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Uni-Klinikum

„Gesundheit erlangen“ löst Rätsel der Medizin

Herbstausgabe 2019 erschienen – Experten des Zentrums für Seltene Erkrankungen Erlangen helfen Patienten nach oft jahrelangem Leidensweg

Die „Waisen der Medizin“ stehen für Politik, Pharmafirmen und Öffentlichkeit oft nicht sehr weit oben auf der Prioritätenliste – zu selten sind die Erkrankungen dieser Menschen und zu wenig erforscht, zu kostspielig ist die Therapie. Diesen Patienten widmet sich das 2017 gegründete Zentrum für Seltene Erkrankungen Erlangen (ZSEER, Sprecherin: Prof. Dr. Beate Winner) am Universitätsklinikum Erlangen mit seinen neun fachspezifischen Unterzentren. Am ZSEER finden unter anderem Menschen mit seltenen Nierenerkrankungen, seltenen immunologischen Diagnosen, Bewegungs- oder Lungenerkrankungen nach oft langer Odyssee einen kompetenten Ansprechpartner. Die Herbstausgabe von „Gesundheit erlangen“, die derzeit in Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt verteilt wird, stellt Patienten des ZSEER vor und berichtet von ihrem Weg zur richtigen Diagnose und zu einer passenden Therapie.
"Gesundheit erlangen": Titelbild der aktuellen Herbstausgabe.

Worauf deuten Hautrötungen, Husten und verstopfte Tränenwege hin? Warum kommt es in einer Familie seit Jahren zu unerklärlichen frühen Todesfällen? „Gesundheit erlangen“ begibt sich auf Spurensuche. Zudem lernen die Leser Lea kennen – ein zwölfjähriges Mädchen mit chronischer myeloischer Leukämie (CML), das dank Medikamenten heute normal leben kann. Um CML-Patienten weltweit zu unterstützen, startet im September 2019 die große Spendenaktion „Climb for a Cure“ (Klettern für Heilung). Highlight im Oktober 2019: Prof. Dr. Markus Metzler, Leiter der Kinderonkologie des Uni-Klinikums Erlangen, besteigt mit einem großen Team den 5.895 Meter hohen Kilimandscharo in Tansania und lenkt damit die Aufmerksamkeit auf die oft vergessene Leukämieform CML.

Außerdem im aktuellen Heft: Warum Menschen in hektischen Zeiten dem allgegenwärtigen „Yang“ wieder mehr „Yin“ entgegensetzen sollten und wie das mit dem ruhigen Yin-Yoga gelingt; wie Inkontinenz bei Frauen konservativ und operativ behandelt werden kann; warum rotes Fleisch krebserregend ist; weshalb Binge-Eating-Patienten maßlos essen und wie eine Psychotherapie ihnen hilft; wie die Hirntod-Diagnostik vor einer Organspende abläuft und welche Ängste unbegründet sind. Darüber hinaus geben die Autorinnen einen Ausblick auf die Lange Nacht der Wissenschaften am 19. Oktober 2019, bei der am Uni-Klinikum Erlangen unter anderem ein Science-Slam, viele Vorträge, eine Kryosauna, Biofeedback und ein OP-Simulator auf die Besucher warten.

„Gesundheit erlangen“ liegt in Erlangen, Erlangen-Höchstadt und Forchheim kostenlos aus, unter anderem am Uni-Klinikum Erlangen, in anderen Krankenhäusern, in Arztpraxen, Apotheken, Rathäusern und Volkshochschulen. Das Magazin ist auch online unter www.gesundheit-erlangen.com zu finden und kann per E-Mail an gesundheit-erlangenatuk-erlangen.de abonniert werden.

Weitere Informationen:

Franziska Männel
Telefon: 09131 85-46670
E-Mail: gesundheit-erlangenatuk-erlangen.de

 

 

 
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