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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Bürgervorlesung am 26.10.2026 informiert über moderne Behandlung der Schuppenflechte

Gerötete, sich schuppende Hautstellen und quälender Juckreiz: Rund zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Psoriasis. Die auch als Schuppenflechte bekannte chronisch-entzündliche Erkrankung kann aktuell noch nicht geheilt werden. Doch dank Forschung und innovativer Ansätze ist es immer häufiger möglich, die Beschwerden effektiv zu lindern und Betroffenen langfristig zu helfen. Welche Optionen es gibt und wie die individuell bestmögliche Therapieentscheidung getroffen wird, darüber spricht Prof. Dr. Wiebke Sondermann, stv. Direktorin der Hautklinik des Uniklinikums Erlangen, in ihrer Bürgervorlesung am Montag, 26. Oktober 2026. Der Vortrag „Von der Salbe bis zu Antikörpern – moderne Behandlung der Schuppenflechte“ beginnt um 18.15 Uhr. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, der Expertin Fragen im Plenum zu stellen.

16-Jährige erfüllt Herzensanliegen ihrer Mutter und hilft zahlreichen Brustkrebspatientinnen

Brustkrebspatientin Barbara Zimmer verstarb 2025. Ihre Tochter Franziska hat nun ein Vorhaben umgesetzt, das ihre Mutter aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr realisieren konnte: andere Brustkrebspatientinnen unterstützen – und zwar mit weichen, herzförmigen Kissen, die nach einer Operation die Narbe entlasten und Schmerzen lindern. Auch Barbara Zimmer hatte während ihrer Krebstherapie ein solches Herzkissen erhalten und wollte selbst etwas weitergeben. Doch sie verlor den Kampf gegen den Krebs. Bei „Das Nähzimmer“ in Altdorf belegt ihre heute 16-jährige Tochter Franziska nun regelmäßig Nähkurse bei Maike Schütz und Katie Ott. Die beiden Frauen organisierten schließlich auf Franziskas Initiative hin eine mehrtägige Charity-Aktion zum Gedenken an Barbara Zimmer. Daran nahmen über 70 Personen im Alter von 7 bis 76 Jahren teil und nähten gemeinsam 426 Herzkissen. Diese wurden jetzt an Prof. Dr. Carolin Hack, stellvertretende Direktorin der Frauenklinik des Uniklinikums Erlangen, übergeben. Ein Team des BR Fernsehens begleitete Katie Ott und Maike Schütz bei ihrem Besuch in der Erlanger Frauenklinik. Der Bericht für die Frankenschau aktuell (Ausstrahlung am 14.10.2026) ist auch online in der ARD Mediathek zu finden.

Gemeinsame Pressemitteilung des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands und der BG Kliniken – Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung

Um das Gesundheitswesen auf die veränderten sicherheitspolitischen Herausforderungen vorzubereiten, bedarf es gezielter Maßnahmen und gesetzlicher Regelungen. Das Gesundheitssicherstellungsgesetz sollte hierfür die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen. In ihrem gemeinsamen Papier „Krisenvorsorge jetzt umsetzen“ benennen Universitätsklinika und BG Kliniken, wo konkreter Handlungsbedarf besteht, und zeigen, welche Weichenstellungen erforderlich sind, um die medizinische Versorgung in Krisen- und Verteidigungsfällen sicherzustellen.

Teilerlös des Gustav-Mahler-Benefizkonzerts geht an das Kinderpalliativzentrum

Das Kinderpalliativzentrum des Uniklinikums Erlangen feierte kürzlich sein 15-jähriges Bestehen. Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung übergab Clemens Vykydal, Vizepräsident und Vorsitzender des Bezirks Mittelfranken des Nordbayerischen Musikbundes e. V., 1.500 Euro an Zentrumssprecherin Dr. Chara Gravou-Apostolatou. Das Geld stammt aus dem Erlös eines Konzert-Großprojektes mit rund 230 Musikerinnen und Musikern, das im März 2026 in Erlangen Premiere feierte. Mit der Spende schafft der Musikbund eine Verbindung zwischen Musik und gesellschaftlichem Engagement.

Erlanger Projekt mit Innovationspreis 2026 der Parkinson Stiftung ausgezeichnet

Menschen mit Parkinson leiden unter verlangsamten Bewegungen, manche zusätzlich unter Muskelsteifheit oder unwillkürlichem Zittern. Normale Alltagsaufgaben werden so zu großen Herausforderungen und die Betroffenen sind auf Unterstützung angewiesen. Der Krankheit zugrunde liegt ein langsam fortschreitender Verlust von Nervenzellen im Gehirn, für den es noch keine ursächliche Therapie gibt. Behandeln lassen sich aktuell jedoch die Symptome: So kann eine multimodale stationäre Parkinson-Komplextherapie die Motorik und damit auch die Lebensqualität signifikant verbessern. „Diese Fortschritte auch nach der Zeit in der Klinik zu erhalten und in den Alltag der Betroffenen zu übertragen, ist unser Ziel“, erläutert Prof. Dr. Heiko Gaßner, Professor für Digitale Medizin und Bewegungsanalyse in der Molekular-Neurologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Jürgen Winkler) des Uniklinikums Erlangen. „Mit unserem Projekt DigiRehaPD möchten wir ein patientenzentriertes, digitales Versorgungsmodell für die personalisierte Bewegungstherapie evaluieren, das sich unmittelbar an eine Parkinson-Komplextherapie anschließt und sowohl die Mobilität als auch die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten im Alltag langfristig verbessert.“ Für diesen Ansatz wurden Prof. Gaßner und sein Team nun von der Parkinson Stiftung in der Kategorie „Klinische Forschung“ mit dem Innovationspreis 2026 ausgezeichnet und erhalten in den kommenden zwei Jahren eine Förderung in Höhe von rund 100.000 Euro.

Deutscher Psoriasis Tag bringt am 24.10.2026 in Erlangen Ärztinnen und Ärzte mit Patientinnen und Patienten zusammen

In Deutschland leiden mehr als zwei Millionen Menschen an Psoriasis. Die chronische Erkrankung, die auch als Schuppenflechte bezeichnet wird, äußert sich insbesondere mit Entzündungen der Haut, betrifft aber tatsächlich den gesamten Organismus. Deshalb ist es für die meisten Betroffenen nicht mit einem einzigen Medikament getan: Sie müssen ihre Erkrankung lebenslang managen und auf neue Situationen immer wieder richtig reagieren. Was sie dabei beachten sollten, welche Unterstützungsmöglichkeiten und neuen Forschungserkenntnisse es gibt, darüber informiert am Samstag, 24. Oktober 2026, von 9.30 bis 14.00 Uhr der Deutsche Psoriasis Tag, eine gemeinsame Informationsveranstaltung des Uniklinikums Erlangen und des Deutschen Psoriasis Bund e. V. Insgesamt fünf Vorträge richten sich sowohl an Fachpublikum als auch an Betroffene, ihre Angehörigen und die interessierte Öffentlichkeit. Die Veranstaltung findet im Novotel Erlangen, Hofmannstraße 34, in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos und es ist keine Anmeldung erforderlich.

Höchste Auszeichnung der DGPRÄC würdigt Verdienste um die plastische und rekonstruktive Chirurgie

Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch wurde im September 2026 bei der 56. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie e. V. (DGPRÄC) in Düsseldorf mit der Dieffenbach-Medaille ausgezeichnet. Damit würdigt die Fachgesellschaft Prof. Horchs besondere Verdienste im Bereich der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie. Prof. Horch ist Seniorprofessor für Plastische Chirurgie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und emeritierter Direktor der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, die nun unter der Leitung seines Nachfolgers Prof. Dr. Andreas Arkudas steht.

Zustimmung mit Verweis auf ungelöste finanzielle Herausforderungen

Die Universitätsklinika begrüßen die Verabschiedung der Reform der Notfallversorgung im Bundestag. Mit ihr wird ein weiteres dringend erforderliches Strukturgesetz auf den Weg gebracht. Entscheidend wird nun sein, dass die Reform – ebenso wie die Krankenhausreform – konsequent umgesetzt wird. Dafür braucht es klare Zuständigkeiten und eine verpflichtende Verknüpfung der verschiedenen Anlaufstellen. Ziel muss sein, Patientinnen und Patienten in die jeweils geeignete Versorgungsebene zu steuern und dadurch die Notaufnahmen zu entlasten. Das wird nur gelingen, wenn der ambulante Sicherstellungsauftrag konsequent erfüllt wird und Integrierte Notfallzentren in erster Linie an leistungsfähigen, großen Krankenhäusern konzentriert werden.

Erlanger Forschende untersuchen krebshemmende Wirkung eines Pflanzenstoffs

Quercetin steckt in Zitrusfrüchten, Zwiebeln und Buchweizen und ist für seine entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Nun haben Forschende am Uniklinikum Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) untersucht, wie der Pflanzenstoff bei Lungenkrebs helfen könnte. Im Labor zeigte sich: Quercetin bremst die Teilung von Lungenkrebszellen und stoppt ihre Wanderung fast vollständig. Die Ergebnisse sind im internationalen Fachjournal „Cell Death Discovery“ erschienen.

Bürgervorlesung am 19. Oktober 2026 informiert über Störungen der Blutgerinnung

Häufiges Nasen- und Zahnfleischbluten, eine ungewöhnlich starke Periode oder stecknadelkopfgroße Einblutungen in der Haut: All das können Symptome einer erhöhten Blutungsneigung sein. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Sie reichen von angeborenen Gerinnungsstörungen und der Einnahme bestimmter Medikamente bis zu erworbenen Erkrankungen, etwa einem Mangel an Blutplättchen. Wie und wodurch unser komplexes Gerinnungssystem gestört werden kann, erklärt PD Dr. Julian Strobel, Oberarzt in der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen, im Rahmen seiner Bürgervorlesung „Blutungsneigung – Ursachen, Diagnostik und Therapie“. Er zeigt außerdem, wie die Auslöser aufgespürt werden und welche Behandlungsoptionen je nach Erkrankung in Frage kommen. Der Vortrag beginnt am Montag, 19. Oktober 2026, um 18.15 Uhr.

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