Pressemitteilungen

" alt="" />
Uni-Klinikum, Transfusionsmedizin

Keine ehemaligen Corona-Patienten mehr gesucht – Aufruf nach sehr positiver Resonanz beendet

In wenigen Stunden haben sich auf den Aufruf an ehemalige Corona-Patienten der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen über 200 Personen gemeldet, die an COVID-19 erkrankt waren. Wir sind außerordentlich dankbar für diese positive und starke Resonanz aus der Bevölkerung. „Wir werden jetzt aus diesen Personen die passenden herausfinden, um aus ihrem Blut Antikörper gegen das Coronavirus zu gewinnen“, sagt Prof. Dr. Holger Hackstein, Leiter der Transfusionsmedizin. „Aktuell können wir keine weiteren Freiwilligen in unser Programm aufnehmen. Herzlichen Dank an alle, die ihre Bereitschaft erklärt haben. Wir melden uns bei allen, die für unser Projekt in Frage kommen und suchen aktuell keine weiteren Freiwilligen mehr“, sagt Prof. Hackstein.

Die ehemaligen COVID-19-Patienten, die jetzt in der Transfusionsmedizin registriert wurden, werden im nächsten Schritt evaluiert, ob sie für eine spezielle Plasmaspende (Immunplasma COVID-19) infrage kommen. Die geeigneten Spender werden wir dann kontaktieren. Wichtig ist, dass sie einen positiven Coronavirustest zu Beginn und möglichst zwei negative Test am Ende der Erkrankung nachweisen können. Hintergrund ist, dass der Körper nach einer COVID-19-Infektion spezifische Antikörper gegen das Virus gebildet hat. Diese Antikörper möchte die Transfusionsmedizin des Uni-Klinikums Erlangen dann im zweiten Schritt aus dem Blut der ehemaligen Patienten gewinnen, aufbereiten und das Blutplasma schwer erkrankten COVID-19-Patienten geben, um ihnen dadurch möglicherweise das Leben zu retten.

Weitere Informationen für Journalisten:

Johannes Eissing
Telefon: 09131 85-36972
E-Mail: presseatuk-erlangen.de