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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Magiekünstler „Mäd Schick“ in der Erlanger Kinderklinik

Würfel verschwinden aus Kisten, Zauberstäbe hüpfen wie von Geisterhand umher und kleine gelbe Bälle vervielfachen sich – das kann nur eins bedeuten: In der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen wird wieder gezaubert. Der Magiekünstler Klaus Hasselbacher alias „Mäd Schick“ begeisterte die jungen Patientinnen und Patienten, Geschwister und Eltern mit jeder Menge zauberhafter Spielereien. Bei seinen verblüffenden Tricks durfte immer wieder auch das Publikum mitmachen, was für große Begeisterung sorgte. Der Auftritt wurde vom Betriebsrat der Martin Bauer GmbH & Co. KG organisiert. Dieser veranstaltet jedes Jahr eine weihnachtliche Spendenaktion – mit einem Teil des Erlöses wurden nun der Zauberer sowie einige Geschenke für die jungen Patientinnen- und Patienten der Kinderklinik des Uniklinikums Erlangen ermöglicht.

Ehrenamtliches Konzert: Franz Wichert spielte Lieder für kranke Kinder

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die glücklich machen: zum Beispiel ein Mitmach-Konzert, das Franz Wichert extra für kranke Kinder in Erlangen konzipiert hat. Mit Liedern und kleinen Geschichten nahm er sein junges Publikum mit auf einen Spaziergang über eine Blumenwiese, wo die Kinder vielen großen und sehr kleinen Tieren begegneten. Franz Wichert betreibt seine Musik ausschließlich als engagiertes Hobby. Sein eigentlicher Beruf ist der eines CI-Audiologen im Cochlear-Implant-Centrum CICERO der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen. Das Kinderkonzert spielte Franz Wichert jetzt erstmals für die kleinen Patientinnen und Patienten im Foyer der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen. Bei der Premiere dabei war auch Willi Wanze – ein fröhlicher Kindersong, den der Musiker eigens für diesen Anlass getextet hatte.

Furioser Gardeauftritt der Narrlangia Rot-Weiss als Geschenk für junge Patientinnen und Patienten

Für einen Nachmittag verwandelte sich das Foyer der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen in eine fröhliche Faschingsbühne: Die Jugendgarde Sternschnuppen der Erlanger Karnevalsgesellschaft Narrlangia Rot-Weiss e. V. marschierte ein und brachte Musik, Schautänze und viel Stimmung mit. Zur Faschingsgaudi durften auch Kinder von den Stationen in die Eingangshalle kommen und bestaunten gemeinsam mit ihren Eltern die farbenfrohen Kostüme und einfallsreichen Choreografien. Das Erzieherinnenteam unter Leitung von Marion Müller hatte den Besuch der Garde organisiert und kümmerte sich darum, dass ihre jungen Patientinnen und Patienten währenddessen gut versorgt waren. „Das hier bei Ihnen ist mein Lieblingsauftritt“, bekannte Yvonne Weigl, Vizepräsidentin der Narrlangia Rot-Weiss, die die Darbietungen moderierte und von Jung-Marktgräfin Maya von Narrlangen begleitet wurde. Zum Abschluss sangen und tanzten alle miteinander ausgelassen den „Gute Laune“-Ohrwurm, und die Garde konnte schließlich zwischen unzähligen strahlenden Gesichtern ausmarschieren.

Purzeltraumtheater entführt kranke Kinder in die Wunderwelt

Nicht nur die Kinder zitterten mit, sondern auch ihre Eltern: Würde es Eisi Eisbär gelingen, Eisprinzessin Elvira von einem bösen Zauber zu befreien? Eine Eishexe hatte das Herz des Mädchens zu Eis erstarren lassen und „erst, wenn ein Freund mein Herz zum Schmelzen bringt, kann ich wieder lachen“, klagte Elvira. Allerdings war Eisi mitnichten ihr Freund – im Gegenteil: Anfangs waren die beiden Wesen aus der Wunderwelt einander spinnefeind. Wie der rappende Eisbär die Eisprinzessin und ihr Herz schließlich doch noch auftaute, konnten die Patientinnen und Patienten der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen nun hautnah miterleben. Zwei Schauspielerinnen des Purzeltraumtheaters brachten die coole Komödie im Turnsaal der Klinik auf die Bühne und animierten ihr kleines, aber auch großes Publikum zum Mitmachen. „Das war ein toller musikalischer Nachmittag“, freute sich Erzieherin Iris Hoseus nach der Vorstellung, die durch den Toy Run – Träume für kranke Kinder Erlangen e. V. ermöglicht wurde.

 

Siemens AG spendet 10.000 Euro an zwei Einrichtungen der Erlanger Kinderklinik

Bereits zum dritten Mal freuten sich die Siemens-Mitarbeitenden über eine mehrtägige Winterzauber-Aktion auf dem Siemens-Campus in der Adventszeit. Zwischen den verschiedenen Ständen kam vorweihnachtliche Stimmung auf – und nebenbei wurde fleißig gespendet. Nun übergab Initiatorin Gabriele Engel von Siemens Real Estate, gemeinsam mit einigen Mitwirkenden die Gesamtsumme von 10.000 Euro als doppelte Spende: Die Kinderonkologie und das Sozialpädiatrische Zentrum der Kinderklinik des Uniklinikums Erlangen werden jeweils mit 5.000 Euro unterstützt. Prof. Dr. Regina Trollmann, Leiterin der Neuropädiatrie und Sprecherin des Sozialpädiatrischen Zentrums, sowie PD Dr. Axel Karow, Oberarzt der Kinderonkologie, nahmen jetzt die symbolischen Schecks entgegen. Mitarbeitende von Siemens Real Estate, dem Siemens Regionalreferat, der Siemens Gastronomie, den Siemens Nachwuchskreisen und des Betriebsrats mit Schwerbehindertenvertretung organisierten das Event ehrenamtlich.

Die Abteilung Kinderturnen des ATG Tröstau e. V. aus dem Fichtelgebirge sammelte 6.000 Euro für die Erlanger Kinderonkologie – ein junges Mitglied ist dort in Behandlung

Balancieren, Klettern, spielerische Bewegung – das steht beim Kinderturnen des ATG Tröstau e. V. eigentlich im Mittelpunkt. Doch vor neun Monaten erkrankte der damals vierjährige Friedrich, ein Mitglied der Turngruppe, an Krebs. Für die Trainerinnen Theresa Rogler und Miriam Wunderlich war sofort klar: „Wir möchten zeigen, dass wir an die Familie denken. Und dass Friedrich weiterhin ein Teil vom Kinderturnen ist, auch wenn er aktuell nicht mitmachen kann.“ Deshalb sollte die Hälfte des Erlöses vom Weihnachtsturnen an die Kinderonkologie der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen gehen, wo der Junge aktuell in Behandlung ist. Gemeinsam mit dem Vorstand des ATG Tröstau e. V. reifte schließlich der Entschluss die Hilfsaktion fortzuführen: Der Verein startete eine GoFundMe-Kampagne, über die insgesamt 6.000 Euro gesammelt wurden. „Wir waren überwältigt von der Resonanz und der Hilfsbereitschaft – ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender“, betonte Theresa Rogler. Die Trainerinnen übergaben nun den symbolischen Spendenscheck an Prof. Dr. Markus Metzler, Leiter der Kinderonkologie – und zwar gemeinsam mit dem kleinen Friedrich, der für seine letzte Chemotherapie vor Ort war.

Manfred-Roth-Stiftung spendet 20.000 Euro für Autoimmun-Forschung der Augenklinik des Uniklinikums Erlangen

Funktionelle Autoantikörper gegen G-Protein gekoppelte Rezeptoren (GPCR-fAAb) können – das zeigen vorherige Studienerkenntnisse der Forschenden – die Funktion der Zellen stören und damit zu Krankheitsentstehungen beitragen wie beim Glaukom (Grüner Star) oder bei dem Post-COVID Syndrom. Die exakte Wirkungsweise, durch welche diese speziellen Autoantikörper zu einer Durchblutungsstörung oder Neurodegeneration beitragen, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Diesen pathogenetischen Ansatz verfolgt eine interdisziplinäre und translationale Forschungsgruppe des Uniklinikums Erlangen und der FAU Erlangen-Nürnberg. Prof. Dr. Antonio Bergua, Oberarzt der Augenklinik des Uniklinikums Erlangen, untersucht speziell den Einfluss der Autoantikörper auf die retinale Neurodegeneration. Die Fürther Manfred-Roth-Stiftung der Handelskette NORMA unterstützt diesen Forschungsansatz mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro. Mit seinem Matching-Funds-Programm stockt die Forschungsstiftung Medizin des Uniklinikums Erlangen die Fördersumme auf insgesamt 25.200 Euro auf.

Neue Ausbildungsstation in der Neurochirurgischen Klinik eröffnet

Auf der Station 22 der Neurochirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen hat eine neue Ausbildungsstation eröffnet. Es ist die erste in den Kopfkliniken. Angehende Pflegefachfrauen und -männer vom ersten bis zum dritten Jahr der generalistischen Pflegeausbildung sind hier ab Tag eins ganz nah dran an den Patientinnen und Patienten und arbeiten nach kurzer Zeit selbstständig und eigenverantwortlich.

Amal-Stiftung spendet 15.000 Euro für Brückenteam der Kinderklinik

„Für jede Blutentnahme und jeden Verbandswechsel mussten wir damals 260 Kilometer fahren – bis zu fünfmal in der Woche“, erinnert sich Ursula Schneider, Mutter eines inzwischen genesenen krebskranken Kindes. „Dass das Brückenteam den Familien von Kindern mit onkologischen Erkrankungen diese langwierigen, kostspieligen und emotional anstrengenden Fahrten ersparen kann, ist einfach großartig!“ Die Hoferin engagiert sich seit einigen Jahren als Geschäftsführerin der Amal-Stiftung/Kinderkrebshilfe Hochfranken und überreichte nun gemeinsam mit Stiftungsgründer und Vorstandsvorsitzendem Dr. Marwan Khoury einen Spendenscheck in Höhe von 15.000 Euro an Dr. Chara Gravou-Apostolatou, Leiterin des Brückenteams der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen. Das Brückenteam besucht krebskranke Patientinnen und Patienten zu Hause, versorgt Katheter, wechselt Verbände, unterstützt beim Umgang mit Medikamenten, berät und vermittelt. „Wir schlagen eine Brücke zwischen dem stationären und dem ambulanten Bereich“, erläutert Dr. Gravou-Apostolatou. „Da das Brückenteam ausschließlich durch Spenden finanziert wird, freuen wir uns außerordentlich über den großzügigen Betrag der Amal-Stiftung!“

Spende der Manfred-Roth-Stiftung fördert die medizinische Forschung und die Ausbildung von wissenschaftlichem Personal

Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 32.000 Euro ermöglicht die Manfred-Roth-Stiftung der Nephropathologischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen die Anschaffung eines Hochleistungs-Forschungsmikroskops. Das neue Arbeitsgerät soll das Team um Prof. Dr. Felix B. Engel dabei unterstützen, vielversprechende Forschungsprojekte weiter voranzubringen. Zu den zukunftsweisenden Themenfeldern gehören der 3D-Druck von Herzgewebe, die experimentelle Forschung an Zebrafischmodellen sowie die pathophysiologischen Grundlagen von Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) und Long-Covid. Gerade in diesen Bereichen ist eine exakte mikroskopische Analyse von Gewebe- und Zellstrukturen entscheidend, um Krankheitsmechanismen besser zu verstehen und neue therapeutische Ansätze entwickeln zu können. Die Spende wird durch das Matching-Funds-Programm der Forschungsstiftung Medizin am Uniklinikum Erlangen auf insgesamt 40.240 Euro aufgestockt.

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