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Uni-Klinikum

Eiskalt und sicher gelagert

Ultratiefkühlschränke für Corona-Impfstoff stehen am Uni-Klinikum Erlangen bereit – erste Impfstofflieferung voraussichtlich noch 2020

Das Universitätsklinikum Erlangen hat zwei Ultratiefkühlschränke zur Lagerung des Corona-Impfstoffs erhalten. Am heutigen Freitag (11.12.2020) haben sich der Bayerische Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann, Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik sowie der Ärztliche Direktor des Uni-Klinikums Erlangen, Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich Iro, vor Ort über die Lagerung und Verteilung des COVID-19-Impfstoffs informiert.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (l.), Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik und der Ärztliche Direktor des Uni-Klinikums Erlangen, Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich Iro (r.), bei der Besichtigung der Spezialkühlschränke am Uni-Klinikum Erlangen. Foto: Michael Rabenstein/Uni-Klinikum Erlangen

In den beiden neuen Spezialkühlschränken am Uni-Klinikum Erlangen wird der Impfstoff bei –75 bis –80 °C aufbewahrt. „Diese Kälte ist nötig, um die Stabilität des Impfstoffs zu gewährleisten. Unter diesen Bedingungen kann er bis zu sechs Monate lagern. Nach der Entnahme ist der Impfstoff noch fünf Tage bei 2 bis 8 °C in normalen Kühlschränken haltbar, muss also in dieser Zeit verimpft werden“, erklärt Dr. Tobias Borst, stellvertretender Leiter der Apotheke des Uni-Klinikums Erlangen. Die beiden Ultratiefkühlschränke am Uni-Klinikum Erlangen haben ein Fassungsvermögen von insgesamt 1.000 Litern, sodass darin theoretisch ca. 260.000 Impfdosen Platz finden würden. „Ein Lagerproblem werden wir hier also nicht bekommen“, versichert Tobias Borst. Zudem sind die Kühlschränke mit Sicherheitsmechanismen ausgestattet. Kommt es zu kritischen Temperaturabweichungen, wird sofort ein Alarm ausgelöst, der die Leitwarte des Uni-Klinikums Erlangen informiert.

Impfstofflieferungen nach Erlangen wahrscheinlich noch im Dezember

Geliefert wird der Corona-Impfstoff von BioNTech und Pfizer voraussichtlich noch im Dezember 2020. Ab dann sind wöchentliche Lieferungen in die Hugenottenstadt geplant. Der Impfstoff wird tiefgefroren, auf Trockeneis gebettet, per Lkw aus Belgien nach Bayern gebracht. „Der Beginn der Impfungen ist ein zentraler Schritt in der Bekämpfung der Pandemie. Beim Aufbau des Impfzentrums und der Lagerung der Impfstoffe arbeiten Stadt und Universitätsklinikum Hand in Hand. Es ist gar nicht hoch genug zu schätzen, eine solch leistungsstarke medizinische Einrichtung wie das Universitätsklinikum in unserer Stadt zu haben“, sagte Florian Janik beim Vor-Ort-Termin.

Ausgefeiltes Sicherheitskonzept

Auch Innenminister Joachim Herrmann sieht die Region gut vorbereitet für die künftigen Corona-Schutzimpfungen. Die Polizeien von Bund und Ländern arbeiten intensiv daran, eine sichere Auslieferung und Lagerung des Impfstoffs zu gewährleisten. „Wir stellen sicher, dass die Transporte und Zentrallager uneingeschränkt und sicher arbeiten können“, so Joachim Herrmann. „Dazu gehört auch, dass die Lieferungen nicht durch Impfgegner gestört oder Impfdosen gestohlen werden.“ Geplant ist, dass die Bundespolizei den Transport des Impfstoffs bis zu den jeweiligen Zentrallagern wie hier in Erlangen begleitet. „Für die sichere Verteilung des Impfstoffs innerhalb Bayerns werden ausgefeilte Sicherheitskonzepte unter Beteiligung der bayerischen Polizei erarbeitet“, erläuterte Joachim Herrmann.

Uni-Klinikum Erlangen ist regionales Verteilzentrum

Das Uni-Klinikum Erlangen wird eines von acht regionalen Verteilzentren in Bayern. Von hier aus wird der Corona-Impfstoff in die definierten bayerische Impfzentren transportiert. Koordiniert wird die Verteilung von Erlangen aus vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Weitere Informationen:

Johannes Eissing
Telefon: 09131 85-36102
E-Mail: presseatuk-erlangen.de