SARS-CoV-2: aktuelle Hinweise (Stand: 11.11.2020)

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Aktuelle Regelung für Besucher und Begleitpersonen ab Mittwoch, 11.11.2020

Vor dem Hintergrund der kontinuierlich steigenden Fallzahlen an Coronavirus-Infektionen in der Region sind wir gezwungen, zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter ab Mittwoch, 11.11.2020, vorübergehend ein Besuchsverbot für das Universitätsklinikum Erlangen auszusprechen.

In Ausnahmefällen können nach Rücksprache mit dem jeweiligen Behandlungsteam bzw. der Station vereinzelte Besuche stattfinden. Das gilt insbesondere für die Palliativstation.

Sofern Patientinnen und Patienten einen Termin für eine ambulante oder stationäre Behandlung haben, dürfen sie alle Klinikgebäude weiterhin allein betreten. Wir bitten gerade diese Patienten, notwendige Behandlungen nicht aus Sorge vor einer Coronavirus-Infektion aufzuschieben. Die Folgen einer verzögerten Behandlung können weitreichend sein. Sofern Patientinnen und Patienten mit einem Termin für eine stationäre oder ambulante Behandlung coronaspezifische Krankheitssymptome zeigen (Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Fieber, Durchfall, Erbrechen), sollten sie vorab unbedingt die betreffende Klinik kontaktieren.

Begleitpersonen dürfen nur in begründeten Ausnahmefällen ihre Angehörigen in die Klinik begleiten.

Das Uni-Klinikum Erlangen steht in jedem Fall für Notfallbehandlungen offen.

Ab dem Klinikeingang sind die besonderen Hygienebestimmungen (siehe unten) für alle Patienten und Besucher unbedingt zu beachten.

Sonderregelungen gelten für die Kinderklinik und die Geburtshilfe

Kinderklinik: Für die Kinderklinik gilt, dass je Patient eine erziehungsberechtigte Person (in der Regel die Mutter oder der Vater) als Begleitperson mit aufgenommen werden darf, sofern sie keine coronaspezifischen Krankheitssymptome hat. Sollte ein Elternteil als Begleitperson mit aufgenommen sein, so ist der Besuch des jeweiligen Partners nur eine Stunde am Tag in der Zeit von 12:00 bis 16:00 Uhr erlaubt. Besuche durch Geschwisterkinder sind nicht gestattet. Sofern keine erziehungsberechtigte Person mit aufgenommen wurde, darf der Patient von einer erziehungsberechtigten Person pro Tag besucht werden; diese Besuchsperson muss bei Aufnahme benannt werden.

Kreißsaal: Bei der Geburt darf die werdende Mutter weiterhin von einer gesunden Begleitperson unterstützt werden. Bei ambulanten Untersuchungen, wie z. B. Geburtsvorstellung, Doppler- oder Ultraschalluntersuchungen etc., sollte sie, sofern möglich, ohne Begleitperson erscheinen. Weitere Infos unter https://www.perinatalzentrum.uk-erlangen.de/patientinnen/faqs-fuer-schwangere/

Leider ist es nicht auszuschließen, dass sich die Situation weiter verschärft. Das Uni-Klinikum Erlangen wird auf eine möglicherweise weitere negative Entwicklung reagieren müssen. Zusätzliche Einschränkungen sind daher möglich. Wir bitten um Verständnis.

Hygienebestimmungen

Für Besucher ist das Hygienekonzept des Uni-Klinikums Erlangen verpflichtend. Besucher müssen

  • die Gebäude über die Haupteingänge betreten,
  • im Klinikgebäude eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen,
  • im Klinikgebäude einen Mindestabstand von 1,5 Metern nach Möglichkeit durchgängig einhalten,
  • bei Betreten des Klinikgebäudes eine Händedesinfektion durchführen.

Besuche sind Personen untersagt, die in den vergangenen 14 Tagen

  • Anzeichen einer Atemwegserkrankung oder eines fieberhaften Infektes hatten.
  • Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 („Coronavirus“) infizierten und/oder an COVID-19 erkrankten Person gehabt haben.
  • in einem Risikogebiet waren, in dem zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 („Coronavirus“) bestand. Maßgeblich ist die jeweils aktuelle Veröffentlichung des Robert-Koch-Institutes über die Einstufung als Risikogebiet.

Besuchsbestimmungen für Ausnahmen vom Besuchsverbot

Sofern eine Ausnahme vom Besuchsverbot besteht, sind die Besuchszeiten täglich von 10.00 – 17.00 Uhr.

Die Besuchsdauer ist auf eine Stunde pro Patient pro Tag beschränkt. Jeder Patient darf nur von einer Person pro Tag besucht werden. Hierzu kann der Patient bis zu zwei feste Bezugspersonen als mögliche Besucher benennen. Ein Besuch durch weitere Personen ist nicht gestattet. Die Besuchsberechtigung wird an den Klinikeingängen überprüft. In jedem Fall werden Besucher mit Datum und Uhrzeit registriert, um gegebenenfalls eine Nachverfolgung von Infektionsketten zu ermöglichen. Weitere Ausnahmen von diesen Besuchsbestimmungen sind nur in begründeten Einzelfällen (z. B. Palliativstation) in Absprache mit dem Behandlungsteam möglich.

Die Hygienebestimmungen des Uni-Klinikums Erlangen sind zu beachten. Um den Mindestabstand von 1,5 Metern in den Patientenzimmern aufrechtzuerhalten, darf sich nicht mehr als ein Besucher in einem Patientenzimmer aufhalten. Patienten werden gebeten, Besuchszeiten mit ihren Mitpatienten abzustimmen, wenn sie in einem Zwei- oder Mehrbettzimmer liegen. Im gesamten Uni-Klinikum gilt eine Maskenpflicht. Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie darauf achten, dass Ihre Besucher auch in Ihrem Patientenzimmer durchgängig einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Die Besuchsbestimmung gilt nicht für den Besuch bei COVID-19-Patienten. Der Besuch bei COVID-19-Patienten ist nur in dringenden Ausnahmefällen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem Bereichspersonal möglich.


Hotline für allgemeine Fragen zum Coronavirus

Eine Hotline für allgemeine Fragen zum Coronavirus ist beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) eingerichtet (Telefon: 09131 68085101).

Menschen mit grippeähnlichen Symptomen sollten laut Robert-Koch-Institut (RKI) ärztlichen Rat einholen und sich ggf. auf das Coronavirus testen lassen, wenn:

  • sie in den vergangenen zwei Wochen Kontakt zu einem Erkrankten hatten, bei dem COVID-19 festgestellt wurde.
  • sie sich max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn außerhalb Deutschlands aufgehalten haben.
  • sie eine Vorerkrankung haben oder ihre Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber etc.).
  • sie bei ihrer (ehrenamtlichen) Arbeit mit Menschen in Kontakt kommen, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben (z. B. im Krankenhaus oder in der Altenpflege).

Eine Testung sollte generell nur bei Symptomen veranlasst werden. Insbesondere Menschen, die mit Risikogruppen, etwa Alten und Kranken, arbeiten, sollten bei Zeichen eines Atemwegsinfekts den Rat des RKI befolgen und sich ggf. auf das Coronavirus testen lassen. Sie sollten in diesem Fall zunächst ihren Hausarzt kontaktieren oder sich außerhalb der Praxiszeiten an Telefon: 116 117 (ärztlicher Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Bundesvereinigung) wenden. Der Hausarzt/ärztliche Bereitschaftsdienst meldet den Erkrankungsverdacht an das zuständige Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt leitet den Test auf das Coronavirus in die Wege, z. B. am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), und legt das weitere Vorgehen fest.

Tests ohne stationäre Einweisung durch einen Hausarzt sind am Uni-Klinikum Erlangen nicht möglich, auch nicht für Selbstzahler.

Behandlung von COVID-19-Patienten am Uni-Klinikum Erlangen

Das Uni-Klinikum Erlangen ist darauf vorbereitet, erkrankte Patienten, die stationär aufgenommen werden müssen, im Verdachtsfall auf SARS-CoV-2 zu testen und zu behandeln. Sollte ein Patient schwer oder gar lebensbedrohlich an dem Virus erkrankt sein, kann er am Uni-Klinikum Erlangen mit allen Möglichkeiten der modernen Medizin bestmöglich und ohne Gefährdung für Personal oder andere Patienten versorgt werden. COVID-19-Patienten, deren Gesundheitszustand eine Krankenhausbehandlung erfordert, werden auf Infektionsstationen von speziell geschultem Personal versorgt. Bei leichteren Infektionen können COVID-19-Patienten in Absprache mit dem Gesundheitsamt auch zu Hause isoliert werden.

Fallzahlen, Diagnostik, Beratung

Stand: 20.03.2020

Neues aus der SARS-CoV-2 / COVID-19-Forschung

Über alle wichtigen Forschungsaktivitäten der Medizinischen Fakultät der FAU Erlangen-Nürnberg und des Uni-Klinikums Erlangen informieren wir auf einer Sonderseite.

Medienanfragen zu diesen Forschungsthemen werden gerne vermittelt. Wir bitten aber um Verständnis, dass unsere Wissenschaftler und Ärzte aktuell keine Fragen zu darüber hinausgehenden allgemeinen Themen rund um COVID-19  beantworten.

Weitere Informationen für Journalisten:

Johannes Eissing
Telefon: 09131 85-36102
E-Mail: presseatuk-erlangen.de

 
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