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Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten Nachrichten aus dem Uniklinikum Erlangen. Eine vollständige Übersicht über alle Meldungen bekommen Sie im jeweiligen Archiv.

Prof. Dr. Frank Roemer mit Clinical Research Award der Osteoarthritis Research Society International geehrt

Die Osteoarthritis Research Society International (OARSI) hat Prof. Dr. Frank Roemer, Oberarzt am Radiologischen Institut des Uniklinikums Erlangen, mit ihrem Clinical Research Award ausgezeichnet. Der Preis wurde nun im Rahmen des jährlichen OARSI World Congress on Osteoarthritis in West Palm Beach, USA, übergeben. Dieser Preis wird an ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die herausragende Leistungen in der Arthroseforschung erbracht haben, um die Therapie von Patientinnen und Patienten mit Arthrose zu verbessern. Prof. Roemer ist weltweit erst der zweite Radiologe, dem diese Anerkennung zuteil wurde.

Bikerinnen und Biker versammeln sich am Samstag, 2. Mai 2026, zum 32. Erlanger Toy Run

Am Samstag, 2. Mai 2026, machen sich wieder unzählige Bikerinnen und Biker auf den Weg zur Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen. Gemeinsam möchten sie jungen Patientinnen und Patienten, deren Familien und den Mitarbeitenden eine Freude bereiten – mit Geschenken, Spenden und jeder Menge Herzlichkeit.

Internationaler Tag gegen Lärm 2026: Erlanger HNO-Experte erklärt, wie sich das Gehör im Alltag und auf Festivals wirksam schützen lässt – und warum sich Gehörschutz lohnt

Rock im Park, Bergkirchweih, Open Beatz: Die Festival- und Volksfestsaison in der Metropolregion Nürnberg steht vor der Tür. Dort gibt’s nicht nur Spaß und gute Laune, sondern auch ganz schön was auf die Ohren. Anlässlich des Tags gegen Lärm – des International Noise Awareness Day – am 29. April 2026 erklärt Prof. Dr. Dr. Ulrich Hoppe, Leiter des Cochlear-Implant-Centrums CICERO der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen, wie viel Sound unsere Ohren vertragen und welche Risiken eine dauerhafte Lärmbelastung birgt. Der Experte nennt zudem einfache Maßnahmen, wie sich das Gehör schützen lässt, ohne dass dafür auf Musik, Feiern und Festivalstimmung verzichtet werden muss.

Bürgervorlesung am 27.04.2026 informiert über Gewebeveränderungen der Schilddrüse

Je älter wir werden, desto häufiger haben wir sie: Schilddrüsenknoten. Wird allerdings nicht aktiv nach ihnen gesucht, bleiben sie meist unbemerkt, da sie nur selten Beschwerden verursachen. In 98 Prozent aller Fälle sind die Gewebeveränderungen gutartig. Sind sie jedoch bösartig, haben sie fast immer eine sehr gute Prognose – aber eben nur fast. Sollten Menschen ab einem bestimmten Alter oder mit familiärer Vorbelastung also ihre Schilddrüse auf Knoten untersuchen lassen? Oder was ist, wenn bereits Knoten festgestellt wurden? Wie lässt sich zwischen gut- und bösartig unterscheiden? Und: Werden Schilddrüsen zu häufig operiert? In seiner Bürgervorlesung am Montag, 27. April 2026, ab 18.15 Uhr, informiert Prof. Dr. Thomas Kühlein, Direktor des Allgemeinmedizinischen Instituts des Uniklinikums Erlangen, umfassend über das Thema Schilddrüsenknoten. Der Facharzt erläutert anhand der gerade neu erschienenen Leitlinie, was Patientinnen und Patienten zu dem Thema wissen sollten.

Informationsveranstaltungen zu Sarkomen und GIST am 7. und 8. Mai 2026

Fundierte medizinische Informationen aus erster Hand: Am Uniklinikum Erlangen finden am Donnerstag und Freitag, 7. und 8. Mai 2026, die Patiententage der Deutschen Sarkom-Stiftung statt. Erfahrene Expertinnen und Experten informieren in ihren Fachvorträgen über die neuesten Entwicklungen in der Behandlung von bösartigen Weichgewebetumoren. Am Donnerstag liegt der Fokus auf Sarkomen, am Freitag auf Gastrointestinalen Stromatumoren (GIST). Darüber hinaus gibt es Raum für individuelle Fragen an die Referentinnen und Referenten sowie für den Austausch mit anderen Betroffenen. Die Veranstaltung findet am Uniklinikum Erlangen, im Seminarraum des Translational Research Center (TRC), Kussmaulallee 10/12, statt. Eingeladen sind sowohl Patientinnen und Patienten, ihre Angehörigen und Begleitpersonen als auch alle anderen Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Online-Anmeldung wird gebeten.

2,5 Mio. Euro Förderung für CAR-T-Zell-Studie unter Erlanger Leitung am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) fördert die multizentrische Studie CURE-GvHD unter Leitung des Uniklinikums Erlangen mit 2,5 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Geprüft wird ein CAR-T-Zell-Ansatz für Patientinnen und Patienten mit schwerer chronischer Transplantat-gegen-Wirt-Erkrankung (cGvHD).

Universitätsklinika fordern eine differenzierte Ausgestaltung der Sparmaßnahmen und ein klares Zielbild für die Gesundheitsversorgung

Die geplanten Maßnahmen zur Begrenzung der Gesundheitsausgaben im Referentenentwurf zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz verschärfen die bereits bestehenden strukturellen Probleme im deutschen Gesundheitswesen. Das Gesetz setzt auf pauschale, undifferenzierte Einsparungen, weil ein klares Zielbild für die zukünftige Gesundheitsversorgung fehlt. Davon sind die Universitätsklinika in besonderem Maße betroffen. Ihre Rolle in der Gesundheitsversorgung, als Innovationsmotor und in Krisensituationen wird dadurch geschwächt. Ohne eine Kurskorrektur werden die Länder als Träger dauerhaft die daraus entstehenden Belastungen tragen müssen.

Erlanger Forschende wollen Diagnose und Therapie beider Erkrankungen verbessern

Epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen ein leicht erhöhtes Risiko haben, im späteren Leben an der Parkinson-Krankheit zu erkranken. Die Gründe dafür sind noch unklar. Dr. Pooja Gupta, Gruppenleiterin für „Bioinformatik für Multi-Omics“ am Uniklinikum Erlangen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), wird dieser Frage in den kommenden fünf Jahren nachgehen. Ihr Projekt „AI-PREDICT“ setzt künstliche Intelligenz ein, um die potenziellen biologischen Zusammenhänge zwischen beiden Krankheiten zu untersuchen. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert die Initiative mit rund zwei Millionen Euro.

Bürgervorlesung am 20.04.2026 informiert über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur COVID-19-Impfung

30. Januar 2020: Die Weltgesundheitsorganisation ruft angesichts des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 eine internationale Gesundheitsnotlage aus. Am 11. März 2020 erklärt sie den Ausbruch zur Pandemie. Binnen eines Jahres entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Impfstoffe gegen die Viruserkrankung COVID-19 – ein Meilenstein der medizinischen Forschung. Heute, fünf Jahre nach Beginn der weltweiten Impfkampagnen, zieht Prof. Dr. Klaus Überla, Direktor des Virologischen Instituts – Harald-zur-Hausen-Institut für Virologie des Uniklinikums Erlangen, eine wissenschaftliche Bilanz: In seiner Bürgervorlesung „Fünf Jahre COVID-19-Impfungen – was wissen wir heute?“ am Montag, 20. April 2026, ab 18.15 Uhr, zeigt er auf, wie wichtig die Impfstoffe bis heute sind, welche gesicherten Erkenntnisse zu Wirkungen und Nebenwirkungen vorliegen – und welche Fragen die Forschung weiterhin beschäftigen.

Erlanger Langzeitstudie belegt Bedeutung des familiären Umfelds für die kindliche Entwicklung

Ein interdisziplinäres Forschungsteam des Uniklinikums Erlangen um PD Dr. Anna Eichler und Prof. Dr. Oliver Kratz, Leiter der Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit, sowie Prof. Dr. Robert Cesnjevar, Direktor der Herzchirurgischen Klinik, hat über viele Jahre hinweg eine besondere Patientengruppe begleitet: Kinder mit einem angeborenen Ventrikelseptumdefekt (VSD), die deswegen bereits vor ihrem dritten Geburtstag operiert wurden. Die jetzt im Fachmagazin „Journal of Cardiothoracic Surgery“ veröffentlichten Studienergebnisse zeigen insgesamt eine erfreuliche Entwicklung der betroffenen Kinder, aber verdeutlichen auch, wie entscheidend das familiäre Umfeld für ihre psychische Gesundheit ist.

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