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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Nachwuchswissenschaftlerin der Psychiatrie ausgezeichnet

Die Nachwuchswissenschaftlerin Zora Schickardt wurde auf dem sechsten gemeinsamen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie e. V. (DGBP) und der Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie e. V. (AGNP) mit dem ersten Preis des DGBP-Posterwettbewerbs ausgezeichnet. Prämiert wurde das Poster zu ihrer Doktorarbeit, in der sie ein innovatives humanes Zellmodell der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) entwickelt hat, das zentrale krankheitsrelevante Veränderungen in induzierten humanen Nervenzellen abbildet. Zora Schickardt ist seit 1. Mai 2026 in der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen in der Arbeitsgruppe von Klinikdirektorin Prof. Dr. Sarah Kittel-Schneider tätig.

Kostenlose Fragebögen und Leistungstests zu häuslicher Pflege und Demenz für Angehörige, Fachpersonen und Forschung ab sofort verfügbar

In neun von zehn Fällen erfolgt die häusliche Versorgung von Pflegebedürftigen durch Privatpersonen – meist durch nahestehende Verwandte. Für die Pflegenden stellt das oft eine große Belastung dar: Freie Minuten für Hobbys sowie Zeit für sich selbst bleiben kaum und eine ungestörte Nachtruhe ist nur selten möglich. Auf Dauer wirkt sich das negativ auf die Gesundheit der Pflegenden aus – und auch die Qualität der Pflege leidet. Zugleich gibt es Hinweise, dass Pflegende auch positive Erfahrungen machen: Viele berichten etwa, dass sie sich aufgrund der häuslichen Pflege selbstwirksamer fühlen. Wie hoch die eigene Belastung ist und welche positiven Aspekte die häusliche Pflege individuell mit sich bringt, können pflegende Angehörige nun online herausfinden: Auf www.caregiving-tests.de, einer neuen Website des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, stehen dafür ab sofort zwei wissenschaftlich fundierte, alltagsnahe Selbsttests kostenlos zur Verfügung: die Häusliche-Pflege-Skala (HPS) zur Erfassung der Pflegebelastung und die Benefits of Being a Caregiver Scale (BBCS) zur Ermittlung positiver Erfahrungen. Diese und weitere Erhebungsverfahren wurden in den vergangenen drei Jahrzehnten von Prof. Dr. Elmar Gräßel, Leiter des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung, und seinen wissenschaftlichen Mitarbeitenden entwickelt. Mit der Webseite möchte er die Ergebnisse niedrigschwellig zugänglich machen: „Wissenschaft ist kein Selbstzweck. Meinem Team und mir ist es wichtig, dass unsere Forschung…

Prof. Dr. Sarah Kittel-Schneider ist neue Direktorin der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik

Prof. Dr. Sarah Kittel-Schneider ist seit 1. April 2026 Direktorin der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen. Sie löst damit Prof. Dr. Johannes Kornhuber ab, der die Erlanger Psychiatrie seit Juli 2000 leitete. Bis zu ihrem Wechsel nach Erlangen war Sarah Kittel-Schneider Lehrstuhlinhaberin für Psychiatrie am University College Cork in Irland.

Online-Informationsveranstaltungen zum kostenlosen Jugendprojekt „Boulder dich stark“ am 9.03. und 19.03.2026

Bouldern macht stärker – und fördert die psychische Gesundheit! Das konnte in zahlreichen Studien der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen gezeigt werden. Seit dem vergangenen Jahr gibt es die für Erwachsene bereits etablierte Boulderpsychotherapie auch für 13- bis 18-Jährige. Ab Mai 2026 starten die nächsten – und damit letzten – Therapiegruppen, jeweils in Erlangen, Nürnberg, Bamberg und Regensburg. Jugendliche, Eltern und Interessierte können sich am Montag, 9. März 2026, und am Donnerstag, 19. März 2026, jeweils um 18.00 Uhr, in einer Online-Veranstaltung anonym und unverbindlich über die Studienteilnahme informieren.

Bürgervorlesung am 19.01.2026 stellt neues Alterstraumazentrum vor

In einer alternden Gesellschaft gewinnt eine umfassende geriatrische Versorgung – vor allem nach sturzbedingten Brüchen – immer mehr an Bedeutung. Die Unfallchirurgische und Orthopädische Klinik (Direktor: Prof. Dr. Mario Perl) des Uniklinikums Erlangen trägt dieser Entwicklung Rechnung und hat entsprechende Strukturen geschaffen. Erst 2025 wurde die Klinik als Alterstraumazentrum der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V. zertifiziert. In einer Bürgervorlesung am Montag, 19. Januar 2026, ab 18.15 Uhr, stellen nun drei Experten das neue Zentrum vor: Prof. Dr. Mario Perl, Direktor der Unfallchirurgie-Orthopädie, Arzt Dr. Stefan Tiefenböck und Oberarzt PD Dr. Moritz Leppkes von der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) des Uniklinikums Erlangen.

Online-Informationsveranstaltung am 20.01.2026 klärt über Depressionen bei Kindern und Jugendlichen auf – was Eltern tun können

Jedes Kind durchlebt Phasen, in denen es traurig ist. Doch was ist, wenn die Antriebslosigkeit, die Traurigkeit und der Schwermut überhandnehmen? Ab wann können Eltern, Bezugspersonen oder die jungen Menschen selbst von einer „echten“ Depression ausgehen – und wie lässt sich frühzeitig gegensteuern? Antworten darauf gibt Prof. Dr. Carolin Donath von der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Johannes Kornhuber) des Uniklinikums Erlangen bei einem kostenlosen Online-Informationsabend. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 20. Januar 2026 um 18.00 Uhr, statt und richtet sich an Eltern, Jugendliche und Interessierte, die mehr über Symptome, Prävention und Unterstützung bei psychischen Belastungen erfahren möchten.

Kraft schöpfen in Oberstdorf: Neues Kurangebot des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung am Uniklinikum Erlangen für berufstätige pflegende Angehörige

In neun von zehn Fällen erfolgt die häusliche Versorgung von Pflegebedürftigen durch Privatpersonen – meist durch nahestehende Verwandte wie die Tochter oder den Partner. Für die Pflegenden stellt der Alltag oft eine große Herausforderung dar. Besonders dann, wenn sie zugleich einer Erwerbstätigkeit nachgehen: Freie Minuten für Schlaf, Freundschaften, Hobbys oder Zeit für sich bleiben kaum. Auf Dauer kann sich diese körperliche und seelische Belastung negativ auf die Gesundheit der Pflegenden auswirken – und auch die Qualität der Pflege leidet darunter. Aus diesem Grund hat ein Forschungsteam um PD Dr. Anna Pendergrass, Leiterin der Arbeitsgruppe Angehörigenforschung am Zentrum für Medizinische Versorgungsforschung (Leiter: Prof. Dr. Elmar Gräßel) der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Johannes Kornhuber) des Uniklinikums Erlangen, in Kooperation mit Tourismus Oberstdorf und der Klinik Hohes Licht in Oberstdorf, ein zusätzliches Kurangebot entwickelt, das speziell auf die Lebenssituation pflegender Angehöriger zugeschnitten ist. Für den ersten Durchgang im Frühjahr 2026 sucht das Projektteam nun Menschen, die eine pflegebedürftige verwandte Person zu Hause versorgen und an dem neuen zweiwöchigen Entlastungsangebot teilnehmen möchten. „Die Kur soll berufstätige pflegende Angehörige darin unterstützen, Kraft zu schöpfen, sich zu erholen und neue Wege im Umgang mit ihren täglichen Herausforderungen zu finden“, erklärt Prof. Dr. Elmar Gräßel und ermutigt: „Hilfe anzunehmen ist keine Schwäche, sondern eine wahre Stärke.“

Online-Informationsveranstaltung am 1.12.2025 klärt über Depressionen bei Kindern und Jugendlichen auf – was Eltern tun können

Jedes Kind durchlebt Phasen, in denen es traurig ist. Doch was ist, wenn die Antriebslosigkeit, die Traurigkeit und der Schwermut überhandnehmen? Ab wann können Eltern, Bezugspersonen oder die jungen Menschen selbst von einer „echten“ Depression ausgehen – und wie lässt sich frühzeitig gegensteuern? Antworten darauf gibt Prof. Dr. Carolin Donath von der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Johannes Kornhuber) des Uniklinikums Erlangen bei einem kostenlosen Online-Informationsabend. Die Veranstaltung findet am Montag, 1. Dezember 2025, um 18.00 Uhr, in Kooperation mit dem Herder-Gymnasium Forchheim statt und richtet sich an Eltern, Jugendliche und Interessierte, die mehr über Symptome, Prävention und Unterstützung bei psychischen Belastungen erfahren möchten.

Wesentlicher Beitrag zur Früherkennung geleistet

Anlässlich der 6. Bayerischen Demenzwoche hat das Forschungsprojekt digiDEM Bayern am Uniklinikum Erlangen und an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) mit der Rekordzahl von 62 Demenz-Screeningtagen im Vergleich zu vergangenen Bayerischen Demenzwochen an Standorten in ganz Bayern einen wesentlichen Beitrag zur Früherkennung von Demenz geleistet. Rund 1.500 Menschen haben die Möglichkeit genutzt, sich testen zu lassen, davon haben 23 Prozent der Personen ein abklärungsbedürftiges Ergebnis erhalten. Dabei fanden über 80 Prozent der Screeningtage im ländlichen Raum statt. Insgesamt wurden im Rahmen des Projekts seit Sommer 2022 insgesamt 220 Testtage veranstaltet. Dabei haben rund 6.000 Personen ihre Gedächtnisleistung überprüfen lassen. Bei 26 Prozent lag ein abklärungsbedürftiges Testergebnis vor (Stand 10.11.2025).

Online-Informationsveranstaltungen zum neuen Jugendprojekt „Boulder dich stark“ am 17.11. und 2.12.2025

Bouldern macht stärker – und fördert die psychische Gesundheit! Das konnte in zahlreichen Studien der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Johannes Kornhuber) des Uniklinikums Erlangen gezeigt werden. Nun gibt es die Boulderpsychotherapie auch für die Altersgruppe der 13- bis 18-Jährigen. Jugendliche, Eltern und Interessierte können sich am Montag, 17. November 2025, und am Dienstag, 2. Dezember 2025, jeweils um 18.00 Uhr in einer Online-Veranstaltung anonym und unverbindlich über die Studienteilnahme informieren.

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