Zum Hauptinhalt springenSkip to page footer

Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Bürgervorlesung am 15. Juni 2026 informiert über innovative Therapien

Wer meint, dass bei Eingriffen der modernen Plastischen und Ästhetischen Chirurgie vor allem optische Veränderungen im Vordergrund stehen, irrt: „Unser Ziel ist es, für unsere Patientinnen und Patienten eine verloren gegangene Funktionalität wiederherzustellen“, betont Prof. Dr. Andreas Arkudas, Direktor der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen: „Die Menschen sollen etwa mit ihrer Hand wieder zugreifen oder mit ihrem Mund wieder lächeln können.“ In seiner Bürgervorlesung „Mehr als Ästhetik – wie die Plastische Chirurgie für mehr Lebensqualität sorgt“ informiert Prof. Arkudas am Montag, 15. Juni 2026, ab 18.15 Uhr u. a. über komplexe handchirurgische Eingriffe, über Straffungsoperationen nach Gewichtsverlust sowie über moderne Brustrekonstruktionen mit Eigengewebe etwa nach einer Brustkrebs-OP.

Bürgervorlesung am 8. Juni 2026 informiert Reisende über unerwünschte Souvenirs

Jede und jeder blickt gern auf den Urlaub zurück, ungewollte Mitbringsel in Form von Parasiten können die Erinnerung daran jedoch erheblich trüben. In seinem Vortrag erklärt Prof. Dr. Christian Bogdan, Direktor des Mikrobiologischen Instituts – Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene des Uniklinikums Erlangen, welche parasitären Infektionserreger Menschen immer wieder von Auslandsreisen mitbringen. Im Rahmen seiner Bürgervorlesung „Parasiten als Urlaubsmitbringsel“ am Montag, 8. Juni 2026, ab 18.15 Uhr spricht Prof. Bogdan außerdem über die größten Ansteckungsrisiken, erklärt typische Symptome und gibt Tipps, wie sich Reisende am besten schützen können.

Bürgervorlesung am 01.06.2026 informiert über gesundheitliche Versorgungsplanung

Krankheit, Sterben und Tod: Damit beschäftigt sich niemand gern. „Doch es ist nie zu früh, sich aktiv mit diesen Themen auseinanderzusetzen“, empfiehlt Prof. Dr. Christoph Ostgathe, Leiter der Palliativmedizinischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen. In seiner Bürgervorlesung am Montag, 1. Juni 2026, ab 18.15 Uhr, informiert er umfassend zu unterschiedlichen Aspekten der gesundheitlichen Versorgungsplanung. Dazu zählen beispielsweise die Patientenverfügung, die Vorsorgevollmacht und die Betreuungsverfügung, aber auch das Ehegattennotvertretungsrecht im Falle einer Nichteinwilligungsfähigkeit bei schwerer Krankheit. Doch was verbirgt sich hinter diesen Begriffen? Und wie kann ich vorsorgen, sodass mein Wille beachtet wird? Diese und viele weitere Fragen beantwortet der Experte im Rahmen seines Vortrags.

Manfred-Roth-Stiftung fördert internationalen Austausch von Forschenden

Medizinische Forschung findet nicht ausschließlich in Labor und Klinik statt, sondern lebt auch vom Austausch der Forschenden untereinander. Solche gegenseitigen Denkanstöße fördert nun die Manfred-Roth-Stiftung: Sie unterstützt das Programm des FAU Profilzentrums Immunmedizin (FAU I-MED) mit 20.000 Euro. FAU I-MED vereint über 100 immunologische Forschungsgruppen des Uniklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). „Die Spende erlaubt es uns, in den kommenden fünf Jahren weiterhin renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland nach Erlangen zum Vortrag und zum Gedankenaustausch einzuladen“, sagt Prof. Dr. Christian Bogdan, Vorsitzender von FAU I-MED und Direktor des Mikrobiologischen Instituts – Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene des Uniklinikums Erlangen.

Bürgervorlesung am 18. Mai 2026 informiert über Lebendspenden

Eine starre Altersgrenze gibt es bei Organspenden nicht. Viel entscheidender als das Alter ist der Gesundheitszustand der potenziellen Spenderinnen und Spender, auch ältere Menschen können dafür in Frage kommen. In seinem Bürgervortrag erklärt Prof. Dr. Mario Schiffer, Direktor der Medizinischen Klinik 4 – Nephrologie und Hypertensiologie des Uniklinikums Erlangen, nach welchen medizinischen Kriterien die Entscheidung für eine Lebendspende getroffen wird. Im Rahmen seiner Bürgervorlesung „Organspende – eine Frage des Alters?“ am Montag, 18. Mai 2026, ab 18.15 Uhr spricht Prof. Schiffer außerdem über den großen Bedarf an Spenderorganen, erläutert aktuelle Transplantationszahlen und gibt einen Einblick in die Abläufe rund um eine Organspende.

Manfred-Roth-Stiftung unterstützt Forschungsprojekt zu häufiger Spätkomplikation bei Stammzelltransplantationen mit 21.100 Euro

Bei rund der Hälfte aller Patientinnen und Patienten, die eine körperfremde Stammzelltransplantation erhalten – etwa zur Behandlung einer akuten Leukämie –, tritt nach der Gabe eine chronische Graft-versus-Host-Erkrankung (cGvHD) auf. Dabei handelt es sich um eine Spätkomplikation, bei der die transplantierten Spenderimmunzellen gesundes Gewebe der Empfängerin oder des Empfängers angreifen. Obwohl diese Erkrankung in der Regel gut behandelbar ist, schränkt sie die Lebensqualität oft erheblich ein. Daher möchte nun ein Forschungsteam um Prof. Dr. Silvia Spörl, Oberärztin der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie des Uniklinikums Erlangen, im Rahmen des Projekts „Funktionelle Heterogenität pathogener T-Zell-Subpopulationen bei der chronischen Graft-versus-Host-Reaktion“ die zugrunde liegenden Mechanismen genauer untersuchen. „Langfristig könnten die Ergebnisse dazu beitragen, Risikopatientinnen und -patienten frühzeitig zu identifizieren, die Erkrankung gezielter zu behandeln oder ihren Ausbruch zu verhindern“, erläutert Isabel Sandner, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projektteam. Die Fürther Manfred-Roth-Stiftung unterstützt das Forschungsvorhaben jetzt mit 21.100 Euro zugunsten der Forschungsstiftung Medizin am Uniklinikum Erlangen. Dank des Matching-Funds-Programms stockt das Uniklinikum Erlangen die Spende auf insgesamt 26.586 Euro auf.

Bürgervorlesung am 11. Mai 2026 informiert über moderne Krebstherapien im Kopf-Hals-Bereich

OP, Bestrahlung, Chemotherapie: Die Therapie fortgeschrittener Kopf-Hals-Tumoren ist komplex und stellt Betroffene vor große körperliche und seelische Herausforderungen. Neue Behandlungsansätze wie die perioperative Immuntherapie eröffnen hier zusätzliche Möglichkeiten, die körpereigene Abwehr im Kampf gegen den Krebs zu aktivieren. Doch was genau verbirgt sich dahinter? Für welche Patientinnen und Patienten kommt eine Immuntherapie infrage? Hat sie das Potenzial, das Überleben zu verlängern und damit bisherige Behandlungsansätze grundlegend zu verändern? Diesen Fragen widmet sich die Bürgervorlesung „Perioperative Immuntherapie – neuer Behandlungsstandard bei fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren?“ am Montag, 11. Mai 2026. Prof. Dr. Dr. Manuel Weber, stellvertretender Direktor der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgischen Klinik, PD Dr. Marlen Haderlein, Oberärztin der Strahlenklinik, und PD Dr. Robin Rupp, Oberarzt der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen, geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Krebsmedizin und zeigen auf, wie innovative Immuntherapien vor und nach einer Operation eingesetzt werden können.

Manfred-Roth-Stiftung unterstützt interdisziplinäres Forschungsprojekt für eine frühe Diagnostik von Organabstoßungen

Mit einer Fördersumme von 32.000 Euro unterstützt die Fürther Manfred-Roth-Stiftung ein interdisziplinäres Forschungsprojekt des Uniklinikums Erlangen, das die Lebensqualität von organtransplantierten Kindern und Jugendlichen verbessern soll. „Wir wollen eine Diagnostik entwickeln, die eine potenzielle Abstoßung des Spenderorgans bereits frühzeitig erkennt, sodass die Dosis der lebenslang einzunehmenden immununterdrückenden Medikamente reduziert werden kann“, erläutert Projektleiter Dr. Andreas Limmer. Der Biologe und Arbeitsgruppenleiter der Herzchirurgischen Klinik erarbeitet diesen neuen Forschungsansatz gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten sowie einem weiteren Biologen in verschiedenen Bereichen des Uniklinikums Erlangen. Beteiligt sind neben der Herzchirurgie Forschende der Kinder- und Jugendklinik und der Medizinischen Klinik 4 – Nephrologie und Hypertensiologie sowie des Transplantationszentrums Erlangen-Nürnberg. „Unser langfristiges Ziel ist es, am Uniklinikum eine interdisziplinäre Forschungsgruppe für Transplantationswissenschaft zu initiieren“, betont Dr. Limmer. Die 32.000-Euro-Spende an die Forschungsstiftung Medizin stockt das Uniklinikum Erlangen im Rahmen seines Matching-Funds-Programms auf insgesamt 40.320 Euro auf.

Bürgervorlesung am 4. Mai 2026 informiert über Intensivversorgung und die Zeit danach

Die schwere Krankheit ist überstanden, die Beatmungsschläuche sind ab. Jetzt wünschen sich die meisten Betroffenen: raus aus der Klinik und rein in den Alltag. Doch ganz so einfach ist es nicht. Denn lebensrettende Maßnahmen und eine Behandlung auf der Intensivstation muten dem Organismus viel zu. Auch nach der Krankenhausentlassung können sich Patientinnen und Patienten deshalb noch schwach und erschöpft fühlen; vielleicht stellen sie auch Atemprobleme, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen oder Ängste fest. Wie all dem bestmöglich begegnet werden kann, erfahren Interessierte am Montag, 4. Mai 2026, in der Bürgervorlesung „Von der Intensivstation zurück ins Leben“. Darin erläutern Prof. Dr. Roland C. E. Francis, Direktor der Anästhesiologischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, und Oberarzt Dr. Alexander Hunsicker, wie die Rückkehr in die Normalität bestmöglich gelingt. Welche Weichen können schon vor einer großen Operation gestellt werden? Welche neuen schonenden Therapien und Verfahren gibt es in der Intensivmedizin, etwa bei der Beatmung? Inwiefern fördern Reha- und Nachsorgekonzepte die Genesung und wie können Angehörige den gesamten Prozess unterstützen?

Bürgervorlesung am 27.04.2026 informiert über Gewebeveränderungen der Schilddrüse

Je älter wir werden, desto häufiger haben wir sie: Schilddrüsenknoten. Wird allerdings nicht aktiv nach ihnen gesucht, bleiben sie meist unbemerkt, da sie nur selten Beschwerden verursachen. In 98 Prozent aller Fälle sind die Gewebeveränderungen gutartig. Sind sie jedoch bösartig, haben sie fast immer eine sehr gute Prognose – aber eben nur fast. Sollten Menschen ab einem bestimmten Alter oder mit familiärer Vorbelastung also ihre Schilddrüse auf Knoten untersuchen lassen? Oder was ist, wenn bereits Knoten festgestellt wurden? Wie lässt sich zwischen gut- und bösartig unterscheiden? Und: Werden Schilddrüsen zu häufig operiert? In seiner Bürgervorlesung am Montag, 27. April 2026, ab 18.15 Uhr, informiert Prof. Dr. Thomas Kühlein, Direktor des Allgemeinmedizinischen Instituts des Uniklinikums Erlangen, umfassend über das Thema Schilddrüsenknoten. Der Facharzt erläutert anhand der gerade neu erschienenen Leitlinie, was Patientinnen und Patienten zu dem Thema wissen sollten.

Nachrichtensuche