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Uni-Klinikum, Neurochirurgie, Unfallchirurgie, Wirbelsäulenzentrum

Interdisziplinäres Universitäres Wirbelsäulenzentrum eröffnet

Spezialisten für Rückenschmerzen helfen Patienten fachübergreifend bei Schmerzen – eine neue Dimension der Behandlung

„Mit dem Interdisziplinären Universitären Wirbelsäulenzentrum am Universitätsklinikum Erlangen verbessern wir nachhaltig die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Rückenschmerzen in der Metropolregion“, sagte Prof. Dr. Mario Perl bei der Eröffnung des neuen Zentrums. Prof. Perl, der seit Februar 2019 Direktor der Unfallchirurgischen Klinik – Orthopädische Chirurgie des Uni-Klinikums Erlangen ist, ist ebenso wie Prof. Dr. Michael Buchfelder, Direktor der Neurochirurgischen Klinik des Uni-Klinikums Erlangen, Sprecher des neuen Zentrums. „Mit dem Wirbelsäulenzentrum ist es gelungen, die hohe Kompetenz aus Neurochirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie zu bündeln, um Patienten die bestmögliche Therapie auf höchstem universitären Niveau anbieten zu können – sei es konservativ oder operativ“, sagte Prof. Buchfelder.
Wirbelsäulenmodell. Foto: Franziska Männel/Uni-Klinikum Erlangen

Das Zentrum umfasst zudem Spezialisten aus Neurologie, Neuroradiologie, Anästhesie, Schmerztherapie und Psychosomatik. „Mit dieser Vielzahl an Experten bekommen Patienten an einem Ort zielgerichtet die Diagnostik und Hilfe, die bei jeder Form von Rückenschmerzen die beste ist – hoch professionell und optimal individuell abgestimmt. Diese Zusammenarbeit über Fachgrenzen und Berufsgruppen hinweg ist die Stärke des Uni-Klinikums Erlangen und kommt ab sofort jedem unserer Rückenschmerzpatienten zugute.“ Das Interdisziplinäre Universitäre Wirbelsäulenzentrum ist unter der Telefonnummer 09131 85-40927 zur Sprechstundenkoordination und für Rückfragen erreichbar. Weitere Informationen unter www.wirbelsaeulen-zentrum.uk-erlangen.de.

Kreuzschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer eins. Fast jeder Bundesbürger muss während seines Lebens Erfahrungen mit Rückenschmerzen machen – oft sind bereits Kinder und Jugendliche betroffen. Das Krankheitsbild Rückenschmerzen belegt Platz zwei der häufigsten Diagnosen und sogar jeder fünfte 17-Jährige klagt bereits über dauerhafte Rückenbeschwerden. Die meisten plagt der Schmerz im unteren Rücken, dem Lendenwirbelbereich. Doch Rückenschmerz ist nicht gleich Rückenschmerz, die Ursachen können vielfältig sein. Oft vergeht er von selbst wieder, bei einigen Betroffenen entwickelt sich hingegen ein chronischer Schmerzzustand. Viele strukturelle Wirbelsäulenleiden nehmen mit dem Alter zu. „Alters- und verschleißbedingte Veränderungen an der Wirbelsäule sind heute eher die Regel als die Ausnahme. Grundsätzlich kann man aber nie eine Standardtherapie empfehlen. Vielmehr sind individuell angepasste Maßnahmen sinnvoll, die von Physiotherapie über Massagen bis hin zu einer Operation reichen können“, stellte Prof. Perl fest. „Mit unserem neuen interdisziplinären Wirbelsäulenzentrum stehen wir schmerzgeplagten Patienten umfassend und in jedem Fall zur Seite“, sagte Prof. Perl. „Mit den modernsten Techniken stellen wir zunächst eine präzise Diagnose. Gemeinsam mit unseren Patienten entwerfen wir dann einen maßgeschneiderten Therapieplan und begleiten sie mit unserem gesamten Team – Hand in Hand. Oft kann mit konservativen Methoden bereits ein guter Therapieerfolg erzielt werden. Sollte doch einmal eine Operation notwendig werden, können wir neueste operative Methoden mit kleinstmöglichen Eingriffen und kurzen Aufenthaltsdauern bieten.“

Weitere Informationen:

Johannes Eissing
Telefon: 09131 85-36102
E-Mail: presseatuk-erlangen.de