Ein neuer Sonderforschungsbereich erforscht die Mechanismen von Autoimmunerkrankungen und innovativen zellbasierten TherapienAutoimmunerkrankungen verlaufen häufig in Schüben: Phasen ohne Krankheitsanzeichen werden von Rückfällen unterbrochen, trotz erheblicher Fortschritte in der Therapie. Warum diese Rückfälle entstehen und wie sich krankhafte Immunprozesse dauerhaft beeinflussen lassen, gehört zu den zentralen Fragen, denen sich der neue Sonderforschungsbereich 1755 „Cellular and Systems Control of Autoimmune Disease“ (CASCAID) widmet. Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen bündeln dafür ihre Expertise aus Medizin, Immunologie, Bildgebung, künstlicher Intelligenz und Biomedizintechnik. Ziel ist es, chronisch-entzündliche Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, systemischen Lupus erythematodes oder entzündliche Darmerkrankungen grundlegend besser zu verstehen und daraus Therapien zu entwickeln, die nicht nur Entzündungen kontrollieren, sondern Erkrankungen dauerhaft abstellen.