Zum Hauptinhalt springenSkip to page footer

Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Zwei Wissenschaftlerinnen erhielten den BZKF Publication Award 2026

Zwei Forschungsarbeiten aus dem Uniklinikum Erlangen eröffnen neue Perspektiven für die Behandlung von chronischer lymphatischer Leukämie sowie von Lebermetastasen und wurden dafür jetzt mit dem Publication Award 2026 des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF) ausgezeichnet. PD Dr. Gloria Lutzny-Geier, Leiterin der Arbeits-gruppe Mikroenvironment der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie, und Dr. Laura Wormser, Wissenschaftlerin der Medizinischen Klinik 1 – Gast-roenterologie, Pneumologie und Endokrinologie, liefern in ihren herausragenden Publikati-onen wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung zukünftiger Krebstherapien.

Manfred-Roth-Stiftung unterstützt Pilotprojekt für chronisch kranke Kinder und Jugendliche

Bei immer mehr Kindern und Jugendlichen in Deutschland wird eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Speiseröhre diagnostiziert: Wer an der sogenannten Eosinophilic Esophagitis (EoE) erkrankt, leidet etwa unter Schluckbeschwerden, dem Steckenbleiben von Nahrung beim Essen und Ernährungsproblemen. In der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen finden Betroffene eine verlässliche Behandlung und Unterstützung. Um ihnen diese auch beim Übergang ins Erwachsenenalter dauerhaft zu gewährleisten, will Prof. Dr. André Hörning, Leiter der Pädiatrischen Gastroenterologie, Hepatologie und Endoskopie, eine übergreifende Versorgungsstruktur etablieren. „Wir möchten die Kinder- und Jugendmedizin stärker mit der internistischen Gastroenterologie sowie mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in der Region vernetzen und auch beteiligte Bereiche wie die Ernährungsberatung und die Endoskopie einbinden“, erklärt der Leitende Oberarzt sein Pilotprojekt, das die Fürther Manfred-Roth-Stiftung mit einer Spende in Höhe von 32.000 Euro unterstützt. Die Forschungsstiftung Medizin des Uniklinikums Erlangen stockt den Spendenbetrag auf insgesamt 43.200 Euro auf.

Marion-Wucherer-Förderpreis erstmals verliehen – ermöglicht innovative Forschung zur individualisierten Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs

Marion Wucherer weiß, wofür sie sich einsetzt: 2020 wurde sie selbst in der Chirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen wegen eines Pankreaskarzinoms operiert. Aufgrund ihrer eigenen Krankheitsgeschichte hat die Erlangerin gemeinsam mit ihrem Ehemann Prof. Dr. Klaus Wucherer einen Förderpreis ins Leben gerufen, der künftig jährlich innovative Forschungsarbeiten zum Thema Bauchspeicheldrüsenkrebs auszeichnet. Dieser Marion-Wucherer-Förderpreis wurde nun erstmals verliehen: an PD Dr. Maximilian Brunner, geschäftsführender Oberarzt der Chirurgie, für sein Forschungsprojekt „Organoide zur Hervorsage des Ansprechens auf adjuvante Chemotherapie beim Pankreaskarzinom“. Der Preis ist mit 50.000 Euro Forschungsförderung zuzüglich 5.000 Euro als persönliche Auszeichnung für Maximilian Brunner dotiert.

Personen mit Multipler Sklerose für Studieninterviews gesucht

Bis zur Diagnose Multiple Sklerose (MS) vergeht oft viel Zeit, da die ersten Beschwerden häufig unspezifisch sind. Viele Betroffene suchen in dieser Phase mehrere Praxen und Kliniken auf. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Allgemeinmedizinischen Instituts des Uniklinikums Erlangen und der Technischen Universität München untersuchen nun in einem gemeinsamen Forschungsprojekt unter dem Dach des MIDIA-Hub, wie hausärztliche und neurologische Praxen sowie Kliniken bei der Behandlung von Menschen mit Multipler Sklerose digital besser zusammenarbeiten können. Mehr Erkenntnisse darüber zu erlangen, wie Patientinnen und Patienten ihren Weg bisher erlebt haben, wie sie ihre Behandlung wahrnehmen und wie sie im Alltag mit der Erkrankung umgehen, ist der erste Schritt in diesem Projekt. Für die Interviewstudie werden nun erwachsene Personen mit diagnostizierter Multipler Sklerose gesucht.

Einladung zum ersten Erlanger Familiensymposium am 14.11.2026

Familienalltag ist vielfältig – und kann zugleich bereichern, fordern und belasten. Wie können Eltern sich selbst und ihre Kinder stärken, Beziehungen feinfühlig gestalten und auch in anstrengenden Lebenssituationen handlungsfähig bleiben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das erste Erlanger Familiensymposium der Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit des Uniklinikums Erlangen. Unter dem Titel „Eltern im Fokus – zwischen Alltag, Belastung und Ressourcen“ geben die Expertinnen und Experten am Samstag, 14. November 2026, von 9.00 bis 13.00 Uhr Einblicke in aktuelle Forschung und gängige Praxis. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Fachpublikum als auch an die interessierte Öffentlichkeit und findet im Ernst-Freiberger-sen.-Hörsaal in den Kopfkliniken, Schwabachanlage 6, in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung bis 6. November 2026 per E-Mail an kontakt.kjp@uk-erlangen.de ist erforderlich.

Bürgervorlesung am 26.10.2026 informiert über moderne Behandlung der Schuppenflechte

Gerötete, sich schuppende Hautstellen und quälender Juckreiz: Rund zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Psoriasis. Die auch als Schuppenflechte bekannte chronisch-entzündliche Erkrankung kann aktuell noch nicht geheilt werden. Doch dank Forschung und innovativer Ansätze ist es immer häufiger möglich, die Beschwerden effektiv zu lindern und Betroffenen langfristig zu helfen. Welche Optionen es gibt und wie die individuell bestmögliche Therapieentscheidung getroffen wird, darüber spricht Prof. Dr. Wiebke Sondermann, stv. Direktorin der Hautklinik des Uniklinikums Erlangen, in ihrer Bürgervorlesung am Montag, 26. Oktober 2026. Der Vortrag „Von der Salbe bis zu Antikörpern – moderne Behandlung der Schuppenflechte“ beginnt um 18.15 Uhr. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, der Expertin Fragen im Plenum zu stellen.

16-Jährige erfüllt Herzensanliegen ihrer Mutter und hilft zahlreichen Brustkrebspatientinnen

Brustkrebspatientin Barbara Zimmer verstarb 2025. Ihre Tochter Franziska hat nun ein Vorhaben umgesetzt, das ihre Mutter aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr realisieren konnte: andere Brustkrebspatientinnen unterstützen – und zwar mit weichen, herzförmigen Kissen, die nach einer Operation die Narbe entlasten und Schmerzen lindern. Auch Barbara Zimmer hatte während ihrer Krebstherapie ein solches Herzkissen erhalten und wollte selbst etwas weitergeben. Doch sie verlor den Kampf gegen den Krebs. Bei „Das Nähzimmer“ in Altdorf belegt ihre heute 16-jährige Tochter Franziska nun regelmäßig Nähkurse bei Maike Schütz und Katie Ott. Die beiden Frauen organisierten schließlich auf Franziskas Initiative hin eine mehrtägige Charity-Aktion zum Gedenken an Barbara Zimmer. Daran nahmen über 70 Personen im Alter von 7 bis 76 Jahren teil und nähten gemeinsam 426 Herzkissen. Diese wurden jetzt an Prof. Dr. Carolin Hack, stellvertretende Direktorin der Frauenklinik des Uniklinikums Erlangen, übergeben. Ein Team des BR Fernsehens begleitete Katie Ott und Maike Schütz bei ihrem Besuch in der Erlanger Frauenklinik. Der Bericht für die Frankenschau aktuell (Ausstrahlung am 14.10.2026) ist auch online in der ARD Mediathek zu finden.

Gemeinsame Pressemitteilung des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands und der BG Kliniken – Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung

Um das Gesundheitswesen auf die veränderten sicherheitspolitischen Herausforderungen vorzubereiten, bedarf es gezielter Maßnahmen und gesetzlicher Regelungen. Das Gesundheitssicherstellungsgesetz sollte hierfür die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen. In ihrem gemeinsamen Papier „Krisenvorsorge jetzt umsetzen“ benennen Universitätsklinika und BG Kliniken, wo konkreter Handlungsbedarf besteht, und zeigen, welche Weichenstellungen erforderlich sind, um die medizinische Versorgung in Krisen- und Verteidigungsfällen sicherzustellen.

Teilerlös des Gustav-Mahler-Benefizkonzerts geht an das Kinderpalliativzentrum

Das Kinderpalliativzentrum des Uniklinikums Erlangen feierte kürzlich sein 15-jähriges Bestehen. Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung übergab Clemens Vykydal, Vizepräsident und Vorsitzender des Bezirks Mittelfranken des Nordbayerischen Musikbundes e. V., 1.500 Euro an Zentrumssprecherin Dr. Chara Gravou-Apostolatou. Das Geld stammt aus dem Erlös eines Konzert-Großprojektes mit rund 230 Musikerinnen und Musikern, das im März 2026 in Erlangen Premiere feierte. Mit der Spende schafft der Musikbund eine Verbindung zwischen Musik und gesellschaftlichem Engagement.

Erlanger Projekt mit Innovationspreis 2026 der Parkinson Stiftung ausgezeichnet

Menschen mit Parkinson leiden unter verlangsamten Bewegungen, manche zusätzlich unter Muskelsteifheit oder unwillkürlichem Zittern. Normale Alltagsaufgaben werden so zu großen Herausforderungen und die Betroffenen sind auf Unterstützung angewiesen. Der Krankheit zugrunde liegt ein langsam fortschreitender Verlust von Nervenzellen im Gehirn, für den es noch keine ursächliche Therapie gibt. Behandeln lassen sich aktuell jedoch die Symptome: So kann eine multimodale stationäre Parkinson-Komplextherapie die Motorik und damit auch die Lebensqualität signifikant verbessern. „Diese Fortschritte auch nach der Zeit in der Klinik zu erhalten und in den Alltag der Betroffenen zu übertragen, ist unser Ziel“, erläutert Prof. Dr. Heiko Gaßner, Professor für Digitale Medizin und Bewegungsanalyse in der Molekular-Neurologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Jürgen Winkler) des Uniklinikums Erlangen. „Mit unserem Projekt DigiRehaPD möchten wir ein patientenzentriertes, digitales Versorgungsmodell für die personalisierte Bewegungstherapie evaluieren, das sich unmittelbar an eine Parkinson-Komplextherapie anschließt und sowohl die Mobilität als auch die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten im Alltag langfristig verbessert.“ Für diesen Ansatz wurden Prof. Gaßner und sein Team nun von der Parkinson Stiftung in der Kategorie „Klinische Forschung“ mit dem Innovationspreis 2026 ausgezeichnet und erhalten in den kommenden zwei Jahren eine Förderung in Höhe von rund 100.000 Euro.

Nachrichtensuche