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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Fotoausstellung des Christian-Ernst-Gymnasiums in der Kinderklinik eröffnet

Unter dem Titel „Childlike Joy – Lebensfreude“ sind in der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen ab sofort großformatige Bilder des P-Seminars „Fotografie“ des Erlanger Christian-Ernst-Gymnasiums zu sehen. „Diese lebendigen und kreativen Fotografien sind für uns eine echte Bereicherung“, dankte Klinikdirektor Prof. Dr. Joachim Wölfle den Schülerinnen und Schülern bei der Vernissage zur Ausstellung. „Ihr habt glückliche Momente wunderbar eingefangen, und ich freue mich, diese bildhaft gewordenen Gefühle jetzt an jedem Tag vor Augen zu haben.“ Die Kunstwerke sind noch bis Herbst im Gang zur Cafeteria im Erdgeschoss der Kinderklinik, Loschgestraße 15, ausgestellt.

Neues interdisziplinäres Zentrum bündelt Erlanger Expertise zu zellulären Immuntherapien

Zelluläre Immuntherapien sind hochmoderne, personalisierte Behandlungsansätze: Körpereigene Abwehrzellen werden so modifiziert, dass sie therapeutisch relevante Zielstrukturen präzise erkennen und beeinflussen bzw. eliminieren können. CAR-T-Zellen, regulatorische T-Zellen (Tregs) und dendritische Zellen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Auf all diesen Gebieten haben klinisch forschende Ärztinnen und Ärzte des Uniklinikums Erlangen mit ihren innovativen Ansätzen ganz neue Wege beschritten. Diese Expertise vereint sich nun unter dem Dach des neu gegründeten interdisziplinären Zentrums für Zell- und Gentherapie (iZGE) im Deutschen Zentrum Immuntherapie des Uniklinikums Erlangen. „Zell- und Gentherapien werden die Medizin der kommenden Jahrzehnte entscheidend prägen“, sagt Koordinator Prof. Dr. Fabian Müller, Leiter der CAR-T-Zell-Einheit und geschäftsführender Oberarzt der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie. „Mit unserem gemeinsamen neuen Zentrum schaffen wir die organisatorischen und wissenschaftlichen Voraussetzungen, damit Erlangen diese Entwicklung weiterhin aktiv mitgestaltet – zum Nutzen unserer Patientinnen und Patienten und mit internationaler Strahlkraft.“ Am iZGE sind unter Koordination der Medizinischen Klinik 5 auch die Hautklinik, die Medizinische Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie, die Medizinische Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie, die Fachabteilung Onkologie und Hämatologie der Kinder- und Jugendklinik sowie die Neurologische Klinik des Uniklinikums Erlangen beteiligt.

Gemeinde Bubenreuth spendet 1.500 Euro an die Erlanger Kinderonkologie

Wer am 30. April 2026 auf dem Kulturball im Bubenreuther Kulturhof H7 in den Mai tanzte, traf dort auch auf Nils Holle von der Kinderonkologie der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen. „Meine Kollegin Karoline Zeller und ich informierten dort an einem kleinen Stand darüber, warum bewegungstherapeutische Angebote für krebskranke Kinder und Jugendliche so hilfreich sind“, erklärt der Sportwissenschaftler. Diese gehören jedoch nicht zur Regelversorgung der meisten Krankenkassen, sodass die Bewegungsangebote in der Kinderonkologie spendenfinanziert sind. Umso mehr freute sich jetzt Prof. Dr. Markus Metzler, Leiter der Kinderonkologie, über die Spende der Gemeinde Bubenreuth in Höhe von insgesamt 1.500 Euro für die sporttherapeutische Arbeit. „Wir haben die Tombolalose für diese gemeinnützige Aktion verkauft. Die Gäste unseres Kulturballs haben sich sehr über die Hintergrundinformationen dazu gefreut“, sagt der Erste Bürgermeister Norbert Stumpf bei der Spendenübergabe.

Forschende des Uniklinikums Erlangen bilden mit künstlichem Kehlkopf individuelle Stimmlippenschwingungen nach

Fast jeder dritte Mensch leidet im Laufe seines Lebens unter ernsthaften Stimmproblemen – bei Lehrkräften sogar mehr als jede und jeder Zweite. Häufig steckt eine funktionelle Dysphonie dahinter: Die Stimme ist dauerhaft heiser oder versagt, obwohl keine erkennbare körperliche Veränderung vorliegt. Mit einem künstlichen Kehlkopf wollen Forschende am Uniklinikum Erlangen die Ursachen der Störung sichtbar machen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Forschungsprojekt mit rund 300.000 Euro.

Neues Extremitätenboard optimiert Behandlung komplexer Brüche und Verletzungen

Ein Verkehrsunfall, eine Sportverletzung oder ein altersbedingter Sturz: Kein Knochenbruch ist wie der andere. „Am Uniklinikum Erlangen behandeln wir zunehmend komplexe Fälle von Arm- und Beinbrüchen“, erläutert Prof. Dr. Mario Perl, Direktor der Unfallchirurgischen und Orthopädischen Klinik. „Dabei ist meist nicht nur der Knochen betroffen, sondern auch das Gewebe und die Durchblutung.“ Deswegen vereinen Spezialistinnen und Spezialisten aus unterschiedlichen Fachbereichen ihre Expertise, um jede Patientin und jeden Patienten individuell bestmöglich zu behandeln. Diese bereits langjährige intensive Zusammenarbeit findet am Uniklinikum Erlangen seit Kurzem in neuem Rahmen statt: Die beteiligten Ärztinnen und Ärzte treffen sich einmal wöchentlich im Extremitätenboard und besprechen hier die einzelnen Fälle. „Der große Vorteil dieser persönlichen Meetings ist, dass wir alle in einem Raum sitzen, also keine Rücksprachen mehr halten müssen“, betont Prof. Dr. Andreas Arkudas, Direktor der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik. „So können wir jede Diskussion mit einer gemeinsamen Entscheidung und einer klaren Therapieempfehlung beenden.“

Einschulung: Zwei Logopädinnen geben Tipps für einen entspannten Start in die Schule

In Bayern sind die Sommerferien in vollem Gange – und für viele Vorschulkinder rückt damit der erste Schultag in greifbare Nähe. Die Vorfreude ist groß, in manchen Familien kommen aber auch Fragen und Unsicherheiten auf: Ist unser Kind sprachlich gut auf den Schuleintritt vorbereitet? Muss es schon Buchstaben kennen oder gar erste Wörter lesen können? Und was sollten wir bis zum Schulstart noch tun, um unsere Tochter oder unseren Sohn sprachlich bestmöglich zu unterstützen? Antworten geben die Logopädinnen Susanne Dietz und Andrea Endle aus der Fachabteilung Phoniatrie und Pädaudiologie in der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen. Beide bringen nicht nur langjährige therapeutische Erfahrung in der Arbeit mit Kindern mit, sondern auch ganz persönliche: Als Mehrfachmamas mit eigenen Schulkindern wissen sie sowohl aus ihrem Berufsalltag als auch aus dem Familienleben, worauf es beim Übertritt vom Kindergarten in die Schule ankommt.

Stiftung Deutsche Krebshilfe fördert CCC Allianz WERA mit mehr als sechs Millionen Euro in den kommenden vier Jahren

Die Stiftung Deutsche Krebshilfe hat den Förderantrag der Comprehensive Cancer Center Allianz Würzburg/Erlangen/Regensburg/Augsburg (CCC WERA) bewilligt und die Allianz erneut als „Onkologisches Spitzenzentrum“ ausgezeichnet. Nach positiver Begutachtung durch eine internationale Expertenkommission erteilten Vorstand und Stiftungsrat der Stiftung Deutsche Krebshilfe im Rahmen der elften Ausschreibungsrunde den Förderbescheid für den Zeitraum 2027 bis 2030.

Versicherungskammer – Stiftung zeichnet Erlanger Engagement aus

Was kann die Versorgung schwer kranker und sterbender Menschen verbessern? Welche Fragen beschäftigen Betroffene, Angehörige und die Bevölkerung? Damit palliativmedizinische Forschung nicht an den Bedürfnissen der Menschen vorbeigeht, bringen sich am Uniklinikum Erlangen 30 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in einen Forschungsbeirat ein. Für dieses besondere Engagement wurde das Gremium jetzt mit dem Ehrenamtspreis 2026 der Versicherungskammer – Stiftung für den Regierungsbezirk Mittelfranken ausgezeichnet, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Im Rahmen des Wettbewerbs „Ehrenamt zeitgemäß gestalten – Offen für Neues, stark im Miteinander“ würdigte die Jury das Erlanger Projekt als herausragendes und beispielgebendes Modell für modernes Ehrenamtsmanagement.

Georg-Holzbauer-Mittelschule in Nürnberg bringt 130 Herzkissen in die Erlanger Frauenklinik

Mit viel Geschick, Ausdauer und Herz haben die Schülerinnen der sechsten Jahrgangsstufe der Georg-Holzbauer-Mittelschule in Nürnberg erneut ein besonderes Hilfsprojekt verwirklicht. Im Rahmen des Unterrichtsfachs Werken und Gestalten nähten sie insgesamt 100 Herzkissen, die nun an Brustkrebspatientinnen der Frauenklinik des Uniklinikums Erlangen übergeben wurden. Zu ihren 100 genähten Exemplaren kamen noch 30 weitere Herzkissen hinzu, die Schülerinnen und Schüler der vierten Jahrgangsstufe der Helene-von-Forster-Grundschule in Nürnberg angefertigt haben.

Studie zeigt neue Perspektiven für Frauen mit Autoimmunerkrankungen

Autoimmunerkrankungen wie der systematische Lupus erythematodes betreffen vor allem junge Frauen, häufig in einer Lebensphase, in der ein Kinderwunsch besteht. Die Erkrankung selbst sowie notwendige immunsuppressive Therapien erschweren eine Schwangerschaft oder machen sie zeitweise unmöglich. CAR-T-Zellen können hier einen entscheidenden Vorteil für diese junge Frauen bieten, da diese Therapie nachhaltig die Autoimmunerkrankung zum Stillstand bringen kann. Eine internationale Studie unter der Leitung von Prof. Dr. med. univ. Georg Schett, Direktor der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie des Uniklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), zeigt erstmalig, dass Frauen mit Autoimmunerkrankungen nach einer erfolgreichen CAR-T-Zelltherapie eine normale und unproblematische Schwangerschaft erleben und gesunde Kinder zur Welt bringen können. Diese Ergebnisse wurden nun im New England Journal of Medicine veröffentlicht.

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