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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Welttag der Stimme: Zwei Logopädinnen der Erlanger HNO-Klinik erklären, warum sich Stimmpflege lohnt – und geben Einblick in zwei stimmgewaltige Welten

In der Fachabteilung Phoniatrie und Pädaudiologie der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen behandeln acht Logopädinnen Patientinnen und Patienten mit Stimm-, Sprech- und Schluckstörungen. Zwei von ihnen bringen dabei nicht nur therapeutische Expertise mit, sondern auch eigene Bühnenerfahrung: Jessica Herzog steht regelmäßig als Sängerin bei Privat- und Firmenveranstaltungen auf der Bühne und verfügt über Musicalerfahrung; Jana Tschirschwitz spielt in ihrer Freizeit in einem Improvisationstheater. Anlässlich des Welttages der Stimme – des World Voice Day – am 16. April 2026 informieren die beiden rund um das Ausdrucksmittel, das für Kommunikation und Identität essenziell ist: die menschliche Stimme. Gemeinsam mit der Erlanger Phoniatrie und Pädaudiologie möchten Jessica Herzog und Jana Tschirschwitz den Aktionstag nutzen, um auf die Bedeutung der Stimmgesundheit aufmerksam zu machen.

Erlanger Forschende entwickeln revolutionäre Technologie: Finanzierung für letzten Schritt zur Anwendung notwendig

„Medizin der Zukunft“ lautet das Motto des Wissenschaftsjahres 2026. An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und dem Uniklinikum Erlangen forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler längst daran. In der Sektion für Experimentelle Onkologie und Nanomedizin (SEON) an der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie arbeiten verschiedene Fachrichtungen zusammen, um gemeinsam die Anwendung von magnetischen Nanopartikeln voranzubringen. Diese können mit Medikamenten beladen und mittels Magnetfeld dorthin gesteuert werden, wo sie gebraucht werden, zum Beispiel in einen Tumor. Die magnetischen Nanoteilchen lassen sich aber auch bei der Bekämpfung von Infektionen einsetzen, in der medizinischen Bildgebung oder jenseits davon beispielsweise in der Verfahrenstechnik. Die revolutionäre Technologie scheint aus einem Science-Fiction-Film entsprungen, und ist an der FAU mittlerweile so weit gediehen, dass die klinische Anwendung nur noch eine Frage der Zeit ist – oder vielmehr des Geldes. Denn um die Nanopartikel in klinischen Studien für den breiten Einsatz zu testen und das Interesse der Industrie zu wecken, ist die Errichtung eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums notwendig.

Neues Behandlungsangebot am Uniklinikum Erlangen: Thermoablation bei Schilddrüsenknoten als schonende Alternative zur Operation

Gutartige Schilddrüsenknoten sind in Franken aufgrund eines historischen Jodmangels besonders häufig. Doch auch außerhalb der Region sind sie weit verbreitet: In Deutschland ist fast jeder vierte Erwachsene betroffen; bei den Über-60-Jährigen sind es sogar rund 75 Prozent. Meist bleiben die Gewebeveränderungen des hormonbildenden Organs symptomlos und erfordern lediglich regelmäßige Kontrolltermine in der hausärztlichen Praxis. Treten jedoch Schluckbeschwerden und ein starkes Druckgefühl im Hals auf oder wird der Schilddrüsenknoten aus ästhetischen Gründen als störend empfunden, kann ein operativer Eingriff sinnvoll sein. Für diese Fälle bietet die Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen ab sofort eine neue Behandlungsmethode an: die Thermoablation. Bei diesem minimalinvasiven Verfahren wird das Knotengewebe durch eine gezielte Wärmebehandlung nachhaltig zerstört. „Die Thermoablation erfolgt unter örtlicher Betäubung, schont das umliegende Gewebe und erhält so die normale Schilddrüsenfunktion. Außerdem bleiben keine sichtbaren Narben zurück“, ordnet PD Dr. Matti Sievert, geschäftsführender Oberarzt der HNO-Klinik, die Methode ein. „Sie ergänzt unser bisheriges Behandlungsportfolio als schonende Alternative zum herkömmlichen chirurgischen Vorgehen. Oft lässt sich dadurch ein operativer Eingriff sogar vollständig vermeiden.“

Sleepmaxxing – gesunder Schlaf oder gefährlicher Optimierungswahn? Eine Somnologin der Erlanger HNO-Klinik klärt auf

Mouth Taping, Sleepy-Girl-Mocktail, Melatonin-Spray: Unter dem Hashtag Sleepmaxxing kursieren in den sozialen Medien, vor allem auf TikTok, zahlreiche Methoden für einen besseren Schlaf. Doch was ist dran an dem Trend – und können die viralen Tipps den Schlaf tatsächlich verbessern? Anlässlich des Welt-Schlaf-Tages am 13. März 2026 ordnet Dr. Judith Abel, Somnologin der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen, die Ratschläge ein und erklärt, worauf es bei gesundem Schlaf wirklich ankommt.

Erlanger HNO-Klinik zum Europäischen Tag der Logopädie: künstliche Intelligenz kann menschliche Expertise nur ergänzen – nicht ersetzen

Künstliche Intelligenz (KI) hält zunehmend Einzug in die Medizin – auch in die Logopädie. Anlässlich des Europäischen Tages der Logopädie am 6. März 2026 mit dem Motto „KI in der Logopädie – Chancen nutzen, Grenzen kennen“ positioniert sich die Fachabteilung Phoniatrie und Pädaudiologie der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen klar: KI kann diagnostische und therapeutische Prozesse sinnvoll ergänzen. Die individuelle Therapie durch erfahrene Logopädinnen und Logopäden bleibt jedoch unersetzlich.

Erlanger Phoniatrie und Pädaudiologie betont zum Welttag des Hörens am 3. März die Bedeutung des Neugeborenenhörscreenings – eine betroffene Mutter berichtet

Ein gesundes Baby, komplikationslose Geburt – und dennoch ein auffälliges Ergebnis im Neugeborenenhörscreening: So begann die Geschichte von Melanie K. aus Gunzenhausen. Die weiterführende Diagnostik in der Fachabteilung Phoniatrie und Pädaudiologie der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie am Uniklinikum Erlangen ergab bei ihrem Kind eine mittelgradige Schwerhörigkeit. „Im ersten Moment war es ein Schock, in unserer Familie hatte bisher niemand eine Schwerhörigkeit“, berichtet die Mutter. Im Alter von sechs Monaten erhielt das Kind Hörgeräte. Eine humangenetische Untersuchung schloss zudem ein Syndrom aus. Die frühe Versorgung und die kontinuierliche Betreuung durch eine Pädakustikerin sowie die Fachabteilung und die Hörfrühförderung nahmen den Eltern Ängste. Das Kind entwickelt sich sprachlich altersgerecht, besucht einen Regelkindergarten und nutzt seine Hörhilfen im Alltag. „Wir sind dankbar, dass die Schwerhörigkeit so früh erkannt wurde“, sagt Melanie K. heute rückblickend.

Ehrenamtliches Konzert: Franz Wichert spielte Lieder für kranke Kinder

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die glücklich machen: zum Beispiel ein Mitmach-Konzert, das Franz Wichert extra für kranke Kinder in Erlangen konzipiert hat. Mit Liedern und kleinen Geschichten nahm er sein junges Publikum mit auf einen Spaziergang über eine Blumenwiese, wo die Kinder vielen großen und sehr kleinen Tieren begegneten. Franz Wichert betreibt seine Musik ausschließlich als engagiertes Hobby. Sein eigentlicher Beruf ist der eines CI-Audiologen im Cochlear-Implant-Centrum CICERO der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen. Das Kinderkonzert spielte Franz Wichert jetzt erstmals für die kleinen Patientinnen und Patienten im Foyer der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen. Bei der Premiere dabei war auch Willi Wanze – ein fröhlicher Kindersong, den der Musiker eigens für diesen Anlass getextet hatte.

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zu Gast am Uniklinikum Erlangen und an der FAU

„Medizin der Zukunft“ lautet das Motto für das Wissenschaftsjahr 2026. Nirgends lässt es sich besser in die medizinische Zukunft blicken, als am Wissenschaftsstandort Erlangen mit dem Uniklinikum Erlangen, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), dem Medical Valley und den zahlreichen Unternehmen aus der Medizintechnik. Deshalb lud der Erlanger Bundestagsabgeordnete Dr. Konrad Körner gemeinsam mit dem FAU-Präsidenten Prof. Dr. Joachim Hornegger und dem zweiten Erlanger Bürgermeister Jörg Volleth ans Uniklinikum Erlangen zu einem Runden Tisch mit der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung und Industrie.

DFG bewilligt 560.000 Euro für Forschungsprojekt zu kombinierten Strahlen- und Immuntherapien bei Kopf-Hals-Tumoren

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft e. V. (DFG) fördert ein neues Forschungsprojekt der Strahlenklinik (Direktorin: Prof. Dr. Stefanie Corradini) des Uniklinikums Erlangen mit 560.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren. Unter der Leitung von Dr. Tina Jost untersucht ein Team der Translationalen Strahlenbiologie (Leiter: Prof. Dr. Udo Gaipl), wie Strahlentherapie gezielt mit modernen Wirkstoffen wie molekularen Inhibitoren der DNA-Schadensantwort und Immun-Checkpoint-Blockaden gezielt kombiniert werden kann, um die Immunantwort gegen Plattenepitheltumoren im Kopf-Hals-Bereich zu verstärken.

Dr. Konstantin Tziridis mit Forschungspreis 2025 ausgezeichnet

Dr. Konstantin Tziridis von der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie (Direktorin: Prof. Dr. Sarina Müller) des Uniklinikums Erlangen hat den Forschungspreis 2025 der Deutschen Stiftung Tinnitus und Hören Charité erhalten. Dr. Tziridis ist im Bereich Experimentelle HNO-Heilkunde tätig. Den Preis erhielt er für seine Arbeit „A Single Dose of AC102 Reverts Tinnitus by Restoring Ribbon Synapses in Noise-Exposed Mongolian Gerbils“, die 2025 im International Journal of Molecular Sciences veröffentlicht wurde.

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