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Medizin 2, Uni-Klinikum

Herzwochen 2018: "Herz außer Takt"

Einladung zum Patientenkongress des Universitäts-Herzzentrums Erlangen

"Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung": So lautet das diesjährige Motto der bundesweiten Herzwochen der Deutschen Herzstiftung e. V., an denen sich das Universitätsklinikum Erlangen mit einem Patientenkongress beteiligt. Dieser findet am Donnerstag, 15. November 2018, von 18.00 bis ca. 20.30 Uhr in den Hörsälen Medizin, Ulmenweg 18, in Erlangen statt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Themen des Patientenkongresses sind Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern: Welche Beschwerden deuten auf eine gefährliche Erkrankung hin und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Referenten sind Prof. Dr. Stephan Achenbach, Direktor der Medizinischen Klinik 2 - Kardiologie und Angiologie, PD Dr. Martin Arnold, PD Dr. Mohamed Marwan und PD Dr. Dorette Raaz-Schrauder, alle Oberärzte der Medizin 2.

Vorhofflimmern kann Schlaganfall auslösen

Das Herz rast plötzlich völlig unregelmäßig und schnell mit einem Puls von bis zu 160 Schlägen pro Minute: Allein in Deutschland leiden schätzungsweise 1,8 Millionen Menschen an Vorhofflimmern, mit dem Alter steigt das Risiko, an dieser Herzrhythmusstörung zu erkranken. Mit gefährlichen Folgen: Aufgrund des unregelmäßigen Herzschlags können sich im Herzen, in einer Ausbuchtung des Vorhofs, Blutgerinnsel bilden. Werden diese ausgeschwemmt und gelangen mit dem Blutstrom in den Kopf, können sie ein Hirngefäß verstopfen und so zum Schlaganfall führen. Um das zu verhindern, muss Vorhofflimmern frühzeitig vom Arzt diagnostiziert und konsequent mit - in den meisten Fällen - gerinnungshemmenden Medikamenten therapiert werden. "Viele Menschen mit Herzrhythmusstörungen sind unsicher, ob diese harmlos oder gefährlich sind und wie sie behandelt werden können. Das kann nur ein Kardiologe nach ausführlicher Untersuchung des Patienten entscheiden", betont Prof. Dr. Stephan Achenbach. "Betroffene, die plötzlich unter Anfällen von Herzrasen leiden, sollten dies ärztlich abklären lassen."

Das Tückische an der Erkrankung ist, dass sich Vorhofflimmern nur bei etwa der Hälfte der Betroffenen mit spürbaren Beschwerden wie Herzstolpern und Herzrasen, Druckgefühl im Brustkorb, Angst, Luftnot, Schwindelgefühl und Leistungsschwäche bemerkbar macht. Bei der anderen Hälfte tritt Vorhofflimmern ohne Symptome auf. Das gilt vor allem für ältere Patienten ab 60 Jahren, bei denen gehäuft Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und koronare Herzkrankheit auftreten. Daher ist es wichtig, dass Herzkranke und Menschen ab 60 Jahren ihren Herzschlag regelmäßig vom Arzt bei Routinekontrollen überprüfen lassen. Im Rahmen der Herzwochen 2018 wollen Herzspezialisten bundesweit auf die Erkrankung aufmerksam machen und die Öffentlichkeit über Diagnose und Therapiemöglichkeiten informieren.

Programm des Patientenkongresses auch zum Download 

Weitere Informationen:

Annika D'Agata
Telefon: 09131 85-46679
E-Mail: annika.dagataatuk-erlangen.de

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