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Gemeinsam die Universitätsmedizin in Bayern stärken

Gemeinsam die Universitätsmedizin in Bayern stärken

Prof. Iro ist neuer Vorsitzender der Universitätsmedizin Bayern

Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich Iro, Ärztlicher Direktor des Uniklinikums Erlangen, ist seit 15. September 2026 neuer Vorsitzender der Universitätsmedizin Bayern e. V. (UMB). Der Zusammenschluss vertritt die gemeinsamen Interessen der sechs bayerischen universitätsmedizinischen Standorte Augsburg, Erlangen, LMU München, TUM München, Regensburg und Würzburg. Im Mittelpunkt stehen dabei die Vernetzung und die Weiterentwicklung von Forschung, Lehre und Patientenversorgung. Prof. Iro, der bislang stellvertretender Vorsitzender der UMB war, übernimmt mit dem Vorsitz für zwei Jahre eine zentrale Aufgabe für die bayerische Universitätsmedizin.

„Die Universitätsmedizin steht vor großen Herausforderungen – vom Fachkräftemangel über die Digitalisierung bis hin zu tiefgreifenden Veränderungen in der Krankenhausversorgung und der Forschungslandschaft. Viele dieser Aufgaben lassen sich am wirkungsvollsten gemeinsam angehen“, sagt Prof. Iro. „Die bayerischen Universitätsklinika und Medizinischen Fakultäten verfügen über enorme wissenschaftliche und medizinische Kompetenz. Diese Stärke wollen wir noch besser bündeln, die Zusammenarbeit zwischen den Standorten weiter ausbauen und die Interessen der Universitätsmedizin mit einer starken gemeinsamen Stimme vertreten.“

Prof. Iro ist seit 2009 Ärztlicher Direktor des Uniklinikums Erlangen und seit April 2025 dessen erster hauptamtlicher Ärztlicher Direktor. Als Vorstandsvorsitzender verantwortet er gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern des Klinikumsvorstands die strategische Entwicklung des Uniklinikums Erlangen.

Gemeinsame Stimme der bayerischen Universitätsmedizin

Die Universitätsmedizin Bayern wurde 2017 gegründet und ist der Zusammenschluss der bayerischen Universitätsklinika und Medizinischen Fakultäten. Ziel der UMB ist es, deren Zusammenarbeit zu fördern und die Universitätsmedizin im Freistaat Bayern gemeinsam weiterzuentwickeln. Die UMB koordiniert standortübergreifende Anliegen und vertritt die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber dem Freistaat Bayern, politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern, Wissenschaftsorganisationen, Forschungsförderern, ärztlichen Standesvertretungen sowie weiteren Partnerinnen und Partnern im Gesundheitswesen.

Dabei verbindet die UMB die drei Kernaufgaben der Universitätsmedizin: Forschung, Lehre und Patientenversorgung. In der Forschung unterstützt sie die Vernetzung der Standorte und gemeinsame wissenschaftliche Initiativen. Ziel ist es, medizinische Erkenntnisse möglichst rasch in neue Diagnose- und Therapieverfahren zu übertragen und Patientinnen und Patienten den Zugang zu innovativer Medizin und klinischen Studien zu ermöglichen.

In Studium und Lehre setzt sich die UMB für eine hochwertige medizinische Ausbildung und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein. Standortübergreifende Kooperationen wie das Kompetenznetz Medizinlehre Bayern dienen unter anderem dazu, die Qualität der Lehre weiterzuentwickeln und gemeinsame Standards zu etablieren.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Patientenversorgung. Die bayerischen Universitätsklinika übernehmen als Maximalversorger insbesondere bei komplexen und seltenen Erkrankungen eine wichtige Funktion und verbinden hoch spezialisierte Patientenversorgung eng mit Forschung und Lehre. Durch eine stärkere Vernetzung der Standorte sollen medizinische Innovationen noch schneller in der Versorgung ankommen und die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung langfristig weiter verbessert werden.

„Universitätsmedizin lebt davon, dass Forschung, Lehre und Patientenversorgung eng miteinander verzahnt sind“, betont Prof. Iro. „Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die dafür notwendigen Rahmenbedingungen in Bayern langfristig zu sichern und zugleich neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln. Davon profitieren nicht nur unsere Standorte, sondern vor allem die Patientinnen und Patienten.“

Weitere Informationen:

Johannes Eissing
09131 85-36102
presse(at)uk-erlangen.de