Umgang mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 / Besuchsregelung (Stand: 29.06.2020)

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Besucherregelungen (ab 01.07.2020)

Ab dem 1. Juli 2020 dürfen neben Mitarbeitern und Patienten maximal zwei Besucher pro Patient pro Tag in den ausgewiesenen Besuchszeiten das Klinikgebäude über die jeweiligen Haupteingänge betreten. Die Besuchsdauer ist auf 2 Stunden beschränkt. Ausnahmen sind in begründeten Einzelfällen in Absprache mit dem Behandlungs-Team möglich.

Besucherregelung für die Geburtshilflichen Stationen

1 Besucher pro Tag und Patientin im Zeitraum zwischen 10 -- 16 Uhr

Weitere Einschränkungen sind in spezifischen Klinikbereichen möglich.

Entsprechend unserem Hygienekonzept müssen Besucher:

  • die Gebäude über die Haupteingänge betreten
  • im Klinikgebäude eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen
  • im Klinikgebäude ein Mindestabstand von 1,5 Metern nach Möglichkeit durchgängig einhalten
  • bei Betreten des Klinikgebäudes eine Händedesinfektion durchführen
  • beim Betreten des Klinikgebäudes einen Besucherzettel ausfüllen und abgeben

Betretungsbeschränkungen gibt es weiterhin für folgende Personengruppen:

  • Besuche sind den Personen untersagt, die in den letzten 14 Tagen Anzeichen einer Atemwegserkrankung oder eines fieberhaften Infektes hatten.
  • Besuche sind den Personen untersagt, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 („Coronavirus“) infizierten und / oder an diesem Virus erkrankten Person gehabt haben.
  • Die neue Besuchsregelung gilt zudem nicht für den Besuch bei COVID-19-Patienten. Der Besuch von COVID-19-Patienten ist nur in dringenden Ausnahmefällen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem Bereichspersonal möglich.

Besuchszeiten

Die generellen Besuchszeiten im Universitätsklinikum wurde täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr festgelegt.

In der Kinderklinik gelten abweichend die Besuchszeiten von 13.00 bis 17.00 Uhr. Letzte Einlass ist um 16:00 Uhr. Besuche sind nur durch Eltern/Sorgeberechtigte zulässig.

Weitere Ausnahmen sind in Einzelbereichen möglich.

In Zwei- und Mehrbettzimmern können die Patienten nur nacheinander Besuch empfangen. Es darf sich stets höchstens ein Besucher im Zimmer befinden.


Hotline für allgemeine Fragen zum Coronavirus

Eine Hotline für allgemeine Fragen zum Coronavirus ist beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) eingerichtet (Telefon: 09131 68085101).

Menschen mit grippeähnlichen Symptomen sollten laut Robert-Koch-Institut (RKI) ärztlichen Rat einholen und sich ggf. auf das Coronavirus testen lassen, wenn:

  • sie in den vergangenen zwei Wochen Kontakt zu einem Erkrankten hatten, bei dem COVID-19 festgestellt wurde.
  • sie sich max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn außerhalb Deutschlands aufgehalten haben.
  • sie eine Vorerkrankung haben oder ihre Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber etc.).
  • sie bei ihrer (ehrenamtlichen) Arbeit mit Menschen in Kontakt kommen, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben (z. B. im Krankenhaus oder in der Altenpflege).

Eine Testung sollte generell nur bei Symptomen veranlasst werden. Insbesondere Menschen, die mit Risikogruppen, etwa Alten und Kranken, arbeiten, sollten bei Zeichen eines Atemwegsinfekts den Rat des RKI befolgen und sich ggf. auf das Coronavirus testen lassen. Sie sollten in diesem Fall zunächst ihren Hausarzt kontaktieren oder sich außerhalb der Praxiszeiten an Telefon: 116 117 (ärztlicher Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Bundesvereinigung) wenden. Der Hausarzt/ärztliche Bereitschaftsdienst meldet den Erkrankungsverdacht an das zuständige Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt leitet den Test auf das Coronavirus in die Wege, z. B. am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), und legt das weitere Vorgehen fest.

Tests ohne stationäre Einweisung durch einen Hausarzt sind am Uni-Klinikum Erlangen nicht möglich, auch nicht für Selbstzahler.

Fallzahlen, Diagnostik, Beratung

Stand: 20.03.2020

Praktisches Vorgehen bei Ansteckungsverdacht

Quarantänemaßnahmen werden durch das zuständige Gesundheitsamt ausgesprochen, wenn ein hohes Ansteckungsrisiko bestand, z. B. wenn man ein mindestens 15-minütiges Gespräch mit einem Erkrankten geführt hat oder von ihm angehustet oder angeniest worden ist.

Im Allgemeinen besteht kein oder kaum Ansteckungsrisiko, wenn man:

  • innerhalb der letzten zwei Wochen ohne engen bzw. direkten Kontakt im gleichen Raum mit einem an COVID-19 Erkrankten war oder
  • Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Patienten hatte, aber selbst völlig gesund ist.

Personen, die generell besorgt sind, dass sie sich eventuell angesteckt haben könnten, können sich ausführlich über die Webseiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informieren. Hier finden sich auch entsprechende Handlungsempfehlungen.

Wichtige allgemeine Schutzmaßnahmen

Um die Verbreitung des Coronavirus und anderer infektiöser Erkrankungen wie der Influenza zu unterbinden, ist insbesondere eine gute Händehygiene wichtig. Wer derzeit infektiös erkrankt ist, sollte in ein Taschentuch oder notfalls in die Ellenbeuge husten bzw. niesen. Taschentücher sollen nur einmal verwendet und nach Gebrauch direkt entsorgt werden. Regelmäßiges, gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife verringert zusätzlich das Ansteckungsrisiko für sich und andere und sollte insbesondere nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen, nach dem Besuch der Toilette, nach Kontakt mit Erkrankten, Tieren oder Abfällen sowie vor der Essenszubereitung und der Einnahme von Mahlzeiten erfolgen. Zu Personen mit Infektionserkrankungen sollte möglichst zwei Meter Abstand gehalten werden. Diese Maßnahmen sind auch angesichts der Grippe- und Erkältungssaison jederzeit dringend angeraten.

Das Uni-Klinikum Erlangen ist vorbereitet und behandelt COVID-19-Patienten

Oberstes Ziel des Uni-Klinikums Erlangen ist es, Patienten bestmöglich zu versorgen. Das Uni-Klinikum Erlangen ist darauf vorbereitet, erkrankte Patienten, die stationär aufgenommen werden müssen, im Verdachtsfall auf SARS-CoV-2 zu testen und zu behandeln. Sollte ein Patient schwer oder gar lebensbedrohlich an dem Virus erkrankt sein, kann er am Uni-Klinikum Erlangen mit allen Möglichkeiten der modernen Medizin bestmöglich und ohne Gefährdung für Personal oder andere Patienten versorgt werden. COVID-19-Patienten, deren Gesundheitszustand eine Krankenhausbehandlung erfordert, werden auf Infektionsstationen von speziell geschultem Personal versorgt. Bei leichteren Infektionen können COVID-19-Patienten in Absprache mit dem Gesundheitsamt auch zu Hause isoliert werden.

Weitere Informationen:

Johannes Eissing
Telefon: 09131 85-36102
E-Mail: presseatuk-erlangen.de

 
Bitte nicht schütteln!
Schutz von Patienten und Mitarbeitern!