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Medizin mit Herz

Medizin mit Herz

Frühlingsausgabe von „Gesundheit erlangen“ widmet sich komplexen Herzerkrankungen

Wann und wie sollten angeborene Herzfehler behandelt werden? Welche Eingriffe werden am Uniklinikum Erlangen bereits bei kleinen Kindern vorgenommen? Was bedeuten die Wartezeit auf ein Spenderherz und schließlich eine Transplantation für Betroffene und ihre Angehörigen, und worauf kommt es bei der Operation an? Die kürzlich erschienene Frühlingsausgabe 2026 von „Gesundheit erlangen“ gibt Einblicke in die Arbeit der Herzchirurgischen Klinik und des Kinderherzzentrums des Uniklinikums Erlangen und erzählt die Geschichten von drei Patientinnen und Patienten. Das Magazin wird aktuell in Erlangen, Erlangen-Höchstadt, Forchheim und Bamberg verteilt und kann auch online unter www.gesundheit-erlangen.com gelesen und per E-Mail an gesundheit-erlangen@uk-erlangen.de abonniert werden.

Viereinhalb Jahre lang wartete der bald siebenjährige Jakob auf ein neues Herz; 1.650 Tage lang lebte er mit einem 15 Kilogramm schweren, mobilen Kunstherzsystem – einem „Berlin Heart“, das ihm auf Rollen überallhin folgte. Weil das Kinderherzzentrum des Uniklinikums Erlangen einen weltweit einmaligen Weg ging, konnte der Junge trotz Kunstherz immer wieder nach Hause. Doch das System barg Risiken – etwa für Infektionen und lebensbedrohliche Blutgerinnsel. Es war immer nur als Überbrückung bis zu einer Herztransplantation für Jakob gedacht. Wie ein einfühlsames Klinikteam den Jungen und seine Familie durch die lange Wartezeit begleitete und was passierte, als in einer Nacht im Mai 2025 endlich der erlösende Anruf kam, erfahren Interessierte in der aktuellen Ausgabe von „Gesundheit erlangen“. Zudem berichtet das Magazin von der kleinen Wilma, die wegen eines Herzfehlers bereits in ihren ersten zwei Lebensjahren mehrfach operiert werden musste. Die Geschichte des Mädchens zeigt, wie Ärztinnen, Ärzte und Eltern vertrauensvoll zusammenwirkten und das medizinische Vorgehen immer wieder anpassten, um Wilma den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen. Schließlich erfahren die Leserinnen und Leser auch mehr über den 44-jährigen Alexander B., der – mit angeborenem Herzfehler – zusätzlich eine gefährliche Aussackung der Hauptschlagader entwickelte. In einer riskanten OP kämpfte ein Ärzteteam unter Leitung von Prof. Dr. Robert Cesnjevar, Direktor der Herzchirurgischen Klinik, um das Leben des Familienvaters, der heute dankbarer auf jeden einzelnen Tag blickt. 

Müde im Frühling? Eisenmangel, Frühjahrsmüdigkeit und mehr

Auch im Heft: Was einen Eisenmangel begünstigt, wie er festgestellt wird, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wann von einer Selbstbehandlung abgeraten wird. Zudem geht das Magazin der Frage nach, ob es die allseits bekannte Frühjahrsmüdigkeit wirklich gibt oder ob es sich vielmehr um einen Mythos handelt. Frauen, die schwanger werden möchten oder es bereits sind, erfahren in der aktuellen Ausgabe alles rund um die Geburt in der Frauenklinik und im Universitäts-Perinatalzentrum Franken am Uniklinikum Erlangen. Denn hier werden nicht nur frisch gebackene Mütter, sondern auch deren Neugeborene auf höchstem medizinischen Niveau versorgt. Was es bedeutet, jahrzehntelang mit einem starken Zittern in den Händen leben zu müssen, berichtet außerdem eine Patientin der Neurochirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen. Nach 35 Jahren entschied sie sich schließlich für eine Operation – eine tiefe Hirnstimulation – und ließ sich feine Elektroden ins Gehirn einsetzen, die für Ruhe sorgen sollten. Im Anschluss zeigte ein Test mit Stift und Papier, ob der Eingriff gelungen war. Welche Lebensstilveränderungen Menschen mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit, auch bekannt als „Schaufensterkrankheit“, helfen und warum sich Betroffene öfter mit anderen zum Spazierengehen treffen sollten, erklärt Prof. Dr. Ulrich Rother, neuer Leiter der Gefäßchirurgischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen. Nicht zuletzt berichtet Peter Mattenklodt, leitender Psychologe des Erlanger Schmerzzentrums, wie Schmerzen und Gefühle zusammenhängen, und ein Patient erläutert, warum es ihm besser geht, seitdem er seine Emotionen wahrnehmen und ausdrücken kann.

Weitere Informationen:

Redaktion „Gesundheit erlangen“
09131 85-46670 bzw. -46811
gesundheit-erlangen(at)uk-erlangen.de