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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Online-Fragestunde für Eltern am 08.07.2026 im Rahmen der Bayerischen Impfwoche

Seit 2007 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) Mädchen und seit 2018 auch Jungen die Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV). Doch obwohl dadurch das Krebsrisiko signifikant gesenkt werden kann, sind in Deutschland aktuell nur etwa 50 Prozent der Mädchen und 30 Prozent der Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren immunisiert. Um für diese wichtige Gesundheitsmaßnahme zu sensibilisieren, aufzuklären und Ängste zu nehmen, rückt die Bayerische Impfwoche vom 3. bis zum 12. Juli 2026 deshalb den Schutz vor humanen Papillomaviren in den Fokus. Auch zwei Experten des Uniklinikums Erlangen beteiligen sich und informieren am Mittwoch, 8. Juli 2026, von 19.00 bis ca. 20.00 Uhr im Rahmen einer Online-Veranstaltung des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF) umfassend über das Thema HPV-Impfung. Das Zoom-Meeting richtet sich insbesondere an Eltern und bietet ihnen die Möglichkeit, anonym Fragen zu stellen und diese von den teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten beantworten zu lassen.

ASBH-Stiftung spendet 193.326 Euro an Forschungsverbund

Die Stiftung der Arbeitsgemeinschaft Spina Bifida und Hydrocephalus e. V. (ASBH)

fördert mit einer Spende von 193.326 Euro einen Forschungsverbund an den Universitätsstandorten Erlangen und Gießen-Marburg. 106.080 Euro der aus einer Erbschaft stammenden Mittel fließen dabei an die Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen sowie den Lehrstuhl für Mikroskopische Anatomie und Molekulare Bildgebung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Hier forschen interdisziplinäre Teams um Prof. Dr. Heiko Reutter, Leiter der Fachabteilung Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin, Prof. Dr. Regina Trollmann, Sprecherin des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ), und Prof. Dr. Dieter Chichung Lie, Inhaber des Lehrstuhls für Mikroskopische Anatomie und Molekulare Bildgebung, gemeinsam zur Spina bifida.

Royale Bilderaktion an Erlanger Kinderklinik

Samtumhang über den Schultern, Krone auf, Zepter in der Hand – in der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen stand eine besondere Fotoaktion auf dem Programm. Die Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen schlüpften für die Kamera in königliche Gewänder und posierten in einem edel dekorierten goldenen Bilderrahmen. Der Verein Toy Run – Träume für kranke Kinder Erlangen e. V. ermöglichte in Kooperation mit der Kinderklinik und mehreren Kulturschaffenden sowie ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern das Angebot.

Expertinnen und Experten informieren am 4. Juli 2026 über Diabetes, Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Der charakteristische rote Doppeldeckerbus der Info-Tour „Herzenssache Lebenszeit“ reist auch in diesem Jahr wieder durch ganz Deutschland, um in rund 100 Städten über Risikofaktoren, Präventionsmöglichkeiten und moderne Behandlungskonzepte bei Diabetes, Schlaganfall sowie Herz- und Nierenschwäche zu informieren. Auf dem Erlanger Hugenottenplatz macht der Bus Halt am Samstag, 4. Juli 2026, von 10 bis 15 Uhr. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Informations- und Beratungsangebot. Mit dabei sind Expertinnen und Experten der Anästhesiologischen Klinik, der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie, der Medizinischen Klinik 2 – Kardiologie und Angiologie sowie der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Erlangen. Sie stehen für Gespräche zur Verfügung und beantworten individuelle Fragen zu Prävention, Diagnostik und Therapie. Zusätzlich gibt es ein Ernährungs- und Schlaganfallquiz und Interessierte erhalten Einblicke in die Arbeit des Rettungsdienstes, können sich über die Ausstattung von Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug informieren und sich die Abläufe erklären lassen.

Spiel- und Bastelaktion in Erlanger Kinderklinik

Den jungen Patientinnen und Patienten der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen glückliche Momente bereiten und über Glück ins Gespräch kommen – das war das Ziel eines gemeinschaftlichen Ethikprojekts der Berufsfachschule für Pflege des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums für Gesundheitsberufe Erlangen am Universitätsklinikum Erlangen und der Privaten Montessori-Volksschule Forchheim. Dafür besuchten Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassenstufe gemeinsam mit drei Auszubildenden der Berufsfachschule für Pflege die Kinderklinik. Mit im Gepäck waren jede Menge Spiele sowie Mal- und Bastelangebote für fast jedes Alter.

159.000 Euro für Forschung zu neurologischen Erkrankungen – Lotte Schopper Stiftung fördert Promotion am Uniklinikum Erlangen

Die Rummelsberger Lotte Schopper Stiftung hat nun einen symbolischen Scheck in Höhe von 159.000 Euro an Prof. Dr. Beate Winner, Leiterin der Stammzellbiologischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen, übergeben. Die Mittel finanzieren eine dreijährige Promotion im Bereich Stammzellen und seltene Erkrankungen – ein wichtiger Schritt im Kampf gegen neurodegenerative Leiden wie amyotrophen Lateralsklerose (ALS) und andere neurodegenerative Erkrankungen.

Bürgervorlesung am 29. Juni 2026 informiert über die Möglichkeiten moderner Herzchirurgie

„Ein Herz kann man nicht reparieren“, sang Udo Lindenberg in den 1990er Jahren. Doch jetzt – 30 Jahre später – gelingt der modernen Herzchirurgie vieles, was damals noch unmöglich schien: Herzfehler von Neugeborenen werden unmittelbar nach der Geburt korrigiert, nicht funktionierende Herzklappen repariert oder vollständig ersetzt. Wenn sich so gar nichts mehr behandeln lässt, retten Kunstherzen oder eine Herztransplantation Menschenleben. Was die heutige Herzchirurgie möglich macht, wo ihre Herausforderungen und ihre Grenzen liegen, darüber spricht Prof. Dr. Robert Cesnjevar, Direktor der Herzchirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, in seiner Bürgervorlesung „Ein Herz kann man nicht reparieren – hat Udo Lindenberg recht?“ am Montag, 29. Juni 2026, ab 18.15 Uhr.

Neonatologie des Uniklinikums Erlangen eröffnet Frauenmilchbank für Frühgeborene

Muttermilch ist für Säuglinge die beste Ernährung. Doch nicht alle Mütter können ihr Kind unmittelbar nach der Geburt ausreichend mit eigener Milch versorgen: Besonders nach einer Frühgeburt sind die ersten Tage und Wochen häufig von Sorgen, Unsicherheit und großer körperlicher Belastung geprägt – die Milchbildung setzt deshalb häufig erst mit Verzögerung ein. Für diese Kinder hat das Team der Neonatologie der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen nun eine Frauenmilchbank ins Leben gerufen. In dieser wird gespendete Milch von gesunden stillenden Müttern gesammelt, geprüft und steril aufbereitet. „Unser Ziel war es, möglichst vielen Frühgeborenen von Geburt an die bestmögliche Nahrungsversorgung zu bieten und ihnen damit einen guten Start ins Leben zu ermöglichen“, sagt Prof. Dr. Heiko Reutter, Leiter der Neonatologie. „Dass uns dies jetzt gelungen ist, freut uns sehr. Mit der neuen Frauenmilchbank gehören wir nun zu den wenigen Kliniken in Deutschland, die betroffenen Müttern dieses hilfreiche Angebot machen können.“

Bürgervorlesung am 22.06.2026 informiert über KI in der Psychotherapie

In den vergangenen Jahren ist ein Anstieg psychischer Erkrankungen zu beobachten. Gleichzeitig stehen nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung, weshalb psychotherapeutische Angebote oft nicht ausreichend vorhanden sind. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwieweit künstliche Intelligenz Unterstützung leisten kann. Über die Möglichkeiten, aber auch Risiken sprechen Prof. Dr. Sarah Kittel-Schneider, Direktorin der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, und Prof. Dr. Johannes Kornhuber, FAU-Senior-Professor für Psychiatrie und Psychotherapie, in ihrer Bürgervorlesung „Die Zukunft der Psychotherapie: Was kann künstliche Intelligenz – und was nicht?“ In ihrem gemeinsamen Vortrag am Montag, 22. Juni 2026, referieren die Expertin und der Experte ab 18.15 Uhr unter anderem über die aktuelle Nutzung von KI-gestützten Angeboten und zeigen zudem mögliche Zukunftsszenarien auf.

Online-Veranstaltung am 25. Juni 2026: Neue Erkenntnisse zur Lebensrealität nicht verwandter Zugehöriger, die eine schwer kranke Person versorgen

Viele Menschen unterstützen eine schwer kranke Person aus ihrem Freundes-, Bekannten- oder Nachbarschaftskreis – und erleben dieses Engagement trotz mancher Herausforderungen als bereichernd. Zugleich fehlt es den nicht verwandten Zugehörigen oft an Zeit für Selbstfürsorge, verständlichen Informationen, Möglichkeiten zum Austausch sowie Beratungsangeboten. Das zeigen Ergebnisse des Forschungsprojekts NOCA der Palliativmedizinischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen. Am Donnerstag, 25. Juni 2026, stellt das Forschungsteam von 18.00 bis 19.30 Uhr seine Erkenntnisse in einer Online-Veranstaltung vor und lädt dazu Personen aus Praxis und Wissenschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit ein.

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