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Uni-Klinikum, Onkologie, CCC Erlangen-EMN

Onkologische klinische Studien online recherchieren

Neues Zentrales Studienregister bietet seinen Nutzerinnen und Nutzern umfassende Einsichtnahme und Stichwortsuche

Klinische Studien in der Onkologie für Betroffene transparent machen: Das ist dem Comprehensive Cancer Center Erlangen-EMN in Kooperation mit dem Medizinischen Informations- und Kommunikationszentrum, dem Datenintegrationszentrum und dem MIRACUM-Projekt des Universitätsklinikums Erlangen mit seinem neuen Zentralen Studienregister gelungen. Nach der aktuell erfolgten Freischaltung können auf dem neu geschaffenen Onlineportal bereits rund 400 klinische onkologische Studien von Krebspatientinnen und -patienten sowie von den behandelnden Ärztinnen und Ärzten öffentlich eingesehen werden.
Ein Ergebnis gelungener Teamarbeit ist das neue Zentrale Studienregister des Uni-Klinikums Erlangen, das umfassende Einblicke in aktuelle onkologische Studien ermöglicht. Foto: Franziska Männel/Uni-Klinikum Erlangen

Das neue Onlineregister bündelt unter der Webadresse https://studien.ccc-emn.de alle aktuellen onkologischen Studien des Uni-Klinikums Erlangen sowie der drei Kooperationspartner des CCC Erlangen-EMN: dem Klinikum Bayreuth GmbH, der Sozialstiftung Bamberg und dem Klinikum St. Marien Amberg. Aktuelle Studien zu kennen, kann für Betroffene von entscheidender Bedeutung sein: Krebspatienten, deren Behandlung im Rahmen klinischer Studien erfolgt, werden besonders engmaschig und intensiv betreut. Zudem erhalten sie frühzeitig Zugang zu innovativen Therapieverfahren, die andernorts noch nicht zur Verfügung stehen. In dem neuen Studienregister können Interessierte anhand von Stichworten nach Studien suchen. Mithilfe von verschiedenen Filterfunktionen sind auch bestimmte Erkrankungen oder spezielle Einrichtungen, die onkologische Studien anbieten, abrufbar.

Studien helfen heilen

Klinische Studien bieten die Möglichkeit, Behandlungsstrategien zu entwickeln, die individuell an den Patienten angepasst sind. Darüber hinaus liefern die Studien neue Erkenntnisse über das Entstehen, für die Prävention und für die Diagnostik von onkologischen Erkrankungen. Auch unterstützende Therapien, z. B. die Behandlung von Nebenwirkungen oder die psychoonkologische Betreuung von Krebspatienten, können dank klinischer Studien optimiert werden. Aus diesen Gründen stuft auch die Stiftung Deutsche Krebshilfe das Einrichten einer zentralen klinischen Studiendatenbank als dringende Notwendigkeit gerade für onkologische Spitzenzentren ein.

Weitere Informationen:

Dr. Mandy Wahlbuhl-Becker
Telefon: 09131 85-47029
E-Mail: ccc-direktionatuk-erlangen.de

 
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