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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Bürgervorlesung am 27.04.2026 informiert über Gewebeveränderungen der Schilddrüse

Je älter wir werden, desto häufiger haben wir sie: Schilddrüsenknoten. Wird allerdings nicht aktiv nach ihnen gesucht, bleiben sie meist unbemerkt, da sie nur selten Beschwerden verursachen. In 98 Prozent aller Fälle sind die Gewebeveränderungen gutartig. Sind sie jedoch bösartig, haben sie fast immer eine sehr gute Prognose – aber eben nur fast. Sollten Menschen ab einem bestimmten Alter oder mit familiärer Vorbelastung also ihre Schilddrüse auf Knoten untersuchen lassen? Oder was ist, wenn bereits Knoten festgestellt wurden? Wie lässt sich zwischen gut- und bösartig unterscheiden? Und: Werden Schilddrüsen zu häufig operiert? In seiner Bürgervorlesung am Montag, 27. April 2026, ab 18.15 Uhr, informiert Prof. Dr. Thomas Kühlein, Direktor des Allgemeinmedizinischen Instituts des Uniklinikums Erlangen, umfassend über das Thema Schilddrüsenknoten. Der Facharzt erläutert anhand der gerade neu erschienenen Leitlinie, was Patientinnen und Patienten zu dem Thema wissen sollten.

Bürgervorlesung am 20.04.2026 informiert über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur COVID-19-Impfung

30. Januar 2020: Die Weltgesundheitsorganisation ruft angesichts des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 eine internationale Gesundheitsnotlage aus. Am 11. März 2020 erklärt sie den Ausbruch zur Pandemie. Binnen eines Jahres entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Impfstoffe gegen die Viruserkrankung COVID-19 – ein Meilenstein der medizinischen Forschung. Heute, fünf Jahre nach Beginn der weltweiten Impfkampagnen, zieht Prof. Dr. Klaus Überla, Direktor des Virologischen Instituts – Harald-zur-Hausen-Institut für Virologie des Uniklinikums Erlangen, eine wissenschaftliche Bilanz: In seiner Bürgervorlesung „Fünf Jahre COVID-19-Impfungen – was wissen wir heute?“ am Montag, 20. April 2026, ab 18.15 Uhr, zeigt er auf, wie wichtig die Impfstoffe bis heute sind, welche gesicherten Erkenntnisse zu Wirkungen und Nebenwirkungen vorliegen – und welche Fragen die Forschung weiterhin beschäftigen.

Erster Vortag der neuen Bürgervortragsreihe informiert am 13.04.2026 über geschlechterspezifische Unterschiede bei Herzerkrankungen

Ein drückendes Engegefühl in der Brust, Luftnot und Schweißausbrüche: Das sind klassische Anzeichen eines Herzinfarkts. Doch das Herzleiden kann sich auch anders äußern: Atemnot, Schmerzen im Oberbauch oder Übelkeit. Symptome, die oft mit einer Magen-Darm-Infektion oder anderen harmlosen Ursachen verwechselt werden. Dies ist bei Frauen häufiger als bei Männern. Und statt schnell den Notruf zu wählen, wird in vielen Fällen abgewartet – dabei zählt jetzt jede Sekunde. In der Bürgervorlesung „Herzerkrankungen bei Frauen und bei Männern – gibt es Unterschiede?“ erläutert Prof. Dr. Stephan Achenbach, Direktor der Medizinischen Klinik 2 – Kardiologie und Angiologie des Uniklinikums Erlangen, wie sich Herzerkrankungen bei Männern und Frauen unterscheiden und was bei einer geschlechtersensiblen Behandlung zu beachten ist. Die Veranstaltung findet am Montag, 13. April 2026, ab 18.15 Uhr statt und steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen. Damit macht Prof. Achenbach, der auch Vorstandsvorsitzender der Forschungsstiftung Medizin am Universitätsklinikum Erlangen ist, traditionell den Auftakt zu einer neuen Bürgervortragsreihe. Im Sommersemester 2026 erwarten die Zuhörenden insgesamt 13 interessante Themen.

„Foundation for Sustainable Healthcare“ fördert medizinisch-wissenschaftliche Projekte mit Bezug „Nachhaltigkeit in der Medizin“

Siemens Healthineers wird über die nächsten fünf Jahre mit der neuen Namensstiftung „Foundation for Sustainable Healthcare“ die Forschung am Uniklinikum Erlangen mit einer Zuwendung von 250.000 Euro unterstützen. Unter dem Dach der bestehenden Forschungsstiftung Medizin am Universitätsklinikum Erlangen sollen so medizinisch-wissenschaftliche Projekte mit einem Bezug zum Themenkomplex „Nachhaltigkeit in der Medizin“ gefördert werden. Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute am Uniklinikum Erlangen unterzeichnet. Dank des Matching-Funds-Programms des Uniklinikums Erlangen und der Mitfinanzierung der Forschungsstiftung Medizin kann die Summe auf insgesamt 350.000 Euro aufgestockt werden. Alle wissenschaftlich tätigen Personen am Uniklinikum Erlangen können sich im Rahmen jährlicher Ausschreibungen für eine Förderung in Höhe von jeweils 70.000 Euro bewerben.

Studie des Uniklinikums Erlangen und der FAU bahnt den Weg zur Kryokonservierung von neuronalem Gewebe

Forschenden des Uniklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und ist es gelungen, Gehirngewebe durch extreme Tiefkühlung zu konservieren. Nach dem Auftauen begannen die Neurone wieder, elektrische Signale auszutauschen. Das Verfahren könnte beispielsweise genutzt werden, um Hirngewebe haltbar zu machen, das bei Operationen entnommen wurde, um es dann später zu untersuchen. Damit könnte es auch die Entwicklung von Medikamenten erleichtern. Die Ergebnisse erscheinen in der Fachzeitschrift PNAS.

Manfred-Roth-Stiftung spendet 20.000 Euro für Autoimmun-Forschung der Augenklinik des Uniklinikums Erlangen

Funktionelle Autoantikörper gegen G-Protein gekoppelte Rezeptoren (GPCR-fAAb) können – das zeigen vorherige Studienerkenntnisse der Forschenden – die Funktion der Zellen stören und damit zu Krankheitsentstehungen beitragen wie beim Glaukom (Grüner Star) oder bei dem Post-COVID Syndrom. Die exakte Wirkungsweise, durch welche diese speziellen Autoantikörper zu einer Durchblutungsstörung oder Neurodegeneration beitragen, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Diesen pathogenetischen Ansatz verfolgt eine interdisziplinäre und translationale Forschungsgruppe des Uniklinikums Erlangen und der FAU Erlangen-Nürnberg. Prof. Dr. Antonio Bergua, Oberarzt der Augenklinik des Uniklinikums Erlangen, untersucht speziell den Einfluss der Autoantikörper auf die retinale Neurodegeneration. Die Fürther Manfred-Roth-Stiftung der Handelskette NORMA unterstützt diesen Forschungsansatz mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro. Mit seinem Matching-Funds-Programm stockt die Forschungsstiftung Medizin des Uniklinikums Erlangen die Fördersumme auf insgesamt 25.200 Euro auf.

Spende der Manfred-Roth-Stiftung fördert die medizinische Forschung und die Ausbildung von wissenschaftlichem Personal

Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 32.000 Euro ermöglicht die Manfred-Roth-Stiftung der Nephropathologischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen die Anschaffung eines Hochleistungs-Forschungsmikroskops. Das neue Arbeitsgerät soll das Team um Prof. Dr. Felix B. Engel dabei unterstützen, vielversprechende Forschungsprojekte weiter voranzubringen. Zu den zukunftsweisenden Themenfeldern gehören der 3D-Druck von Herzgewebe, die experimentelle Forschung an Zebrafischmodellen sowie die pathophysiologischen Grundlagen von Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) und Long-Covid. Gerade in diesen Bereichen ist eine exakte mikroskopische Analyse von Gewebe- und Zellstrukturen entscheidend, um Krankheitsmechanismen besser zu verstehen und neue therapeutische Ansätze entwickeln zu können. Die Spende wird durch das Matching-Funds-Programm der Forschungsstiftung Medizin am Uniklinikum Erlangen auf insgesamt 40.240 Euro aufgestockt.

Manfred-Roth-Stiftung ermöglicht verbessertes Therapieangebot der Physikalischen und Rehabilitativen Medizin

Kälte statt Wärme lautet das Therapiekonzept einer Kryosauna: Dabei wird der Körper in einer Einzelkabine für wenige Minuten extremen Temperaturen von mehr als -100°C ausgesetzt. Mit einer Spende in Höhe von 56.000 Euro unterstützt die Fürther Manfred-Roth-Stiftung dieses Behandlungsangebot der Physikalischen und Rehabilitativen Medizin in der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie des Uniklinikums Erlangen. Stiftungsvorstand Dr. Wilhelm Polster und Stiftungsrat Klaus Teichmann übergaben die Spende an Dr. Christoph Bleh, Leiter der Physikalischen und Rehabilitativen Medizin. „Wir werden von dem Geld unser Altgerät durch eine moderne elektrische Kryosauna ersetzen und sind so nicht länger auf Stickstofflieferungen angewiesen“, erläuterte Dr. Bleh. „Aufgrund der steigenden Nachfrage wollen wir die Kältetherapie schon seit längerem an allen Wochentagen anbieten, das ist jetzt möglich.“ Die Forschungsstiftung Medizin des Uniklinikums Erlangen stockt den Spendenscheck auf insgesamt 70.560 Euro auf.

Bürgervorlesung am 02.02.2026 informiert über Therapiemöglichkeiten bei starkem Schwitzen

Schwitzen ist überlebenswichtig – es reguliert die Körpertemperatur und befeuchtet die Haut. Doch was, wenn der Körper nicht aufhört, Schweiß zu produzieren und der natürliche Kühlmechanismus zur alltäglichen Belastung wird? Diesem Thema widmen sich Prof. Dr. Carola Berking, Direktorin der Hautklinik des Uniklinikums Erlangen, und Prof. Dr. Dr. h. c. Horia Sirbu, Leiter der Thoraxchirurgischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen, in ihrer Bürgervorlesung „Hyperhidrose: Wenn mein Deo versagt – Therapiemöglichkeiten bei starkem Schwitzen“. In ihrem gemeinsamen Vortrag am Montag, 2. Februar 2026, schildern die Expertin und der Experte ab 18.15 Uhr, ab wann chronisches Schwitzen krankhaft ist und wie Betroffenen mit dermatologischen und chirurgischen Maßnahmen geholfen werden kann.

Manfred-Roth-Stiftung spendet 35.000 Euro für Forschungsprojekt des Uniklinikums Erlangen

Plattenepithelkarzinome gelten als die zweithäufigsten malignen Hauttumoren. Sie gehören zu den hellen Hautkrebstumoren und entstehen zumeist an Kopf oder Hals, also Bereichen, die dauerhaft der Sonne ausgesetzt sind. In den vergangenen 30 Jahren hat sich die Zahl dieses Hautkrebses vervierfacht. Dr. Elisabeth Eschenbacher, Ärztin der Plastischen- und Handchirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, will mittels der Bioprinting-Technologie ein neuartiges realitätsnahes 3D-Tumormodell entwickeln. Dieses ermöglicht die präzise Untersuchung, welche Effekte UV- und Röntgenstrahlung sowie zielgerichtete Chemotherapien auf Plattenepithelkarzinome haben. „Mit diesem innovativen Tumormodell können wir die frühe Phase der Metastasierung sowie die initiale vaskuläre Reaktion auf Strahlentherapie realitätsnah nachvollziehen“, würdigt Klinikdirektor Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch den Forschungsansatz von Dr. Eschenbacher. Die Manfred-Roth-Stiftung fördert das Projekt mit einer Spende in Höhe von 35.000 Euro. Mit seinem Matching-Funds-Programm stockt das Uniklinikum Erlangen die Summe auf insgesamt 44.100 Euro auf.

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