Umgang mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 (Stand: 20.03.2020)

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Allgemeine Informationen zu COVID-19

Die Klinikgebäude des Uni-Klinikums Erlangen dürfen derzeit nur von Mitarbeitern und Patienten betreten werden.  

Es gilt ein generelles Besuchsverbot*.

Ausnahme: Besuchern von Palliativpatienten ist der Zutritt gestattet.

* gem. Bekanntmachung des StMGP vom 20.03.2020 zum Vollzug des IfSG


Eine Hotline für allgemeine Fragen zum Coronavirus ist beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) eingerichtet (Telefon: 09131 68085101).

Menschen mit grippeähnlichen Symptomen sollten laut Robert-Koch-Institut (RKI) ärztlichen Rat einholen und sich ggf. auf das Coronavirus testen lassen, wenn:

  • sie in den vergangenen zwei Wochen Kontakt zu einem Erkrankten hatten, bei dem COVID-19 festgestellt wurde.
  • sie in einem Gebiet waren, in dem es bereits zu vielen COVID-19-Erkrankungen gekommen ist.
  • sie eine Vorerkrankung haben oder ihre Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber etc.).
  • sie bei ihrer (ehrenamtlichen) Arbeit mit Menschen in Kontakt kommen, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben (z. B. im Krankenhaus oder in der Altenpflege).

Eine Testung sollte generell nur bei Symptomen veranlasst werden. Insbesondere Menschen, die mit Risikogruppen, etwa Alten und Kranken, arbeiten, sollten bei Zeichen eines Atemwegsinfekts den Rat des RKI befolgen und sich ggf. auf das Coronavirus testen lassen. Sie sollten in diesem Fall zunächst ihren Hausarzt kontaktieren oder sich außerhalb der Praxiszeiten an Telefon: 116 117 (ärztlicher Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Bundesvereinigung) wenden. Der Hausarzt/ärztliche Bereitschaftsdienst meldet den Erkrankungsverdacht an das zuständige Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt leitet den Test auf das Coronavirus in die Wege, z. B. am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), und legt das weitere Vorgehen fest.

Tests ohne stationäre Einweisung durch einen Hausarzt sind am Uni-Klinikum Erlangen nicht möglich, auch nicht für Selbstzahler.

Fallzahlen, Diagnostik, Beratung

Stand: 20.03.2020

Praktisches Vorgehen bei Ansteckungsverdacht

Quarantänemaßnahmen werden durch das zuständige Gesundheitsamt ausgesprochen, wenn ein hohes Ansteckungsrisiko bestand, z. B. wenn man ein mindestens 15-minütiges Gespräch mit einem Erkrankten geführt hat oder von ihm angehustet oder angeniest worden ist.

Im Allgemeinen besteht kein oder kaum Ansteckungsrisiko, wenn man:

  • innerhalb der letzten zwei Wochen ohne engen bzw. direkten Kontakt im gleichen Raum mit einem an COVID-19 Erkrankten war
  • in einem Gebiet mit erst nach Reiserückkehr ansteigenden Fallzahlen von COVID-19 war oder
  • Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Patienten hatte, aber selbst völlig gesund ist.

Personen, die generell besorgt sind, dass sie sich eventuell angesteckt haben könnten, können sich ausführlich über die Webseiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informieren. Hier finden sich auch entsprechende Handlungsempfehlungen.

Wichtige allgemeine Schutzmaßnahmen

Um die Verbreitung des Coronavirus und anderer infektiöser Erkrankungen wie der Influenza zu unterbinden, ist insbesondere eine gute Händehygiene wichtig. Wer derzeit infektiös erkrankt ist, sollte in ein Taschentuch oder notfalls in die Ellenbeuge husten bzw. niesen. Taschentücher sollen nur einmal verwendet und nach Gebrauch direkt entsorgt werden. Regelmäßiges, gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife verringert zusätzlich das Ansteckungsrisiko für sich und andere und sollte insbesondere nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen, nach dem Besuch der Toilette, nach Kontakt mit Erkrankten, Tieren oder Abfällen sowie vor der Essenszubereitung und der Einnahme von Mahlzeiten erfolgen. Zu Personen mit Infektionserkrankungen sollte möglichst zwei Meter Abstand gehalten werden. Diese Maßnahmen sind auch angesichts der Grippe- und Erkältungssaison jederzeit dringend angeraten.

Das Uni-Klinikum Erlangen ist vorbereitet und behandelt COVID-19-Patienten

Oberstes Ziel des Uni-Klinikums Erlangen ist es, Patienten bestmöglich zu versorgen. Das Uni-Klinikum Erlangen ist darauf vorbereitet, erkrankte Patienten, die stationär aufgenommen werden müssen, im Verdachtsfall auf SARS-CoV-2 zu testen und zu behandeln. Sollte ein Patient schwer oder gar lebensbedrohlich an dem Virus erkrankt sein, kann er am Uni-Klinikum Erlangen mit allen Möglichkeiten der modernen Medizin bestmöglich und ohne Gefährdung für Personal oder andere Patienten versorgt werden. COVID-19-Patienten, deren Gesundheitszustand eine Krankenhausbehandlung erfordert, werden auf Infektionsstationen von speziell geschultem Personal versorgt. Bei leichteren Infektionen können COVID-19-Patienten in Absprache mit dem Gesundheitsamt auch zu Hause isoliert werden.

Informationen für Medien

Die Pressestelle des Uni-Klinikums Erlangen vermittelt derzeit KEINE Interviews von Experten zu COVID-19 und SARS-CoV-2. Journalisten werden gebeten, alle Anfragen zu diesem Themenkomplex ausschließlich schriftlich per E-Mail an die Pressestelle des Uni-Klinikums Erlangen zu richten. E-Mail: presseatuk-erlangen.de.

Weitere Informationen:

Johannes Eissing
Telefon: 09131 85-36102
E-Mail: presseatuk-erlangen.de

 
Bitte nicht schütteln!
Schutz von Patienten und Mitarbeitern!