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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Zusammenhängen zwischen Ernährung, Alkoholkonsum und Demenz auf der Spur

 

Kann eine Ernährungsberatung nicht nur die geistige Leistungsfähigkeit verbessern, sondern auch den Alkoholkonsum beeinflussen? Und welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Diesen Fragen ist ein Forschungsteam um Prof. Dr. Carolin Donath und Dr. Julia-Sophia Scheuermann aus dem Bereich Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen nachgegangen. Im Mittelpunkt standen dabei Menschen mit einer leichten Beeinträchtigung ihrer geistigen Fähigkeiten, einer sogenannten Mild Cognitive Impairment (MCI). Ihre Forschungsarbeit wurde nun auf dem 25. Deutschen Kongress für Versorgungsforschung vorgestellt und mit einem von drei Posterpreisen ausgezeichnet.

Herausragende wissenschaftliche Forschungsleistungen zur psychischen Gesundheit rund um Schwangerschaft und Geburt gewürdigt

Prof. Dr. Sarah Kittel-Schneider, Direktorin der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, wurde beim diesjährigen Kongress der International Marcé Society for Perinatal Mental Health in Kapstadt, Südafrika, mit der Marcé Medal ausgezeichnet. Mit der renommierten Ehrung würdigte die internationale Fachgesellschaft ihre herausragenden wissenschaftlichen Beiträge auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit rund um Schwangerschaft, Geburt und die peripartale Lebensphase.

Erlanger Wissenschaftlerin mit Endometriose-Forschung im Finale des Nachwuchswettbewerbs der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie

Heftige Menstruationskrämpfe, chronische Unterleibsschmerzen oder Probleme beim Toilettengang – Symptome wie diese schränken die Lebensqualität von Frauen mit Endometriose oft stark ein. Eine interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie, wie sie im Schmerzzentrum des Uniklinikums Erlangen angeboten wird, soll Betroffene dabei unterstützen, besser mit ihren Beschwerden umzugehen und Lebensqualität zurückzugewinnen. Doch wie gut gelingt es den Patientinnen nach der dreiwöchigen teilstationären Behandlung, die erlernten Strategien in ihren Alltag zu übertragen? Mit dieser Frage beschäftigte sich Sophie Schäfer, Psychologie-Studentin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und ehemalige Forschungspraktikantin an der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen im Rahmen ihrer Masterarbeit. Außerdem untersuchte sie, welche Patientinnen Zugang zu spezialisierten Therapieangeboten erhalten. Mit ihrer Forschung erreichte sie das Finale des Wettbewerbs „From Pitch to Publication: Forschungswettbewerb für Early Career Researchers“ der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie e. V. (DGMP).

Bürgervorlesung am 22.06.2026 informiert über KI in der Psychotherapie

In den vergangenen Jahren ist ein Anstieg psychischer Erkrankungen zu beobachten. Gleichzeitig stehen nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung, weshalb psychotherapeutische Angebote oft nicht ausreichend vorhanden sind. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwieweit künstliche Intelligenz Unterstützung leisten kann. Über die Möglichkeiten, aber auch Risiken sprechen Prof. Dr. Sarah Kittel-Schneider, Direktorin der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, und Prof. Dr. Johannes Kornhuber, FAU-Senior-Professor für Psychiatrie und Psychotherapie, in ihrer Bürgervorlesung „Die Zukunft der Psychotherapie: Was kann künstliche Intelligenz – und was nicht?“ In ihrem gemeinsamen Vortrag am Montag, 22. Juni 2026, referieren die Expertin und der Experte ab 18.15 Uhr unter anderem über die aktuelle Nutzung von KI-gestützten Angeboten und zeigen zudem mögliche Zukunftsszenarien auf.

Nachwuchswissenschaftlerin der Psychiatrie ausgezeichnet

Die Nachwuchswissenschaftlerin Zora Schickardt wurde auf dem sechsten gemeinsamen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie e. V. (DGBP) und der Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie e. V. (AGNP) mit dem ersten Preis des DGBP-Posterwettbewerbs ausgezeichnet. Prämiert wurde das Poster zu ihrer Doktorarbeit, in der sie ein innovatives humanes Zellmodell der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) entwickelt hat, das zentrale krankheitsrelevante Veränderungen in induzierten humanen Nervenzellen abbildet. Zora Schickardt ist seit 1. Mai 2026 in der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen in der Arbeitsgruppe von Klinikdirektorin Prof. Dr. Sarah Kittel-Schneider tätig.

Kostenlose Fragebögen und Leistungstests zu häuslicher Pflege und Demenz für Angehörige, Fachpersonen und Forschung ab sofort verfügbar

In neun von zehn Fällen erfolgt die häusliche Versorgung von Pflegebedürftigen durch Privatpersonen – meist durch nahestehende Verwandte. Für die Pflegenden stellt das oft eine große Belastung dar: Freie Minuten für Hobbys sowie Zeit für sich selbst bleiben kaum und eine ungestörte Nachtruhe ist nur selten möglich. Auf Dauer wirkt sich das negativ auf die Gesundheit der Pflegenden aus – und auch die Qualität der Pflege leidet. Zugleich gibt es Hinweise, dass Pflegende auch positive Erfahrungen machen: Viele berichten etwa, dass sie sich aufgrund der häuslichen Pflege selbstwirksamer fühlen. Wie hoch die eigene Belastung ist und welche positiven Aspekte die häusliche Pflege individuell mit sich bringt, können pflegende Angehörige nun online herausfinden: Auf www.caregiving-tests.de, einer neuen Website des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, stehen dafür ab sofort zwei wissenschaftlich fundierte, alltagsnahe Selbsttests kostenlos zur Verfügung: die Häusliche-Pflege-Skala (HPS) zur Erfassung der Pflegebelastung und die Benefits of Being a Caregiver Scale (BBCS) zur Ermittlung positiver Erfahrungen. Diese und weitere Erhebungsverfahren wurden in den vergangenen drei Jahrzehnten von Prof. Dr. Elmar Gräßel, Leiter des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung, und seinen wissenschaftlichen Mitarbeitenden entwickelt. Mit der Webseite möchte er die Ergebnisse niedrigschwellig zugänglich machen: „Wissenschaft ist kein Selbstzweck. Meinem Team und mir ist es wichtig, dass unsere Forschung…

Prof. Dr. Sarah Kittel-Schneider ist neue Direktorin der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik

Prof. Dr. Sarah Kittel-Schneider ist seit 1. April 2026 Direktorin der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen. Sie löst damit Prof. Dr. Johannes Kornhuber ab, der die Erlanger Psychiatrie seit Juli 2000 leitete. Bis zu ihrem Wechsel nach Erlangen war Sarah Kittel-Schneider Lehrstuhlinhaberin für Psychiatrie am University College Cork in Irland.

Online-Informationsveranstaltungen zum kostenlosen Jugendprojekt „Boulder dich stark“ am 9.03. und 19.03.2026

Bouldern macht stärker – und fördert die psychische Gesundheit! Das konnte in zahlreichen Studien der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen gezeigt werden. Seit dem vergangenen Jahr gibt es die für Erwachsene bereits etablierte Boulderpsychotherapie auch für 13- bis 18-Jährige. Ab Mai 2026 starten die nächsten – und damit letzten – Therapiegruppen, jeweils in Erlangen, Nürnberg, Bamberg und Regensburg. Jugendliche, Eltern und Interessierte können sich am Montag, 9. März 2026, und am Donnerstag, 19. März 2026, jeweils um 18.00 Uhr, in einer Online-Veranstaltung anonym und unverbindlich über die Studienteilnahme informieren.

Bürgervorlesung am 19.01.2026 stellt neues Alterstraumazentrum vor

In einer alternden Gesellschaft gewinnt eine umfassende geriatrische Versorgung – vor allem nach sturzbedingten Brüchen – immer mehr an Bedeutung. Die Unfallchirurgische und Orthopädische Klinik (Direktor: Prof. Dr. Mario Perl) des Uniklinikums Erlangen trägt dieser Entwicklung Rechnung und hat entsprechende Strukturen geschaffen. Erst 2025 wurde die Klinik als Alterstraumazentrum der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V. zertifiziert. In einer Bürgervorlesung am Montag, 19. Januar 2026, ab 18.15 Uhr, stellen nun drei Experten das neue Zentrum vor: Prof. Dr. Mario Perl, Direktor der Unfallchirurgie-Orthopädie, Arzt Dr. Stefan Tiefenböck und Oberarzt PD Dr. Moritz Leppkes von der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) des Uniklinikums Erlangen.

Online-Informationsveranstaltung am 20.01.2026 klärt über Depressionen bei Kindern und Jugendlichen auf – was Eltern tun können

Jedes Kind durchlebt Phasen, in denen es traurig ist. Doch was ist, wenn die Antriebslosigkeit, die Traurigkeit und der Schwermut überhandnehmen? Ab wann können Eltern, Bezugspersonen oder die jungen Menschen selbst von einer „echten“ Depression ausgehen – und wie lässt sich frühzeitig gegensteuern? Antworten darauf gibt Prof. Dr. Carolin Donath von der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Johannes Kornhuber) des Uniklinikums Erlangen bei einem kostenlosen Online-Informationsabend. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 20. Januar 2026 um 18.00 Uhr, statt und richtet sich an Eltern, Jugendliche und Interessierte, die mehr über Symptome, Prävention und Unterstützung bei psychischen Belastungen erfahren möchten.

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