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Neurochirurgie

Prof. Dr. rer. nat. Ruth Beckervordersandforth-Bonk

Professur für Molekulare Neuropathologie

Education, Training and Academic Positions

Ruth Beckervordersandforth ist seit 2025 Heisenbergprofessorin für Molekulare Neuropathologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen und der Neurochirurgie am Universitätsklinikum Erlangen. Als Grundlagenwissenschaftlerin untersucht sie zelluläre und molekulare Mechanismen, über die Astrozyten Entstehung und Plastizität des Gehirns steuern und verbessern können. Mit einem PhD in Entwicklungsbiologie ist sie auf neurale Stammzellen, adulte Neurogenese und Gliazelldiversität spezialisiert. Mit diesem Thema gründete sie 2017 ihre eigene Arbeitsgruppe am Institut für Biochemie der FAU Erlangen. Im Jahr 2024 wurde sie von der DFG ins Heisenberg-Programm aufgenommen, und hat 2025 den Ruf der Neurochirurgie am Universitätsklinikum Erlangen angenommen. 

 

Lange Zeit ging man davon aus, dass die Gehirnplastizität vorwiegend von Neuronen gesteuert wird. Astrozyten sind zahlreich im Gehirn vorkommende Gliazellen, die eine zentrale Rolle in der Entstehung und Erhaltung unseres Gehirns spielen, und in den meisten bekannte neurodegenerativen, neuroinflammatorischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen verändert sind. Zusammen mit ihrer Arbeitsgruppe untersucht Ruth Beckervordersandforth, wie Astrozyten die Gehirnplastizität im gesunden Gehirn steuern und welche Prozesse dabei schieflaufen und letztendlich zu Erkrankungen führen können. Dabei kombiniert sie funktionelle Genetik mit molekularer Bildgebung, und multi-Omics Ansätzen.