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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Forschende wollen die Sensoren des Immunsystems unter die Lupe nehmen

Mit welchen Infektionen bist du schon in Kontakt gekommen? In Zukunft reicht eventuell ein einziger Bluttest, um diese Frage zu beantworten. Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen wollen dazu die Sensoren unter die Lupe nehmen, mit denen das Immunsystem Krankheitserreger erkennt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt in den kommenden vier Jahren mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert.

Pettenkofer-Promotionspreis 2025 für den Erlanger Forscher Dr. Arne Cordsmeier

Seit 1888 zeichnet die renommierte Pettenkofer-Stiftung herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und praktischen Hygiene, medizinischen Mikrobiologie oder Virologie wegweisende Arbeiten veröffentlicht haben. Erstmals hat die Stiftung nun einen Promotionspreis verliehen, mit dem Dr. Arne Cordsmeier für seine besondere Dissertationsleistung in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Anja Lührmann am Mikrobiologischen Institut – Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene (Direktor: Prof. Dr. Christian Bogdan) des Uniklinikums Erlangen ausgezeichnet wurde.

Start des Bayerischen Zentrums für präventive Infektionsmedizin – nachhaltige Stärkung von Forschung, Versorgung und Prävention

Nicht erst seit der Coronapandemie ist klar, wie wichtig präventive Infektionsmedizin ist: Neue Krankheitserreger tauchen auf, und immer mehr Bakterien entwickeln Resistenzen gegen gängige Antibiotika. Um die Bevölkerung besser vor Infektionskrankheiten zu schützen, nimmt in Bayern eine neue wissenschaftliche Einrichtung ihre Arbeit auf: das Bayerische Zentrum für präventive Infektionsmedizin (BZI). Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst vernetzt das Zentrum alle sechs bayerischen Universitäten mit Medizinischer Fakultät, darunter Erlangen, Augsburg, München (LMU und TU), Regensburg und Würzburg, sowie die Hochschulmedizin und den öffentlichen Gesundheitsdienst.

Großer Erfolg für das Uniklinikum Erlangen und die FAU

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) einen neuen Sonderforschungsbereich, der Autoimmunerkrankungen untersucht und ein Transregio-Projekt mit FAU-Beteiligung hat die DFG eine weitere Förderperiode bewilligt.

Erlanger Forschende untersuchen einen grundlegenden biologischen Prozess in geimpften Probanden

Wenn Killerzellen des Immunsystems auf Anzeichen einer Infektion stoßen, teilen sich manche von ihnen danach rasant. Sie wachsen so zu einer großen Abwehrtruppe heran, die dann den Erreger bekämpft. Allerdings ist das längst nicht für jede einzelne Killerzelle der Fall. An welchem Kriterium entscheidet sich, ob es zur Vermehrung kommt oder nicht? Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), des Uniklinikums Erlangen und von Helmholtz Munich sind dieser Frage nachgegangen. Dazu untersuchten sie Menschen, die eine Covid-Impfung erhalten hatten. Bei ihnen teilten sich danach ausschließlich Zellen, deren „Schlagkraft“ gegenüber dem verimpften Virus-Merkmal einen bestimmten Schwellenwert überschritt. Die Ergebnisse erscheinen in der Fachzeitschrift Science Immunology.

Mikrobiologe sensibilisiert für das richtige Verhalten bei Kontakt mit Fledermäusen – nachträgliche Tollwutimpfung schützt vor tödlicher Erkrankung

Gerade im Hochsommer, wenn die Tage lang sind und vieles draußen stattfindet, kann es passieren, dass Mensch und Wildtier sich in freier Natur begegnen. So sind auch Kontakte mit Fledermäusen nicht unwahrscheinlich. „Wer ein solches Tier findet oder von ihm berührt wird, sollte einiges beachten, denn Fledermäuse können in seltenen Fällen Tollwutviren übertragen“, erklärt PD Dr. Jürgen Held, Oberarzt des Mikrobiologischen Instituts – Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene (Direktor: Prof. Dr. Christian Bogdan) des Uniklinikums Erlangen. Die Tollwut ist eine nahezu immer tödlich verlaufende Erkrankung, entsprechend mahnt der Experte zur Vorsicht.

2. Internationale „ImmunoMicroTope“-Konferenz in Erlangen

Am Mikrobiologischen Institut – Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene (Direktor: Prof. Dr. Christian Bogdan) des Uniklinikums Erlangen findet vom 9. bis zum 11. April 2025 eine internationale Konferenz zur Funktionsweise des Immunsystems bei der Infektionsabwehr statt. Zur Konferenz werden ca. 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 14 Nationen erwartet. Ein Schwerpunkt ist der Austausch neuester Erkenntnisse zum Einfluss von Gewebefaktoren auf den Verlauf und die Abwehr von Infektionen durch klinisch relevante Bakterien, Parasiten und Pilze.

PD Dr. Jürgen Held von der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft ausgezeichnet

Lebensbedrohliche invasive Pilzinfektionen noch früher zu erkennen bzw. diagnostische Strategien zu entwickeln, um Antimykotika optimal einzusetzen: Das sind Ziele, die PD Dr. Jürgen Held, Oberarzt und Leiter der diagnostischen Abteilung des Mikrobiologischen Instituts – Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene (Direktor: Prof. Dr. Christian Bogdan) des Uniklinikums Erlangen, bei seinen Studien verfolgt. Für seine herausragenden Arbeiten zur Charakterisierung und klinischen Anwendung fungaler Biomarker bei diversen Patientenkollektiven wurde er jetzt von der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft e. V. (DMykG) mit deren bedeutendstem Preis ausgezeichnet. Der Forschungsförderpreis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Wissenschaftler Kilian Schober mit 100.000 Euro ausgezeichnet

Ob eine Killer-T-Zelle unseres Immunsystems uns schützt oder schadet, hängt davon ab, an welches Antigen sie mit dem für sie typischen Rezeptor bindet. Ein Erwachsener verfügt über rund hundert Millionen verschiedene T-Zellrezeptoren. Welche Antigene diese Rezeptoren erkennen, liegt jedoch weitgehend im Dunkeln, vor allem bei Krebs und Autoimmunerkrankungen, aber auch bei vielen Infektionen. PD Dr. Kilian Schober ist mit seiner Forschungsgruppe am Mikrobiologischen Institut – Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene (Direktor: Prof. Dr. Christian Bogdan) des Uniklinikums Erlangen dabei, Licht in dieses Dunkel zu bringen – und wird nun von der Aventis Foundation mit einem Life Sciences Bridge Award ausgezeichnet, der mit 100.000 Euro dotiert ist.

Bürgervorlesung am 6. Mai 2024 über Infektionsgefahren, die von Hund, Katze und Co. ausgehen

Die Deutschen lieben ihre Haustiere – im Jahr 2023 lebten laut Statista rund 34,3 Millionen Tiere in Privathaushalten. Am liebsten halten die Menschen hierzulande Katzen und Hunde, gefolgt von Kleintieren wie Kaninchen, Meerschweinchen und Hamstern sowie Ziervögeln, Aquarienfischen und Reptilien. Einige dieser Haustiere gelten für viele als vollwertige Familienmitglieder. Neben den Freuden, die Tiere im Haushalt bereiten können, gibt es aber auch ein paar Gefährdungsaspekte, die Tierhalterinnen und -halter kennen sollten, um sich entsprechend zu schützen. Auf diese geht Prof. Dr. Christian Bogdan, Direktor des Mikrobiologischen Instituts – Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene des Uniklinikums Erlangen, im Rahmen seiner Bürgervorlesung „Infektionsgefahren durch Haustiere“ am Montag, 6. Mai 2024, ab 18.15 Uhr ein.

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