Blaues Leuchten für die Hoffnung
Kunstwerk am Bettenhaus des Uniklinikums Erlangen erstrahlt am internationalen ME/CFS-Tag
Aktuell wird geschätzt, dass deutschlandweit über eine halbe Million Menschen an ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) erkrankt sind. ME/CFS ist ein schweres Krankheitsbild, das – unter Umständen nach einem teils banalen Infekt – zu einem hohen Grad der körperlichen Behinderung führen kann. Zum jährlichen ME/CFS-Tag am 12. Mai finden weltweit unterschiedliche Aktionen statt, die auf das Leid der Betroffenen aufmerksam machen, da diese oft selbst nicht mehr in der Lage sind, am öffentlichen Leben teilzunehmen. Bislang gibt es weder eine objektive Diagnostik oder wirksame Behandlungen noch eine Heilung. Am Jahrestag werden unter anderem im Rahmen der Initiative „LightUpTheNight4ME“ unzählige Bau- und Kunstwerke blau beleuchtet. Auch das Uniklinikum Erlangen beteiligt sich und lässt das Kunstwerk „Der silberne Wegweiser“ am Bettenhaus des Chirurgischen Zentrums an der Kreuzung Maximiliansplatz/Östliche Stadtmauerstraße am Dienstagabend, 12. Mai 2026, blau erstrahlen.
Die Myalgische Enzephalomyelitis ist zwar bereits seit über 50 Jahren bekannt, aber häufig noch missverstanden und wenig erforscht. Schätzungsweise über 60 Prozent der Betroffenen sind arbeits- bzw. schulunfähig, oft auch schwerbehindert, bettlägerig und pflegebedürftig. Da die Erkrankung vielen unbekannt ist, sind Betroffene zusätzlich zu den körperlichen und kognitiven Symptomen einer starken Stigmatisierung ausgesetzt. Am Uniklinikum Erlangen setzen sich Ärztinnen und Ärzte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachdisziplinen für die Erforschung, Diagnostik, Therapie und Heilung von ME/CFS ein.
Weitere Informationen:
Pressestelle des Uniklinikums Erlangen
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