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Uni-Klinikum

Heft mit Herz: Herbstausgabe von „Gesundheit erlangen“ erschienen

Die Herbstausgabe des Magazins „Gesundheit erlangen“, herausgegeben vom Universitätsklinikum Erlangen, wird aktuell in Erlangen, Erlangen-Höchstadt, Herzogenaurach und Forchheim verteilt. Das Magazin widmet sich der Herzgesundheit: Was schadet dem Herzen, wie äußern sich Beschwerden, und was hilft? Das Team um Prof. Dr. Stephan Achenbach, Direktor der Medizinischen Klinik 2 – Kardiologie und Angiologie des Uni-Klinikums Erlangen, untersucht und behandelt jährlich 16.000 ambulante und stationäre Patienten. Die Experten beantworten Fragen wie: Was ist gefährlich für das Herz? Wie äußern sich kardiologische Probleme? Was passiert in einem Herzkatheterlabor? Worauf kommt es bei einem Herzinfarkt an, und wie beeinflusst hoher Blutdruck das Herz?
"Gesundheit erlangen": Titelbild der aktuellen Herbstausgabe

Die Leser erfahren u. a., wie die Trikuspidalklappe des Herzens minimalinvasiv per Katheter repariert werden kann. Das neue Verfahren, bei dem ein elastisches Band um die erkrankte Herzklappe gelegt und festgezurrt wird, eignet sich vor allem für ältere Patienten, denen die Ärzte große offene Herzoperationen ersparen wollen. Das Uni-Klinikum Erlangen verfügt über das modernste Herzkatheterlabor Europas. Jährlich führen Kardiologen hier mehr als 4.500 Eingriffe durch. Auch Herzinfarktpatienten werden schnellstmöglich hierhergebracht, um verengte Herzkranzgefäße mittels kleiner Ballons wieder zu weiten und mithilfe von Stents offen zu halten. Bekommt ein Herzinfarktpatient nicht innerhalb von zwei Stunden adäquate Hilfe, idealerweise in der nächstgelegenen Chest Pain Unit – einer Spezialeinheit für Brustschmerz –, droht u. a. eine dauerhafte Herzschwäche. Aber auch für diese Erkrankung gibt es Spezialisten in der Erlanger Kardiologie. Wichtig: In Zeiten von Corona sollten Herzmedikamente unbedingt weiter eingenommen werden. Prof. Achenbachs Team bittet Patienten zudem, bei Beschwerden – vor allem bei Verdacht auf Herzinfarkt – den Notarzt zu rufen bzw. eine Klinik aufzusuchen, bevor es zu spät ist.

Von Corona bis Kreuzschmerz

Weiterhin im Magazin: die Geschichte des 71-jährigen Wolfgang Friedel, der wegen seiner COVID-19-Erkrankung dreimal reanimiert und über 1.000 Stunden lang beatmet wurde. „Gesundheit erlangen“ berichtet über seinen Weg zurück ins Leben. Außerdem: der rätselhafte Fall einer 59-jährigen Forchheimerin, die nach Jahren mit Verdauungsbeschwerden und Allergien die Ursache ihrer Symptome im Mund entdeckte; eine neue Studie zur Musiktherapie bei Depressionen; das neue Wirbelsäulenzentrum des Uni-Klinikums Erlangen; Hilfe für Angehörige von Demenzkranken; warum die Verdauung auf Reisen oft verrücktspielt, wie das Schmerzgedächtnis entsteht und was bei Fieber im Körper passiert.

„Gesundheit erlangen“ liegt in Erlangen und Umgebung kostenlos aus, u. a. am Uni-Klinikum Erlangen, in Arztpraxen, anderen Kliniken, Rehazentren, Apotheken, Verwaltungen und im Einzelhandel. Neue Auslagestellen sind die Filialen der Erlanger Großbäckerei „Der Beck“. Das Magazin ist auch online unter www.gesundheit-erlangen.com zu finden und kann per E-Mail an gesundheit-erlangenatuk-erlangen.de abonniert werden.

Weitere Informationen:

Franziska Männel
Telefon: 09131 85-46670
E-Mail: gesundheit-erlangenatuk-erlangen.de