp;</p>
<h4><i><span>Was raten Sie Menschen mit anhaltenden Schlafproblemen?</span></i></h4>
<p>Wenn Symptome für längere Zeit bestehen, zum Beispiel starke Tagesmüdigkeit, Sekundenschlaf oder bekannte Atemaussetzer, sollte man das medizinisch abklären lassen. Hausärztliche oder HNO-Praxen können erste Screening-Untersuchungen durchführen oder bei Bedarf an ein Schlaflabor überweisen. &nbsp;</p>
<h3><span>Weitere Informationen:&nbsp;</span></h3>
<p>Dr. Judith Abel<br><a href="tel:091318533156" class="link link-phone">09131 85-33156</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8Hsbgrf,yzcjYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">Judith.abel(at)uk-erlangen.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>HNO-Klinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 09:25:44 +0100</pubDate>
                        <title>Bürgerbeirat Allgemeinmedizin lädt zu Sitzung am 18. März 2026</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/buergerbeirat-allgemeinmedizin-laedt-zu-sitzung-am-18-maerz-2026/</link>
                        <description>Wer medizinische Forschung aktiv mitgestalten möchte, ist beim Bürgerbeirat Allgemeinmedizin des Allgemeinmedizinischen Instituts des Uniklinikums Erlangen genau richtig: Am Mittwoch, 18. März 2026, findet von 17.00 bis 19.00 Uhr die nächste öffentliche Sitzung im Schwarz-Weiß-Saal der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in der Universitätsstraße 19 in Erlangen statt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich dort über die Möglichkeiten einer Mitwirkung zu informieren und sich aktiv einzubringen. Um eine Anmeldung (Frist: 18. März, 12.00 Uhr) per E-Mail an&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="kygjrm8zscpecpzcgpyr,ykYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">buergerbeirat.am(at)uk-erlangen.de</a> oder online unter&nbsp;<a href="http://www.uker.de/am-buerger" target="_blank" class="link link-external" rel="noreferrer">www.uker.de/am-buerger</a> wird gebeten.</p>
<p>„Wir haben den Bürgerbeirat 2022 gegründet, um Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in Forschungsprojekte einzubeziehen“, sagt Dr. Stefanie Stark, Koordinatorin des Bürgerbeirats. „Als Patientinnen und Patienten wissen sie am besten, was in der hausärztlichen Versorgung wichtig ist.“ Die Mitglieder des Beirats unterstützen u. a. bei der verständlichen Gestaltung von Studienmaterialien, wirken an wissenschaftlichen Postern und Publikationen mit und bringen ihre Perspektive bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Projektideen ein. Zudem engagieren sie sich als Co-Forschende in Projekten und nehmen an Workshops innerhalb von Forschungsvorhaben teil.</p>
<h3><span>Wer kann mitmachen?</span></h3>
<p>Mitmachen können alle Personen ab 18 Jahren, die sich für Forschung und Allgemeinmedizin interessieren. Medizinische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Bürgerbeirat trifft sich zweimal im Jahr in Präsenz. Projektbezogene Termine finden je nach Beteiligung zusätzlich online oder vor Ort statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.</p>
<h3><span>Weitere Informationen:</span></h3>
<p>Dr. Stefanie Stark<br><a href="tel:091318545769" class="link link-phone">09131 85-45769</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8zscpecpzcgpyr,ykYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">buergerbeirat.am(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Allgemeinmedizin</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 12:47:50 +0100</pubDate>
                        <title>Laufen, Laufen, Spenden</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/laufen-laufen-spenden/</link>
                        <description>Ab nach draußen und laufend fit bleiben – das hat sich die Fußballmannschaft SG Eckental für das neue Jahr vorgenommen. Für jeden gelaufenen Kilometer spendeten die Unterstützer aus der Markt Eckental der Mannschaft jeweils drei Cent. Grund genug, ordentlich Strecke zu machen: Insgesamt 1.100 Kilometer legten die Sportler am Ende zurück und sammelten so 1.238,33 Euro. Marco Müller, Jan Hainke und Fabian Hofmann übergaben das Geld nun an Dr. Chara Gravou-Apostolatou, Sprecherin des Kinderpalliativzentrums des Uniklinikums Erlangen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Gravou-Apostolatou freute sich sehr über das Engagement und die Spende: „Vielen Dank an die gesamte Mannschaft und die Unterstützer, die für die Aktion gespendet haben. Das ist für unsere Arbeit sehr wertvoll – so können wir unseren Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen schöne Momente bereiten.“ Fabian Hofmann berichtete bei der Übergabe: „Einer unserer Mannschaftskollegen war besonders motiviert und hat an 14 von 16 möglichen Tagen Kilometer gesammelt.“ Marco Müller ergänzte: „Uns war es auch ein Anliegen, die Leute aus Eckental zu motivieren und gemeinsam etwas Gutes zu tun.“ Die Fußballmannschaft hatte u. a. auf Instagram zum Mitmachen und Spenden aufgerufen und so auch weitere Sportvereine animiert. So haben sich auch die Leichtathletinnen und Leichtathleten der LG Eckental an die Laufaktion angeschlossen, zum Mitmachen aufgerufen und Kilometer gesammelt.&nbsp;</p>
<h3>Weitere Informationen:&nbsp;</h3>
<p>Dr. Chara Gravou-Apostolatou<br><a href="tel:091318533118" class="link link-phone">09131 85-33118</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8afypy,epytms+ynmqrmjyrmsYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">chara.gravou-apostolatou(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                                <category>Kinderpalliativzentrum</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-5228</guid>
                        <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Extrem tiefgekühlte Hirnregion kann nach Auftauen wieder elektrische Lernreize verarbeiten</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/extrem-tiefgekuehlte-hirnregion-kann-nach-auftauen-wieder-elektrische-lernreize-verarbeiten/</link>
                        <description>Forschenden des Uniklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und ist es gelungen, Gehirngewebe durch extreme Tiefkühlung zu konservieren. Nach dem Auftauen begannen die Neurone wieder, elektrische Signale auszutauschen. Das Verfahren könnte beispielsweise genutzt werden, um Hirngewebe haltbar zu machen, das bei Operationen entnommen wurde, um es dann später zu untersuchen. Damit könnte es auch die Entwicklung von Medikamenten erleichtern. Die Ergebnisse erscheinen in der Fachzeitschrift PNAS.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der sibirische Salamander ist ein außergewöhnliches Tier: Vereinzelten Berichten zufolge kann er bei Temperaturen von 50 Grad unter dem Gefrierpunkt in einer Art Winterstarre überleben und mehrere Jahrzehnte im Permafrost überdauern. Sobald die Außentemperatur steigt, erwacht der Schwanzlurch wieder zu ganz normaler Aktivität. Diese Fähigkeit verdankt er seiner Leber: Sie kann den Alkohol Glyzerin produzieren, der im Körper des Tieres als eine Art Frostschutzmittel fungiert. Das senkt den Gefrierpunkt und hilft, Zellen und Gewebe während des Einfrierens und Auftauens vor Schäden zu schützen. „Die Bildung von Eiskristallen ist der Grund, warum extreme Kälte normalerweise so schädlich für Lebewesen ist“, erklärt Dr. Alexander German von der Molekular-Neurologischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen. „Denn die Kristalle können Zellen mechanisch schädigen und so die empfindliche Nanostruktur des Gewebes zerstören.“</p>
<h3>Gewebsflüssigkeit erstarrt zu einem glasähnlichen Zustand</h3>
<p>Auch menschliche Embryonen lassen sich durch extreme Tiefkühlung über viele Jahre konservieren. Dazu versetzt man die Zellen mit Chemikalien, die ähnlich wie Glyzerin die Entstehung von Eiskristallen verhindern. „Zwar erstarrt das Gewebe ebenfalls, wenn es auf unter -130 Grad abgekühlt wird“, sagt Dr. German. „Dabei geht das Wasser in und zwischen den Zellen jedoch in einen glasähnlichen Zustand über.“ Glas ist wie Eis fest; die Moleküle in ihm liegen aber ungeordnet vor - nicht regelmäßig wie in einem Kristall. Das Verfahren wird „Vitrifikation“ genannt. Bislang ist es damit aber noch nicht gelungen, Nervengewebe oder gar ganze Teile des Gehirns einzufrieren, sodass sie nach dem Auftauen wieder ihre Funktion aufnehmen können. Ein Grund dafür ist, dass die eingesetzten „Frostschutzmittel“ ihrerseits toxisch für die empfindlichen Zellen sind. Zudem ist Hirngewebe besonders empfindlich: In ihm sind Abermillionen Nervenzellen über zahllose winzige Kontakte miteinander verknüpft, die Synapsen. Über sie tauschen die Neurone ihre Informationen aus.&nbsp;</p>
<h3>Konservierungsmittel und Einfriervorgang optimiert</h3>
<p>Bisherige Vitrifikations-Verfahren zerreißen dieses hochkomplexe Netz und schädigen zudem die Synapsen. Selbst wenn die einzelnen Zellen überleben, ist die eingefrorene Struktur daher nicht mehr funktionsfähig. „Wir haben jedoch die Zusammensetzung der Konservierungsmittel sowie den Abkühlvorgang so optimiert, dass das neuronale Gewebe intakt bleibt“, betont der Wissenschaftler. Das Team hat den Erfolg seiner Methode an Hirnschnitten erprobt. Zudem kühlten die Beteiligten auf diese Weise auch eine komplette Hirnstruktur eines Nagers auf -130 Grad herunter, den Hippocampus. Dieser spielt bei der Speicherung von Gedächtnisinhalten eine wichtige Rolle. „Wir konnten mit Elektronenmikroskopie-Aufnahmen nachweisen, dass die Nanostruktur des Gewebes sich durch den Einfrier-Vorgang nicht veränderte“, sagt Alexander German. „Nach dem Auftauen bildeten sich im Hippocampus zudem wieder spontan elektrische Signale, die sich ganz normal über die neuronalen Netzwerke fortpflanzten.“ Die Neurone begannen aber nicht nur wieder damit, Informationen auszutauschen. Die Hirnforscherin Dr. Fang Zheng vom Institut für Physiologie und Pathophysiologie der FAU konnte zeigen, dass sich bei den Synapsen der Nervenzellen auch die sogenannte Langzeitpotenzierung auslösen ließ. Darunter versteht man einen zellulären Schlüsselprozess, der dafür sorgt, dass häufig genutzte Synapsen gestärkt werden und so Informationen besonders gut übertragen. „Für Lernvorgänge und die Speicherung neuer Gedächtnisinhalte ist dieser Mechanismus von zentraler Bedeutung“, sagt Dr. German.</p>
<h3>Behandlung unheilbarer Erkrankungen in die Zukunft verschieben?</h3>
<p>Die in der Studie entwickelte Methode erlaubt es also offenbar, Hirngewebe in einem funktionsfähigen Zustand über lange Zeit zu konservieren und später erneut funktionell zu untersuchen. Beispielsweise werden bei manchen Menschen mit Epilepsie im Rahmen einer Operation Nervenzellen entnommen. Derartige Proben könnten so Jahre später für den Test von Medikamenten genutzt werden. Auch für die Erforschung von neurodegenerativen Erkrankungen ist die Kryokonservierung von pathologisch verändertem Gewebe wichtig. Alexander German hofft zudem, dass es zukünftig möglich sein wird, ganze Organismen in eine Art künstliche Winterstarre zu versetzen und nach längerer Zeit daraus zu erwecken. „Das könnte zum Beispiel eine Option für die Raumfahrt sein - oder für Menschen, die unter einer momentan unheilbaren Krankheit leiden“, sagt er. „Denn zu einem späteren Zeitpunkt gibt es vielleicht eine Therapieoption, die der betroffenen Person helfen kann.“</p>
<p><i>Quelle: uni | mediendienst | forschung Nr. 16/2026</i></p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Dr. Alexander German<br><a href="tel:091318539324" class="link link-phone">09131 85-39324</a><br><a href="#" target="_blank" data-mailto-token="kygjrm8yjcvylbcp,ecpkylYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">alexander.german(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Molekulare Neurologie</category>
                            
                                <category>Forschungsstiftung Medizin</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 09:15:57 +0100</pubDate>
                        <title>Die Kraft der Kunst</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/die-kraft-der-kunst/</link>
                        <description>Mit Hilfe von vielfältigen, bunten Bildern Patientinnen und Patienten bestärken – das ist das Ziel der Ausstellung „Die Kraft der Kunst“ eines P-Seminars des Christian-Ernst-Gymnasiums Erlangen. Insgesamt zwölf aufmunternde Unterwasser-Bilder hängen nun im Foyer der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen. Prof. Dr. Joachim Wölfle, Direktor der Kinderklinik, eröffnete nun offiziell die Ausstellung im Beisein der jungen Künstlerinnen und Künstler, Lehrerinnen und Lehrer des Christian-Ernst-Gymnasiums sowie einiger Eltern. „Für unsere Patientinnen und Patienten kann das Uniklinikum Erlangen immer auch ein Ort der Ungewissheit sein, ein bisschen so wie die Unterwasserwelten auf den ersten Blick. Dann schaut man aber genauer hin und entdeckt die bunten Tiere oder Korallen, die etwas von dieser Ungewissheit und möglichen Ängsten nehmen“, sagte Prof. Wölfle bei der Eröffnung. Die Ausstellung kann noch bis zum Frühling besichtigt werden. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die zwölf jugendlichen Künstlerinnen und Künstler besuchten zu Beginn des Seminars das Uniklinikum Erlangen und entwickelten daraufhin Ideenskizzen. Basierend darauf entstanden die bunten Kunstwerke.&nbsp;&nbsp;</p>
<h3>Weitere Informationen:&nbsp;</h3>
<p>Prof. Dr. Joachim Wölfle<br><a href="tel:091318533112" class="link link-phone">09131 85-33112</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8ig+bgpcirgmlYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">ki-direktion(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-5229</guid>
                        <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 11:51:38 +0100</pubDate>
                        <title>Therapieoptionen bei Systemischem Lupus Erythematodes</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/therapieoptionen-bei-systemischem-lupus-erythematodes/</link>
                        <description>Er ist als „Roter Wolf“ oder „Schmetterlingskrankheit“ bekannt, seine Symptome sind vielfältig und variieren von Mensch zu Mensch: der Systemische Lupus Erythematodes (SLE). Betroffene der Autoimmunerkrankung – meist junge Frauen – leiden oft unter einem schmetterlingsförmigen Ausschlag im Gesicht, Gelenkschmerzen und Schwellungen, Haarausfall, Überempfindlichkeit bei Sonneneinstrahlung oder Mund- und Augentrockenheit. Krankheitsschübe gehen zudem oft mit Fieber, Abgeschlagenheit, Gelenk- und Muskelschmerzen einher. Bei schweren Verläufen kann die Erkrankung auch lebenswichtige Organe wie Nieren, Herz oder Lunge befallen und erhebliche Schäden verursachen. Um das zu verhindern, ist eine frühzeitige effektive Behandlung entscheidend – etwa mittels innovativer Ansätze wie der zellulären Immuntherapie, der sogenannten CAR-T-Zell-Therapie. Im nächsten Webinar des Deutschen Zentrums Immuntherapie (DZI) des Uniklinikums Erlangen informiert Dr. Melanie Hagen, Oberärztin und Leiterin der Studienambulanz der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie, über die neuesten Therapieansätze bei SLE. Das Webinar findet am Mittwoch, 18. März 2026, von 17.00 bis 18.00 Uhr statt. Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie alle anderen Interessierten sind herzlich eingeladen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zu Beginn erläutert Dr. Hagen die bisher bekannten Ursachen von SLE.. Anschließend gibt sie einen Überblick über etablierte Therapiemöglichkeiten mit Immunmodulatoren und immunsuppressiven Medikamenten und zeigt zudem die Chancen der zellulären Immuntherapie, insbesondere bei schweren Krankheitsverläufen, auf. Im Anschluss haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Fragen via Chat-Funktion direkt an die Expertin zu richten.</p>
<h3><span>Teilnahme:</span></h3>
<p>Eine Anmeldung zum Webinar ist nicht erforderlich.&nbsp;</p>
<p>Beginn: 17.00 Uhr</p>
<p>Ihren direkten Zugang erhalten Sie unter:</p>
<p><a href="https://fau.zoom.us/j/62485166890?pwd=Qk1lV0VXOUgyMFVESnRIdzlJa2NMdz09#success" target="_blank" class="link link-external" rel="noreferrer">Teilnahme DZI-Webinar</a><br>Meeting-ID: 624 8516 6890<br>Kenncode: 380081</p>
<h3><span>Weitere Informationen:</span></h3>
<p>DZI-Geschäftsstelle<br><a href="tel:091318544944" class="link link-phone">09131 85-44944</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8bxg+jcgrsleYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">dzi-leitung(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Deutsches Zentrum Immuntherapie</category>
                            
                                <category>Medizin 3</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 09:04:43 +0100</pubDate>
                        <title>Medizin mit Herz</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/medizin-mit-herz/</link>
                        <description>Wann und wie sollten angeborene Herzfehler behandelt werden? Welche Eingriffe werden am Uniklinikum Erlangen bereits bei kleinen Kindern vorgenommen? Was bedeuten die Wartezeit auf ein Spenderherz und schließlich eine Transplantation für Betroffene und ihre Angehörigen, und worauf kommt es bei der Operation an? Die kürzlich erschienene Frühlingsausgabe 2026 von „Gesundheit erlangen“ gibt Einblicke in die Arbeit der Herzchirurgischen Klinik und des Kinderherzzentrums des Uniklinikums Erlangen und erzählt die Geschichten von drei Patientinnen und Patienten. Das Magazin wird aktuell in Erlangen, Erlangen-Höchstadt, Forchheim und Bamberg verteilt und kann auch online unter www.gesundheit-erlangen.com gelesen und per E-Mail an gesundheit-erlangen@uk-erlangen.de abonniert werden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Viereinhalb Jahre lang wartete der bald siebenjährige Jakob auf ein neues Herz; 1.650 Tage lang lebte er mit einem 15 Kilogramm schweren, mobilen Kunstherzsystem – einem „Berlin Heart“, das ihm auf Rollen überallhin folgte. Weil das Kinderherzzentrum des Uniklinikums Erlangen einen weltweit einmaligen Weg ging, konnte der Junge trotz Kunstherz immer wieder nach Hause. Doch das System barg Risiken – etwa für Infektionen und lebensbedrohliche Blutgerinnsel. Es war immer nur als Überbrückung bis zu einer Herztransplantation für Jakob gedacht. Wie ein einfühlsames Klinikteam den Jungen und seine Familie durch die lange Wartezeit begleitete und was passierte, als in einer Nacht im Mai 2025 endlich der erlösende Anruf kam, erfahren Interessierte in der aktuellen Ausgabe von „Gesundheit erlangen“. Zudem berichtet das Magazin von der kleinen Wilma, die wegen eines Herzfehlers bereits in ihren ersten zwei Lebensjahren mehrfach operiert werden musste. Die Geschichte des Mädchens zeigt, wie Ärztinnen, Ärzte und Eltern vertrauensvoll zusammenwirkten und das medizinische Vorgehen immer wieder anpassten, um Wilma den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen. Schließlich erfahren die Leserinnen und Leser auch mehr über den 44-jährigen Alexander B., der – mit angeborenem Herzfehler – zusätzlich eine gefährliche Aussackung der Hauptschlagader entwickelte. In einer riskanten OP kämpfte ein Ärzteteam unter Leitung von Prof. Dr. Robert Cesnjevar, Direktor der Herzchirurgischen Klinik, um das Leben des Familienvaters, der heute dankbarer auf jeden einzelnen Tag blickt.&nbsp;</p>
<h3>Müde im Frühling? Eisenmangel, Frühjahrsmüdigkeit und mehr</h3>
<p>Auch im Heft: Was einen Eisenmangel begünstigt, wie er festgestellt wird, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wann von einer Selbstbehandlung abgeraten wird. Zudem geht das Magazin der Frage nach, ob es die allseits bekannte Frühjahrsmüdigkeit wirklich gibt oder ob es sich vielmehr um einen Mythos handelt. Frauen, die schwanger werden möchten oder es bereits sind, erfahren in der aktuellen Ausgabe alles rund um die Geburt in der Frauenklinik und im Universitäts-Perinatalzentrum Franken am Uniklinikum Erlangen. Denn hier werden nicht nur frisch gebackene Mütter, sondern auch deren Neugeborene auf höchstem medizinischen Niveau versorgt. Was es bedeutet, jahrzehntelang mit einem starken Zittern in den Händen leben zu müssen, berichtet außerdem eine Patientin der Neurochirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen. Nach 35 Jahren entschied sie sich schließlich für eine Operation – eine tiefe Hirnstimulation – und ließ sich feine Elektroden ins Gehirn einsetzen, die für Ruhe sorgen sollten. Im Anschluss zeigte ein Test mit Stift und Papier, ob der Eingriff gelungen war. Welche Lebensstilveränderungen Menschen mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit, auch bekannt als „Schaufensterkrankheit“, helfen und warum sich Betroffene öfter mit anderen zum Spazierengehen treffen sollten, erklärt Prof. Dr. Ulrich Rother, neuer Leiter der Gefäßchirurgischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen. Nicht zuletzt berichtet Peter Mattenklodt, leitender Psychologe des Erlanger Schmerzzentrums, wie Schmerzen und Gefühle zusammenhängen, und ein Patient erläutert, warum es ihm besser geht, seitdem er seine Emotionen wahrnehmen und ausdrücken kann.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Redaktion „Gesundheit erlangen“<br><a href="tel:091318546670" class="link link-phone">09131 85-46670</a> bzw. <a href="tel:091318546611" class="link link-phone">-46811</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8ecqslbfcgr+cpjyleclYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">gesundheit-erlangen(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 10:40:41 +0100</pubDate>
                        <title>100. CAR-T-Zell-Infusion aus Erlanger Eigenherstellung</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/100-car-t-zell-infusion-aus-erlanger-eigenherstellung/</link>
                        <description>Als eines von nur wenigen universitären Zentren in Deutschland verfügt die Medizinische Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie des Uniklinikums Erlangen über die Erlaubnis, CAR-T-Zellen herzustellen. Diese zellbasierte Immuntherapie kommt bisher vor allem bei bestimmten Arten von Blut- und Lymphdrüsenkrebs zum Einsatz. Seit einigen Jahren wenden Ärztinnen und Ärzte sie aber auch im Rahmen von klinischen Studien bei soliden Tumoren wie Brust-, Hoden- oder Eierstockkrebs und bei schweren Autoimmunerkrankungen an. Jetzt hat Maulia F. aus München, die an einer entzündlichen Muskelerkrankung mit Haut- und Lungenbeteiligung leidet, die 100. CAR-T-Zell-Infusion aus Erlanger Eigenherstellung erhalten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Innerhalb eines halben Jahres verschlechterte sich der Gesundheitszustand der 41-Jährigen gravierend. Seit Sommer 2025 sei sie immer wieder unheimlich müde gewesen, habe Schmerzen in der Brust entwickelt und dann einen seltsamen Hautausschlag – im Gesicht, am Rücken, an Knien und Ellenbogen. „Auch an den Händen bekam ich diese rötlichen Papeln und Risse in der Haut“, beschreibt sie. Ihr Weg führte sie – zunächst in München – von der Kardiologie über die Dermatologie in die Rheumatologie. „Als ich die Diagnose amyopathische Dermatomyositis bekam, war ich zuerst froh, dass es kein Lupus war“, erinnert sich die Patientin. Doch dann verstand sie, dass sie an einer seltenen, ebenso schweren Autoimmunerkrankung litt, die nicht nur ihre Haut, sondern auch ihre Muskeln angriff – und vor allem die Lunge. „Ich habe Atemnot und Reizhusten, kann nicht mehr als drei Treppenstufen gehen, ohne Pause zu machen. Schon Anziehen oder Zähneputzen strengt mich an“, sagt Maulia F. In den vergangenen Monaten hat sich ihre Lungenfunktion rapide verschlechtert. „Ich kann nicht mehr schlafen und wenn, dann meist nur im Sitzen – im Liegen habe ich Panik, keine Luft zu bekommen.“ Ihre Muskeln sind schwach geworden und schmerzen, die Hände sind steif und kraftlos. Verschiedene Medikamente sollten ihr entgleistes Immunsystem herunterregulieren, doch es gelang nicht.</p>
<h3>CASTLE-Studie gibt Hoffnung – Erweiterung läuft</h3>
<p>Ihre letzte Chance: eine CAR-T-Zell-Therapie. Erst im Januar 2026 hatte ein Team um Prof. Dr. Andreas Mackensen, Direktor der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie, und Prof. Dr. med. univ. Georg Schett, Direktor der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie des Uniklinikums Erlangen, die Ergebnisse der CASTLE-Studie veröffentlicht – die bisher weltweit größte Publikation zur Wirksamkeit von CAR-T-Zellen bei Autoimmunerkrankungen. Im Rahmen dieser Studie erhielten 24 Patientinnen und Patienten, die unter systemischem Lupus erythematodes, systemischer Sklerose oder einer entzündlichen Muskelerkrankung litten, CAR-T-Zellen. Alle 24 wurden dadurch therapie- und krankheitsfrei und der Großteil blieb es auch noch ein Jahr nach der Behandlung. Nun wurde das Studienprotokoll erweitert. „Es soll jetzt untersucht werden, wie sich unterschiedliche Dosierungen der vorbereitenden Chemotherapie auf das Therapieansprechen auswirken“, erklärt Dr. Andreas Wirsching, Leiter der Studienambulanz der Medizin 3. Maulia F. wurde in die erweiterte CASTLE-Studie aufgenommen. „Ich bin froh, dass die Ärztinnen und Ärzte in Erlangen mir etwas anbieten können. Es ist eine Behandlung, die so neu ist, dass andere Kliniken da sehr zurückhaltend waren. Bei ihnen sollte ich einfach weiter die Standardtherapie bekommen“, sagt sie.</p>
<h3>Schnell vom Labor zur Patientin</h3>
<p>„Wir gehörten zu den ersten universitären Zentren in Deutschland, die eine Herstellungserlaubnis für CAR-T-Zellen erhalten haben“, betont PD Dr. Michael Aigner, Leiter des Herstellungslabors der Medizin 5. Die regulatorischen Hürden zur Erlangung einer Herstellungserlaubnis für die Produktion von CAR-T-Zellen sind sehr hoch. Bevor das erste Produkt für einen Patienten bereitstand, waren über viele Jahre hinweg aufwendige Vorarbeiten nötig, die finanziell von der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg unterstützt wurden. Die Herstellung von CAR-T-Zellen für den klinischen Einsatz ist mit einem hohen Personal- und Materialaufwand verbunden und deshalb sehr kostenintensiv. „Wir arbeiten nach strengen Sicherheits- und Hygienestandards. Jedes CAR-T-Zell-Produkt entsteht nach dem Vieraugenprinzip und alle Schritte werden laufend dokumentiert. Wir sind uns unserer Verantwortung, die wir mit unserer Arbeit für die Patientinnen und Patienten haben, sehr bewusst“, sagt Dr. Sascha Kretschmann, Leiter der Qualitätskontrolle des Herstellungslabors. Eine Besonderheit in Erlangen: Durch die räumliche Nähe von Labor und Station bekommen Patienten und Patientinnen wie Maulia F. das fertige Medikament bereits nach zwei Wochen – anders als bei kommerziellen CAR-T-Zell-Therapien, die im europäischen Ausland oder gar in den USA hergestellt werden und erst nach vier bis sechs Wochen verfügbar sind.</p>
<h3>Meilensteine in Erlangen</h3>
<p>Nachdem die Medizin 5 des Uniklinikums Erlangen die Herstellungserlaubnis für CAR-T-Zell-Produkte erlangt hatte, wurde im Juli 2019 das erste eigene Präparat verabreicht. Seit 2020 produziert das hiesige GMP-Labor (Good Manufacturing Practice) auch für andere deutsche Studienzentren. Ein weiterer Erlanger Meilenstein war 2021 die weltweit erste Gabe von CAR-T-Zellen zur Behandlung einer Autoimmunerkrankung: Das Präparat dazu stammte aus eigener Herstellung – aus dem GMP-Labor der Medizin 5. „Patientinnen und Patienten mit Autoimmunerkrankungen mit dieser innovativen Immuntherapie versorgen zu können, wird überhaupt erst dadurch möglich, dass wir nicht-kommerzielle CAR-T-Zellen im Rahmen von Studien selbst produzieren. So entwickeln wir die Therapie Stück für Stück weiter und machen sie für immer mehr Betroffene zugänglich“, betont Prof. Dr. Fabian Müller, Leiter der CAR-T-Zell-Einheit der Medizin 5. So wurden in Erlangen zusammen mit der Pädiatrie auch die weltweit ersten Kinder mit Autoimmunkrankheiten und in Zusammenarbeit mit der Gastroenterologie die weltweit ersten Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen behandelt. Auch für klinische Studien bei Patientinnen und Patienten mit soliden Tumoren stellt das Herstellungslabor in Erlangen Zellprodukte her. Hierzu zählen beispielsweise die innovativen CAR-T-Zell-Therapien der vierten Generation bei Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs und Bindegewebstumoren (Sarkome). Bis März 2026 haben in Erlangen 55 Autoimmun- sowie 45 Krebspatientinnen und -patienten ein Produkt aus dem hiesigen GMP-Labor erhalten.</p>
<h3>Hintergrund: Herstellung und Verabreichung von CAR-T-Zellen</h3>
<p>Zuerst werden der Patientin oder dem Patienten weiße Blutzellen entnommen und aus diesen bestimmte Abwehrzellen extrahiert. Diese T-Lymphozyten werden im Labor gentechnisch umprogrammiert und mit einem „Fühler“ versehen: dem chimären Antigen-Rezeptor, kurz CAR. Er agiert wie ein Sensor, mit dessen Hilfe die neuen CAR-T-Zellen Krebs- und fehlgeleitete Immunzellen erkennen und abtöten können. Nun werden die CAR-T-Zellen vermehrt, bis sie in ausreichend hoher Zahl vorliegen.</p>
<p>Die Herstellung der CAR-T-Zellen erfolgt innerhalb von Reinräumen in geschlossenen Bioreaktor-Systemen mit standardisieren Prozessen. Dabei stellt die individuelle Variabilität der Patientenzellen eine zusätzliche Herausforderung für den Herstellungsprozess und das GMP-Team der Medizin 5 dar, dem es mit großem Einsatz gelungen ist, für 100 Patientinnen und Patienten jeweils individuelle Präparate zur Verfügung zu stellen. Während die CAR-T-Zellen hergestellt werden, erhält die Patientin oder der Patient eine milde Chemotherapie, die bei der Empfängerin oder beim Empfänger Platz für die neuen Immunzellen schafft. Anschließend bekommt die oder der Betroffene die CAR-T-Zellen als kurze Infusion zurück. Jedes Produkt ist ein individuell hergestelltes, lebendes Medikament.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Prof. Dr. Andreas Mackensen<br><a href="tel:091318535954" class="link link-phone">09131 85-35954</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8ylbpcyq,kyaiclqclYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">andreas.mackensen(at)uk-erlangen.de</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Deutsches Zentrum Immuntherapie</category>
                            
                                <category>Medizin 3</category>
                            
                                <category>Medizin 5</category>
                            
                                <category>Medizinische Fakultät</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 11:59:00 +0100</pubDate>
                        <title>Uniklinikum Erlangen wieder mit globaler Top-Platzierung</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/uniklinikum-erlangen-wieder-mit-globaler-top-platzierung/</link>
                        <description>„Eine verlässliche Orientierungshilfe ist bei der Suche nach hochwertiger medizinischer Versorgung dermaßen wichtig“, so „Newsweek“. Das US-amerikanische Nachrichtenmagazin hat zum achten Mal gemeinsam mit dem Statistikportal „Statista“ die Liste der World’s Best Hospitals herausgegeben. Das Uniklinikum Erlangen verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um sieben Plätze und belegt nun Platz 106. Damit zählt es erneut zu den Top-Kliniken weltweit. Seine Platzierung in den Top Ten deutscher Krankenhäuser konnte das Uniklinikum Erlangen ebenfalls behaupten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für das globale Ranking wurden über 2.500 Kliniken in 32 Staaten bewertet. Fünf&nbsp;bayerische Kliniken (LMU Klinikum auf Platz 17, TUM Klinikum auf Platz 36,&nbsp;Uniklinikum Erlangen auf Platz 106,&nbsp;Uniklinikum Würzburg auf Platz 199, Uniklinikum Regensburg auf Platz 235) sowie 17 weitere deutsche Kliniken haben es in die Top 250 der World’s Best Hospitals 2026 geschafft. Den ersten Platz auf internationaler Ebene belegt erneut die Mayo Clinic in Rochester (USA).</p>
<p>In die Bewertung der weltweit besten Krankenhäuser fließen sowohl Empfehlungen medizinischer Expertinnen und Experten ein als auch Daten aus Patientenbefragungen sowie Kennzahlen, z. B. zu Hygienemaßnahmen und zur Behandlungsqualität. Außerdem wurde erneut berücksichtigt, inwieweit PROMs (Patient-Reported Outcome Measures) in den Kliniken implementiert sind. PROMs erlauben es, das subjektiv erlebte Wohlbefinden und die Lebensqualität im Verlauf einer Behandlung mess- und vergleichbar zu machen. Damit wird der Fokus noch stärker auf die Patientinnen und Patienten gerichtet, was zur Qualitätssteigerung beiträgt.</p>
<h3><span>Weitere Informationen:</span></h3>
<p>Johannes Eissing<br>09131 85-36102<br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8npcqqcYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2">presse(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 09:19:53 +0100</pubDate>
                        <title>Logopädie – bald nur noch KI?</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/logopaedie-bald-nur-noch-ki/</link>
                        <description>Künstliche Intelligenz (KI) hält zunehmend Einzug in die Medizin – auch in die Logopädie. Anlässlich des Europäischen Tages der Logopädie am 6. März 2026 mit dem Motto „KI in der Logopädie – Chancen nutzen, Grenzen kennen“ positioniert sich die Fachabteilung Phoniatrie und Pädaudiologie der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen klar: KI kann diagnostische und therapeutische Prozesse sinnvoll ergänzen. Die individuelle Therapie durch erfahrene Logopädinnen und Logopäden bleibt jedoch unersetzlich.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir arbeiten bei uns in der Klinik evidenzbasiert“, erklärt Lisa Härtl, klinische Logopädin. „Das heißt, wir verbinden die aktuell beste wissenschaftliche Evidenz mit unserer klinischen Erfahrung und den individuellen Bedürfnissen unserer Patientinnen und Patienten – bei Kindern ebenso wie im Austausch mit ihren Eltern. Diagnostik und Therapie entstehen im Zusammenspiel dieser drei Faktoren. Eine KI kann uns dabei unterstützen, Daten strukturiert auszuwerten oder sie liefert Hinweise für die weitere Behandlung. Die fachliche Einordnung, die Priorisierung von Therapiezielen und die persönliche Begleitung im therapeutischen Prozess bleiben jedoch Aufgaben, die menschliche Erfahrung und Verantwortung erfordern.“</p>
<h3>KI in der Diagnostik: präziser analysieren, besser vorbereiten</h3>
<p>In der Phoniatrie und Pädaudiologie der Erlanger HNO-Klinik erforscht Prof. Dr. Michael Döllinger,&nbsp;Leiter des Forschungsbereichs, gemeinsam mit seinem Team ein KI-gestütztes Diagnostikverfahren zur Analyse von Stimmstörungen. Ziel ist es, Stimmaufnahmen und bildgebende Verfahren mithilfe lernender Algorithmen auszuwerten, Muster zu erkennen und mögliche Ursachen differenzierter zu erfassen. Ein Beispiel: Bei einer Patientin mit chronischer Heiserkeit kann die KI große Datenmengen aus Stimmsignalen analysieren und Wahrscheinlichkeiten für funktionelle oder organische Ursachen berechnen. Das Behandlungsteam erhält dadurch eine datenbasierte Entscheidungsgrundlage, die die klinische Einschätzung ergänzt. Die Methode befindet sich derzeit in der wissenschaftlichen Erprobung und ist noch nicht Bestandteil der regulären klinischen Versorgung. „KI-Methoden sind kein Ersatz für klinische Erfahrung, persönliche Wahrnehmung und die zwischenmenschliche Beziehung“, betont Prof. Döllinger. „Wir verstehen sie als ergänzendes Werkzeug in Forschung und Medizin.“</p>
<h3>Fachkräftemangel verschärft Versorgungslage</h3>
<p>Gleichzeitig steht das Versorgungssystem unter Druck. Studien wie die vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention geförderte HELPER-Studie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zur gesundheitlichen Versorgungssituation zeigen einen zunehmenden Fachkräftemangel im therapeutischen Bereich. Lange Wartezeiten – insbesondere in der pädiatrischen Logopädie – sind vielerorts Realität. Am Uniklinikum Erlangen steuert und unterstützt die Fachabteilung Phoniatrie und Pädaudiologie daher die Zusammenarbeit zwischen Kinder- und HNO-Ärztinnen und -ärzten sowie Praxen. Ziel ist es, Versorgungspfade effizienter zu gestalten und Familien frühzeitig zu begleiten. Ein Beispiel dafür ist die geplante Etablierung des Heidelberger Elterntrainings, das Eltern befähigt, die Sprachentwicklung ihrer Kinder im Alltag aktiv und kompetent zu unterstützen. Solche Konzepte können helfen, Versorgungslücken abzumildern – ersetzen jedoch ebenfalls nicht die individuelle Therapie.</p>
<h3>Interdisziplinäre Forschung und Ausbildung</h3>
<p>Die Logopädie am Uniklinikum Erlangen ist fest in ein interdisziplinäres medizinisches Umfeld eingebunden und arbeitet eng mit Ärztinnen und Ärzten, Pflegefachkräften sowie Therapeutinnen und Therapeuten zusammen. Forschung zu KI-gestützten Verfahren erfolgt in enger Verzahnung von Medizin, Technik und Therapiewissenschaft. Ergänzt wird diese Vernetzung durch den primärqualifizierenden Studiengang Logopädie (B. Sc.) der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg – den einzigen seiner Art in Bayern. Er verbindet wissenschaftliche Ausbildung und klinische Praxis und stärkt nachhaltig die enge Verbindung von Forschung, Lehre und Patientenversorgung.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Prof. Dr. Anne Schützenberger<br><a href="tel:091318532782" class="link link-phone">09131 85-32782</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8nfmlg+qcipcrypgyrYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">phoni-sekretariat(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>HNO-Klinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 14:37:07 +0100</pubDate>
                        <title>Erneute Herzensaktion</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/erneute-herzensaktion/</link>
                        <description>Ein Besuch mit Tradition: Auch in diesem Jahr setzt sich das Gymnasium Fridericianum Erlangen für die Aktion „Kinderherz-OP“ ein. Schülerinnen und Schüler sammelten bei der Weihnachtsfeier der Schülervertretung durch den Verkauf von Glühwein, Punsch und weihnachtlichen Leckereien Spenden. Die Hälfte davon – erneut 500 Euro – ging nun an die Kinderkardiologische Abteilung der Kinder- und Jugendklinik und an die Herzchirurgische Klinik des Uniklinikums Erlangen. Gemeinsam mit Schulleiter Dr. Christian Schöffel besuchten Linus Ulrich, Emma Beckmann, Enikö Monostori und Luisa Keil von der Schülervertretung die Station 4A der Kinderkardiologie und übergaben den symbolischen Spendenscheck an Prof. Dr. Sven Dittrich, Leiter der Kinderkardiologie. „Bei der Aktion ‚Kinderherz-OP‘ behandeln wir spendenbasiert Kinder aus Ländern, deren Gesundheitssysteme die lebensrettenden Eingriffe nicht abdecken können“, erklärt Prof. Dittrich bei der Übergabe. „Deshalb freuen wir uns umso mehr über diese Unterstützung!“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Spendengelder werden ausschließlich dafür verwendet, schwer herzkranke, bedürftige Kinder und Jugendliche, die zum Beispiel aus Krisenregionen ins Uniklinikum Erlangen verlegt werden, kostenneutral zu behandeln. „Leider können wir die Behandlungen als Anstalt des öffentlichen Rechts nicht aus eigenen Mitteln finanzieren. Für Spenden wie diese sind wir daher sehr dankbar“, hebt Prof. Dittrich hervor.</p>
<h3><span>Weitere Informationen:</span></h3>
<p>Prof. Dr. Sven Dittrich<br><a href="tel:091318533750" class="link link-phone">09131 85-33750</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8iglbcpiypbgmjmegcYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">kinderkardiologie(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Herzchirurgie</category>
                            
                                <category>Kinderkardiologie</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 12:51:00 +0100</pubDate>
                        <title>Einigung zeigt wenig Reformmut</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/einigung-zeigt-wenig-reformmut/</link>
                        <description>Bund und Länder haben sich auf einen Kompromiss zum Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) geeinigt. Die Anrufung des Vermittlungsausschusses wird damit offenbar vermieden. Der Kompromiss schafft zwar gewisse Planungssicherheit, nun müssen die Länder aber konsequent handeln und die Krankenhausstrukturen zukunftsfest weiterentwickeln. Mit den vorgesehenen Ermessensspielräumen droht der angestrebte Strukturwandel und eine nachhaltige Qualitätssteigerung weniger stringent umgesetzt zu werden, als benötigt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits der Regierungsbeschluss zum KHAG enthielt aus Sicht der Universitätsklinika großes Entgegenkommen. Das nun geeinte Anpassungsgesetz konterkariert in weiten Teilen die bisherigen Reformziele und nimmt der Landesebene den Handlungsdruck. Diese Entwicklung kann zu Lasten der Patientinnen und Patienten und tatsächlich bedarfsnotwendiger Krankenhäuser gehen.</p>
<p>„Diese Einigung zeigt wenig Reformmut und schwächt die ursprüngliche Krankenhausreform. Die Länder sind jetzt am Zuge über Leistungsgruppen, Ausnahmeregelungen und Kooperationsmöglichkeiten zu entscheiden, um echte Strukturveränderungen und Qualitätsverbesserungen auf den Weg zu bringen. Der demografische Wandel, die finanzielle Lage der Krankenkassen und die wirtschaftliche Situation der bedarfsnotwendigen Krankenhäuser machen ein Handeln dringend erforderlich. Eine weitere Krankenhausreform können wir uns nicht leisten“, so Prof. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands (VUD).</p>
<p>Die ursprünglich auf drei Jahre befristeten Ausnahmeregelungen bei Leistungsgruppenzuweisungen an Krankenhäuser können nun im Einvernehmen mit den Krankenkassen um weitere drei Jahre verlängert werden. In Ländern, die die Leistungsgruppenzuweisungen besonders zügig bis zum 31. Dezember 2026 umsetzen, kann eine erstmalige Ausnahme sogar nur im Benehmen mit den Krankenkassen erfolgen. Die Krankenkassen auf Landesebene sind in der Verantwortung sicherzustellen, dass die Ausnahmeregelung die Reformziele nicht aushöhlt. Gleichzeitig eröffnen Kooperationsmöglichkeiten den Ländern zusätzlichen Gestaltungsspielraum, der dazu führen kann, dass notwendige strukturelle Veränderungen ausbleiben. Die Mindestvorhaltezahlen als Steuerungsinstrument verlieren vorerst ihre Wirkung. Das KHAG enthält auch keine verlässliche Lösung für die bekannten Probleme bei der Standortdefinition. Diese benachteiligt durch die „2-km-Regelung“ Großkrankenhäuser, die aufgrund begrenzter zusammenhängender Flächen innerhalb einer Stadt die Krankenversorgung aufteilen müssen. Erforderlich wären hierzu gesetzlich festgelegte Ausnahmen.</p>
<p>Die Universitätsklinika erkennen auch die positiven Ansätze des KHAG. Besonders die Berücksichtigung der Universitätsklinika im Transformationsfonds und die Förderung von Koordinierungs- und Vernetzungsaufgaben unterstreichen ihre zentrale Rolle im Versorgungssystem. „Die Universitätsklinika begrüßen, dass die Relevanz der Koordinierung für den Reformprozess anerkannt wurde, indem sie bereits im Jahr 2027 im Rahmen einer Übergangsregelung zusätzliche Finanzmittel zur Förderung von Koordinierungs- und Vernetzungsaufgaben erhalten. Diese Koordinierungsfunktion muss langfristig und nachhaltig ausgestaltet werden, damit sie ihre volle Wirkung entfalten kann – insbesondere zur Stärkung der Vernetzung und der Krisenresilienz. Gleichzeitig ist auch die Berücksichtigung der Universitätsklinika im Transformationsfonds ein wichtiger Reformbaustein,“ betont Jens Bussmann, Generalsekretär des VUD.</p>
<p><i>Quelle: Verband der Universitätsklinika Deutschlands e. V. vom 27.02.2026</i></p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Barbara Ogrinz<br><a href="tel:030394051725" class="link link-phone">030 3940517-25</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8mepglxYslgijglgiy,b" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">ogrinz(at)uniklinika.d</a>e</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 08:37:05 +0100</pubDate>
                        <title>Letzte Teilnahmemöglichkeit: Bouldertherapie für Jugendliche </title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/letzte-teilnahmemoeglichkeit-bouldertherapie-fuer-jugendliche/</link>
                        <description>Bouldern macht stärker – und fördert die psychische Gesundheit! Das konnte in zahlreichen Studien der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen gezeigt werden. Seit dem vergangenen Jahr gibt es die für Erwachsene bereits etablierte Boulderpsychotherapie auch für 13- bis 18-Jährige. Ab Mai 2026 starten die nächsten – und damit letzten – Therapiegruppen, jeweils in Erlangen, Nürnberg, Bamberg und Regensburg. Jugendliche, Eltern und Interessierte können sich am Montag, 9. März 2026, und am Donnerstag, 19. März 2026, jeweils um 18.00 Uhr, in einer Online-Veranstaltung anonym und unverbindlich über die Studienteilnahme informieren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt „BooSt – Boulder dich stark: Boulderpsychotherapie gegen Depression und Stress“ will Jugendlichen helfen, mit Stress und psychischer Belastung besser umzugehen. In therapeutisch begleiteten Boulder-Gruppen erlernen sie in zehn Einheiten Strategien für mehr Selbstbewusstsein, Achtsamkeit und Resilienz. Eine Teilnahme ist kostenlos möglich, die Anmeldung läuft bereits.</p>
<h3><span>Informationen für Interessierte und Zoom-Link zu den Online-Infosessions:</span></h3>
<p><a href="http://www.boulderdichstark.de" target="_blank" class="link link-external" rel="noreferrer">http://www.boulderdichstark.de</a>&nbsp;</p>
<h3><span>Weitere Informationen:</span></h3>
<p>Prof. Dr. Carolin Donath<br><a href="tel:091318534526" class="link link-phone">09131 85-34526</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8zmsjbcpbgafqrypi,nqYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">boulderdichstark.ps(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderpsychiatrie</category>
                            
                                <category>Psychiatrie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 09:38:50 +0100</pubDate>
                        <title>Tag der Seltenen Erkrankungen: schöner Schweiß</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/tag-der-seltenen-erkrankungen-schoener-schweiss/</link>
                        <description>2026 feiert ein bahnbrechender, weltweit erster Heilversuch sein zehnjähriges Jubiläum. Darauf macht das Uniklinikum Erlangen zum internationalen Tag der Seltenen Erkrankungen am 28. Februar aufmerksam: 2016 hatte ein Team um Prof. Dr. Holm Schneider von der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen die Zwillinge Linus und Maarten im Mutterleib mit einer Proteinspritze ins Fruchtwasser behandelt. Das Ziel: Die ungeborenen Kinder, die unter X-chromosomaler Hypohidrotischer Ektodermaler Dysplasie litten, sollten mithilfe des injizierten Ersatzproteins Fc-EDA Schweißdrüsen und mehr Zähne entwickeln. Fehlt der Eiweißstoff, bilden sich diese Anlagen nicht; Betroffene können dann nicht schwitzen und geraten bei Sommerhitze, fieberhaften Infekten oder beim Sport in Lebensgefahr – so wie Linus’ und Maartens großer Bruder Joshua. Der Heilversuch in Erlangen gelang: Die behandelten Jungen entwickelten Schweißdrüsen und zusätzliche Zahnanlagen und transpirieren nun wie gesunde Kinder.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Heute sind die Zwillinge zehn Jahre alt. Sie bildeten den Anfang einer Riege aus sechs Heilversuchen an der Frauenklinik des Uniklinikums Erlangen und bislang 16 weiteren Patienten, die seit 2022 im Rahmen einer multizentrischen klinischen Studie vorgeburtlich behandelt wurden – und zwar in Erlangen, Leipzig, Paris, Murcia, Cardiff, Saint Louis und Los Angeles.&nbsp;Kam die Familie des ersten Erlanger Heilversuchs noch aus der Nähe von Bremen, stammten die Schwangeren, die in den vergangenen Jahren zur Therapie nach Erlangen reisten, aus der ganzen Welt. „Anlässlich des Tags der Seltenen Erkrankungen möchten wir auf Kinder wie Linus und Maarten aufmerksam machen. An ihrem Beispiel wird deutlich, dass innovative Forschung und Therapien das Leben von Menschen mit seltenen Krankheiten nachhaltig verbessern können – und dass sich dieser Einsatz für jeden Einzelnen lohnt, auch wenn die Anzahl der Betroffenen vergleichsweise klein ist. Eine gerechte Medizin schließt Menschen mit seltenen Krankheiten niemals aus“, betont Prof. Schneider, Sprecher des Zentrums für Ektodermale Dysplasien des Uniklinikums Erlangen.</p>
<h3>„Wie nach Hause kommen“</h3>
<p>„Ich habe mich damals hin- und hergerissen gefühlt, weil wir keine Referenzen hatten. Aber wir hatten Vertrauen in Prof. Schneider und wollten diese Pionierarbeit leisten. Gemeinsam haben wir die richtige Entscheidung getroffen“, sagt der Vater der Zwillinge, Tobias T., rückblickend. „Für mich war es klar, dass ich eine Behandlung im Mutterleib machen will, wenn ich erneut ein Kind mit Ektodermaler Dysplasie bekommen sollte“, ergänzt seine Frau Corinna T. „Als uns im warmen Auto das erste Mal auffiel, dass die Babyschalen voller Schweiß waren, war das wirklich der Wahnsinn“, erinnert sich die Mutter der Zwillinge. So etwas kannten die Eltern von ihrem ersten Sohn Joshua nicht. Der Erlanger Heilversuch hatte funktioniert – Linus und Maarten schwitzten und hatten damit einen entscheidenden Vorteil gegenüber ihrem großen Bruder, der mit Ektodermaler Dysplasie zur Welt kam und sein Leben lang ohne Schweißdrüsen zurechtkommen muss. „Die Zwillinge können ihre Körpertemperatur völlig normal regulieren – und toll ist auch, dass die beiden mehr Zähne haben als Joshua“, erklärt Corinna T. „Heute in die Klinik zu kommen, ist wie nach Hause kommen. Erlangen ist ein Teil unseres Lebens geworden.“ Tobias T. ergänzt: „Jetzt sind wir nach zehn Jahren vorerst das letzte Mal hier und es schließt sich damit ein Kapitel unseres Lebens.“</p>
<p>Holm Schneider gibt einen Ausblick: „Wenn unsere laufende Studie zu ähnlichen Ergebnissen führt wie die Heilversuche, dann könnte die Zulassung von Fc-EDA als Arzneimittel bei Ektodermaler Dysplasie beantragt werden. Das war das Ziel dieses Forschungsprojekts, dessen Auftakt Linus’ und Maartens Behandlung gebildet hat.“ Vom dem, was Prof. Schneider und sein Team bei der vorgeburtlichen Therapie der Ektodermalen Dysplasie erreicht haben, könnten künftig dann auch Patientinnen und Patienten mit anderen Erbkrankheiten profitieren – „etwa diejenigen mit lysosomalen Speicherkrankheiten, die schon vor der Geburt Organschäden erleiden“, sagt der Experte.</p>
<h3>Über das Zentrum für Seltene Erkrankungen Erlangen (ZSEER)</h3>
<p>Im Zentrum für Seltene Erkrankungen Erlangen, kurz ZSEER, haben sich zahlreiche Einrichtungen des Uniklinikums Erlangen zusammengeschlossen. Unter dem Dach dieses Typ-A-Zentrums, dessen Sprecherin Prof. Dr. Beate Winner ist, gibt es aktuell wiederum 15 krankheits- und krankheitsgruppenspezifische Zentren, die intensiv zu seltenen Erkrankungen forschen, Patientinnen und Patienten behandeln und in nationale und internationale Netzwerke eingebunden sind. Das Zentrum für Ektodermale Dysplasien Erlangen ist eines dieser 15 Spezialzentren.</p>
<p>Menschen, die an ungeklärten Symptomen leiden und möglicherweise von einer seltenen Erkrankung betroffen sind, können sich an das übergeordnete ZSEER wenden, das die Lotsenrolle übernimmt: entweder telefonisch unter 09131 85-42888 oder via E-Mail an <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8xqccpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">zseer(at)uk-erlangen.de</a>.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Prof. Dr. Holm Schneider<br><a href="tel:091318536220" class="link link-phone">09131 85-36220</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8fmjk,qaflcgbcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">holm.schneider(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Frauenklinik</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                                <category>Seltene Erkrankungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Warum sich unser Immunsystem über Jahrzehnte an Impfungen erinnert</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/warum-sich-unser-immunsystem-ueber-jahrzehnte-an-impfungen-erinnert/</link>
                        <description>Warum kann sich das menschliche Immunsystem oft ein Leben lang an eine Impfung erinnern? Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen sind dieser Frage nachgegangen. Ihre Studie liefert eine überraschend klare Antwort: Die Abwehrzellen, die für das immunologische Gedächtnis verantwortlich sind, schalten demnach frühzeitig in eine Art Stand-by-Modus. In diesem Zustand können sie viele Jahrzehnte überleben. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Nature Immunology veröffentlicht.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Als Modellsystem nutzte das Forschungsteam die Impfung gegen Gelbfieber. Mit gutem Grund, gilt sie doch als eines der besten Beispiele für eine wirksame Impfung beim Menschen: Sie erfordert bei den meisten Menschen nur eine einzige Injektion. Dennoch ist ihre Schutzwirkung außergewöhnlich stark und hält oft lebenslang an. Damit eignet sich die Impfung ideal als „Blaupause“, um zu verstehen, wie ein stabiles immunologisches Gedächtnis entsteht.</p>
<p>Die Forschenden untersuchten mehr als 50 gesunde Erwachsene, die gerade eine Gelbfieber-Impfung erhalten hatten, und verfolgten deren Immunantwort über ein ganzes Jahr. Zusätzlich analysierten sie Blutproben von Personen, die vor sieben bis 26 Jahren gegen Gelbfieber geimpft worden waren. So ließ sich direkt vergleichen, welche Eigenschaften die körpereigenen Abwehrzellen kurz nach einer Impfung zeigen – und welche sie über Jahrzehnte hinweg bewahren.</p>
<h3>Schlagkräftige Kämpfer, langlebige Wächter</h3>
<p>Das Augenmerk des Teams richtete sich dabei auf die sogenannten T-Lymphozyten. Von diesen Zellen gibt es im Körper viele verschiedene Typen, die jeweils auf eine bestimmte Kategorie von Krankheitserregern spezialisiert sind. Nach einer Gelbfieber-Infektion (oder auch einer entsprechenden Impfung) vermehren sich bevorzugt solche Arten von T-Zellen, die gegen Gelbfieber-Virus-infizierte Körperzellen gerichtet sind. So entsteht rasch ein ganzes Arsenal passender Abwehrzellen. Sobald sie das Virus erfolgreich bekämpft haben, gehen die meisten von ihnen wieder zugrunde. Einige „Gedächtniszellen“ aber bestehen langfristig fort.</p>
<p>Bereits am Anfang der Immunantwort widmen sich nicht alle T-Zellen der Erregerabwehr: Einige scheren aus, um künftig Wache zu stehen – und zwar oft für viele Jahrzehnte. „Bei einer erneuten Infektion können sie sich dann sehr rasch vermehren“, erklärt Prof. Dr. Kilian Schober, Heisenberg-Professor für T-Zell-Immunologie am Mikrobiologischen Institut – Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene des Uniklinikums Erlangen, der die Studie geleitet hat. „Das Immunsystem reagiert dann also viel schneller als beim ersten Kontakt zum Erreger und kann den Infekt im Keim ersticken.“ Dieses hervorgerufene immunologische Gedächtnis ist auch der wesentliche Grund, warum eine Impfung gegen Krankheiten schützt.</p>
<h3>Überleben im Schongang</h3>
<p>Doch wie genau unterscheiden sich diese langlebigen Gedächtnis-T-Zellen von ihren in der Infektionsabwehr aktiven Geschwistern? Um diese Frage zu beantworten, haben die Forschenden unter anderem die Stoffwechselrate der Gelbfieber-spezifischen T-Zellen gemessen. „Wir konnten so zeigen, dass manche von ihnen – nämlich die, die später das immunologische Gedächtnis bilden – früh in eine Art Energiesparmodus schalten“, sagt Sina Frischholz aus Prof. Schobers Arbeitsgruppe, die im Rahmen ihrer Promotion den Großteil der experimentellen Arbeiten durchgeführt hat. „Sie fahren ihren Stoffwechsel stark herunter und können dadurch über Jahre und Jahrzehnte überleben.“</p>
<p>Das Team war überrascht, wie klar sich dieses Prinzip zeigte. „Die langlebigsten Immunzellen sind nicht die aktivsten, sondern diejenigen, die sehr früh lernen, mit ihren Energiereserven sparsam umzugehen“, betont Sina Frischholz. Für die Messungen nutzte das Team unter anderem eine Substanz namens Puromycin. Je aktiver eine Zelle ist, desto mehr baut sie davon in ihre Proteine ein. Über diesen Zusammenhang konnten die Forschenden bestimmen, wie die Stoffwechsel-Aktivität einzelner T-Zellen durch die Gelbfieber-Impfung beeinflusst wurde. „Diese Daten zeigen sehr deutlich: Langfristige Immunerinnerung basiert auf Zurückhaltung, nicht auf durchgehend hoher Aktivität“, erklärt Prof. Schobers Mitarbeiterin Dr. Ev-Marie Schuster, die ihre Expertise im Bereich Zellstoffwechsel einbrachte.</p>
<p>Dieses Muster zeigte sich schon in den ersten Wochen nach der Impfung und bestätigte sich in den Testpersonen, deren Vakzinierung bereits viele Jahre zurücklag. Die große Menge und Vielfalt der Messwerte erforderte dabei aufwendige computergestützte Auswertungen. „Erst durch eine systematische bioinformatische Analyse konnten wir erkennen, wie stabil dieses energiesparende Programm über Zeiträume von Jahrzehnten erhalten bleibt“, sagt Dr. Myriam Grotz, verantwortlich für die Datenanalyse.</p>
<h3>Beobachtungen gelten auch für die Covid-Impfung</h3>
<p>Um sicherzugehen, dass es sich um ein allgemeines Prinzip handelt, testete das Team seine Ergebnisse zusätzlich in zwei unterschiedlichen Mausmodellen bakterieller und viraler Infektionen. Außerdem untersuchten die Forschenden Personen, die gerade eine Impfung gegen SARS-CoV-2 erhalten hatten. Auch in diesen Analysen zeigte sich der gefundene Zusammenhang. „Damit belegen wir, dass Stoffwechsel-Ruhe kein Sonderfall der Gelbfieber-Impfung ist, sondern ein grundlegendes Prinzip der Immunbiologie von Gedächtniszellen“, sagt Prof. Schober.</p>
<p>Ein dauerhaft starkes Immunsystem beruht also nicht auf permanenter Höchstleistung. „Zentral scheint die Fähigkeit einzelner Abwehrzellen zu sein, rechtzeitig einen Gang herunterzuschalten und genau dadurch über Jahrzehnte einsatzbereit zu bleiben“, betont Prof. Schober. „Das verändert unser Verständnis davon, wie langlebige Immunität entsteht – und könnte dabei helfen, Impfstoffe und Immuntherapien gezielter zu entwickeln.“</p>
<p><i>Quelle: uni | mediendienst | forschung Nr. 14/2026</i></p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Prof. Dr. Kilian Schober<br><a href="tel:091318532644" class="link link-phone">09131 85-32644</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8igjgyl,qafmzcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">kilian.schober(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Mikrobiologie</category>
                            
                                <category>Medizinische Fakultät</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 14:57:25 +0100</pubDate>
                        <title>Kreativer Adventskalender hilft krebskranken Kindern</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/kreativer-adventskalender-hilft-krebskranken-kindern/</link>
                        <description>Mit viel Fantasie und Hingabe haben die Dorfgemeinschaften von Eckersmühlen und Hofstetten südlich von Roth im Advent Spenden für die Fachabteilung Pädiatrische Onkologie und Hämatologie der Kinderklinik des Uniklinikums Erlangen gesammelt. Insgesamt kamen bei der Aktion 4.500 Euro zusammen, die die Organisatorin Carina Hanke und ihre Mitstreiterin Nicole Stengl jetzt dem Leiter der Kinderonkologie, Prof. Dr. Markus Metzler, übergaben. Mit im Gepäck hatten sie zusätzlich einige Sachspenden, die die im Ort ansässige SIMM Spielwaren GmbH zur Verfügung stellte.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich um 17.30 Uhr ging am 13. Dezember 2025 bei Familie Stengl aus Eckersmühlen das Licht an. Mutter Nicole hatte mit Scherenschnitten aus schwarzem Tonpapier und liebevollen Details ihr Wohnzimmerfenster weihnachtlich dekoriert. Die Dorfgemeinschaft kam zu einer geselligen Runde zusammen, sang Weihnachtslieder und füllte dabei eine Spendendose. Diese gab Nicole Stengl anschließend zusammen mit einer leuchtenden Kerze an den Kleintierzuchtverein des Ortes weiter, der am Tag darauf das nächste Adventsfenster öffnete. Wie ein kleines olympisches Feuer wanderte die Kerze so von Fenster zu Fenster und trug die Verantwortung durch das ganze Dorf. Insgesamt beteiligten sich 16 Parteien, darunter Vereine, ein Kindergarten, die Grundschule und die Freiwillige Feuerwehr. Den Abschluss bildete die Familienkirche. Zwischen 20 und 200 Leuten versammelten sich jeweils vor den Fenstern und feierten die liebgewonnene Tradition.&nbsp;</p>
<h3>Mädchen aus dem Ort ist Patientin</h3>
<p>Am Ende stand eine beachtliche Summe von 4.500 Euro, die nun bewusst den Kindern und Jugendlichen zugutekommt, die in der Erlanger Kinderonkologie behandelt werden, da unter ihnen derzeit auch ein Mädchen aus der Gemeinde in Therapie ist. Die Organisatoren der Adventsaktion boten den Eltern an, den Erlös an die Familie zu spenden. Diese entschieden jedoch, dass das Geld auf der kinderonkologischen Station besser aufgehoben ist, damit mehr Menschen davon profitieren.&nbsp;</p>
<p>Die Spendensumme soll nun den Bereich Spielen und Lernen unterstützen. „Mit dem Geld können wir Bücher für unseren offenen Bücherschrank, Kinderfahrzeuge oder Geschenke für unsere Patientinnen und Patienten kaufen“, freute sich Prof. Metzler bei der Scheckübergabe und betonte: „Diese Dinge haben für die Kinder und Jugendlichen, die oft über einen langen Zeitraum stationär bei uns sind, einen hohen Stellenwert. Sie können aber nicht vom Arzt auf Rezept ausgestellt werden, weshalb wir für Spenden wie diese überaus dankbar sind.“ Neben dem Bereich Spielen und Lernen können Spendenwillige grundsätzlich auch die Bereiche Bewegung und Ernährung sowie Forschung und Innovation zweckgebunden unterstützen. Alle drei Bereiche greifen im Rahmen der onkologischen Therapie ineinander und sind gemeinsam für die Heilungschancen, die Lebensqualität und die Zukunftsperspektiven der betroffenen Kinder und Jugendlichen wichtig.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Prof. Dr. Markus Metzler<br><a href="tel:091318533118" class="link link-phone">09131 85-33118</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8kypisq,kcrxjcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">markus.metzler(at)uk-erlangen.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 11:35:00 +0100</pubDate>
                        <title>Klingt nach Leben – mit Neugeborenenhörscreening Zukunft sichern</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/klingt-nach-leben-mit-neugeborenenhoerscreening-zukunft-sichern/</link>
                        <description>Ein gesundes Baby, komplikationslose Geburt – und dennoch ein auffälliges Ergebnis im Neugeborenenhörscreening: So begann die Geschichte von Melanie K. aus Gunzenhausen. Die weiterführende Diagnostik in der Fachabteilung Phoniatrie und Pädaudiologie der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie am Uniklinikum Erlangen ergab bei ihrem Kind eine mittelgradige Schwerhörigkeit. „Im ersten Moment war es ein Schock, in unserer Familie hatte bisher niemand eine Schwerhörigkeit“, berichtet die Mutter. Im Alter von sechs Monaten erhielt das Kind Hörgeräte. Eine humangenetische Untersuchung schloss zudem ein Syndrom aus. Die frühe Versorgung und die kontinuierliche Betreuung durch eine Pädakustikerin sowie die Fachabteilung und die Hörfrühförderung nahmen den Eltern Ängste. Das Kind entwickelt sich sprachlich altersgerecht, besucht einen Regelkindergarten und nutzt seine Hörhilfen im Alltag. „Wir sind dankbar, dass die Schwerhörigkeit so früh erkannt wurde“, sagt Melanie K. heute rückblickend.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem diesjährigen Motto „Klingt nach Leben – Das Leben mit allen Sinnen genießen, heute und in Zukunft!“ betont die World Health Organisation (WHO) die zentrale Bedeutung einer frühzeitigen Diagnose von Hörstörungen für die kindliche Entwicklung. Denn noch vor wenigen Jahren wurde eine Schwerhörigkeit bei Neugeborenen nicht oder erst sehr spät erkannt. Auch Prof. Dr. Anne Schützenberger, Leiterin der Erlanger Fachabteilung Phoniatrie und Pädaudiologie und seit über 20 Jahren in ihrem Fachbereich tätig, erinnert sich noch an die Zeit vor der Einführung des Hörscreenings: „Früher wurde eine Schwerhörigkeit oft erst im Alter von zwei Jahren entdeckt – für eine normale Sprachentwicklung häufig zu spät, weil die entscheidenden Phasen der Hirnreifung dann bereits weit fortgeschritten sind.“&nbsp;</p>
<p>Das im Jahr 2009 bundesweit eingeführte Screening ermöglicht heute eine Diagnose meist in den ersten Lebenswochen. Ziel ist eine gesicherte Abklärung bis zum dritten Lebensmonat und – falls erforderlich – eine Versorgung bis spätestens zum sechsten Monat. Die Untersuchung erfolgt häufig bereits in der Geburtsklinik, kann jedoch auch in der Kinderarzt- oder HNO-Praxis stattfinden. Sie dauert nur wenige Minuten, ist schmerzfrei und überprüft die Funktion des Innenohrs sowie die Weiterleitung der Hörreize über den Hörnerv bis zum Gehirn.</p>
<p>In Bayern liegt die Teilnahmequote am Neugeborenenhörscreening laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bei über 99 Prozent – ein wichtiger Beitrag zur frühzeitigen Förderung betroffener Kinder. „Eine Hörstörung früh zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln, bedeutet, die Zukunftschancen des Kindes entscheidend zu verbessern“, betont Prof. Schützenberger. „Das Neugeborenenhörscreening ist mit minimalem Aufwand verbunden – und stellt doch einen so großen Gewinn für die Teilhabe des Kindes dar.“&nbsp;</p>
<h3><span>Welttag des Hörens</span></h3>
<p>Der Welttag des Hörens wurde von der WHO initiiert und wird jedes Jahr am 3. März begangen. Weltweit leben über 430 Millionen Menschen mit behandlungsbedürftiger Hörminderung. Der Aktionstag macht alljährlich auf die zentrale Bedeutung von Prävention, Früherkennung und Versorgung aufmerksam.&nbsp;</p>
<h3><span>Weitere Informationen:&nbsp;</span></h3>
<p>Prof. Dr. Anne Schützenberger<br><a href="tel:091318532782" class="link link-phone">09131 85-32782</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8nfmlg+qcipcrypgyrYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">phoni-sekretariat(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>HNO-Klinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 14:28:40 +0100</pubDate>
                        <title>Warum wir uns Dinge merken – oder eben nicht</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/warum-wir-uns-dinge-merken-oder-eben-nicht/</link>
                        <description>Wie merkt sich das Gehirn neue Wörter, Gesichter oder Bewegungen? Und welche Rolle spielt Schlaf dabei? Prof. Dr. Hajo Hamer, Sprecher des Epilepsiezentrums des Uniklinikums Erlangen, untersucht, welche elektrischen Prozesse beim Lernen und Erinnern ablaufen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Lernen als elektrischer Prozess</h3>
<p>Lernen ist auch ein Zusammenspiel elektrischer Aktivitäten der Nervenzellen in unterschiedlichen Hirnregionen. Eine zentrale Rolle spielt hierbei der Hippocampus, der neue Inhalte aufnimmt und strukturiert und dessen Form an ein Seepferdchen erinnert. Der Hippocampus leitet die Inhalte weiter an den Neokortex, wo das Langzeitgedächtnis verortet ist. Aktuelle EEG-basierte Forschung zeigt, dass Lernen an bestimmte elektrische Frequenzen gebunden ist. Diese Frequenzen folgen einer zeitlich genau abgestimmten Abfolge. Nur wenn diese Reihenfolge eingehalten wird, kann das Gehirn Informationen dauerhaft speichern. Beim Erinnern laufen dieselben Prozesse in umgekehrter Reihenfolge ab.</p>
<h3><span>Forschende messen Gehirnaktivitäten ohne zusätzliche Eingriffe</span></h3>
<p>Um diese Abläufe genauer zu untersuchen, nutzt Prof. Hamer eine besondere klinische Situation. In seiner Studie werden ausschließlich Patientinnen und Patienten untersucht, die wegen einer Epilepsie ohnehin medizinisch behandelt werden. Dazu implantieren Ärztinnen und Ärzte millimetergenau Tiefenelektroden ins Gehirn, unterstützt durch einen Implantationsroboter. Diese Elektroden dienen der klinischen Diagnostik, also der Suche nach den Ursprungsorten der epileptischen Anfälle im Gehirn. Gleichzeitig ermöglichen es die Elektroden den Forschenden, den Patientinnen und Patienten förmlich beim Lernen zusehen können. Von den elektrischen Signalen einzelner Nervenzellen entstehen hier EEG-Messungen mit bislang unerreichter Auflösung. Die Lernuntersuchungen selbst stellen keinen zusätzlichen medizinischen Eingriff dar. Während ihres Klinikaufenthalts bearbeiten die Patientinnen und Patienten einfache Lernaufgaben, etwa merken sie sich Wörter oder führen Bewegungen aus. Über mehrere Tage zeichnet das Forschungsteam diese EEG-Daten kontinuierlich auf.</p>
<h3><span>Was im Schlaf passiert</span></h3>
<p>Die Wissenschaft weiß schon, dass neue Lerninhalte vor allem während des Schlafs dauerhaft im Gehirn gespeichert werden. Das Team um Prof. Hamer möchte nun herausfinden, wie und wo genau dieser Prozess stattfindet. Die Studie liefert bereits erste Erkenntnisse: Neben der Verarbeitung nach einem Lernreiz spielt der Zustand des Gehirns unmittelbar davor eine Rolle. Ist das Gehirn Sekundenbruchteile vor einem Lernimpuls elektrisch vorbereitet, werden Informationen zuverlässiger gespeichert. Diese Vorbereitung hängt unter anderem mit Aufmerksamkeit und allgemeiner Lernfähigkeit zusammen.&nbsp;</p>
<h3><span>Europaweiter Forschungsverbund</span></h3>
<p>Die Untersuchungen in Erlangen sind eingebettet in eine internationale Forschungsgruppe, die vom Europäischen Forschungsrat gefördert und von der Universität Glasgow geleitet wird: „The human hippocampus as a complementary indexing machine for episodic memory“. Ziel des Advanced Grants ist es, eine charakteristische EEG-Signatur des Lernens zu identifizieren, also ein typisches Muster elektrischer Aktivität der Nervenzellen im Gehirn, wenn es sich erfolgreich Dinge merkt.</p>
<p><i>Quelle: uni | mediendienst | forschung Nr. 13/2026</i></p>
<h3><span>Weitere Informationen:</span></h3>
<p>Prof. Dr. Hajo Hamer<br><a href="tel:091318539116" class="link link-phone">09131 85-39116</a><br><a href="#" target="_blank" data-mailto-token="kygjrm8fyhm,fykcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">hajo.hamer(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Neurologie</category>
                            
                                <category>Medizinische Fakultät</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 10:18:07 +0100</pubDate>
                        <title>„Ehrenamt bewegt was!“</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/ehrenamt-bewegt-was/</link>
                        <description>Themen wie schwere Krankheit, Sterben und Tod betreffen uns alle. Diese gesellschaftliche Aufgabe thematisieren die Palliativmedizinische Abteilung des Uniklinikums Erlangen und der Förderverein Palliativmedizin e. V. im Projekt „GEMEINSAM endlich – mitfühlende Stadt Erlangen und Umland“. Im Zentrum steht dabei der Gedanke der sorgenden Stadt oder Gemeinde, in der sich die Bürgerinnen und Bürger gegenseitig unterstützen. Beim ersten runden Tisch im Oktober 2025 wurde die große Bedeutung des Themas Einsamkeit in unserer Gesellschaft erarbeitet, vor allem auch im Zusammenhang mit schwerer Erkrankung, Sterben, Tod und Trauer. Die Projektgruppe lädt nun am Mittwoch, 4. März 2026, von 16.00 bis 18.00 Uhr zum zweiten runden Tisch in den Räumen der Forschungsstelle der Palliativmedizin in der Werner-von-Siemens-Straße 34 in Erlangen ein. Die Teilnahme ist für alle Interessierten kostenlos, es wird um eine Anmeldung per Telefon oder E-Mail gebeten. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Motto „Ehrenamt bewegt was!“ stellt Christian Raab, Kreisgeschäftsführer des Bayrischen Roten Kreuzes Erlangen/Erlangen-Höchstadt, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen die vielfältigen ehrenamtlichen Aufgabenbereiche seiner Einrichtung vor. Karin Grüsser vom Büro für Bürgerbeteiligung und Ehrenamt berichtet, wie die Stadt Erlangen freiwillige Arbeit begleitet und unterstützt. Tanja Treibig und Maria Heckel vom Projekt „GEMEINSAM endlich – mitfühlende Stadt Erlangen und Umland“ formulieren zukünftige ehrenamtliche Betätigungsfelder im Projekt. Im Anschluss an das Programm ist ein offener Austausch geplant.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Tanja Treibig<br><a href="tel:01784504122" class="link link-phone">0178 4504122</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8rylhy,rpcgzgeYcvrcpl,si+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">tanja.treibig(at)extern.uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Palliativmedizin</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 09:14:27 +0100</pubDate>
                        <title>Kaum angekommen, schon Freude bereitet</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/kaum-angekommen-schon-freude-bereitet/</link>
                        <description>Kaum ist die Lieferung der 80 Herzkissen in der Frauenklinik des Uniklinikums Erlangen angekommen, findet sich schon die erste Abnehmerin: „Ach, sind die schön! Darf ich mir eins davon nehmen?“, fragt eine Patientin und bleibt freudestrahlend stehen. „Natürlich!“, entgegnen ihr Birgitta Seitz und Frieda Drescher und lachen. Sie sind zwei von drei Ehrenamtlichen des Zweigvereins Velburg des Katholischen Frauenbunds, die die bunten herzförmigen Unikate in liebevoller Handarbeit aus hochwertigem Stoff und Füllmaterial angefertigt haben. Nun konnten Ärztin Dr. Katharina Seitz und Physiotherapeut Mario Witter die farbenfrohen Handarbeiten dankend entgegennehmen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Herzkissen spielen bei der Versorgung von Brustkrebspatientinnen eine wichtige Rolle: Form und Füllung der Kissen helfen dabei, Schmerzen nach einer Brustkrebsoperation zu verringern, indem sie Druckstellen sanft entlasten und Schwellungen reduzieren. „Sie sind außerdem seelischer Balsam und spenden unseren Patientinnen in schweren Zeiten Trost“, erklärt Dr. Seitz bei der Spendenübergabe. Frieda Drescher, Vorstandsvorsitzende des Zweigvereins, betont:<strong>&nbsp;</strong>„Jede von uns kann es treffen. Daher wollten wir Brustkrebspatientinnen auf ihrem Genesungsweg begleiten. Als Verein setzen wir Akzente und unterstützen dort, wo Hilfe dringend gebraucht wird. Gleich mitzuerleben, wie eines unserer Herzkissen einer Patientin eine Freude bereitet,ist etwas ganz Besonderes – das macht uns sehr glücklich.“</p>
<h3><span>Weitere Informationen:</span></h3>
<p>Dr. Katharina Seitz<br>09131 85-33553<br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8iyrfypgly,qcgrxYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2">katharina.seitz(at)uk-erlangen.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Frauenklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 16:15:26 +0100</pubDate>
                        <title>Mit Eingriff in die Genregulation gegen Nierenkrebs</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/mit-eingriff-in-die-genregulation-gegen-nierenkrebs/</link>
                        <description>Das Ausschalten eines bestimmten DNA-Elements kann das Tumorwachstum bei der häufigsten Art von Nierenkrebs – dem klarzelligen Nierenzellkarzinom – verlangsamen. Das konnten Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen zeigen. Die Ergebnisse beschreiben einen neuen Ansatz, der verhindert, dass ein krebsförderndes Protein übermäßig gebildet wird.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nierenzellkarzinome gehören weltweit zu den 15 häufigsten Tumorerkrankungen. In Deutschland werden jährlich rund 15.000 Neuerkrankungen diagnostiziert. 70 bis 80 Prozent dieser Fälle sind klarzellige Nierenzellkarzinome, die häufigste Form dieser Krebsart. „Problematisch ist die Erkrankung vor allem dann, wenn sie Metastasen bildet“, erklärt Dr. Stephanie Naas, Ärztin und Wissenschaftlerin an der Medizinischen Klinik 4 – Nephrologie und Hypertensiologie des Uniklinikums Erlangen. „In diesem Stadium sind die Therapieoptionen weiterhin begrenzt.“</p>
<h3>Gestörter Sauerstoff-Signalweg als Ursache</h3>
<p>Das klarzellige Nierenzellkarzinom entsteht durch Veränderungen in einem Schutzgen der Zelle, dem von-Hippel-Lindau-Gen (VHL). Dieses Gen sorgt in gesunden Zellen dafür, dass ein bestimmtes Eiweiß – der Hypoxie-induzierbare Faktor HIF-2α – nur dann aktiv wird, wenn Sauerstoffmangel herrscht. Ist das Schutzgen defekt, bleibt es dauerhaft aktiv und wird nicht mehr abgebaut. Die Zelle verhält sich dann so, als stehe sie ständig unter Sauerstoffmangel. Das treibt das Tumorwachstum an.</p>
<p>„Neuartige Medikamente wie Belzutifan setzen an diesem Signalweg an: Sie bremsen HIF-2α und damit die krebsfördernden Prozesse, die dieses Eiweiß in der Zelle auslöst. Bei einem Teil der Patientinnen und Patienten entwickelt sich allerdings eine Resistenz gegen das Medikament, sodass es nicht mehr ausreichend wirkt“, erklärt Dr. Naas. „Unser Ansatz greift früher ein: Wir schalten ein DNA-Element aus, das dafür sorgt, dass HIF-2α im Tumor überhaupt erst in so großer Menge entsteht.“</p>
<h3>Forschende schalten Fehlregulation an DNA-Abschnitt aus</h3>
<p>Prof. Dr. Dr. Johannes Schödel, Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie und Oberarzt an der Medizin 4 des Uniklinikums Erlangen, und Dr. Stephanie Naas konnten in ihrer aktuellen Studie zeigen, dass die Produktion des Eiweißes HIF-2α über dieses DNA-Element zusätzlich verstärkt wird. Es liegt in Nierentumorzellen offen und wirkt wie ein Verstärker, sodass das krebsfördernde Protein HIF-2α in ungewöhnlich hoher Menge gebildet wird.</p>
<p>„Diese Fehlregulation ist an einen bestimmten DNA-Abschnitt gebunden, der nahezu ausschließlich in Zellen des Nierenzellkarzinoms zugänglich ist“, erklärt Dr. Naas. „Das könnte auch ein wichtiger Grund dafür sein, dass Mutationen im VHL-Gen fast nur in der Niere zu Tumoren führen.“ In Experimenten konnten die Forschenden zeigen, dass das gezielte Ausschalten dieses DNA-Abschnitts das Wachstum von Tumoren in Modellen verlangsamt.</p>
<h3>Neue Perspektiven für zukünftige Behandlung</h3>
<p>Bis der Ansatz der Forschenden klinisch angewendet werden kann, sind weitere Untersuchungen notwendig. Die Ergebnisse liefern jedoch einen neuen Ansatzpunkt, um die krankhafte Überproduktion von HIF-2α früher und gezielter zu begrenzen als mit bisherigen Therapien. Damit eröffnen sie neue Perspektiven für die weitere Forschung und die Entwicklung zukünftiger Behandlungsstrategien.</p>
<p>Direkt zur Studie: <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-026-68576-0" target="_blank" class="link link-external" rel="noreferrer">https://www.nature.com/articles/s41467-026-68576-0</a></p>
<p><i>Quelle: uni | mediendienst | forschung Nr. 12/2026</i></p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Prof. Dr. Dr. Johannes Schödel<br><a href="tel:091318539002" class="link link-phone">09131 85-39002</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8hmfyllcq,qafmcbcjYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">johannes.schoedel(at)uk-erlangen.de</a></p>
<p>Dr. Stephanie Naas<br><a href="tel:091318539002" class="link link-phone">09131 85-39002</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8qrcnfylgc,lyyqYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">stephanie.naas(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Medizin 4</category>
                            
                                <category>Medizinische Fakultät</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 14:09:32 +0100</pubDate>
                        <title>Persönliche Begleitung von Menschen mit und nach Krebs</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/persoenliche-begleitung-von-menschen-mit-und-nach-krebs/</link>
                        <description>Das Comprehensive Cancer Center Erlangen-EMN des Uniklinikums Erlangen erweitert sein Angebot in der onkologischen Versorgung. Nun gibt es mit Andrea Kreiner eine Cancer Survivor Coachin, die Krebspatientinnen und -patienten auf Wunsch persönlich begleitet und unterstützt. Das neue Beratungsangebot „Cancer Survivor Coach“ richtet sich an alle Menschen, die mit der Diagnose Krebs leben – vom Zeitpunkt der Diagnosestellung an und über die gesamte Erkrankungs- und Behandlungsphase hinaus. Ein besonderer Fokus der Coachinnen und Coaches liegt dabei auf Fragen rund um das Leben nach der Krebstherapie sowie auf den langfristigen körperlichen, psychischen und sozialen Folgen einer Krebserkrankung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Viele Betroffene beschäftigen sich bereits früh mit der Frage, wie es nach der Behandlung weitergeht. Gleichzeitig berichten zahlreiche Patientinnen und Patienten, dass sie sich insbesondere nach Abschluss der Akuttherapie orientierungslos oder alleingelassen fühlen. Das Programm „Cancer Survivor Coach“ setzt genau hier an und schließt damit eine wichtige Versorgungslücke. „Nach dem Ende der medizinischen Behandlung beginnt für viele Betroffene eine neue, oft herausfordernde Phase“, erläutert Andrea Kreiner, Cancer Survivor Coachin am CCC Erlangen-EMN und ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerin mit mehreren Jahren Berufserfahrung. „Im Rahmen meiner Beratung unterstütze ich Cancer Survivors dabei, Orientierung zu finden, eigene Ressourcen zu stärken und ihren individuellen Weg zurück in den Alltag – und in ein Leben nach der Krebstherapie – zu gestalten.“</p>
<h3>Erste Kontaktaufnahme via E-Mail oder telefonisch</h3>
<p>Das neue Angebot ist an die seit Jahren bestehende Krebsinformation des CCC Erlangen-EMN angebunden und richtet sich nicht nur an Erkrankte selbst: Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie andere nahestehende Personen können die kostenlose Beratung in Anspruch nehmen. Andrea Kreiner, die Cancer Survivor Coachin am CCC Erlangen-EMN des Uniklinikums Erlangen, ist montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr telefonisch unter 09131 85-47402 erreichbar oder per E-Mail an&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="kygjrm8aylacpqsptgtmp,aaaYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">cancersurvivor.ccc(at)uk-erlangen.de</a>. <a href="https://www.ccc.uk-erlangen.de/beratung/cancer-survivor-coach/" target="_blank" class="link link-external">Weitere Informationen sind auf der Website des CCC Erlangen-EMN zu finden.</a></p>
<h3>Zentrales bayernweites Netzwerk</h3>
<p>Gefördert wird das Projekt durch das Bayerische Zentrum für Krebsforschung (BZKF). An jedem der sechs BZKF-Standorte wurden Cancer Survivor Coachinnen eingestellt, um ein gemeinsames, bayernweites Netzwerk aufzubauen und damit eine zentrale Anlaufstelle für Cancer Survivors in ganz Bayern zu schaffen. <a href="https://bzkf.de/krebsberatung/bzkf-cancer-survivorship/leben-nach-der-krebstherapie/" target="_blank" class="link link-external" rel="noreferrer">Weitere Informationen zum bayernweiten Programm sind auf der Website des BZKF zu finden.</a></p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Andrea Kreiner<br><a href="tel:091318547402" class="link link-phone">09131 85-47402</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8aylacpqsptgtmp,aaaYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">cancersurvivor.ccc(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>CCC Erlangen-EMN</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 08:01:25 +0100</pubDate>
                        <title>Rasende Rennwagen, begeisterte Kinder</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/rasende-rennwagen-begeisterte-kinder/</link>
                        <description>Er ist 2,3 Kilometer lang, verläuft über acht Kurven und wird jedes Jahr im Juli vor der Zeppelinhaupttribüne auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände aufgebaut: der Stadtkurs des bekannten Nürnberger Norisringrennens. Nun war die Autorennstrecke vor Kurzem auch in der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen zu finden – und zwar als maßstabsgetreues Carrera-Bahn-Modell. Denn: Der Herzo Racing e. V. besuchte die jungen Patientinnen und Patienten, die dort in Behandlung sind, für einen Nachmittag mit seinem mobilen Nachbau inklusive Grundig-Kehre, Schöller-S, Dutzendteich-Kehre und Steintribüne. In zahlreichen Rennen gingen die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern, aber auch mit Pflegefachkräften und anderem medizinischen Personal an den Start – und hatten dabei sichtlich Spaß. Organisiert wurde das Event vom Verein in enger Zusammenarbeit mit dem Erzieherinnenteam der Kinderklinik.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Dieser tolle, außergewöhnliche Nachmittag wird uns allen in bester Erinnerung bleiben“, sagt Marion Müller, leitende Erzieherin der Erlanger Kinderklinik. „Ein herzliches Dankeschön an die Ehrenamtlichen des Herzo Racing e. V., die unseren jungen Patientinnen und Patienten ein Lachen ins Gesicht gezaubert und ihnen damit einen neuen Energieschub für ihre Genesung verliehen haben.“</p>
<p>Der gemeinnützige Verein aus Herzogenaurach verfügt seit etwas mehr als einem Jahr neben den Carrera-Bahnen in seinem Vereinsheim im Keller der Turnerschaft Herzogenaurach 1861 e. V. auch über das mobile Norisring-Modell. Dieses lässt sich in rund 20 Minuten aufbauen und wurde mit einer eigens vom Verein entwickelten Technik realisiert. Mit seiner mobilen Norisring-Carrera-Bahn ist der Verein regelmäßig bei sozialen, öffentlichen und privaten Veranstaltungen vertreten.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Marion Müller<br><a href="tel:091318541207" class="link link-phone">09131 85-41207</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8kypgml,kscjjcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">marion.mueller(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 09:38:07 +0100</pubDate>
                        <title>Erneut große Unterstützung aus Weingarts</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/erneut-grosse-unterstuetzung-aus-weingarts/</link>
                        <description>In Weingarts, einem Teil der Gemeinde Kunreuth, hatten die Familien Rackelmann und Zehner im Dezember 2025 viel zu tun: Bei sich zu Hause organisierten sie einen Christbaumverkauf und boten Speisen und Getränke auf Spendenbasis an. Zugutekommen sollten diese Einnahmen der Kinderonkologie des Uniklinikums Erlangen. Hier, im Bereich Knochenmarktransplantation unter Leitung von Oberärztin Dr. Nora Naumann-Bartsch, war die heute vierjährige Cecilia Erlwein, die unter einem seltenen Immundefekt litt, erfolgreich behandelt worden. „Wir kennen die Familie Erlwein und Cecilias Krankengeschichte und wollten die Arbeit in der Kinderklinik deshalb gemeinsam unterstützen“, erklärte Verena Zehner bei der Spendenübergabe. Schon im Herbst 2025 hatte die Dorfgemeinschaft eine Spendenaktion gestartet. Bei ihrem neuesten Aufruf kamen nun insgesamt 3.345 Euro zusammen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende, die jetzt in altersentsprechende Lern- und Beschäftigungsangebote für unsere jungen Patientinnen und Patienten fließen soll“, sagte Dr. Naumann-Bartsch bei der Spendenübergabe. „Kinder mit Krebserkrankungen oder mit schweren Störungen des Immunsystems, so wie Cecilia, sind oft Monate, manchmal sogar Jahre bei uns in Behandlung. Dabei geht es um mehr als pure medizinische Maßnahmen. Diese Patientinnen und Patienten benötigen auch eine umfassende psychosoziale Mitbetreuung. Dazu zählt unter anderem die Möglichkeit, dass Schulkinder am Fernunterricht teilnehmen können, und dass unsere Patientinnen und Patienten ihrem Alter entsprechend beschäftigt werden. Solche Dinge werden nicht von Krankenkassen bezahlt. Spenden wie diese unterstützen die umfassende multiprofessionelle Patientenversorgung daher enorm.“</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Dr. Nora Naumann-Bartsch<br><a href="tel:091318536076" class="link link-phone">09131 85-36076</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8lmpy,lyskyllYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">nora.naumann(at)uk-erlangen.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-5200</guid>
                        <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 09:07:52 +0100</pubDate>
                        <title>Fröhliches Fest zugunsten von Frühchen</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/froehliches-fest-zugunsten-von-fruehchen/</link>
                        <description>Livemusik, Kaiserschmarrn, Bratwürste und Glühwein: Beim zweiten „Holly Jolly Hoffest“ des Hopfenhauses Röttenbach war wieder einiges geboten. Doch das fröhliche Beisammensein war weit mehr als eine Abendveranstaltung im Advent. Denn die Einnahmen – insgesamt 3.000 Euro – wurden jetzt gespendet und kommen den Allerjüngsten zugute: den Frühgeborenen und kranken Neugeborenen, die in der Fachabteilung für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin in der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen behandelt werden. Das Traditionsrestaurant, das regelmäßig wohltätige Organisationen und medizinische Einrichtungen in der Region finanziell unterstützt, verbindet so Genuss mit Verantwortung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Gemeinsam eine gute Zeit haben und gemeinsam etwas für einen guten Zweck tun, das war unser Ziel“, sagte Christina Daniel bei der symbolischen Scheckübergabe. „Wir kamen im vergangenen Jahr zufällig mit Heiko Reutter ins Gespräch, der uns erläuterte, wie wichtig eine sehr gute neonatologische Versorgung für Frühchen und kranke Neugeborene ist. Da haben wir uns gleich entschieden, dieses Jahr an die Erlanger Neonatologie zu spenden.“ Rund 600 Gäste nahmen am „Holly Jolly Hoffest“ teil – „und haben alles leer gekauft“, berichtet Christina Daniel lachend. „Wir erhielten viel Unterstützung, zum Beispiel vom Veterans Swingtett, das kostenlos musizierte, und vom Fußballverein, der seinen traditionellen Fackellauf auf unserem Hoffest ausklingen ließ.“</p>
<h3><span>Spenden helfen ganz konkret</span></h3>
<p>Dass so eine stolze Summe herauskommen würde, überraschte nicht nur das Ehepaar Daniel, sondern auch Prof. Dr. Heiko Reutter, Leiter der Fachabteilung für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin. „Durch die ständige Verbesserung moderner neonatologischer Therapieverfahren haben wir die Versorgung unserer Frühgeborenen in Erlangen in den vergangenen Jahren stetig verbessert. Trotzdem sind wir unendlich dankbar für solche Spenden, die uns ganz konkret helfen“, betonte er, als er gemeinsam mit Stationsleitung Katrin Klein den symbolischen Scheck entgegennahm. „Diese Spenden erlauben es uns, Dinge zu finanzieren, die im Erlösbudget nicht abgebildet sind, zum Beispiel die Organisation von Informationsveranstaltungen für betroffene Eltern oder eine Verbesserung der Räumlichkeiten und der Ausrüstung für das Reanimationstraining unseres Fachpersonals.“</p>
<h3><span>Weitere Informationen:</span></h3>
<p>Prof. Dr. Heiko Reutter<br><a href="tel:091318541360" class="link link-phone">09131 85-41360</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8fcgim,pcsrrcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">heiko.reutter(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-5198</guid>
                        <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 07:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Zauberhafter Nachmittag</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/zauberhafter-nachmittag/</link>
                        <description>Würfel verschwinden aus Kisten, Zauberstäbe hüpfen wie von Geisterhand umher und kleine gelbe Bälle vervielfachen sich – das kann nur eins bedeuten: In der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen wird wieder gezaubert. Der Magiekünstler Klaus Hasselbacher alias „Mäd Schick“ begeisterte die jungen Patientinnen und Patienten, Geschwister und Eltern mit jeder Menge zauberhafter Spielereien. Bei seinen verblüffenden Tricks durfte immer wieder auch das Publikum mitmachen, was für große Begeisterung sorgte. Der Auftritt wurde vom Betriebsrat der Martin Bauer GmbH &amp; Co. KG organisiert. Dieser veranstaltet jedes Jahr eine weihnachtliche Spendenaktion – mit einem Teil des Erlöses wurden nun der Zauberer sowie einige Geschenke für die jungen Patientinnen- und Patienten der Kinderklinik des Uniklinikums Erlangen ermöglicht. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir freuen uns sehr über diese Aktion“, erklärte die leitende Erzieherin Marion Müller. „So machen unsere Patientinnen und Patienten einen kleinen Ausflug in die Welt der Magie. Diese bunten Tricks verblüffen wirklich alle!“&nbsp;</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Marion Müller<br><a href="tel:091318541207" class="link link-phone">09131 85-41207</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8kypgml,kscjjcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">marion.mueller(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-5197</guid>
                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 08:51:17 +0100</pubDate>
                        <title>Mit Willi Wanze auf der grünen Wiese </title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/mit-willi-wanze-auf-der-gruenen-wiese/</link>
                        <description>Manchmal sind es die kleinen Dinge, die glücklich machen: zum Beispiel ein Mitmach-Konzert, das Franz Wichert extra für kranke Kinder in Erlangen konzipiert hat. Mit Liedern und kleinen Geschichten nahm er sein junges Publikum mit auf einen Spaziergang über eine Blumenwiese, wo die Kinder vielen großen und sehr kleinen Tieren begegneten. Franz Wichert betreibt seine Musik ausschließlich als engagiertes Hobby. Sein eigentlicher Beruf ist der eines CI-Audiologen im Cochlear-Implant-Centrum CICERO der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen. Das Kinderkonzert spielte Franz Wichert jetzt erstmals für die kleinen Patientinnen und Patienten im Foyer der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen. Bei der Premiere dabei war auch Willi Wanze – ein fröhlicher Kindersong, den der Musiker eigens für diesen Anlass getextet hatte. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf der grünen Wiese von Franz Wichert gab es für seine junge Zuhörerschaft einiges zu erleben. So gerieten er und die Kinder in einen Regenguss und konnten beim Unterstellen einen bunten Regenbogen bewundern. Zusätzlich begegneten sie zahlreichen Tieren, die hier ebenfalls unterwegs waren, wie Käfern, Hasen, Mäusen und natürlich auch der Affenbande auf der Suche nach der Kokosnuss. Die kleinen Patientinnen und Patienten gaben dafür Tipps und durften alle Lieder auch selbst musikalisch begleiten: Das Erzieherteam der Kinderklinik hatte das Konzert organisiert und dafür eine Kiste voller Rasseln, Tambourins und Triangeln mitgebracht.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Marion Müller<br><a href="tel:091318541207" class="link link-phone">09131 85-41207</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8kypgml,kscjjcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">marion.mueller(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>HNO-Klinik</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.uk-erlangen.de/fileadmin/einrichtungen/kinderklinik/news/26_KI_Kinderkonzert_Franz_screen.jpg" length="369988" type="image/jpeg"/>
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 09:54:05 +0100</pubDate>
                        <title>Faschingsraketen in der Kinderklinik</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/faschingsraketen-in-der-kinderklinik/</link>
                        <description>Für einen Nachmittag verwandelte sich das Foyer der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen in eine fröhliche Faschingsbühne: Die Jugendgarde Sternschnuppen der Erlanger Karnevalsgesellschaft Narrlangia Rot-Weiss e. V. marschierte ein und brachte Musik, Schautänze und viel Stimmung mit. Zur Faschingsgaudi durften auch Kinder von den Stationen in die Eingangshalle kommen und bestaunten gemeinsam mit ihren Eltern die farbenfrohen Kostüme und einfallsreichen Choreografien. Das Erzieherinnenteam unter Leitung von Marion Müller hatte den Besuch der Garde organisiert und kümmerte sich darum, dass ihre jungen Patientinnen und Patienten währenddessen gut versorgt waren. „Das hier bei Ihnen ist mein Lieblingsauftritt“, bekannte Yvonne Weigl, Vizepräsidentin der Narrlangia Rot-Weiss, die die Darbietungen moderierte und von Jung-Marktgräfin Maya von Narrlangen begleitet wurde. Zum Abschluss sangen und tanzten alle miteinander ausgelassen den „Gute Laune“-Ohrwurm, und die Garde konnte schließlich zwischen unzähligen strahlenden Gesichtern ausmarschieren.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nur die Infusionsständer im Publikum wiesen an diesem fröhlich-bunten Nachmittag darauf hin, dass hier viele kranke Kinder teilnahmen. Das Tanzmariechen Aaliyha, die beiden Schornsteinfegerinnen Annika und Emma sowie Solotänzerin Jona als Meisterdiebin bekamen für ihre Auftritte viel Applaus und begeisterte Faschingsraketen, bei denen alle, die konnten, mit den Füßen trampelten. Die Beine der Sternschnuppen-Garde flogen dagegen hoch in die Luft oder sprangen in den Spagat – die muntere Truppe der Narrlangia Rot-Weiss zeigte eine furiose Performance. Und auch zwei Faschingsorden verlieh Marktgräfin Maya in der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen: einen an die leitende Erzieherin Marion Müller und den anderen an eine vierjährige Patientin, die hier bereits seit über einem Jahr behandelt wird und den Gardeauftritt deshalb jetzt das zweite Mal erlebte. „Das ist eigentlich ein Tapferkeitsorden für dich“, sagte die sichtlich berührte Yvonne Weigl bei der Übergabe.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Marion Müller<br><a href="tel:091318541207" class="link link-phone">09131 85-41207</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8kypgml,kscjjcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">marion.mueller(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-5193</guid>
                        <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 08:19:12 +0100</pubDate>
                        <title>Da rappt der Eisbär</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/da-rappt-der-eisbaer/</link>
                        <description>Nicht nur die Kinder zitterten mit, sondern auch ihre Eltern: Würde es Eisi Eisbär gelingen, Eisprinzessin Elvira von einem bösen Zauber zu befreien? Eine Eishexe hatte das Herz des Mädchens zu Eis erstarren lassen und „erst, wenn ein Freund mein Herz zum Schmelzen bringt, kann ich wieder lachen“, klagte Elvira. Allerdings war Eisi mitnichten ihr Freund – im Gegenteil: Anfangs waren die beiden Wesen aus der Wunderwelt einander spinnefeind. Wie der rappende Eisbär die Eisprinzessin und ihr Herz schließlich doch noch auftaute, konnten die Patientinnen und Patienten der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen nun hautnah miterleben. Zwei Schauspielerinnen des Purzeltraumtheaters brachten die coole Komödie im Turnsaal der Klinik auf die Bühne und animierten ihr kleines, aber auch großes Publikum zum Mitmachen. „Das war ein toller musikalischer Nachmittag“, freute sich Erzieherin Iris Hoseus nach der Vorstellung, die durch den Toy Run – Träume für kranke Kinder Erlangen e. V. ermöglicht wurde.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Theaterstück lud nicht nur zum Zusehen, sondern auch zum Mitsingen und Mittanzen ein: Denn Eisi war eigentlich auf dem Weg zum Gesangswettbewerb „Wunderwelt sucht den Super-Eisbären“, als er auf die Prinzessin traf. Fleißig übte der Bär mit den leuchtenden Turnschuhen seinen Song und seine Choreografie, unterstützt vom Publikum und schließlich auch von Elvira. Am Ende gewannen sie den Wettbewerb gemeinsam! Im Anschluss an die Aufführung konnten noch Erinnerungsfotos mit Elvira und Eisi gemacht werden.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Marion Müller<br><a href="tel:091318541207" class="link link-phone">09131 85-41207</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8kypgml,kscjjcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">marion.mueller(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-5192</guid>
                        <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 15:11:24 +0100</pubDate>
                        <title>Winterzauber für den guten Zweck</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/winterzauber-fuer-den-guten-zweck/</link>
                        <description>Bereits zum dritten Mal freuten sich die Siemens-Mitarbeitenden über eine mehrtägige Winterzauber-Aktion auf dem Siemens-Campus in der Adventszeit. Zwischen den verschiedenen Ständen kam vorweihnachtliche Stimmung auf – und nebenbei wurde fleißig gespendet. Nun übergab Initiatorin Gabriele Engel von Siemens Real Estate, gemeinsam mit einigen Mitwirkenden die Gesamtsumme von 10.000 Euro als doppelte Spende: Die Kinderonkologie und das Sozialpädiatrische Zentrum der Kinderklinik des Uniklinikums Erlangen werden jeweils mit 5.000 Euro unterstützt. Prof. Dr. Regina Trollmann, Leiterin der Neuropädiatrie und Sprecherin des Sozialpädiatrischen Zentrums, sowie PD Dr. Axel Karow, Oberarzt der Kinderonkologie, nahmen jetzt die symbolischen Schecks entgegen. Mitarbeitende von Siemens Real Estate, dem Siemens Regionalreferat, der Siemens Gastronomie, den Siemens Nachwuchskreisen und des Betriebsrats mit Schwerbehindertenvertretung organisierten das Event ehrenamtlich.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Mit der Spende werden wir die Muskelambulanz des Sozialpädiatrischen Zentrums unterstützen, um gezielt die Weiterbildung im Bereich innovativer Therapien gegen Muskelerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen zu stärken. Herzlichen Dank für diese Unterstützung“, erklärte Prof. Trollmann bei der Übergabe. PD Karow berichtete ebenfalls dankend: „Wir nutzen die 5.000 Euro für die Sporttherapie der Kinderonkologie. Diese wird von den meisten Krankenkassen nicht finanziert, hilft unseren Patientinnen und Patienten allerdings sehr, die medikamentöse Behandlung besser zu vertragen.“ Gabriele Engel zeigte sich sehr zufrieden mit der Aktion: „Weit über 1.000 Kolleginnen und Kollegen haben an drei Abenden gemeinsam für den guten Zweck gespendet, sich auf Weihnachten eingestimmt und zusammen eine gute Zeit gehabt. An einem Abend haben sogar zwei Kollegen mit der Trompete Weihnachtslieder live gespielt und somit zu einer wunderschönen Atmosphäre beigetragen.“</p>
<h3>Weitere Informationen:&nbsp;</h3>
<p>Prof. Dr. Regina Trollmann<br><a href="tel:091318533753" class="link link-phone">09131 85-33753</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8pcegly,rpmjjkyllYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">regina.trollmann(at)uk-erlangen.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Markus Metzler<br><a href="tel:091318534759" class="link link-phone">09131 85-34759</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8kypisq,kcrxjcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">markus.metzler(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                                <category>Sozialpädiatrisches Zentrum</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-5190</guid>
                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 08:32:29 +0100</pubDate>
                        <title>Von ganzem (Sportler-)herzen </title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/von-ganzem-sportler-herzen-1/</link>
                        <description>Balancieren, Klettern, spielerische Bewegung – das steht beim Kinderturnen des ATG Tröstau e. V. eigentlich im Mittelpunkt. Doch vor neun Monaten erkrankte der damals vierjährige Friedrich, ein Mitglied der Turngruppe, an Krebs. Für die Trainerinnen Theresa Rogler und Miriam Wunderlich war sofort klar: „Wir möchten zeigen, dass wir an die Familie denken. Und dass Friedrich weiterhin ein Teil vom Kinderturnen ist, auch wenn er aktuell nicht mitmachen kann.“ Deshalb sollte die Hälfte des Erlöses vom Weihnachtsturnen an die Kinderonkologie der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen gehen, wo der Junge aktuell in Behandlung ist. Gemeinsam mit dem Vorstand des ATG Tröstau e. V. reifte schließlich der Entschluss die Hilfsaktion fortzuführen: Der Verein startete eine GoFundMe-Kampagne, über die insgesamt 6.000 Euro gesammelt wurden. „Wir waren überwältigt von der Resonanz und der Hilfsbereitschaft – ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender“, betonte Theresa Rogler. Die Trainerinnen übergaben nun den symbolischen Spendenscheck an Prof. Dr. Markus Metzler, Leiter der Kinderonkologie – und zwar gemeinsam mit dem kleinen Friedrich, der für seine letzte Chemotherapie vor Ort war. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Geld kommt dem Bereich „Bewegung und Ernährung“ zugute. „Sport ist die beste Prävention. Mit dem Kinderturnen tun Sie also ohnehin schon sehr viel für die Gesundheit junger Menschen. Umso schöner, dass Sie unsere Patientinnen und Patienten mit dieser großartigen Aktion zusätzlich unterstützen“, bedankte sich Prof. Metzler.&nbsp;</p>
<p>Bis vor etwa zehn Jahren hieß es: Kranke brauchen Bettruhe. Doch dass Sport und Bewegung positive Effekte haben – etwa gegen Abgeschlagenheit, Übelkeit und andere Nebenwirkungen einer Chemotherapie –, ist inzwischen durch wissenschaftliche Studien bewiesen. Auch in der Erlanger Kinderonkologie gibt es einen Sportraum, den die jungen Patientinnen und Patienten nutzen können – sowohl allein als auch in Begleitung einer Sporttherapeutin oder eines Sporttherapeuten. Finanziert wird dieses Angebot ausschließlich über Spendengelder, da die Krankenkassen die Kosten nach wie vor nicht übernehmen.</p>
<p>„Kindermedizin besteht nicht nur aus Hightech, sondern vor allem aus viel Zeit und Zuwendung“, betonte Prof. Metzler. „Spenden wie diese ermöglichen, dass die Station für die Kinder nicht nur ein Ort für Behandlungen ist, sondern zu einem Zuhause auf Zeit werden kann.“ Auch der kleine Friedrich zeigte sich begeistert vom Sportraum: Laufband, Tennis, Hindernisparcours – alles wurde ausgetestet. Als Prof. Metzler ihn fragte, ob er nach der Behandlung auch wieder zum Kinderturnen gehen möchte, antwortete er freudig: „Ja!“</p>
<h3>Weitere Informationen:&nbsp;</h3>
<p>Prof. Dr. Markus Metzler<br><a href="tel:091318533731" class="link link-phone">09131 85-33731</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8kypisq,kcrxjcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">markus.metzler(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 08:45:21 +0100</pubDate>
                        <title>Funktionelle Autoantikörper – ein möglicher Faktor bei der Neurodegeneration?</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/funktionelle-autoantikoerper-ein-moeglicher-faktor-bei-der-neurodegeneration/</link>
                        <description>Funktionelle Autoantikörper gegen G-Protein gekoppelte Rezeptoren (GPCR-fAAb) können – das zeigen vorherige Studienerkenntnisse der Forschenden – die Funktion der Zellen stören und damit zu Krankheitsentstehungen beitragen wie beim Glaukom (Grüner Star) oder bei dem Post-COVID Syndrom. Die exakte Wirkungsweise, durch welche diese speziellen Autoantikörper zu einer Durchblutungsstörung oder Neurodegeneration beitragen, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Diesen pathogenetischen Ansatz verfolgt eine interdisziplinäre und translationale Forschungsgruppe des Uniklinikums Erlangen und der FAU Erlangen-Nürnberg. Prof. Dr. Antonio Bergua, Oberarzt der Augenklinik des Uniklinikums Erlangen, untersucht speziell den Einfluss der Autoantikörper auf die retinale Neurodegeneration. Die Fürther Manfred-Roth-Stiftung der Handelskette NORMA unterstützt diesen Forschungsansatz mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro. Mit seinem Matching-Funds-Programm stockt die Forschungsstiftung Medizin des Uniklinikums Erlangen die Fördersumme auf insgesamt 25.200 Euro auf.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir freuen uns, dass wir durch die Förderung der Manfred-Roth-Stiftung den Einfluss von funktionellen Autoantikörpern bei der retinalen Neurodegeneration nun näher erforschen dürfen“, erklärt Prof. Bergua. „Wir sind sehr dankbar, dass wir an diesem speziellen Autoimmun-Phänomen mit vielen Erlanger Forschenden zusammenarbeiten dürfen, die ihre unterschiedlichen Expertisen einbringen – in der Augenklinik, dem Uniklinikum und der Universität“, ergänzt PD Dr. Dr. Bettina Hohberger. So konnte die Forschungsgruppe bislang zeigen, dass beispielsweise Glaukompatientinnen und -patienten, die diese speziellen funktionellen Autoantikörper im Blut aufweisen, eine signifikant verringerte Durchblutung der Netzhaut haben – im Gegensatz zu Betroffenen ohne diese Autoantiköper. Auch konnten –zusammen mit der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie und dem Neuroradiologischen Institut des Uniklinikums Erlangen sowie dem Institut für Pharmakologie an der FAU Erlangen-Nürnberg – erstmalig zerebrale funktionelle Veränderungen bei Patientinnen und Patienten mit funktionellen Autoantikörpern, hier dem Post-COVID Syndrom, sichtbar gemacht werden. Gemeinsam mit PD Hohberger und Wissenschaftlerin Dr. Merle Flecks wird Prof. Bergua jetzt anfangen zu untersuchen, welche Rolle die funktionellen Autoantikörper bei der Neurodegeneration spielen. „Dafür geben wir die GPCR-fAAb auf Astrozyten der Retina und untersuchen, was sich im Anschluss in der Zelle verändert“, so Prof. Bergua. „Unser Ziel ist es, wichtige Erkenntnisse für die Erforschung pathogener Mechanismen neurodegenerativer Krankheitsbilder der Netzhaut und des Sehnervs sowie für die Arzneimittelentwicklung zu generieren.“&nbsp;</p>
<h3>Über die Manfred-Roth-Stiftung</h3>
<p>Die gemeinnützige Manfred-Roth-Stiftung unterstützt neben sozialen, kulturellen und bildungsfördernden Projekten auch die wissenschaftliche Arbeit in Forschung und Medizin. Die nach dem 2010 verstorbenen Fürther Unternehmer und Gründer der Handelskette NORMA benannte Stiftung folgt damit den Vorgaben Manfred Roths, der schon zu Lebzeiten Projekte für das Gemeinwohl großzügig förderte.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Prof. Dr. Antonio Bergua<br><a href="tel:091318533001" class="link link-phone">09131 85-33001</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8ylrmlgm,zcpesyYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">antonio.bergua(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Augenklinik</category>
                            
                                <category>Forschungsstiftung Medizin</category>
                            
                                <category>Medizinische Fakultät</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 09:58:13 +0100</pubDate>
                        <title>Pflege mit Köpfchen</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/pflege-mit-koepfchen/</link>
                        <description>Auf der Station 22 der Neurochirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen hat eine neue Ausbildungsstation eröffnet. Es ist die erste in den Kopfkliniken. Angehende Pflegefachfrauen und -männer vom ersten bis zum dritten Jahr der generalistischen Pflegeausbildung sind hier ab Tag eins ganz nah dran an den Patientinnen und Patienten und arbeiten nach kurzer Zeit selbstständig und eigenverantwortlich.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Lehrkonzept besteht aus drei Phasen: Einarbeitung, Begleitung und Übernahme. Verena Neubauer, Leiterin der Stabsstelle Ausbildungsmanagement und Personalentwicklung des Uniklinikums Erlagen, erklärt: „Durch dieses Stufenkonzept erlangen die Auszubildenden schrittweise mehr Verantwortung. Am Anfang zeigen und erklären ihnen die erfahrenen Pflegefachpersonen, Praxisanleiterinnen und -anleiter der Station noch sehr viel. Dann dürfen die Azubis Patientinnen und Patienten schon weitgehend selbstständig versorgen. In der Übernahmephase planen und organisieren die Pflegeneulinge schließlich alle Abläufe selbst, kümmern sich parallel um mehrere Patientinnen und Patienten und übernehmen auch die Kommunikation mit anderen Berufsgruppen, zum Beispiel mit Ärztinnen, Physiotherapeuten oder dem Ernährungsteam.“ Bis zu acht Auszubildende sind auf der neurochirurgischen Station 22 parallel im Einsatz. In der Regel bleiben sie anderthalb bis zwei Monate. Ziel ist es, dass alle Nachwuchskräfte im Lauf ihrer dreijährigen Pflegeausbildung mindestens einmal auf einer der insgesamt drei Ausbildungsstationen des Uniklinikums Erlangen im Einsatz sind. Denn auch in der Thoraxchirurgischen Abteilung und in der Medizinischen Klinik 4 – Nephrologie und Hypertensiologie wurde das Konzept bereits umgesetzt. „Unsere Azubis sind die Pflegefachfrauen und -männer von morgen, also: unsere zukünftigen Mitarbeitenden“, betont Verena Neubauer.<br><br>„Das ist eine der schönsten Stationen, auf denen ich bisher gearbeitet habe“, sagt Michaela Schorr, Auszubildende im dritten Ausbildungsjahr. „Hier wird sich richtig Zeit für uns genommen. Wir dürfen alles sehen, was wir wollen, und auch alles selbst machen: den Patienten und seine Vitalwerte im Blick behalten, Verbände wechseln, Wunden dokumentieren, Flüssigkeitshaushalt und Urinmengen überprüfen und so viel mehr. Dadurch lernen wir sehr intensiv und übernehmen früh Verantwortung.“ Weitere typische Pflegetätigkeiten in der Neurochirurgie sind etwa die Überprüfung von Durchblutung, Motorik und Sensibilität sowie die Kontrolle der Pupillen. „Dabei leuchten wir mit einer kleinen Lampe nacheinander in beide Augen und beobachten die Reaktion der Pupillen. Diese sollten sich dabei schnell und gleichmäßig zusammenziehen“, erläutert Michaela Schorr. Sie und die anderen Nachwuchskräfte werden von Stationsleitung Olga Oliger sowie anderen pädagogisch geschulten Pflegefachpersonen – den Praxisanleiterinnen und -anleitern – betreut. Aber auch das restliche Stationsteam und andere Auszubildende stehen den Neulingen helfend zur Seite. Das hat den Vorteil, dass die Auszubildenden auch füreinander Mentorinnen und Mentoren sein können: Sie geben ihr Wissen an andere weiter, festigen so ihre eigenen Kenntnisse und lernen, zu delegieren.&nbsp;</p>
<h3>Einfühlsam sein und gut beobachten</h3>
<p>Die Patientinnen und Patienten der Neurochirurgie weisen Erkrankungen oder Verletzungen an Gehirn, Rücken bzw. Rückenmark oder Nerven auf. Das reicht vom Bandscheibenvorfall über Schädel-Hirn-Traumata bis hin zu Hirnaneurysmen und -tumoren. Sie haben Operationen am Kopf oder an der Wirbelsäule vor oder hinter sich und sind deshalb häufig nervös oder ängstlich. „Ein bösartiger Hirntumor, der entfernt werden muss – das ist natürlich furchteinflößend. Es ist also unsere Aufgabe als Pflegende, ihnen zuzuhören, behutsam zu kommunizieren und sie bestmöglich da hindurch zu begleiten“, erläutert Olga Oliger. „Patientinnen und Patienten, aber auch Angehörige im Pflegeprozess mitzunehmen, ist ein wichtiges Ziel der Ausbildung.“ Neben Einfühlungsvermögen brauche es – gerade in der Neurochirurgie – aber auch eine gute Beobachtungsgabe und eine aufmerksame Wahrnehmung, was Befinden, Verhalten, Stimmung und Wesen der Patientinnen und Patienten betrifft. „Denn ihr neurologischer Zustand kann sich manchmal schnell verändern. Hier müssen auch unsere Auszubildenden sehr wachsam sein“, erklärt die Stationsleitung.</p>
<p>Kamil Mackowiak, ebenfalls im dritten Ausbildungsjahr, sagt: „Jeder ist anders und ich versuche, die persönlichen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zu erkennen. Ich habe festgestellt, dass es immer hilft, wenn ich selbst Ruhe bewahre – dann bleibt auch mein Gegenüber ruhig.“ Die Auszubildenden sind dazu angehalten, sich so mitzuteilen, dass es anderen damit gut geht, aber auch ihnen selbst. Michaela Schorr findet: „Für mich gehört zu dieser offenen Kommunikation auch, Verantwortung zu übernehmen, wenn ich zum Beispiel das Gefühl habe, ich kann eine Patientin allein mit meinen pflegerischen Mitteln nicht mehr adäquat versorgen – dann muss ich eine Ärztin oder einen Arzt hinzuziehen.“</p>
<h3>Vision: Lernen über Berufsgruppen hinweg</h3>
<p>Genau diese Kooperation, über Berufsgruppen hinweg, wird auf der Ausbildungsstation ebenfalls gefördert. Prof. Dr. Oliver Schnell, Direktor der Neurochirurgie, betont: „Ich kannte das Konzept Ausbildungsstation schon, bevor ich 2022 nach Erlangen kam, und wusste, welches riesige Potenzial das hat. Langfristig soll es am Uniklinikum Erlangen hin zu einem interprofessionellen, also berufsgruppenübergreifen Ansatz gehen: Pflegeauszubildende und Medizinstudierende lernen von Anfang an gemeinsam und finden eine gemeinsame Sprache. Das wünscht sich der medizinische Nachwuchs und den wollen wir gewinnen“, so der Neurochirurg. Die Pflegedienstleitung der Kopfkliniken, Manuela Haß, ist zufrieden: „Dieser Support, der von der ersten Minute an da war, ist großartig und motivierend! Wir freuen uns unheimlich, dass auch so viele Ärztinnen und Ärzte das Projekt mittragen und unterstützen.“</p>
<p>Nach jeder Schicht und immer freitags geben die angehenden Pflegefachkräfte Feedback – und bekommen auch welches zurück. „Am Ende der Woche entscheiden die erfahrenen Pflegefachkräfte der Station gemeinsam, ob die oder der Auszubildende in die nächsthöhere Phase der Verantwortungsübernahme aufsteigt oder noch in der aktuellen Phase bleibt“, erklärt Olga Oliger. „Die Dauer der einzelnen Phasen ist also von Person zu Person ganz unterschiedlich.“</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Verena Neubauer<br><a href="tel:091318546892" class="link link-phone">09131 85-46892</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8ndjcecysqzgjbsleYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">pflegeausbildung(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Neurochirurgie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 07:32:03 +0100</pubDate>
                        <title>Weniger Zeit im Auto – mehr Zeit zu Hause</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/weniger-zeit-im-auto-mehr-zeit-zu-hause/</link>
                        <description>„Für jede Blutentnahme und jeden Verbandswechsel mussten wir damals 260 Kilometer fahren – bis zu fünfmal in der Woche“, erinnert sich Ursula Schneider, Mutter eines inzwischen genesenen krebskranken Kindes. „Dass das Brückenteam den Familien von Kindern mit onkologischen Erkrankungen diese langwierigen, kostspieligen und emotional anstrengenden Fahrten ersparen kann, ist einfach großartig!“ Die Hoferin engagiert sich seit einigen Jahren als Geschäftsführerin der Amal-Stiftung/Kinderkrebshilfe Hochfranken und überreichte nun gemeinsam mit Stiftungsgründer und Vorstandsvorsitzendem Dr. Marwan Khoury einen Spendenscheck in Höhe von 15.000 Euro an Dr. Chara Gravou-Apostolatou, Leiterin des Brückenteams der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen. Das Brückenteam besucht krebskranke Patientinnen und Patienten zu Hause, versorgt Katheter, wechselt Verbände, unterstützt beim Umgang mit Medikamenten, berät und vermittelt. „Wir schlagen eine Brücke zwischen dem stationären und dem ambulanten Bereich“, erläutert Dr. Gravou-Apostolatou. „Da das Brückenteam ausschließlich durch Spenden finanziert wird, freuen wir uns außerordentlich über den großzügigen Betrag der Amal-Stiftung!“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der aktuellen Spende handelt es sich um die größte Einzelspende der noch jungen Stiftung, die sich für krebs- und schwer chronisch kranke Kinder und Jugendliche in ganz Hochfranken engagiert. „Das Brückenteam der Kinderklinik des Uniklinikums Erlangen ist einzigartig in unserer Region“, weiß Ursula Schneider. „Es schenkt den betroffenen Familien unglaublich viel Lebenszeit und Lebensqualität.“ Statt stundenlang im Auto zu sitzen, können die Kinder und ihre Eltern die Zeit gemeinsam zu Hause verbringen. „Moderne Medizin bedeutet für die meisten krebskranken Kinder die Chance auf komplette Genesung, aber die Behandlung dauert viele Monate“, ergänzt Dr. Khoury. „Ein Teil der Therapie erfolgt stationär und in den ambulanten Behandlungsabschnitten sind oft mehrere Fahrten pro Woche in die Tagesklinik nötig.“ Dass die Zahl dieser Fahrten dank des Brückenteams reduziert werden kann, sei eine enorme Entlastung für die Familien.</p>
<h3>Über die Amal-Stiftung</h3>
<p>Die Amal-Stiftung/Kinderkrebshilfe Hochfranken wurde 2010 von Dr. Marwan Khoury aus Münchberg gegründet. Aus ganz bescheidenen Anfängen entwickelte sich eine regional bedeutsame Organisation, die über die Jahre mehr als 120 Familien betreut und begleitet hat. Im Jahr 2025 konnten insgesamt 73.000 Euro Zuwendungen an Betroffene ausgezahlt werden – seit der Gründung sogar ganze 540.000 Euro. Ein Großteil der Summe wird für die laufende Unterstützung der Familien während der akuten Behandlungsphasen verwendet. Weitere Gelder fließen für besondere Anschaffungen, letzte Wünsche, oder begleitende Therapien. Dabei ist die Stiftung im engen Austausch mit den Kinderkliniken der Uniklinika in Erlangen, Jena und Regensburg.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Dr. Chara Gravou-Apostolatou<br><a href="tel:091318535982" class="link link-phone">09131 85-35982</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8iglbcpzpscaiclrcykYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">kinderbrueckenteam(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                                <category>Kinderpalliativzentrum</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 09:13:38 +0100</pubDate>
                        <title>32.000 Euro für funktionelle Bildgebung</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/32000-euro-fuer-funktionelle-bildgebung/</link>
                        <description>Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 32.000 Euro ermöglicht die Manfred-Roth-Stiftung der Nephropathologischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen die Anschaffung eines Hochleistungs-Forschungsmikroskops. Das neue Arbeitsgerät soll das Team um Prof. Dr. Felix B. Engel dabei unterstützen, vielversprechende Forschungsprojekte weiter voranzubringen. Zu den zukunftsweisenden Themenfeldern gehören der 3D-Druck von Herzgewebe, die experimentelle Forschung an Zebrafischmodellen sowie die pathophysiologischen Grundlagen von Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) und Long-Covid. Gerade in diesen Bereichen ist eine exakte mikroskopische Analyse von Gewebe- und Zellstrukturen entscheidend, um Krankheitsmechanismen besser zu verstehen und neue therapeutische Ansätze entwickeln zu können. Die Spende wird durch das Matching-Funds-Programm der Forschungsstiftung Medizin am Uniklinikum Erlangen auf insgesamt 40.240 Euro aufgestockt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Mikroskop ermöglicht hochauflösende und mehrdimensionale Bildanalysen, präzise Fluoreszenzaufnahmen, Automatisierungen und die Darstellung komplexer biologischer Strukturen in hoher Qualität. „Wir sind sehr dankbar für die Förderung durch die Manfred-Roth-Stiftung, die unsere methodischen Möglichkeiten in der Forschung deutlich erweitert“, betont Prof. Engel. „Das eröffnet neue Möglichkeiten in der Bildgebung sowie der Analyse und wird unsere Forschung nachhaltig stärken und den Erkenntnisgewinn in wichtigen Krankheitsfeldern beschleunigen.“</p>
<h3>Über die Manfred-Roth-Stiftung</h3>
<p>Die gemeinnützige Manfred-Roth-Stiftung unterstützt neben sozialen, kulturellen und bildungsfördernden Projekten auch die wissenschaftliche Arbeit in Forschung und Medizin. Die nach dem 2010 verstorbenen Unternehmer und Gründer der Handelskette Norma benannte Stiftung folgt damit den Vorgaben Manfred Roths, der schon zu Lebzeiten Projekte für das Gemeinwohl großzügig förderte.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Prof. Dr. Felix B. Engel<br><a href="tel:091318535659" class="link link-phone">09131 85-35659</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8dcjgv,clecjYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">felix.engel(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Nephropathologie</category>
                            
                                <category>Forschungsstiftung Medizin</category>
                            
                                <category>Medizinische Fakultät</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 07:41:20 +0100</pubDate>
                        <title>Aus Müll Gold gemacht</title>
                        <link>https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/aus-muell-gold-gemacht/</link>
                        <description>„Alles ganz schön Müll“: Unter diesem Motto stand die Jahresaktion 2024/25 der Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ in Fürth-Dambach. In unterschiedlichen Projekten beschäftigten sich die 50 Kinder intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit – auch äußerst kreativ. So entstanden einzigartige Kunstwerke aus Materialien, die eigentlich in der Mülltonne oder auf dem Recyclinghof gelandet wären. Diese Meisterstücke wurden dann von den Mädchen und Jungen im Rahmen einer selbst organisierten Ausstellung mit Auktion präsentiert und versteigert. Dabei kamen 1.403 Euro zusammen, die zwei junge Vertreterinnen nun an Prof. Dr. Markus Metzler, Leiter der Kinderonkologie in der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen, überreichten. „Aus Müll Gold machen – das ist ja fast wie im Märchen!“, staunte Prof. Metzler angesichts der stolzen Summe.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kindergartenkinder im Alter von drei bis sechs Jahren und die Hortkinder im Alter von sechs bis zehn Jahren arbeiteten teils wochenlang mit viel Liebe zum Detail an ihren Kunstwerken. Auch die Organisation der Ausstellung im Garten der städtischen Einrichtung sowie die abschließende Auktion übernahmen die Mädchen und Jungen selbst. „Die Kinder haben das toll gemacht, so richtig mit Sektempfang und Gebotsschildern“, berichtet Kita-Leiterin Soultana Papadopulos und ergänzt schmunzelnd: „Dass die Kunstwerke in Zweierteams gestaltet wurden, hat uns bei der Auktion in die Hände gespielt. Die Eltern haben sich teils immer wieder überboten.“ Der Erlös soll Kindern zugutekommen, die es im Leben schwer haben, das stand von Anfang an fest. Über eine Mutter, die als Ärztin tätig ist, entstand der Kontakt zur Erlanger Kinderonkologie. „Mit eurer Spende können wir den Kindern und Jugendlichen im Krankenhaus Angebote für kreative Tätigkeiten machen – ich denke, das passt perfekt zu eurer Aktion“, bedankte sich Prof. Metzler bei Emma und Mina, die ihm den symbolischen Spendenscheck in Vertretung aller beteiligten Kinder überreichten.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Prof. Dr. Markus Metzler<br><a href="tel:091318533731" class="link link-phone">09131 85-33731</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8kypisq,kcrxjcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">markus.metzler(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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